20
Mai
15

Moderne Musik-PR mit Social Media – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe am 12. Mai 2015

Am 12. Mai 2015 fand am IKM der Musikwirtschafts-Jour-fixe zum Thema “Moderne Musik-PR mit Social Media” statt. Amanda Szvetitz hat dabi ihre an der Donau-Universität Krems entstandene Masterarbeit mit dem Titel “Public Relations remastered. Wie moderne PR im Bereich Musik aussehen muss, damit sie den Möglichkeiten von Social Media gerecht wird”. Die Arbeit kann hier herunter geladen werden: https://musikwirtschaftsforschung.files.wordpress.com/2009/03/mm08_master-these_public-relations-remastered_amanda-szvetitz_010315.pdf

Die Präsentationsfolien sind hier verfügbar: Moderne Musik-PR mit Social Media

Eine Zusammenfassung des Jour-fixe kann in weiterer Folge hier nachgelesen werden:

weiterlesen ‘Moderne Musik-PR mit Social Media – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe am 12. Mai 2015′

11
Mai
15

Musikwirtschafts-Jour-Fixe am 12. Mai 2015: Moderne Musik-PR mit Social Media

Am kommenden Di., 12. Mai 2015 findet ab 18:00 findet im Kleinen SE-Raum am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) der nächste Musikwirtschafts-Jour-fixe statt. Amanda Szvetitz wird dabei die Kernaussagen ihrer Masterarbeit, die im Rahmen des Musikmanagement-Lehrgangs an der Donau-Universität Krems entstanden ist, präsentieren und zur Diskussion stellen. Der Titel der Arbeit lautet: “Public Relations remastered. Wie moderne PR im Bereich der Musik aussehen muss, damit sie den Möglichkeiten von Social Media gerecht wird”.

Die rasant fortschreitenden Entwicklungen des Internets veränderten den Musikkonsum grundlegend und damit den gesamten Vermarktungsprozess um das Produkt Musik. Durch diese gravierenden Veränderungen kann auch die Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Musik nicht mehr genauso funktionieren, wie es in den letzten Jahren der Fall war. Vor allem auch das Aufkommen des Web 2.0 und die damit verbundenen Social Media Kanäle haben die Kommunikation in den letzten Jahren entscheidend gewandelt. Der Konsument ist nicht nur mehr Empfänger von Nachrichten, sondern kann erstmals in einer sehr einfachen Form auch mit dem Versender in Kontakt treten. Die vorliegende Arbeit stellt sich der Frage, wie man PR-Maßnahmen im Rahmen der Musikpromotion ändern oder anpassen muss, damit sie den neuen Anforderungen von sozialen Netzwerken gerecht werden. Die Verfasserin der vorliegenden Masterthese erarbeitet im Theorieteil den Status quo der PR im Allgemeinen und der speziellen Maßnahmen im Bereich der Musikpromotion sowie den PR-Praktiken in sozialen Netzwerken. Im praktischen Teil werden diese Beobachtungen mittels sechs Expertengesprächen untermauert bzw. widerlegt. Die Experteninterviews dienen dazu einen ganzheitlichen Blick auf die Thematik innerhalb der gesamten Musikindustrie zu werfen und festzustellen ob und wenn ja, wie, Social Media die klassischen PR-Maßnahmen im Bereich der Musik beeinflusst. Dabei wird deutlich, dass Social Media bereits einen beachtlichen Teil der PR-Arbeit einnimmt und diese Methoden viele Vorteile mit sich bringen können. Durch die große Genrevielfalt teilt sich der Endkonsument in viele unterschiedliche Zielgruppen auf und daher lassen sich nicht alle neuen PR-Maßnahmen pauschal auf die ganze Musikindustrie umwälzen.

04
Mai
15

International Journal of Music Business Research – April 2015, Vol. 4, No. 1

Die aktuelle Ausgabe des International Journal of Music Business Research beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der der deutschen Musikwirtschaft. Die beiden Herausgeber – Martin Lücke von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation und Carsten Winter von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover – haben in drei Beiträgen versucht, unterschiedliche Aspekte und Entwicklungen in der gegenwärtigen deutschen Musikwirtschaft abzubilden. Im ersten Beitrag von Helmut Scherer & Carsten Winter werden die Erfolgsfaktoren von Crowdfunding-Plattformen in Deutschland herausgearbeitet. Im zweiten Beitrag von Ronny Gey, Frank Schumacher, Stephan Klingner & Bettina Schasse de Araujo wird Rolle von Intermediären, vor allem von Labels und Verwertungsgesellschaften im kreativen Musikschaffensprozess in Deutschland näher untersucht. Schließlich wird im dritten Beitrag von David-Emil Wickström, Martin Lücke & Anita Jóri die Rolle der Musikwirtschaftsausbildung an deutschen Universitäten und Musik- und Fachhochschule reflektiert.

