Posts Tagged ‘Musikstreaming

25
Sep
19

Die 10. Vienna Music Business Research Days im Rückblick

Vom 11.-13. September 2019 blickten die 10. Vienna Music Business Research Days in ihrem Jubiläumsjahr mit dem Thema „Future of the Music Business“ in die Kristallkugel. MusikwirtschaftsforscherInnen und Musikindustrie-RepräsentantInnen aus aller Welt wagten den  Blick in die Zukunft des Musikbusiness und diskutierten an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die neuen Herausforderungen, die die Musikurheberrechtsgesetzgebung zu bewältigen hat und was nach dem Musikstreaming der nächste Trend sein wird.

Den Auftakt am 11. September machte traditionell der Young Scholars Workshop, in dem Master- und PhD-Studierende, die Möglichkeit haben, ihre Forschungsprojekte im Kreis renommierter MusikwirtschaftsforscherInnen vorzustellen und zu diskutieren. Gleich zwei wissenschaftliche Paper wurden von einer internationale Jury mit dem ersten Preis ausgezeichnet: „THE NEW MAGIC PEOPLE: An Ethnographic Study of East London’s Cultural Workers at Shoreditch House“ von Sam Edrisi von der Westminster University in London und „Creativity, Constraints, and Copyright – Hired Music Guns and the Case of Soundalikes“ von Konstantin Hondros von der Universität Duisburg-Essen. Beide Paper werden im International Journal of Music Business Research (IJMBR) publiziert werden.

Am folgenden Konferenztag präsentierten WissenschafterInnen aus Australien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Rumänien, Spanien, Südafrika, den USA und dem Vereinigten Königreich ihre aktuellen Forschungsergebnisse der interessierten Öffentlichkeit. Thematisiert wurden Genderaspekte im Klassikmusikbetrieb, das Live-Musikbusiness in den Niederlanden, Selbstmanagement und Entrepreneurship von MusikerInnen, die Nachfrage nach Musik im Zeitalter des Musikstreamings, Musik-Branding, Musikarbeitsmärkte und Fragen der Musikausbildung, was die inhaltliche und methodische Vielfalt der Musikwirtschaftsforschung widerspiegelt (siehe Programm).

Der dritte Konferenztag am 13. September stand ganz im Zeichen des Hauptthemas „Future of the Music Business“. Die einleitende Keynote „The Music Business & Technology – How Their Past and Present will Dictate Their Future“ hielt Cliff Fluet von der Londoner Rechtsanwaltskanzlei Lewis Silkin LLP. In weiterer Folge diskutierte er unter der Leitung von Sally Gross (University of Westminster, London) mit Ros Lynch (Intellectual Property Office, London), und dem Blockchain-Start-up-Unternehmer Steve Stewart (vezt, Los Angeles) wie sich das Urheberrecht angesichts neuer technologischer Entwicklungen wie die Blockchain und künstliche Intelligenz weiterentwickeln muss.

Den Vormittag beschloss die Keynote des früheren operativen Geschäftsführers der Sony/BMG, Michael Smellie, der selbstkritisch die sieben Todsünden der Musikindustrie im Zuge der Digitalisierung des Musikbusiness aufarbeitete.

Nach der Mittagspause diskutierte Paul O’Hagan von der University of Ulster mit dem Musikmanager Peter Jenner das Konzept von Label-Serviceverträgen, dessen Erfinder Peter Jenner ist als er für Billy Bragg mit dem Indie-Label Cooking Vinyl einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hat. Mittlerweile nutzen immer mehr Stars wie z.B. Taylor Swift dieses neuartige Vertragskonstrukt, das ihnen wesentlich mehr Rechte gegenüber dem Label einräumt, und somit ein Zukunftsmodell für das digitale Musikbusiness darstellen könnte. Peter Jenner stand auch im Mittelpunkt der Präsentation des Projekts „Music 2025“ durch Dennis Collopy (University of Hertfordshire, UK), das der Musikmanager mitkonzipiert hat.

In der folgenden Keynote „What Are the Key Drivers of Growth in Music Streaming? – Past, Present and Future“ versuchte der Musikindustrie-Analytiker Chris Carey einen Blick in die Zukunft nach Musikstreaming zu werfen, in dem er die bisherige Entwicklung in die Musikstreamingökonomie nachzeichnete und Zukunftsszenarios entwickelte. Damit war auch schon das Thema für die Podiumsdiskussion zu „Future of the Music Business – What’s Next after Music Streaming?“ aufbereitet. Unter der Leitung von Dennis Collopy (University of Hertfordshire) diskutieren Rebecca Brook (Musikindustrie-Beraterin, London), Chris Carey (Media Insight Consulting, London), Phil Graham (University of the Sunshine Coast, Australien) und Michael Smellie (Start-up-Investor, Australien) wie sich das Musikbusiness in Zukunft weiterentwickeln wird.

