18
Sep
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Buchpräsentation „Musikwirtschaftsforschung“ am 27.09. von 15:15-16:45 im Café Weimar

Vor Kurzem ist bei Springer VS in der Reihe „Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung“ der Sammelband Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin (Hg. Peter Tschmuck, Beate Flath und Martin Lücke) erschienen. Darin unternehmen die AutorInnen den Versuch, die Musikwirtschaftsforschung als wissenschaftliches Fach zu definieren und die methodischen Grundlagen dafür auszuarbeiten. Dieses Buch wird nun im Rahmen von WAVES Vienna – Music Festival & Conference am 27. September 2018 von 15:15-16:45 im Café Weimar (Währinger Straße 68, 1090 Wien; gegenüber vom WUK) unter Beisein einiger der AutorInnen präsentiert.

Im Anschluss daran findet dann eine Podiumsdiskussion zu „Theorie & Praxis der Musikwirtschaftsforschung“ unter der Leitung von Martin Lücke (Professor für Musikmanagement an der Hochschule Macromedia; Berlin) statt, an der Cornelius Ballin (General Manager von Universal Music Austria), Beate Flath (Professorin für Eventmanagement Populäre Musik, Medien und Sport an der Universität Paderborn), Sabine Reiter (Geschäftsführerin des MICA) und Hannes Tschürtz (Geschäftsführer von ink music) teilnehmen werden. Um 17:00 wird dann im WUK WAVES Vienna – Music Festival & Conference feierlich eröffnet.

Peter Tschmuck, Beate Flath & Martin Lücke (Hrsg.), 2018, Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin, Wiesbaden: Springer VS, 175 Seiten, Preis: 27,21 € für Softcover (ISBN 978-3-658-19398-0) und 19,99 € für eBook (ISBN 978-3-658-19399-7).

 

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion „Theorie & Praxis der Musikwirtschaftsforschung“

27. September 2018 von 15:15-16:45

Café Weimar (Währinger Straße 68, 1090 Wien; gegenüber vom WUK)

 

 

 

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11
Sep
18

9. Vienna Music Business Research Days 2018 zu „Music Life Is Live“

Die 9. Vienna Music Business Research Days 2018 zu „Music Life Is Live“ starten morgen mit dem Young Scholars‘ Workshop (geschlossene Veranstaltung für Studierende). Alle Konferenzevents am 13. und 14. September sind öffentlich im Joseph Haydn-Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zugänglich.
Das Programm kann hier nachgelesen werden:
und Tickets sind hier erhältlich: https://ntry.at/vmbrdays/performances/7800?l=de
Wer es nicht zur Konferenz schaffen sollte, kann den Invited Conference Day am 14. September ab 9:00 (MESZ) auf unserer Facebook-Seite über Live-Videostream mitverfolgen:
05
Sep
18

9. Vienna Music Business Research Days 2018 „Music Life Is Live“

Während die phonografische Industrie in den letzten beiden Jahrzehnten mit starken Umsatzrückgängen zu kämpfen hatte, erfreute sich das Live-Musikbusiness zur gleichen Zeit eines Booms, der sich in steigenden BesucherInnen-Zahlen und immer mehr Veranstaltungen auch messen lässt. Konzerte wurden zur wichtigsten Einnahmequelle für die KünstlerInnen, wodurch das Musikbusiness heutzutage in erster Linie live ist. Unter diesem Titel widmen sich die 9. Vienna Music Business Research Days vom 12.-14. September 2018 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien dem Live-Musiksektor.
 
 
 

9. Vienna Music Business Research Days zu „Music Life Is Live“


 
12.-14. September 2018

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

Tickets für die passive Teilnahme um EUR 50.- gibt es auf unserem Ticketingportal bei ntry.

Das detaillierte Programm der 9. Vienna Music Business Research Days kann hier nachgelesen werden: https://musicbusinessresearch.wordpress.com/vienna-music-business-research-days-2/

 

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02
Jul
18

Musik-Majors in der Streaming-Ökonomie: Universal Music Group

Vivendi, die Muttergesellschaft der Universal Music Group, wälzt Pläne, das weltweit größte Unternehmen der phonografischen Industrie an die Börse zu bringen bzw. zu verkaufen. Es ist kein Zufall, dass der französische Medien- und Telekommunikationskonzern einen solchen strategischen Schritt erwägt. Der Börsengang von Spotify Anfang April dieses Jahres war ein finanzieller Erfolg und es scheint, als ob Investoren derzeit in Musik ein gutes Investment sehen. Das Börsenumfeld ist zudem aktuell sehr positiv und die Universal Music Group (UMG) war in den letzten Jahren wirtschaftlich sehr erfolgreich, was vor allem auf die stark steigenden Umsätze von Musikstreaming zurückzuführen ist. Im Jahresbericht für 2017 weist die UMG einen Gesamtumsatz von € 5,67 Mrd. (+ 25 Prozent verglichen mit 2012) und einen Gewinn (gemessen als EBITA) von € 761 Mio. (+ 45 Prozent verglichen mit 2012) aus. Musikstreaming ist dabei der Hauptgrund für die Umsatz- und Gewinnzuwächse. So stiegen die Einnahmen aus dem Musikstreaming um fast 33 Prozent allein zwischen 2016 und 2017 auf € 1,97 Mrd., womit Streaming bereits ein Drittel des gesamtes Umsatzes des Konzerns 2017 ausmacht.[1] Eine vertiefende Analyse auf Basis der Auswertung der Jahresberichte von 2000-2017 zeigt, dass die UMG sich in diesem Zeitraum als Musikdienstleistungsunternehmen neu erfunden hat. Es richtet seinen Fokus nunmehr auf das Streamingbusiness, bietet aber auch Dienstleistungen an, die weit über das traditionelle Geschäftsmodell eines Unternehmens der phonografischen Industrie hinausgehen.

