Author Archive for Peter Tschmuck

08
Jun
17

The Economics of Streaming – Buchpräsentation in London am 15. Juni 2017

Mein neuestes Buch – The Economics of Music – das vor Kurzem bei Agenda Publishing erschienen ist, wird in einer MusicTank-Veranstaltung an der Universität von Westminster am 15. Juni 2017 von 19:00-21:30 der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach einer kurzen Einleitung zum Buch, werde ich dann mit Sally Gross (University of Westminster), Peter Jenner (Sincere Managment) und Mark Mulligan (Midea Research Consulting) die Frage “The Economics of Streaming: Full Stream Ahead?” diskutieren. Die Diskussion wird von Keith Harris (Keith Harris Music Ltd.) geleitet.

Ort: Fyvie Hall, University of Westminster, 309 Regent Street, London, W1B 2UW

Termin: 15. Juni 2017, 19:00-21:30

Weiterführende Informationen können auf der MusicTank-Webpage nachgelesen werden.

 

Peter Tschmuck, 2017, The Economics of Music. Newcastle-upon-Tyne: Agenda Publishing.

Hardback £55.00 | $70.00 ISBN 9781911116073
Paperback £16.00 | $23.00 ISBN 9781911116080
e-book £16.00 | $23.00 ISBN 9781911116097
Das Buch ist hier erhältlich: Agenda Publishing
31
Mai
17

8. Vienna Music Business Research Days: „Unchaining the Digital Music Business?“

Die 8. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung werden auch dieses Jahr wieder an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien vom 12.-14. September 2017 abgehalten werden. Die diesjährige internationale Konferenz steht unter dem Motto “Unchaining the Digital Music?”. Die Digitalisierung hat das Musikstreaming ins Zentrum der musikwirtschaftlichen Wertschöpfungskette gebracht, wodurch sich neue Gatekeeping-Prozesse, die von neuen wie alten Playern des Musikbusiness kontrolliert werden, ausgebildet haben.

Die einführende Vormittagspräsentation von Daniel Nordgård von der University of Agder/Norwegen wird sich mit den neuen Kontrollmechanismen im Musikbusiness beschäftigen, die dann in der nachfolgenden Podiumsdiskussion mit Sally Gross (Westminster University, London), Sarita Stewart (Mike Curb College of Entertainment & Music Business, Belmont University Nashville/USA), Scott Cohen (The Orchard, London und New York), und Jake Beaumont-Nesbitt (International Music Managers Forum, London) diskutiert werden. George Musgrave von der University of Westminster in London wird in seinem Vortrag „Control and Autonomy in the Digital Music Business“ ein Erklärungsmodell für die neuen Gatekeeping-Prozesse im Musikbusiness liefern.

In den beiden Nachmittags-Keynotes befassen sich Paul Crick (Senior Managing Consultant, Digital Transformation, Media & Entertainment, IBM, Flintham/UK) und Wolfgang Senges (Strategic Consultant in Digital Media, ContentSphere, Berlin) mit den Möglichkeiten, die die Blockchain Technologie im Musikbusiness bieten, zeigen aber auch auf, welche Herausforderungen sich dadurch stellen. Wer sich zum Thema einlesen möchte sei auf den Blogbeitrag „Das Musikbusiness in der Blockchain“ verwiesen.  In der abschließenden Podiumsdiskussion werden dann die beiden Keynote-Speaker mit Carlotta de Ninni (Mycelia for Music Foundation, London), Kelly Snook (Professor of Media Arts Technology, University of Brighton/UK) und Peter Harris (resonate, Berlin) über möglicherweise neue disruptive Innovationen, wie sie vielleicht die Blockchain darstellt, diskutieren.

Eröffnet werden die 8. Vienna Music Business Research Days schon am 12. September mit dem  Young Scholars’ Workshop. Master- und PhD-Studierende aus Barbados, Deutschland, Kanada, Österreich, Serbien und Südafrika werden im geschlossenen Kreis von international anerkannten MusikwirtschaftsforscherInnen ihre Forschungsergebnisse präsentieren und eingehend diskutieren.

Der nächste Konferenztag am 13. September ist dann ganz unterschiedlichen musikwirtschaftlichen Themen gewidmet. ForscherInnen aus allen Teilen der Welt werden dabei ihre eingereichten Konferenzbeiträge öffentlich vorstellen und zur Diskussion stellen.

