Posts Tagged ‘Musikstreaming

30
Jan
17

Determining Factors on Digital Change in the Music Industries – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe am 18.01.2017

Am 18. Januar 2017 hat Daniel Nordgård von der University of Agder in Kristiansand/Norwegen die Kernaussagen seiner Dissertation „Determining Factors on Digital Change in the Music Industries“ im Musikwirtschafts-Jour-fixe zusammen gefasst. Er zeigte dabei auf, dass der phonografische Markt in Norwegen – so wie andere skandinavische Märkte auch – in den letzten Jahren Dank des Streamingbooms zwar gewachsen ist, aber der Anteil des heimischen nationalen Repertoires zugunsten internationaler Hits gesunken ist. Daniel Nordgård führt das auf die geänderten NutzerInnen-Gewohnheiten in der Digitalisierung zurück, die sich darin manifestieren, dass Streaming so wie Radio konsumiert wird. Es daher auch wenig überraschend, dass die Streaming-Charts in Norwegen die Radio-Airplay-Charts in etwa widerspiegeln.

Hier kann die Präsensation heruntergeladen werden.

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01
Jan
17

Die Musikwirtschaftsforschung 2016 – ein Jahresrückblick

Liebe Leserinnen und Leser des Blogs zur Musikwirtschaftsforschung,

Das Jahr 2016 scheint die Trendwende in der phonografischen Industrie gebracht zu haben. Es liegen zwar noch keine Jahresdaten für das zu Ende gegangene Jahr vor, aber der positive Trend aus dem Jahr 2015 scheint sich fortzusetzen. Der globale phonografische Markt ist 2015 um 3,4% gewachsen. Der US-Markt hat leicht um 0,9% zugelegt und der Umsatzanstieg am deutschen Markt war mit 4,4% überdurchschnittlich hoch. Und für den österreichischen Markt kann zumindest konstatiert werden, dass sich der Umsatzrückgang 2015 verlangsamt hat, wie im Beitrag „Der Musikstreamingmarkt in Österreich“ gezeigt wird.

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22
Dez
16

Der Musikstreamingmarkt in Österreich

„In Skandinavien ist Musikstreaming zur Haupteinnahmequelle für die phonografische Industrie geworden. Das ist in Österreich noch nicht der Fall. Hierzulande werden immer noch gerne CDs gekauft. Beliebt sind dabei vor allem Schlager und volkstümliche Musik, die in erster Linie von der Generation 50+ gehört werden. Eine Veränderung des Musikkonsums ist aber auch in Österreich zu erwarten und es stellt sich die Frage, was das für die Künstler bedeutet?“  Diese Frage wurde von mir in einem Gastkommentar für die Austria Presse Agentur (APA) zur Entwicklung des Musikstreaming-Marktes in Österreich zu beantworten versucht. Der gesamte Beitrag kann hier nachgelesen werden: http://science.apa.at/dossier/Musikstreaming_-_Das_Radio_des_21_Jahrhunderts/SCI_20161222_SCI71414234033597692

31
Okt
16

International Journal of Music Business Research – Oktober 2016, Vol. 5, No. 2

Die Oktober-Ausgabe des Internationalen Journals of Music Business Research versammelt drei Beiträge, die sich mit dem Themen Psychologie des Musikstreamings, der ökonomischen Relevanz  von Musiker-Biografien und mit ästhetischen Präferenzen bei Entscheidungsprozessen in phonografischen Unternehmen befassen.  Im Beitrag von Geoff Luck vom Finnischen Zentrum für interdisziplinäre Musikforschung der Universität Jyväskylä) –  “The Psychology of Music Streaming – Exploring Music Listeners’ motivations To Favour Access over Ownership” – untersucht der Autor, welchen Einfluss Musikstreaming auf die Art und Weise, wie wir Musik empfinden bzw. erfahren, hat. Die Möglichkeit, auf nahezu das Musikweltrepertoire jederzeit und von jedem Ort aus zuzugreifen, wird die Wahrnehmung von und den Umgang mit von Musik verändern. Im Beitrag “Aesthetic preferences and aesthetic ‘agnosticism’ among managers in music organisations: is liking projects important?” von Paul Saintilan (Direktor der Macleay und Collarts Colleges in Australia) wird der Frage nachgegangen, wie Entscheidungsträger in phonografischen Unternehmen mit ihren eigenen ästhetischen Präferenzen umgehen, wenn sie neue Projekte entwickeln und diesbezüglich Marketingentscheidungen treffen. “Why narratives are better than chronicles of achievement in musicians’ biographies” von Peter Gilks (Institut für Entertainment Management der I-Shou Universität in Taiwan) zielt darauf ab, wie das neue Musikkonsumverhalten, das durch Musikempfehlungssysteme und Streamingservices beeinflusst wird,  durch die Vermittlung von MusikerInnen-Biografien verändert werden kann. Der Artikel beruht auf der Erkenntnis von Simon Frith, dass die Wertschätzung von Musik auf der Identifikation mit bestimmen Narrativen zusammenhängt und auf Bruners Theorie, dass Identitäten narrativ kontruiert sind.