Die Konferenz wurde am Abend des 11. September noch durch zwei Buchpräsentationen abgerundet. Daniel Nordgård von Universität Agder in Kristiansand/Norwegen stellte dabei den ersten Band der Springer-Buchreihe „Music Business Research“ mit dem Titel The Music Business and Digital Impacts. Innovations and Disruptions in the Music Industries vor. Ihm folgte Phil Graham von der University of the Sunshine Coast/Australien, der den zweiten Reihenband Music, Management, Marketing, and Law. Interviews Across the Music Business Value Chain der Öffentlichkeit präsentierte. Im Anschluss daran diskutierten die beiden Autoren mit der Wiener Start-up-Unternehmerin Nermina Mumic und dem Musikmanager Peter Jenner, die Herausforderungen von „Big Data in the Music Business“.

 

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31
Mai
19

Der Weg zur Musikstreaming-Ökonomie – Skandinavien Teil 3

Im Teil 1 der Blogserie wurde auf Basis empirischer Daten gezeigt, dass die skandinavischen Länder die globale Musikstreaming-Avantgarde darstellen, weil sie sehr früh über eine gut ausgebaute Breitband-Internetstruktur verfügten, die Marktdurchdringung von Smartphones sehr hoch war und sich früh Geschäftsmodell-Innovationen etablieren konnten (siehe dazu Teil 2 der Serie). Die wohl wichtigste Geschäftsmodell-Innovation war der schwedische Musikstreamingdienst Spotify, der am Höhepunkt des Prozesses gegen The Pirate Bay im Oktober 2008 öffentlichkeitswirksam gelauncht wurde.

Neben Spotify gab es aber noch andere Digitalmusik-Anbieter, die den Boden für die Streamingökonomie aufbereiteten. 2009 startete der finnische Handy-Hersteller Nokia das Comes-With-Music-Service, welches ein Jahr lang den unlimitierten Zugang zu Musik über Nokia-Handys ermöglichte. Im selben Jahr ging das PlayNow plus Service online, das vom schwedisch-japanischen Handy-Hersteller Sony-Ericsson in Kooperation mit dem norwegischen Telco Telenor betrieben wurde und das über spezielle Sony-Ericsson Walkman-Handys genutzt werden konnte (IFPI 2009: 8). Die Handy-Produzenten scheiterten allerdings mit ihren Angeboten, weil sie zu wenig nutzerfreundlich waren. So konnte über Nokias Comes-With-Music bis 2010 nur DRM-geschütze Musik gehört werden, die nicht auf andere Geräte übertragbar war. Sony-Ericcsons Musikangebot war zwar DRM-frei, aber in der Nutzung auch an spezielle Geräte gebunden. Bereits 2011 stellten daher beide Handy-Anbieter ihre Angebote wieder ein[1], just in dem Moment als Spotify, WiMP und TDC Play begannen die Digitalmusikmärkte in Schweden, Norwegen und Dänemark aufzumischen. Die dänische TDC bot bereits Ende 2009 mit TDC Play einen Musikstreamingdienst an, über den 6,1 Millionen Musiktracks ohne zusätzliche Kosten zugänglich waren (IFPI 2010: 8). Spotifys werbefinanzierter Musikdienst war in ähnlicher Form im Angebot des ISP TeliaSonora in Schweden und Finnland integriert und das Premium-Abo konnte direkt über die TeliaSonora Onlinerechnung beglichen werden (ibid.: 9). Das Abo-Angebot vom norwegischen WiMP konnte wiederum über den Handy-Vertrag des Mobilfunkers Telenor bezahlt werden (IFPI 2011: 9). Im Gegensatz zu den Musikangeboten der Handy-Hersteller, waren die Services von Spotify, WiMP und TDC sowohl im Zugang zur Musik als auch in der Abrechnung wesentlich nutzerfreundlicher.

Userbility war also den Schlüsselfaktor für den durchschlagenden Erfolg der Streamingservices in Skandinavien. Es ist einfach bequemer Musik über Streamingdienste anzuhören als sie von P2P-Netzwerken herunterzuladen und auf externen Laufwerken zu speichern und sich noch dazu der Gefahr von Computerviren und anderer Schadsoftware auszusetzen. NutzerInnen-Studien, die in Schweden und Norwegen durchgeführt wurden, belegen, wie sich der Wandel vom P2P-Filesharing zum Musikstreaming in den skandinavischen Ländern vollzogen hat.