Hier geht es zum Konferenzprogramm (inkl. Konferenzregistrierung): https://musicbusinessresearch.wordpress.com/vienna-music-business-research-days-2/  

 

 

24
Mai
17

Rezension: The Economics of Music

„The Economics of the Music“ ist das erste wissenschaftlich fundierte Lehrbuch, in dem die ökonomischen Grundlagen der Musikwirtschaft im Allgemeinen und der Musikindustrie im Besonderen abgehandelt werden. Ausgangspunkt ist die Analyse von Musik als ökonomisches Gut, das durch das Urheberrecht in seiner Nutzung geschützt wird. Kapitel 2 beschäftigt sich daher mit der Mikroökonomik der Musik, das zu „Economics of Music Copyright“ überleitet, wobei in diesem Kapitel institutionenökonomische Erklärungsansätze zur Anwendung kommen. Der Hauptteil des Buches besteht aber in der ausführlichen Analyse der unterschiedlichen Sektoren der Musikindustrie – Musikverlagswesen, phonografische Industrie, Live-Musiksektor und sekundäre Musikmärkte –, in der das Interaktionsnetzwerk in den einzelnen Sektoren und zwischen den Sektoren analysiert werden.

Den verschiedenen Arbeitsmärkten in der Musikwirtschaft ist ein eigenes Kapitel gewidmet, wobei die unterschiedlichen Einkommensströme für Musikschaffende genauer untersucht werden. In diesem Zusammenhang werden verschiedene Superstartheorien zur Erklärung der großen Einkommensungleichheiten wie auch Arbeitsmarkttheorien für den Kunst- und Kulturbereich für die Analyse fruchtbar gemacht.

Da die Digitalisierung schon früh einen massiven Einfluss auf das Musikbusiness hatte, wird diesem Thema ein eigenes Kapitel gewidmet. Darin werden die neuen Regeln, Strukturen und Prozesse, die im Zuge der digitalen Revolution entstanden sind, dargestellt und durchleuchtet werden. Neue Ansätze wie Medienkonvergenz, Disintermediation, Prosumption und Artepreneurship werden dabei erläutert und hinterfragt. Dabei schließt das letzte Kapitel zum digitalisierten Musikbusiness den Kreis zum Beginn des Buches, in dem in einer “Short Economic History of the Music Business” ein Überblick über die wirtschaftlichen Prozesse in der Musikproduktion, ‑distribution und -rezeption seit der Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert bis zur digitalen Revolution seit 2000 geboten wird.

 

Peter Tschmuck, 2017, The Economics of Music. Newcastle-upon-Tyne: Agenda Publishing.

Hardback £55.00 | $70.00 ISBN 9781911116073
Paperback £16.00 | $23.00 ISBN 9781911116080
e-book £16.00 | $23.00 ISBN 9781911116097
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10
Mai
17

Der phonografische Markt in den USA, 1990-2016

Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat vor kurzem die Verkaufsstatistik für den phonografischen Markt in den USA für das Jahr 2016 veröffentlicht. Die Zahlen belegen einen markanten Wandel vom Musikbesitz (in Form von CDs und Downloads) hin zum Zugang zur Musik (durch Streamingdienste). Die US-MusikkonsumentInnen haben das erste Mal mehr für werbe- sowie abo-finanzierte Musikstreamingangebote (US$ 3,9 Mrd.) ausgegeben als für CDs, Downloads und Klingeltöne (US$ 3,5 Mrd.)

 

Abbildung 1: Musikverkauf und Zugang zu Musik

Quelle: RIAA Year-End Industry Shipment and Revenue Statistics, Jahresberichte 1990-2016

 

Damit haben sich die USA im letzten Jahr in eine Musikstreaming-Ökonomie verwandelt. Es war allerdings ein langer Weg vom Tonträger-Musikbusiness der 1990er Jahre zum digitalen Musikmarkt, der vor allem vom Musikstreaming dominiert wird. Dieser Weg wird in der Folge nachgezeichnet und es werden dabei die dahinter liegenden Kräfte des Wandels genauer analysiert.