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09
Mai
18

Rezension: Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin

Die Musikwirtschaftsforschung ist der nicht ganz unbescheidene Versuch, eine neue wissenschaftliche Disziplin an der Schnittstelle der Sozial-, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften zu entwickeln, um die Produktion, Verbreitung und Rezeption von Musik als Kulturgut besser verstehen zu können. Die Musikwirtschaftsforschung versteht sich dabei nicht als Substitut für schon bestehende wissenschaftliche Disziplinen wie die Kunst- und Kulturökonomie oder die Musikwissenschaft, sondern als wertvolle Ergänzung schon bestehender Disziplinen.

 

Die Beiträge in diesem Sammelband spiegeln daher die Bemühungen wider, die Musikwirtschaftsforschung als Inter-Disziplin zu etablieren und sowohl wissenschaftstheoretisch zu fundieren als auch methodisch zu verorten. In diesem Sinn gliedert sich der Sammelband in zwei große Abschnitte. Im ersten Teil stellen die AutorInnen Überlegungen zur methodologischen Grundlage der neuen Disziplin an; im zweiten Abschnitt werden dann methodische Fragen erörtert, die für die Musikwirtschaft relevant sein können.

 

Peter Tschmuck, Beate Flath & Martin Lücke (Hrsg.), 2018, Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin, Wiesbaden: Springer VS, 175 Seiten, Preis: 27,21 € für Softcover (ISBN 978-3-658-19398-0) und 19,99 € für eBook (ISBN 978-3-658-19399-7).

 

 

 

 

 

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27
Apr
18

International Journal of Music Business Research – April 2018, Vol. 7, No. 1

Der erste Beitrag dieser Ausgabe des International Journals of Music Business Research (IJMBR), “Exploring bounty and spread: key changes in the Danish music streaming economy” von Rasmus Rex Pedersen untersucht die Transformation von einem Besitzmodell zu einem Zugangsmodell für Musik anhand der Musikstreamingökonomie in Dänemark. Der zweite Artikel “Blockchain: A new opportunity for record labels” von Opal Gough zeigt auf, welche Möglichkeiten die Blockchain-Technologie für Unternehmen der phonografischen Industrie bietet und wie dadurch Effizienzsteigerungen erzielt werden können.  Der abschließende Artikel “Compulsory licensing in Ecuador’s music industry: A daring strategy within the new intellectual property law in order to regulate music piracy” von Abner Pérez Marín befasst sich mit einem 2016 in Ecuador in Kraft gesetzten Gesetz zur Bekämpfung der grassierenden Musikpiraterie, dem Código Ingenios. Daniel Nordgårds Buchbesprechung von “Digital Music Distribution: The sociology of online music streams ” von Hendrik Storstein Spilker rundet die April-Ausgabe des IJMBR ab.

 

Volume 7, No. 1, April 2018

Editorial von Dennis Collopy, S. 4-5

Rasmus Rex Pedersen: Exploring bounty and spread: key changes in the Danish music streaming economy, S. 6-25

Opal Gough: Blockchain: A new opportunity for record labels, S. 26-44

Abner Pérez Marín: Compulsory licensing in Ecuador’s music industry: a daring strategy within the new intellectual property law in order to regulate music piracy, S. 45-71

Buchbesprechung von Daniel Nordgård: Digital Music Distribution: The sociology of online music streams von Hendrik Storstein Spilker, S. 72-74

 

 

03
Apr
18

Spotify geht an die Börse – eine ökonomische Hintergrundanalyse

Der 3. April 2018 ist ein historischer Markstein in der Entwicklung der digitalen Musikindustrie, wenn Spotify an diesem Tag an der New Yorker Börse gelistet und öffentlich für den Handel verfügbar sein wird. Spotifys Börsegang wird nicht nur zum Prüfstein für das Musikstreaming-Businessmodell, sondern für die gesamte Musikindustrie, die den Wachstumspfad nach langen Jahren der Rezession wieder eingeschlagen hat. Spotify ist der Liebling der großen Musikkonzerne geworden, weil das schwedische Unternehmen ein legales und bei den Musikfans beliebtes Onlinemusikangebot bietet, das über Vorschusszahlungen und Umsatzbeteiligungen einfach für die Majors zu monetarisieren ist. Es erlaubte zudem Universal & Co. zu guten Konditionen Unternehmensanteile im Tausch für Vorschussverpflichtungen zu erhalten. So kann der Wert des 5,7-Prozentanteils, den Sony Music Entertainment an Spotify hält (Spotify 2018: 148) mit US $500m bis 1.3bn veranschlagt werden.[1] Die folgende Hintergrundanalyse beleuchtet das Erfolgsmodell Spotify, zeigt aber auch potenzielle Risikofaktoren des Börsegangs auf. Der Beitrag spürt auch der Frage nach, wer nun eigentlich von Spotifys Gang an die Wall Street profitiert.

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