Author Archive for Peter Tschmuck



08
Mai
14

Guest Lecture vom NAXOS-Gründer Klaus Heymann

Am Di., 13. Mai 2014 findet im Großen SE-Raum am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) von 14:00-16:00 eine Gastvorlesung (in Englisch) von Klaus Heymann, dem Gründer und Geschäftsführer des wohl weltweit erfolgreichsten Klassik-Labels NAXOS statt. Er wird dabei NAXOS und dessen strategische Ausrichtung im digitalen Zeitalter vorstellen. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter Tschmuck@mdw.ac.at.

Weitere Informationen zum Vortragenden, zu NAXOS und zur Gastvorlesung finden sich hier:  Guest Lecture Mr. Heymann

 

 

 

 

04
Mai
14

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 7. Mai 2014: Die Digitalstrategie der Wiener Staatsoper und der MET im Vergleich

Unter dem Titel “Two (Opera) Titans Entering the Digital Arena” präsentieren am 7. Mai 2014 ab 18:30 im Kleinen SE-Raum am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) Dagmar Abfalter von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Serge Poisson-de Haro von der École des Hautes Études commerciales (HEC) der Universität Montréal die Digitalstrategien der Wiener Staatsoper zur MET im Vergleich.

Weitere Informationen zu diesem Musikwirtschafts-Jour-fixe finden sich hier:

 

weiterlesen ‘Musikwirtschafts-Jour-fixe am 7. Mai 2014: Die Digitalstrategie der Wiener Staatsoper und der MET im Vergleich’

30
Apr
14

International Journal of Music Business Research – April 2014, Vol. 3, No. 1

In der jüngsten Ausgabe des International  Journal of Music Business Research geht Professor Adolf Dietz, ehemaliger Leiter und nunmehr Senior Researcher des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb in München mit der vor kurzem von den EU-Gremien veabschiedeten Verwertungsgesellschaften-Richtlinie hart in Gericht und attestiert eine verpasste Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt in der EU zu schützen.  David Allan, Associate Professor für Marketing an der  Saint Joseph’s University in Philadelphia (USA) setzt sich in “Turn it up: That’s my song in that ad” mit der Relevanz von Popularmusik für das Bewusstsein von Marken und KünstlerInnen auseinander. Schließlich analysiert Steven C. Brown, Doktorratsstudent an der Glasgow Caledonian University (Schottand) die Rolle der “Peer production and the changing face of the live album”.

International Journal of Music Business Research – April 2014, Vol. 3, No. 1

22
Apr
14

Wie böse ist YouTube?

 

Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, die hier im Blog auch ausführlich besprochen wurden, darüber, wie schädlich oder unschädlich Filesharing für die Musikverkäufe ist. Ein klares Fazit aus wissenschaftlicher Sicht kann aber immer noch nicht gezogen werden. Nun legen R. Scott Hiller von der Fairfield University und Jin-Hyuk Kim von der University of Colorado Boulder eine erste Studie vor, wie sich das weitverbreitet Musikvideo-Streaming über YouTube in den USA auf die dortigen Albenverkäufe ausgewirkt hat. Sie beobachteten dabei, wie sich der vorübergehende Boykott, den die Warner Music Group über YouTube nach gescheiterten Lizenverhandlungen zwischen Anfang Januar und Ende September 2009 verhängt hat, auf die Verkäufe von Alben jener Warner-KünstlerInnen ausgewirkt hat, die in diesem Zeitraum in den Billboard 200 Albencharts vertreten waren. Das Ergebnis scheint eindeutig zu sein: Warner konnte durchschnittlich 10.000 Stück pro Hit-Album mehr pro Woche verkaufen als die Konkurrenten, die ihr Repertoire weiterhin auf YouTube verfügbar gemacht hatten. Zudem hat der Warner-Boykott keinerlei statistisch signifikante Auswirkungen auf das Suchverhalten der Fans auf Google gezeitigt, was die Autoren zu Schluss veranlassen, dass es keine positiven Sampling- bzw. Promotionseffekt von YouTube gibt.

Wie diese Ergebnisse zustande kommen und was von ihnen zu halten ist, möchte in weiterer Folge genauer untersuchen.

weiterlesen ‘Wie böse ist YouTube?’