Interational Journal of Music Business Research, April 2015, vol. 4, no. 1

15
Apr
15

Der phonografische Markt in den USA, 2000-2014

2014 scheint ein Wendejahr in der US-amerikanischen Musikindustrie zu sein. Gemäß der aktuellen Statistik der Recording Industry Association of America (RIAA) erreichten die Einnahmen aus dem Musikstreaming (darin inkludiert sind die Einnahmen aus den werbefinanzierten und Abo-Streamingangeboten sowie die SoundExchange-Ausschüttungen) US $1,87 Mrd., was einem Anteil von 41,4 Prozent am gesamten digitalen Musikmarkt in den USA entspricht. Während die Einnahmen aus dem Musikstreaming um 30,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen sind, schrumpften erstmals die Umsätze aus Alben-Downloads und zwar um 6,7 Prozent auf US $1,16 Mrd. Zudem sind die Singletrack-Download-Umsätze ein weiteres Mal um 10,2 Prozent auf US $1,41 Mrd. gesunken. Im Vergleich zu den digitalen Musikumsätzen ist die CD mit einem Marktanteil von gerade einmal 27,4 Prozent (US $1,86 Mrd.) fast schon ein Nebenprodukt. 2014 gingen die CD-Verkäufe ein weiteres Mal um 12,7 Prozent im Vergleich zu 2013 zurück. Damit hat der digitale Musikmarkt in den USA bereits einen Marktanteil von 66,5 Prozent (ohne Einnahmen aus der Lizenzierung von Synchronisationsrechten). Alles in allem ist der phonografische Markt in den USA 2014 leicht um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr geschrumpft.

 

In der folgenden Langfristanalyse des phonografischen Marktes in den USA, wird die Auswirkung der Digitalisierung in den letzten vierzehn Jahren nachgezeichnet und vor allem die Dynamik am digitalen Musikmarkt genauer beleuchtet.

weiterlesen ‘Der phonografische Markt in den USA, 2000-2014′

07
Apr
15

Diversität und Individualisierung in digitalen Musikkulturen – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 25.03.2015:

Am 25. März 2015 fand am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) ein Jour-fixe zum Thema “Diversität und Individualisierung in digitalen Musikkulturen” statt. Die seit Kurzem am IKM tätige Beate Flath hat dabei ihr derzeit laufendes Forschungsprojekt vorgestellt.

Der Vortrag “‘Diversity’ und Individualisierung in digitalen Musikkulturen” thematisierte und diskutierte die grundsätzliche Frage nach Referenzpunkten und Perspektiven im Kontext von “Diversity”. Zentral war dabei zum einen Alvin Tofflers Verständnis von Individualisierung im Zusammenhang mit seiner Konzeption von “prosume”, zum anderen – darauf aufbauend – das Ineinandergreifen von nutzen und produzieren digitaler Inhalte, interpretiert als “Diversity Management”.

Dabei wurde “prosume” in Hinblick auf die Möglichkeit des Mitgestaltens des eigenen “Musikerlebnisses” definiert – bestimmt durch die Sozialisation, Präferenzen und Nutzungsgewohnheiten der Nutzer_innen, der jeweiligen Situation und des klanglich-musikalischen Materials. Die Verfügbarkeit von Technologien bzw. die Verfügbarkeit des Wissens diese zu nutzen relativierte dies: die Betrachtung von Diversity in digitalen Musikkulturen sei demnach entlang eines “digital divides” zu denken.

Der Bezugsrahmen des Konzepts “Diversity” wurde zum einen an Hand von “Referenzpunkten” (d.h. was dient als Referenzpunkt für die Wahrnehmung von Diversität) zum anderen an Hand von unterschiedlichen Perspektiven (Innen- bzw. Außenperspektive) skizziert und in Hinblick auf konkrete Beispiele (“Radio on demand” – stereomood, 8tracks; “App” – NodeBeat; “Pop-Star” – Hatsune Miku) diskutiert. Im Kontext dieser Beispiele erschloss sich die Diversität des Musikerlebnisses vor allem auf Basis der Diversität von Situationen bzw. der Diversität der Nutzer_innen, wenig bis gar nicht jedoch über die Möglichkeit des Mitgestaltens von “Musik” bzw. “Sound” selbst.

