Author Archive for Peter Tschmuck



28
Jul
14

Die Auswirkungen des Musikstreamings auf die Musikindustrie – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 23. Juni 2014

Am 23. Juni 2014 hat Roland Punzengruber seine an der FH Steyr/Johannes Kepler Universität Linz entstandenden Masterarbeit im Musikwirtschafts-Jour-fixe unter dem Titel “Die Auswirkungen des Musikstreamings auf die Musikindustrie” präsentiert. Es kann nun eine Zusammenfassung der Arbeit bzw. die Arbeit in ihrer voller Länge nachgelesen werden.

Zusammenfassung des Jour-fixe-Termins am 23. Juni 2014

Masterarbeit “Auswirkungen von On-demand-Musistreaming auf die Wertschöpfungsprozesse der Musikindustrie”

 

 

14
Jul
14

Der Kampf der Musikindustrie gegen Filesharing & Co. – Teil 1: KaZaA und Grokster

Ziemlich genau vor 15 Jahren hat die erste Musiktauschbörse, Napster, zu ihrem Höhenflug angesetzt und die VertreterInnen der phonografischen Industrie in Angst und Schrecken versetzt (Geschichte von Napster Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5). In dieser sommerlichen Blog-Serie möchte ich allerdings die Geschichte des Kampfes der Musik- und Filmindustrie gegen Filesharing, Filehosting und das Usenet in der Nachfolge von Napster in ausführlichen Beiträgen nachzeichnen. Dabei wird sichtbar, welche Strategie die Industrieverbände dabei eingeschlagen und welchen Erfolg sie dabei hatten. Es wird aber auch gezeigt, wie sich die Rechtsprechung in den USA und in Europa über die Zeit hinweg geändert hat und welche zusätzlichen legistischen Maßnahmen dagegen getroffen wurden. Insgesamt entsteht ein Bild eines “Wettrüstens” zwischen Unterhaltungsindustrien und Softwareanbietern, die die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Mediendateien ermöglichen.

Teil 1 der Serie befasst sich ausführlich mit dem Fall KaZaA, der die Gerichte in den USA, in Europa und in Australien sechs Jahre lang beschäftigt hat.

weiterlesen ‘Der Kampf der Musikindustrie gegen Filesharing & Co. – Teil 1: KaZaA und Grokster’

17
Jun
14

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 23. Juni 2014: Die Auswirkungen des Musikstreamings auf die Musikindustrie

Roland Punzengruber wird am Mo., 23. Juni 2014 ab 18:30 am IKM (Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) die Kernaussagen seiner  Masterarbeit “Auswirkungen von On-Demand-Musikstreaming auf die Wertschöpfungsprozesse der Musikindustrie”, die er an der FH Steyr bzw. an der Johannes Kepler-Universität Linz verfasst hat präsentieren.

Ziel der Arbeit war es darzustellen, wie sich das Geschäftsmodell von Musikstreaming-Anbietern wie Spotify oder Deezer auf die zukünftige Entwicklung der Musikindustrie auswirken kann. Anhand des deutschen Musikmarktes wurden brancheninterne als auch -externe Einflussfaktoren, die die Entwicklung der Musikindustrie in Bezug auf Musikstreaming beeinflussen können, ausgearbeitet und in weiterer Folge zu Schlüsselfaktoren aggregiert. Mithilfe von ExpertInnen-Inteviews wurden diese Schlüsselfaktoren bewertet und mögliche zukünftige Entwicklungen der Musikindustrie diskutiert.

Ergebnis der Arbeit sind drei Zukunftsszenarien – ein optimistisches, ein pessimistisches sowie ein wahrscheinliches Szenario – über die zukünftige Entwicklung der Musikindustrie unter dem Einfluss von Musikstreaming.

 

 

 

23
Mai
14

Info-Abend “Crowdfunding – Albenfinanzierung für Newcomer?”

Florian Palmsteiner war Mitverfasser einer exzellenten Bachelorarbeit zum Thema Crowdfunding, die im Rahmen eines Musikwirtschafts-Jour-fixes präsentiert wurde. Er wird am 17. Juni 2014 von 18:00-21:00 im Rahmen eine Info-Abends, die Frage klären, ob Crowdfunding ein probates Mittel zur Finanzierung für Alben auch Newcomer-Bands sein kann.

Florian Palmsteiner hat sich auch praktisch mit Crowdfunding befasst: Seine Band The Beth Edges hat ihr letztes Album erfolgreich über Crowdfunding finanziert. Er wird von seinen Erkenntnissen und Erfahrungen berichten:

  • Was ist Crowdfunding und wie funktionert das?
  • Was ist zu beachten und wie funktionieren die verschiedenen Plattformen?
  • Was macht eine Kampagne erfolgreich?
  • Für wen macht Crowdfunding Sinn?