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23
Mai
19

Der Weg zur Musikstreaming-Ökonomie – Skandinavien Teil 2

Im zweiten Teil der Blog-Serie über den Weg der skandinavischen Länder in die Musikstreaming-Ökonomie werden die technologischen und infrastrukturellen Voraussetzungen für den Streaming-Boom wie auch regionale Geschäftsmodell-Innovationen genauer unter die Lupe genommen.

Skandinavien gehört zweifelsohne zu jenen Weltgegenden, in denen der Breitband-Internetausbau schon früh begonnen und sich rasant entwickelt hat. Von 2000, als nur wenige Haushalte in Skandinavien über Breitband-Internet verfügten, stieg die Marktdurchdringung 2006 in Dänemark und Norwegen auf ca. 70 Prozent sowie in Finnland und Schweden sogar auf über 80 Prozent an. Gegenwärtig gibt es in den skandinavischen Ländern so gut wie keinen Haushalt mehr, der nicht über schnelles Internet verfügen (Abbildung 1).

 

Abbildung 1: Die Umsätze der phonografischen Industrie sowie der Breitband-Internetausbau in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden, 1996-2017

Quelle: Wlömert und Papies (2019: 56).

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18
Apr
19

International Journal of Music Business Research – April 2019, Vol. 8, No. 1

Die April-Ausgabe des International Journal of Music Business Research (IJMBR) öffnet mit dem Artikel “Digital enabled experience – the listening experience in music streaming”. Bård Tronvoll, Professor für Marketing an der Business School of Inland Norway University of Applied Sciences, analysiert darin die soziale Bedingtheit von Musikhören auf Musikstreamingplattformen wie Spotify.

Der zweite Artikel – “An analysis of ticket pricing in the primary and secondary concert marketplace” – von Terrance Tompkins der Hofstra University in New York City nimmt jene Faktoren genauer unter die Lupe, die zur Preisbestimmung von Konzertkarten im primären und sekundären Ticket-Markt führen.

Silvia Donker, die mit ihrem Beitrag den Young Scholars’ Workshop der 9. Vienna Music Business Research Days 2018 gewonnen hat, analysiert im dritten Beitrag “Networking data. A network analysis of Spotify’s socio-technical related artist network” in einer Netzwerkstudie wie die niederländische Drum & Bass Band Noisia in Spotifys Artist Releated Network eingebettet ist und welche Wechselwirkungen zu anderen Act und Genres bestehen.

Diese Ausgabe wird mit der Besprechung des Buches “The Music Business and Digital Impacts. Innovations and Disruptions in the Music Industries” von Daniel Nordgård, beschlossen, das als Band 1 der Buchreihe Music Business Research bei Springer erschienen ist.

 

Volume 8, no 1, April 2018

Editorial by Peter Tschmuck, S. 4-5

Bård Tronvoll: Digital enabled experience – listening experience in music streaming, S. 6-38

Terrance Tompkins: An analysis of ticket pricing in the primary and secondary concert marketplace, S. 39-66

Silvia Donker: Networking data. A network analysis of Spotify’s sociotechnical related artist network, S. 67-101

Buchbesprechung von Peter Tschmuck: The Music Business and Digital Impacts. Innovations and Disruptions in the Music Industries von Daniel Nordgård, S. 102-105

 

 

25
Jan
19

Der Weg zur Musikstreamingökonomie – eine internationale Marktanalyse

Das Jahr 2018 stand aus musikwirtschaftlicher Perspektive ganz im Zeichen des Musikstreamings. Anfang April 2018 ging Spotify an die Börse und kurz danach vermeldete die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI), dass 2017 die Einnahmen aus dem Musikstreaming weltweit um 41,1 Prozent auf US $6,6 Mrd. gewachsen sind. Musikstreaming ist mit einem Marktanteil von 38 Prozent zur wichtigsten Einnahmequelle der phonografischen Industrie geworden (im Vergleich dazu: physisch 30 Prozent, Download 16 Prozent, Leistungsschutzrechtsentgelte 14 Prozent und Entgelte für Synchronisationsrechte 2 Prozent).

2011 fielen die globalen Einnahmen aus dem Musikstreaming mit US $600 Mio. und einem Marktanteil von 4,1 Prozent noch vergleichsweise bescheiden aus. Allerdings haben sich nicht alle Märkte, für die die IFPI Zahlen erhebt, seit 2011 gleichförmig entwickelt, wie die nachfolgende Analyse zeigt.