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28
Apr
17

International Journal of Music Business Research – April 2017, Vol. 6, No. 1

Die aktuelle April-Ausgabe des International Journal of Music Business Research (IJMBR) beinhaltet einen theoretisch-methodologischen wie auch zwei empirische Artikel, die unterschiedliche Aspekte der Musikwirtschaftsforschung abdecken.

Im ersten Artikel “A methodology for cultural music business research”, liefert Lorenz Grünewald-Schukalla von der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin methodologische Grundlagen für das im Entstehen begriffene Fach der Musikwirtschaftsforschung. Im zweiten Artikel – “The impact of digitalisation on the recorded music consumption. An Estonian case study” – analysiert Juko-Mart Kõlar von der Estonian Business School in Tallinn Gender- und Altersdisparitäten im Musikkaufverhalten in Estland. Der dritte Artikel von Arilova A. Randrianasolo der Boler School of Business an der John Carroll University in Ohio und Jeremiah Sala von der University of Missouri in Saint Louis untersucht in “Song product characteristics and music commercial performance”,  wie Tempo, Tonart und Musikgenre die ökonomische Performance von Pop-Songs beeinflussen. Die  Buchbesprechung von Daniel Nordgård – “The New Music Industries: Disruption and Discovery” von Diane Hughes, Guy Morrow, Sarah Keith und Mark L. Evans (Macquarie University Sydney) – rundet die April-Ausgabe des International Journal of Music Business Research ab.

 

Ausgabe 6, No. 1, April 2017

Editorial von Peter Tschmuck, S. 4-5

Lorenz Grünewald-Schukalla: A methodology for cultural music business research, S. 6-34

Juko-Mart Kõlar: The impact of digitalisation on the recorded music consumption. An Estonian case study, S. 35-50

Arilova A. Randrianasolo & Jeremiah Sala: Song product characteristics and music commercial performance, S. 51-75

Buchbesprechung von Daniel Nordgård: The New Music Industries: Disruption and Discovery von Diane Hughes, Guy Morrow, Sarah Keith und Mark L. Evans, S. 76-78

 

 

27
Apr
17

Quick Take: IFPI Revenue Numbers

Wie die vor Kurzem publizierten Zahlen der IFPI belegen, hat Streaming weltweit das Umsatzwachstum der phonografischen Industrie im Jahr 2016 trotz sinkender CD-Verkäufe ermöglicht. Willkommen in der Musikstreaming-Ökonomie.

Music Industry Blog

Today the IFPI published their annual assessment of the global recorded music business. The key theme is the first serious year of growth since Napster kicked off a decade and a half of decline, with streaming doing all the revenue heavy lifting.

The findings won’t come as much of a surprise to regular readers of this blog, as at MIDiA we had already conducted our own market sizing earlier in the year. The IFPI reported just under a billion dollars of revenue growth in 2016 (we peg growth at $1.1 billion) with streaming driving all the growth (60% growth, we estimate 57%). IFPI also reported 112 million paying subscribers (our number is 106.3 million, but the IFPI numbers probably include the Tencent 10 million number as reported, while the actual number is closer to 5 million).

IFPI report physical sales declining by 8% (we have 7%) and downloads down…

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20
Apr
17

Die Musikstreaming-Ökonomie – ein Einblick

Anfang April 2017 haben das Musikstreamingservice Spotify und die Universal Music Group einen neuen Lizenzvertrag ausgehandelt, von dem bekannt wurde, dass Spotify niedrigere Lizenzentgelte an den Musik-Major zahlen muss, im Gegenzug aber zugestimmt hat, sich an von Universal vorgegebene Wachstumsziele im Subskriptionssegment zu halten.[1] Zwar wurden keine Details zu diesem Deal bekannt gegeben, aber es lässt sich auf Basis der Publikation „Dissecting the Digital Dollar“ des International Music Managers Forum (IMMF) rekonstruieren, wie die neue Musikstreaming-Ökonomie funktioniert und wer dabei die Nutznießer sind, wie in der Folge noch näher ausgeführt wird.

 

Ein Interview von mir zu diesem Thema fürs Deutschlandradio kann übrigens hier nachgehört werden: http://www.deutschlandradiokultur.de/musik-im-internet-das-ende-des-kostenfreien-streamings.2177.de.html?dram:article_id=383839

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