Danach wird es Zeit für Fragen und Diskussionen geben. Begrenzte TeilnehmerInnenzahl! 13-26 Jahre

 

Anmeldung

Anmeldung erforderlich
Anmeldung per E-Mail mit Angabe des Alters bis spätestens 13. Juni!
soundbase(at)wienxtra.at

 

Adresse

wienXtra-medienzentrum
Zieglergasse 49 – Hintertrakt
1070 Wien
Tel.:+43/1/4000-83 444
Straßenbahnlinien: 49, Haltestelle: Zieglergasse/Westbahnstraße
Buslinien: 48A, Haltestelle: Zieglergasse

Veranstalter: wienXtra-soundbase
Tel.: 01/4000 – 84 385

 

Weiterführende Informationen

https://www.facebook.com/events/697971963595446/?fref=ts

http://www.soundbase.at/veranstaltungen/workshops/details/termin/788552/beginn/20140617/

 

 

21
Mai
14

Der phonografische Markt in Brasilien, 2000-2013

Brasilien ist nach der jüngsten IFPI-Statistik der achtgrößte phonografische Markt der Welt und mit Abstand der größte in Lateinamerika. Zwischen 2000 und 2013 sind die Umsätze um 58 Prozent zurückgegangen, wobei sich der Markt ab 2007 stabilisieren konnte. Das ist vor allem auf das internationalen Vergleich starke Marktsegment der Musikvideos und in den weiteren Jahren vor allem auf die Zuwächse im Digitalmusikmarkt zurückzuführen. Letztere sind seit 2007 um 82,2 Prozent von Real 24,3 Mio. auf Real 136,7 Mio. gestiegen, wobei Musikstreaming seit 2011 eine immer wichtigere Rolle zukommt.

In weiterer Folge wird nun die Entwicklung des brasilianischen Musikmarktes seit 2000 genauer auf Basis der von der Associação Brasileira dos Produtores de Discos (ABPD) publizierten Marktdaten nachgezeichnet und interpretiert.

 

weiterlesen ‘Der phonografische Markt in Brasilien, 2000-2013′

18
Mai
14

Der phonografische Markt in Österreich, 2001-2013

Der Marktbericht der IFPI Austria für das Jahr 2013 weist einen Gesamtumsatz von EUR 150 Mio. aus. Verglichen mit 2001 entspricht das einem Umsatzrückgang von EUR 132,8 Mio., womit sich der phonografische Markt seit 2001 nahezu halbiert hat.[1] Die Ursache dafür sind vor allem die rückläufigen CD-Verkäufe. Während 2002 noch CD-Alben im Wert von EUR 245,8 Mio. verkauft wurden, waren es 2013 nur mehr EUR 77,5 Mio. – ein Minus von 68,5 Prozent. Die Talfahrt konnte bislang auch durch den boomenden digitalen Musikmarkt nicht gestoppt werden. Betrug 2004 der Umsatz mit digital distribuierter Musik lediglich EUR 1,6 Mio., so ist dieser 2013 auf EUR 31,0 Mio. gestiegen. Dabei hat sich der Umsatzmix im Digitalsegment stark verändert. Während 2008 die Umsätze mit Master- und Ringtones mit 35 Prozent oder EUR 4,0 Mio. die zweit wichtigste Position hinter den Single-Track-Downloads (38 Prozent) waren, so spielen Klingeltöne gegenwärtig mit 3 Prozent (EUR 1,0 Mio.) nur mehr eine untergeordnete Rolle. Hingegen sind die Umsätze aus Alben-Downloads mit EUR 12,7 Mio. (41 Prozent) und Single-Track-Downloads mit EUR 10,6 Mio. (34 Prozent) dominant. Das Musikstreaming-Geschäft hat aber stark auf EUR 6,7 Mio. (22 Prozent Digitalmarkt-Anteil) zugenommen. Insgesamt konnten aber die Zuwächse im Digitalsegment die Verluste beim physischen Verkauf nicht kompensieren, sodass – auf Basis der GfK-Kassendaten – der Gesamtumsatz am phonografischen Markt in Österreich im Vergleich zu 2012 um rund 2 Prozent zurückgegangen ist.

Eine detaillierte Marktanalyse kann nun in der Folge nachgelesen werden:

weiterlesen ‘Der phonografische Markt in Österreich, 2001-2013′

12
Mai
14

Der Wurst-Faktor – die wirtschaftliche Relevanz des Eurovision Song Contest-Siegs

Nachdem Thomas Neuwirths Altra Ega Conchita Wurst  den Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne (wie er noch 1966 hieß) nach 48 Jahren wieder für und nach Österreich gebracht hat, kommt man wohl nicht umhin, sich mit der wirtschaftlichen Seite des Wettsingens auseinander zu setzen. Dabei gilt es verschiedene Ebenen der wirtschaftlichen Relevanz des Eurovision Song Contests (ESC) zu unterscheiden:

(1)   Welche wirtschaftlichen Folgewirkungen gibt es für die SiegerIn?

(2)   Was bedeutet es aus wirtschaftlicher Sicht, einen ESC abzuhalten?

(3)   Welche Wertschöpfungspotenziale sind mit dem ESC verbunden?

Ich werde in der Folge versuchen, diese drei Fragen zu beantworten, sofern Daten dafür verfügbar sind.

weiterlesen ‘Der Wurst-Faktor – die wirtschaftliche Relevanz des Eurovision Song Contest-Siegs’




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