 

Volume 5, no 2, October 2016

Editorial by Dennis Collopy, pp. 4-5

Paul Saintilan: Aesthetic preferences and aesthetic ‘agnosticism’ among managers in music organisations: is liking projects important?, pp. 6-25

Peter Gilks: Constructing authentic identities: why narratives are better than chronicles of achievement in musicians’ biographies, pp. 26-45

Geoff Luck: The psychology of streaming: exploring music listeners’ motivations to favour access over ownership, pp. 46-60

 

25
Jul
16

Der Boom des internationalen Musikstreaming-Marktes, 2011-2015

Im Vorjahr habe ich eine Analyse des internationalen Musikstreaming-Marktes für das Jahr 2014 auf Basis von IFPI-Daten publiziert. Da der globale Streamingmarkt weiterhin sehr dynamisch ist, habe ich die Analyse auf 2015 aktualisiert und auch noch die Marktdaten rückreichend bis 2011 ergänzt, um die Entwicklung dieses Marktsegments sichtbar zu machen. 2015 wurde mit Musikstreaming ein Gesamtumsatz (Abo- und werbefinanzierte Angebote) von US $2,89 Mrd. erzielt, was einem Wachstum von 42,5 Prozent gegenüber 2014 entspricht (IFPI 2016: 17). Damit ist der Musikstreaming-Markt fast genauso groß wie Musikdownload-Markt (US $2.97 Mrd.) (IFPI 2016: 49). Musikstreaming trägt mittlerweile 42 Prozent zum globalen phonografischen Markt bei. Allerdings macht eine länderspezifische Analyse große Unterschiede zwischen den nationalen Streaming-Märkten sichtbar. Während in Schweden bereits 66,5 Prozent aller phonografischen Umsätze mit Musikstreaming gemacht werden, sind es in Deutschland lediglich 11,4 Prozent. In Japan, dem immerhin zweitgrößten phonografischen Markt der Welt, macht Musikstreaming überhaupt nur 4,6 Prozent des Gesamtumsatzes aus. In weiterer Folge wird daher in der Analyse des internationalen Musikstreaming-Marktes die unterschiedliche Dynamik in den einzelnen nationalen Märkten für den Zeitraum 2011-2015 aufgezeigt.

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18
Jul
16

Die Ökonomie des Musikstreamings: Spotify

2016 ist das entscheidene Jahr für den Musikstreamingmarkt. Nach Jahren des Wachstums muss in den nächsten Monaten von einer Marktkonsolidierung, die von Fusionen, Firmenübernahmen und Insolvenzen geprägt sein wird, ausgegangen werden. Das wirft natürlich die Frage auf, welche Musikstreaming-Services die besten Chancen haben, den Konsolidierungsprozess zu überstehen. Ich werde daher auf Basis verfügbarer Unternehmensbilanzen versuchen, Gewinner und Verlierer zu identifizieren. Im ersten Teil dieser Serie befasse ich mich mit dem weltweiten Marktführer am Musikstreaming-Markt – Spotify.

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13
Apr
16

Neue Geschäftsmodelle in der Musikbranche – Zugang versus Besitz. Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe am 8. März 2016

Am 8. März 2016 hat Nils Wlömert, Assistant Professor am Institut für Interaktives Marketing & Social Media der Wirtschaftsuniversität Wien, am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) eine Studie über den Einfluss von Musikstreaming auf das Musikkaufverhalten präsentiert. Das zentrale Ergebnis der Studie ist, dass es zwar einen negativen Effekt der Gratis-Musikstreamingangebote auf die Musikverkäufe gibt, der allerdings durch einen positiven Effekt der kostenpflichtigen Streamingangebote mehr als ausgeglichen wird.

Mehr dazu kann in der folgenden Zusammenfassung von Nils Wlömert bzw. in einem Working-Paper zur Studie nachgelesen werden.

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