Posts Tagged ‘Wertschöpfung

28
Jul
14

Die Auswirkungen des Musikstreamings auf die Musikindustrie – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 23. Juni 2014

Am 23. Juni 2014 hat Roland Punzengruber seine an der FH Steyr/Johannes Kepler Universität Linz entstandenden Masterarbeit im Musikwirtschafts-Jour-fixe unter dem Titel „Die Auswirkungen des Musikstreamings auf die Musikindustrie“ präsentiert. Es kann nun eine Zusammenfassung der Arbeit bzw. die Arbeit in ihrer voller Länge nachgelesen werden.

Zusammenfassung des Jour-fixe-Termins am 23. Juni 2014

Masterarbeit „Auswirkungen von On-demand-Musistreaming auf die Wertschöpfungsprozesse der Musikindustrie“

 

 

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14
Jan
14

„Populäre“ Musikkultur als strategische Herausforderung – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe am 7. Januar 2014

Am 7. Januar 2014 erläuterte Univ.- Prof. Dr. Carsten Winter von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Rahmen des Musikwirtschafts-Jour-fixe „‚Populäre‘ Musikkultur als strategische Herausforderung – das Beispiel Berlin“. Bezugspunkt war ein Projekt für die BerlinMusicCommission (BMC) zu den Wertschöpfungspotenzialen und –perspektiven der Wertschöpfungsakteure der  Musikwirtschaft in Berlin. Ziel war die strategische Erforschung dieser Potenziale und Perspektiven ausgehend von Entwicklungen insbesondere der populären Musikkultur und die Erforschung eines Arbeitsmodells der Dynamik der Musikwirtschaft, das im Zusammenhang mit der Befragung unterschiedlicher Akteure der Musikwirtschaft in Berlin validiert werden sollte. Ein Teilziel des Projektes war auch herauszufinden, warum die  Akteure der Berliner Musikszene nicht in dem Ausmaß von Umsatz- und Gewinnrückgängen der Musikwirtschaft betroffen waren. Warum dem so ist, lest ihr hier:

Weiterlesen ‚„Populäre“ Musikkultur als strategische Herausforderung – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe am 7. Januar 2014‘

02
Jan
14

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 7. Januar 2014: „Populäre“ Musikkultur als strategische Herausforderung – das Beispiel Berlin

Am 7. Januar 2014 wird Prof. Carsten Winter von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Kleinen SE-Raum am IKM (Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien)  ab 18.30 einen Vortrag mit dem Titel „‚Populäre‘ Musikkultur als strategische Herausforderung“ halten.  Basierend auf einem Forschungsprojekt rekonstruiert Prof. Winter den Wandel der Musikkultur als Wandel „populärer“ Musikkultur am Beispiel Berlins und wie er die Wertschöpfungsperspektiven und -potenziale der Akteure der Berliner Musikwirtschaft verändert.

Ausgehend von einer Definition von Musikkultur und von musikbezogener Wertschöpfung wird das konkret für die etablierten Branchen (Live, Publishing, Label) und neu digital medial „vernetzte“ Wertaktivitäten gezeigt. Anschließend werden strategische Herausforderungen, die sich dadurch ergeben, ausführlich vorgestellt, die in der Runde diskutiert werden sollen.

Dabei wird am Beispiel eines Projekts zur Berliner Musikwirtschaft insbesondere gezeigt, wie sich  Grenzen von Strategien und Taktiken verschieben und warum Prozesse der Produktion, Allokation, Wahrnehmung und Nutzung von Musik re-artikuliert werden und wie dafür eine neue Ordnung überfällig wird, deren Ausbildung exemplarisch am Beispiel der Arbeit an der Strategie für die c3s vorgestellt wird, die selbst Teil einer neuen populären Musikkultur und nicht mehr (nur) Musikwirtschaft ist.

12
Dez
12

Ökonomische Effekte der Musikwirtschaft in Wien

In der vom Institut für Höhere Studien (IHS) erstellten und von der Wirtschaftskammer Wien in Auftrag gegebenen Studie „Ökonomische Effekte der Musikwirtschaft in Wien und Österreich„, wurde eine Gesamtwertschöpfung der Musikwirtschaft in Österreich im Jahr 2010 von EUR 3,35 Mrd. errechnet, wobei EUR 1,03 Mrd. auf Wien entfallen. Da in einem vor Kurzen erschienen Blog-Beitrag die Zahlen für Österreich dargestellt wurden, soll es dieses Mal um die Musikwirtschaft in Wien gehen.

