Posts Tagged ‘The Economics of Music

26
Okt
17

International Journal of Music Business Research – Oktober 2017, Vol. 6, No. 2

Der erste Artikel der aktuellen Ausgabe des International Journal of Music Business Research (IJMBR), Innovation in the arts – lessons from the creation of Dalhalla” von Per Frankelius von der Linköping Universität/Schweden stellt eine ausführliche Fallstudie des Dalhalla Opernfestivals in Schweden da, das von der Opernsängerin und ehemaligen Radioredakteurin Margareta Dellefors ins Leben gerufen wurde. Der zweite Artikel, “Collaborating to compete: the role of cultural intermediaries in hypercompetition” von George Musgrave der University of Westminster in London bringt den innovativen auto-ethnografischen Forschungsansatz zur Anwendung, um die Rolle kultureller Intermediäre wie z.B. Radio DJs und JournalistInnen für die Karriere ungesignter MusikerInnen im Vereinigten Königreich zu analysieren. Der letzte Artikel dieser Ausgabe, “Status quo and perspectives of licensing synchronisation rights” von Stephan Klingner und Julia Friedrich von der Universität Leipzig untersucht die gegenwärtige Situation der Lizenzierung von Synchronisationsrechten und identifiziert in einer qualitativen Studie die Wünsche von Lizenznutzern wie z.B. Lizenzierungsplattformen für Musik und Musikproduktionsbibliotheken und -datenbanken. Abgeschlossen wird die Oktoberausgabe des IJMBR von der Buchrezension von Dennis Collopy über “The Economics of Music” von Peter Tschmuck.

 

Volume 6, No. 2, Oktober 2017

Editorial von Peter Tschmuck, S. 4-5

Per Frankelius: Innovation in the arts – lessons from the creation of Dalhalla, S. 6-40

George Musgrave: Collaborating to compete: the role of cultural intermediaries in hypercompetition, S. 41-68

Stephan Klingner & Julia Friedrich: Status quo and perspectives of licensing synchronisation rights, S. 69-86

Buchrezension von Dennis Collopy: The Economics of Music von Peter Tschmuck, S. 87-91

 

 

29
Sep
17

8. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung im Rückblick

Vom 12.-14. September 2017 fanden an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die 8. Vienna Music Business Research Days zur Frage  „Unchaining the Digital Music Business?“ statt. Dabei wurden neue Gatekeeping-Prozesse thematisiert, die von „alten“ wie auch „neuen“ Akteuren im Musikbusiness etabliert wurden. Internationale ExpertInnen diskutierten deshalb, wie diese neuen Prozesse aussehen und welchen Einfluss neue Technologien wie die Blockchain aber auch andere Innovationen auf das Gatekeeping haben könnten.

Master- und PhD-StudentInnen aus Barbados, Deutschland, Kanada, Österreich, Serbien und Südafrika haben am 12.09. die Konferenz mit dem Young Scholars‘ Workshop eröffnet. Sie haben dabei ihre Forschungsprojekte vorgestellt und mit renommierten MusikwirtschaftsforscherInnen diskutiert (Workshop-Programm).Dabei wurde der Beitrag „Virtual Songwriting: Fostering Creative Processes through ‚Challenge‘ and ‚Collaboration'“ von Benjamin Schiemer von der Johannes Kepler Universität Linz durch eine internationale Jury zum besten Paper des Workshops gekürt.  Damit verbunden ist die Publikation als Artikel im International Journal of Music Business Research (IJMBR).

MusikwirtschaftsforscherInnen aus Australien, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, Spanien und den USA präsentierten am folgenden Konferenztag (13.09.) ihre aktuellen Forschungsergebnisse der interessierten Öffentlichkeit. Der thematische Bogen reichte dabei von der Ökonomik von Musikfestivals, Musikpiraterie, regulatorischen Aspekten im Musikbusiness bis zu Arbeiten über Tanz-Choreographien, KünstlerInnen-Fan-Beziehungen, Musikmanagement, Social Media Management und der Rolle der Blockchain-Technologie im Musikbusiness (siehe Programm).

Am dritten Konferenztag (14.09.) wurde dann der Fokus auf das Konferenzthema „Unchaining the Digital Music Business?“ gerichtet. Daniel Nordgård von der University of Agder in Kristiansand/Norwegen hielt unter dem Titel „New Gatekeeping Processes in the Digital Music Business“ den Einführungsvortrag und er leitete dann die Podiumsdiskussion mit  Sally Gross (University of Westminster, London), Sarita Stewart (Mike Curb College of Entertainment & Music Business, Belmont University Nashville/USA), Scott Cohen (The Orchard, London und New York) und Stefan Baumschlager (Record Bird, Wien).In der anschließenden Präsentation sprach dann George Musgrave von der University of Westminster in London über “Control and Autonomy in the Digital Music Business”.

Am Nachmittag hinterfragten die beiden Keynote-Speaker  Alan Graham und Wolfgang Senges  in ihren Beiträgen „The Applications of Blockchain Technology in the Music Business“ und „The Benefits and Challenges of Blockchain Technology in the Music Business“ kritisch den gegenwärtigen Hype rund um die Blockchain und diskutierten dann mit Carlotta de Ninni (Mycelia for Music Projekt) und Kelly Snook (University of Brighton) den Einfluss der Blockchain-Technologie aber auch anderen technischer Innovationen auf das Musikbusiness.

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