19
Jul
15

Musikstreaming 2014 – das Problem der Einnahmenverteilung

Die Rethink Music Initiative hat vor Kurzem den Bericht “Fair Music: Transparency and Money Flows in the Music Industry” publiziert, in dem die verschiedenen Barrieren im Geldfluss zu den KünstlerInnen im Musikbusiness aufgezeigt werden: “[O]nly a small proportion of the money beyond the initial recording advances ultimately makes its way to artists as ongoing revenue.” (Rethink Music, 2015: 3). Das digitale Musikgeschäft erweist sich dabei als besonders intransparent. Und was das Musikstreaming betrifft, so sind die KünstlerInnen besonders skeptisch bezüglich der Verteilung der Einnahmen unter den verschiedenen Anspruchsberechtigten. Auf Basis der Erkenntnisse des Rethink Music-Berichts, wird nun in weiterer Folge die Struktur der Einnahmenverteilung und das dahinter stehende Geschäftsmodell genauer beleuchtet.

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14
Jul
15

Musikstreaming 2014 – das Musikstreamingeinkommen der Superstars

In regelmäßigen Abständen treten MusikerInnen an die Öffentlichkeit, um auf ihre meist sehr niedrigen Einkünfte aus dem Musikstreaming zu verweisen (beispielsweise die Cellistin Zoe Keating im Februar 2014). Diese vereinzelten Meldungen lassen allerdings keine Rückschlüsse darauf zu, ob nicht zumindest die Superstars vom aufkommenden Musikstreaming profitieren. In der nun folgenden Analyse wird versucht, das Einkommen, das Superstars aus dem Musikstreaming im Vergleich zum Verkauf von Tonträgern und Downloads, der Lizenzierung von Verlagsrechten und aus dem Live-Business erzielen, darzustellen. Die Statistiken beruhen dabei auf der Billboard Money Makers List 2015, in der die 40 Topverdiener des US-amerikanischen Musikbusiness aufgelistet sind. Zur Methodik der Berechnung des Nettoeinkommen der KünstlerInnen siehe hier[1]: http://www.billboard.com/articles/news/billboard-lists/6553545/billboard-top-40-money-makers-rich-list-2015#methodology

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01
Jul
15

Creative Mornings Vienna – Revolution in the Music Industry

Am 26. Juni 2015 durfte ich im Rahmen der Creative Mornings Vienna, die zum ersten Mal an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien stattfanden, einen Beitrag zum Thema “Revolution” beisteuern. Es wird wohl wenig verwundern, dass ich mich mit den Revolutionen in der Musikindustrie beschäftigt habe. Wer also mein Buch “Kreativität und Innovation in der Musikindustrie” immer noch nicht gelesen hat oder nicht in einer meiner Lehrveranstaltungen zu diesem Thema war, die/der hat nun die Möglichkeit, sich  die Kurzversion in einem YouTube-Video zu Gemüte zu führen: Revolution in the Music Industry – Creative Mornings Vienna am 26. Juli 2015.

Mehr zur internationalen Vortragsreihe, die einmal pro Monat zu einem vorgegebenen Thema in mittlerweile 117 Metropolen – von Amsterdam bis Washington DC und Zürich – stattfindet, kann hier nachgelesen werden: http://creativemornings.com/

 

 

01
Jul
15

Selbstmanagement im Klassik-Musikbusiness – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe am 23. Juni 2015

Am 23. Juni 2015 fand am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) ein Jour-fixe-Termin zum Thema “Selbstmanagement im Klassik-Musikbetrieb” statt. Der Musikmanager und Betreiber der Agentur NO-TE, Krystian Nowakowski, hat dabei die Notwendigkeiten aber auch die Möglichkeiten für KünstlerInnen sich im gegenwertigen Klassikbetrieb selbst zu vermarkten und abseits der traditionellen Verwertungsstrukturen wirtschaftlich zu bestehen, aufgezeigt. In der Folge kann seine ausführliche Zusammenfassung des Jour-fixe-Termins nachgelesen werden.

weiterlesen ‘Selbstmanagement im Klassik-Musikbusiness – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe am 23. Juni 2015′

30
Jun
15

Musikstreaming 2014 – eine internationale Marktanalyse

Das Geschäft mit dem Musikstreaming boomt – nicht zuletzt durch den internationalen Lauch von Apple Music am heutigen Tag. Aber bereits im aktuellen IFPI-Bericht “Recording Industry in Numbers 2014″ wird die IFPI-Geschäftsführerin Frances Moore mit den Worten zitiert: “Streaming is now a mainstream part of the modern music industry.” (IFPI 2015: 5) Zur Bestätigung dafür kann die Statistik strapaziert werden. So stiegen die Einnahmen von Streaming-Abo-Angeboten um 39 Prozent und jene von werbefinanzierten Plattformen um 38,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2014 ist der globale Musikstreaming-Markt (Abo- und werbefinanziert) mit einem Volumen von US $2,2 Mrd. erstmals größer als der Markt für Singletrack-Downloads (IFPI 2015: 9). Musikstreaming ist bereits für fast ein Drittel aller weltweit getätigten Umsätze der phonografischen Industrie verantwortlich. Allerdings gibt es merkliche Unterschiede zwischen den Ländern. Während in Schweden der Anteil von Musikstreaming bereits um die 70 Prozent des gesamten phonografischen Marktes ausmacht, sind es in Deutschland lediglich 6,3 Prozent. In Japan, dem immerhin zweitgrößten Musikmarkt der Welt, hat Musikstreaming überhaupt erst einen Anteil von gerade einmal 3,2 Prozent.

In weiterer Folge soll nun die wirtschaftliche Relevanz von Musikstreaming im internationalen Vergleich untersucht werden. weiterlesen ‘Musikstreaming 2014 – eine internationale Marktanalyse’

26
Jun
15

Debating Europe – What would save the music industry from digital piracy?

Am 26. Juni 2015 wurde von der Plattform “Debating Europe”, die von der Initiative Friends of Europe und der NGO Europe’s World betrieben und unter anderem vom Europäischen Rat und weiteren europäischen Institutionen unterstützt wird, die Frage “What would save the music industry from digital piracy?”. Ich durfte dabei einen Skype-Beitrag leisten und die Diskussion damit anstoßen. Alles Weitere findet sich hier: http://www.debatingeurope.eu/2015/06/26/illegal-downloading/#.VY0gH0ZyfAF

 

 

22
Jun
15

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 23. Juni 2015: Selbstmanagement im Klassik-Musikbusiness

Am 23. Juni 2015 findet ab 18:00 am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) ein Jour-fixe zum Thema “Selbstmanagement im Klassik-Musikbusiness” statt. Krystian Nowakowski, der in Wien die Künstleragentur NO-TE betreibt, wird dabei auf den zunehmenden Druck für Klassik-KünstlerInnen, sich selbst zu vermarkten und zu managen eingehen und anhand von Fallbeispielen aufzeigen, wie damit erfolgreich umgegangen werden kann. Ein von ihm verfasster inhaltlicher Überblick zum Jour-fixe am 23.06. kann in weiterer Folge nachgelesen werden:

weiterlesen ‘Musikwirtschafts-Jour-fixe am 23. Juni 2015: Selbstmanagement im Klassik-Musikbusiness’




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