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11
Dez
12

Ökonomische Effekte der Musikwirtschaft in Österreich

Am 26. November 2012 wurde die zentralen Ergebnisse der vom Institut für Höhere Studien (IHS) erstellten und von der Wirtschaftskammer Wien in Auftrag gegebenen Studie „Ökonomische Effekte der Musikwirtschaft in Wien und Österreich“ in einer Pressekonferenz präsentiert. In der Studie wurde eine Gesamtwertschöpfung der Musikwirtschaft in Österreich im Jahr 2010 von EUR 3,35 Mrd. errechnet, wobei EUR 1,03 Mrd. auf Wien entfallen. Das entspricht 1,29% an der Gesamtwertschöpfung in Österreich bzw. 1,52% der gesamten Wertschöpfung in Wien. Weiters zeigt die Studie, dass in der österreichischen Musikwirtschaft 2010 insgesamt 61.511 Arbeitsplätze (in Vollzeitäquivalenten) gesichert wurden. 19.582 Arbeitsplätze entfielen dabei auf die Wiener Musikwirtschaft. Der Nettokonsum in Österreich belief sich auf rund EUR 908 Mio. und jener in Wien auf EUR 292 Mio. und schließlich ist noch zu erwähnen, dass die öffentliche Hand von der österreichischen Musikwirtschaft rund EUR 1,35 Mrd. an Sozialabgaben und Steuern einheben konnte. Es wurde auch ein Vergleich mit der im Jahr 2000 veröffentlichten Studie zur Wertschöpfung der österreichischen Musikwirtschaft, die von Prof. Scheuch erstellt wurde, angestellt und dabei der Schluss gezogen, dass die Musikwertschöpfung in Österreich real um 18,5 Prozent zwischen 1998 und 2010 abgenommen hat.

Dies sind durchaus interessante Ergebnisse, die aber der Detailanalyse bedürfen, um sie entsprechend auch einordnen zu können. Dies möchte ich nun in weiterer Folge unternehmen.

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03
Dez
12

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 11. Dezember 2012 – Ökonomische Effekte der Musikwirtschaft in Wien und Österreich

Am 11. Dezember 2012 findet im Großen Seminrarraum am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) der Universität für Musik und darstelle Kunst Wien am Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien (Gebäudeteil Ecke Beatrixgasse/Linke Bahngasse, Eingang im Hof, 1. Stock) ab 17:30 ein Jour-fixe statt. Dabei wird die von der Wirtschaftskammer Wien beim Institut für Höhere Studien in Auftrag gegebene Studie über die „Ökonomischen Effekte der Musikwirtschaft in Wien und Österreich“ vom Studien-Leiter Dipl. Ing. Alexander Schnabl präsentiert werden. In weiterer Folge kann noch ein Auszug aus dem Executive Summary der Studie nachgelesen werden.

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03
Apr
12

International Journal of Music Business Research, April 2012, Band 1, Heft 1

Wozu braucht es eigentlich eine neue wissenschaftliche Zeitschrift zur Musikwirtschaft? Es gibt ohnehin einige sehr profilierte Branchenzeitschriften und auch akademisch ausgerichtete Journals, die die Plattform zur Veröffentlichung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Popularmusik, zur Kulturwirtschaft, zur Kunst- und Kulturökonomik oder zum Kulturmanagement bieten. Nichtsdestotrotz bestand bislang eine Lücke für die Präsentation von Forschungsergebnissen zu musikwirtschaftlichen Themen, die von unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven aus beleuchtet werden.

Diese Lücke versucht nur das International Journal of Music Business Research (IJMBR) zu füllen. In seiner ersten Ausgaben wird bereits die ganze Breite der Musikwirtschaftsforschung sichtbar. In einem konzeptionellen Beitrag zeigt Patrik Wikström auf, dass der ökonomische Wert in der phonografischen Industrie nicht mehr über das Eigentum z.B. an Tonträgern oder Musikdowloads, aber auch nicht durch den einfachen Zugang zu Musik durch Streaming generiert werden wird, sondern über kontextuelle Modelle der Musikverbreitung, die über das Erleben von Musik emotional aufgeladen werden. Der zweite Artikel von Pinie Wang analysiert im historischen Rückblick das komplexe Wechselspiel zwischen der Medien-, Werbe- und Musikindustrie seit dem späten 19. Jahrhundert, um zu zeigen, dass es gegenwärtig zu einer erneuten Durchdringung dieser drei Industrie kommt, wodurch Musik vom Hauptinhalt immer mehr zum Nebeninhalt wird. Schließlich antwortet Martin Kretschmer in seinem Beitrag auf die Verlängerung der Schutzfristen für Tonaufnahmen in der EU mit einem rechtwissenschaftlich fundierten Vorschlag, dass die Nutzungsrechte an Verwertungsrechten grundsätzlich auf zehn Jahre begrenzt sein sollen, um in Kombination mit dem „Use-it-or-lose-it“-Prinzip die Anzahl verwaister Werke der Tonkunst radikal zu verringern und gleichzeitig Innovationsanreize für das Musikschaffen zu bieten.

Alle Artikel können nun in der ersten Ausgabe des International Journal of Music Business Research nachgelesen werden.

Wer Artikel für das IJMBR einreichen möchte, sende diese bitte an music.business.research@gmail.com




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