Zusammenfassend wurde festgehalten, dass gängiger Musikkonsum derzeit primär etwas Passives sei, welcher auf den Möglichkeiten mediatisierter Musik und ihren rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen basiere. Dies stünde jedoch einer digitalen Kultur gegenüber, die zunehmend aktive Nutzer_innen anspricht. Die Betrachtung der Diversität von Musikerlebnissen in digitalen Musikkulturen sei demnach in diesem Spannungsfeld zu verorten und differenziert in Hinblick auf die jeweiligen Bezugsrahmen, die sich (zumindest) aus der Beschaffenheit von Referenzpunkten und Perspektiven konstituieren, zu betrachten.

 

27
Mär
15

Der phonografische Markt in Deutschland, 2003-2014

Die aktuellen Zahlen für den phonografischen Markt in Deutschland liegen bereits vor und vermitteln ein Bild der Stabilität. Im Vergleich zum Vorjahr sind die phonografischen Umsätze um 1,8 Prozent auf EUR 1,48 Mrd. gewachsen, wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) im jüngsten Jahrbuch zur Musikindustrie in Deutschland berichtete. Hauptverantwortlich für diesen leichten Anstieg sind die weiterhin stark wachsenden Umsätze aus dem Streaminggeschäft. Im Vergleich zu 2013 sind die Erlöse aus den abo-basierten Streamingmodellen um 77,0 Prozent auf EUR 108,0 Mio. gestiegen. Gleichzeitig sind aber die Download-Albumumsätze erstmals gesunken und zwar um 1,4 Prozent auf EUR 145 Mio. Die Erlöse aus dem Singletrack-Download sind abermals – nach einem Rückgang von 4,6 Prozent im Vorjahr – spürbar um 7,4 Prozent auf EUR 100,0 Mio. gesunken. Das physische Marktsegment ist zwar weiterhin rückläufig – minus 1,7 Prozent im Vergleich zu 2013 – ist aber mit einem Marktanteil von 74,9 Prozent (ohne Erlöse aus GVL-Leistungsschutz- und Synchronisationsrechten) – in Deutschland immer noch dominant. Die CD ist mit EUR 985 Mio. Umsatz und einem Marktanteil von 66,7 Prozent weiterhin das wichtigste Audioformat am deutschen phonografischen Markt.

Eine detaillierte Analyse des phonografischen Marktes in Deutschland kann nun in weiterer Folge nachgelesen werden.

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25
Mär
15

Die US-Musikindustrie vs. die FilesharerInnen – Teil 4: Cui bono?

Die Musikindustrie geht in ihrem Kampf gegen das Filesharing nicht nur gegen kommerziell orientierte Anbieter von Filesharing- und Filehosting-Software vor, sondern auch gegen individuelle FilesharerInnen, die sich privat und nur zum Spaß Musik aus Tauschbörsen beschafft und im Netz weiter gegeben haben. Allein in den USA hat der hiesige Musikindustrieverband – Recording Industry Association of America (RIAA) – mehr als 35.000 InternetnutzerInnen, die Filesharing betrieben haben, ausforschen lassen, um sie mit Schadenersatzklagen in Millionenhöhe zu bedrohen. Der Großteil dieser Fälle wurde auf außergerichtlichem Weg mit Abschlagszahlungen um die US $3.000 aus der Welt geschafft. Aber zwei Fälle, jene der alleinerziehenden Mutter von vier Kindern, Jammie Thomas-Rasset und jener des Physikstudenten Joel Tenenbaum, landeten vor Gericht und endeten mit Schuldsprüchen, die Schadenersatzzahlungen in der Höhe von US$ 222.000 für 24 geteilte Musikfiles (Thomas-Rasset) und US $675.000 für 30 Musik-MP3s (Tenenbaum) nach sich zogen.

In der Serie “Die US-Musikindustrie vs. die FilesharerInnen” wird die Klagswelle der RIAA gegen einzelne FilesharerInnen im Allgemeinen sowie die beiden gerichtsanhängigen Verfahren gegen Thomas-Rasset und Tenenbaum im Besonderen analysiert und die Strategie vor allem der Musikkonzerne, die Kontrolle über die Musikdistribution zurück zu erlangen, aufgezeigt.

Im vierten und letzten Teil der Serie wird der Frage nachgegangen, was die RIAA-Klagekampagne gebracht hat? Konnten die von der RIAA selbst gesteckten Ziele der Abschreckung und Aufklärung tatsächlich erreicht werden und wie viel hat die Kampagne gekostest? Anworten finden sich in weiterer Folge.

weiterlesen ‘Die US-Musikindustrie vs. die FilesharerInnen – Teil 4: Cui bono?’




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