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31
Dez
18

Die Musikwirtschaftsforschung 2018 – ein Jahresrückblick

Liebe Leserinnen und Leser des Blogs zur Musikwirtschaftsforschung,

Das Highlight aus musikwirtschaftlicher Perspektive war 2018 sicherlich der Börsengang von Spotify am 3. April, der von der Investoren anfänglich euphorisch begrüßt wurde. Spotify übertraf mit einem Börsenkurs von US $166 und einer Marktkapitalisierung von US $26,5 Mrd. alle Erwartungen.[1] In weiterer Folge kletterte der Aktienkurs des schwedischen Musikstreamingdienstes bis Ende Juli auf einen historischen Höchstwert von US $196 pro Aktie, was einer Marktkapitalisierung von US $35,3 Mrd. entsprach. In der Zwischenzeit ist allerdings der Kurs der Spotify-Aktien um mehr als 40 Prozent eingebrochen und derzeit ist das Unternehmen an der Börse „nur“ noch US $20,6 Mrd. wert.[2] Dieser Wertverlust kann allerdings nur teilweise auf das allgemein schlechte Börsenumfeld sinkender Kurse zurückgeführt werden. So hat der Standard & Poors-Aktienindex im selben Zeitraum lediglich 11,7 Prozent an Wert verloren. Es scheint, dass die Investoren Zweifel am Spotifys Geschäftsmodell haben. Trotz eines Anstiegs der Zahl der Premium-Abos auf 83 Mio. und der monatlich aktiven NutzerInnen auf 109 Mio. am Ende des 3. Geschäftsquartals, weist der Streamingdienst einen steigenden Jahresverlust aus.[3] Die Musik-Majors (ausgenommen die Universal Music Group) sowie die Indie-Label-Lizenzagentur MERLIN haben jedenfalls schon knapp nach dem Börsengang ihre Unternehmensanteile an Spotify mit Gewinn verkauft. Es sind also vor allem die Major Companies sowie die großen Indie-Labels, die vom Boom am Musikstreamingmarkt profitieren, der 2017 weltweit um 41,1 Prozent auf US $6,6 Mrd. angewachsen ist.[4] Ausführliche Analysen der wirtschaftlichen Performance der Universal Music Group und der Warner Music Group zeigen jedenfalls steigende Umsätze und Gewinne, die in erster Linie auf das Musikstreaming zurückzuführen sind.

Abseits von Spotify und dem Musikstreamingboom, möchte ich noch an folgende relevanten Musikbusiness-Themen des Jahres 2018 erinnern:

  • Vivendis Pläne, zumindest 50 Prozent der Universal Music Group an Liberty Media (Eigentümerin der Sirius XM Radio Inc.) zu verkaufen, die 2018 einen Kontrollanteil am US-Musikstreamingdienst Pandora erworben hat,
  • die Ankündigung der chinesischen Tencent Holdings, ihr Tochterunternehmen Tencent Music Entertainment Group an die New York Stock Exchange zu bringen,
  • die In-Kraft-Setzung des US Music Modernization Acts
  • und der andauernde Kampf zu Artikel 13 der noch nicht beschlossenen EU Copyright Directive.

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27
Apr
18

International Journal of Music Business Research – April 2018, Vol. 7, No. 1

Der erste Beitrag dieser Ausgabe des International Journals of Music Business Research (IJMBR), “Exploring bounty and spread: key changes in the Danish music streaming economy” von Rasmus Rex Pedersen untersucht die Transformation von einem Besitzmodell zu einem Zugangsmodell für Musik anhand der Musikstreamingökonomie in Dänemark. Der zweite Artikel “Blockchain: A new opportunity for record labels” von Opal Gough zeigt auf, welche Möglichkeiten die Blockchain-Technologie für Unternehmen der phonografischen Industrie bietet und wie dadurch Effizienzsteigerungen erzielt werden können.  Der abschließende Artikel “Compulsory licensing in Ecuador’s music industry: A daring strategy within the new intellectual property law in order to regulate music piracy” von Abner Pérez Marín befasst sich mit einem 2016 in Ecuador in Kraft gesetzten Gesetz zur Bekämpfung der grassierenden Musikpiraterie, dem Código Ingenios. Daniel Nordgårds Buchbesprechung von “Digital Music Distribution: The sociology of online music streams ” von Hendrik Storstein Spilker rundet die April-Ausgabe des IJMBR ab.

 

Volume 7, No. 1, April 2018

Editorial von Dennis Collopy, S. 4-5

Rasmus Rex Pedersen: Exploring bounty and spread: key changes in the Danish music streaming economy, S. 6-25

Opal Gough: Blockchain: A new opportunity for record labels, S. 26-44

Abner Pérez Marín: Compulsory licensing in Ecuador’s music industry: a daring strategy within the new intellectual property law in order to regulate music piracy, S. 45-71

Buchbesprechung von Daniel Nordgård: Digital Music Distribution: The sociology of online music streams von Hendrik Storstein Spilker, S. 72-74

 

 




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