11
Apr
14

Rezension: Balkanboom! Eine Geschichte der Balkanmusik in Österreich

Buchcover BalkanboomIm Peter Lang Verlag erschien vor kurzem ein von Andreas Gebesmair, Anja Brunner und Regina Sperlich verfasster Sammelband zum Boom der Balkanmusikszene, der seit Mitte der 2000er Jahre vor allem in Wien und Graz zu beobachten ist. Unter dem Titel “Balkanboom! Eine Geschichte der Balkanmusik in Österreich” publizieren die drei KultursoziologInnen die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsprojekts, dass sie am Forschungsinstitut mediacult durchgeführt haben. Sie haben dazu eine Vielzahl an Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge und Onlinequellen ausgewertet, sowie insgesamt 34 qualitative Interviews mit Musikschaffenden sowie LabelmanagerInnen und KonzertveranstalterInnen der Balkanmusikszene in Österreich durchgeführt, um den Ursachen für diesen Boom auf den Grund zu gehen. Das Buch liefert dazu nun die entsprechenden Antworten.

 

weiterlesen ‘Rezension: Balkanboom! Eine Geschichte der Balkanmusik in Österreich’

07
Apr
14

Der phonografische Markt in Deutschland, 2003-2013

Im jüngsten Bericht des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) wird für den phonografischen Markt in Deutschland erstmals seit 15 Jahren wieder ein leichter Umsatzzuwachs von 1,2 Prozent vermeldet. Verantwortlich dafür sind die digitalen Musikverkäufe (Download & Streaming), die von 2012 auf 2013 um 11,7 Prozent angestiegen sind. Gleichzeitig ist der Rückgang im physischen Segment mit -1,5 Prozent auf EUR 1,12 Mrd. moderat ausgefallen. Dabei sticht vor allem der Umsatzsprung bei Vinylverkäufen um 47,2 Prozent auf EUR 29,0 Mio. ins Auge, wohingegen der CD-Umsatz um weitere 1,3% auf EUR 1,0 Mrd. im Jahr 2013 zurückgegangen ist. Da die CD in Deutschland mit einem Marktanteil von 69,8 Prozent weiterhin der wichtigste Umsatzträger ist, sollte nicht voreilig von einer Trendwende am Markt gesprochen werden. Da eine Stabilisierung der Umsätze mit physischen Musikprodukten als unrealistisch angesehen werden muss, müssten Steigerungen bei den digitalen Musikverkäufen die Verluste im physischen Segment überkompensieren. Da 2013 die Umsätze bei den Singletrack-Downloads erstmals um 4,4 Prozent auf EUR 104,0 Mio. gesunken sind, erscheint auch dieses Szenario fraglich, obwohl die Einnahmen aus dem Musikstreaming (Aboservices und werbefinanziert) um 91,2 Prozent auf EUR 68,0 Mio. im Jahr 2013 angestiegen sind.

In der nachfolgenden Analyse wird daher versucht aufgrund der vorliegenden Zahlen und der historischen Daten einzuschätzen, wie sich der phonografische Markt in Deutschland entwickeln könnte.

 

weiterlesen ‘Der phonografische Markt in Deutschland, 2003-2013′

03
Apr
14

Classical:NEXT 2014 – Die weltweite Klassik-Branche trifft sich im Mai in Wien!

ClassicalNext_LogoDie neue Musik- & Contentmesse Classical:NEXT in Wien ist nach nur zwei Ausgaben zum weltweit wichtigsten Hot-Spot für die klassische Musikbranche avanciert. Vom 14. bis 17. Mai 2014 ist die Heimstätte der kommenden dritten Ausgabe, wie schon im Vorjahr, das MAK – Museum für Angewandte Kunst Wien. Für klingende Namen gleichfalls wie für junge Initiativen ist die Classical:NEXT ein Multiplikator und Marktplatz zur weltweiten Vernetzung, zum Anbahnen neuer Kooperationen, zum Ausloten neuer Vertriebswege oder zur Vermittlung von KünstlerInnen, KomponistInnen und musikalischen Projekten.

Das Forum richtet sich daher an alle Akteure der kreativen und produktiven Wertschöpfungskette der klassischen Musikindustrie: Musik-Veranstalter, Konzerthäuser, Orchester, Ensembles, MusikerInnen, KomponistInnen, Agenturen und Labels, Musikverlage, Vertriebe und JournalistInnen bis hin zu Technologie-Anbietern, Audience-Developern und vielen mehr.

Über 1.000 erwartete FachbesucherInnen aus mehr als 40 Nationen weltweit, 2,5 Tage volles Konferenz-Programm mit internationalen Panellisten, vergrößerte Expo und Regio-Fokus auf Südkorea und Brasilien. Dazu 7 Tage Publikums-Festival mit Klassik-Clubbing in Wien und eine Oper in 4D! Das sind nur einige Argumente, die Klassik-Musikmesse Classical:NEXT, heuer zum zweiten Mal in der Musikhauptstadt Wien, zu beiten hat.

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