Posts Tagged ‘spotify



26
Jun
15

Debating Europe – What would save the music industry from digital piracy?

Am 26. Juni 2015 wurde von der Plattform „Debating Europe“, die von der Initiative Friends of Europe und der NGO Europe’s World betrieben und unter anderem vom Europäischen Rat und weiteren europäischen Institutionen unterstützt wird, die Frage „What would save the music industry from digital piracy?“. Ich durfte dabei einen Skype-Beitrag leisten und die Diskussion damit anstoßen. Alles Weitere findet sich hier: http://www.debatingeurope.eu/2015/06/26/illegal-downloading/#.VY0gH0ZyfAF

 

 

Werbeanzeigen
26
Feb
15

YouTube – 10 Jahre Verlustgeschäft

Das Wall Street Journal zitierte in einem vor Kurzem erschienen Bericht einen Unternehmensinsider, dass YouTube 2014 zwar US $4 Mrd. an Umsatz für die Konzernmutter Google Inc. generierte, aber keinen Beitrag zum Konzerngewinn leisten konnte. Mit anderen Worten: YouTube schreibt 10 Jahre nach seiner Gründung im Februar 2005 immer noch keine Gewinne. Für Google hat sich also der Kauf von YouTube im Jahr 2006 um US $1,65 Mrd. alles andere als gerechnet. Warum das so ist, soll in weiterer Folge kurz analysiert werden.

Weiterlesen ‚YouTube – 10 Jahre Verlustgeschäft‘

24
Feb
15

Wer profitiert von Spotify & Co.?

Eine vom französischen Musikindustrieverband (SNEP) bei Ernst & Young in Auftrag gegebene und Anfang Februar publizierte Studie über die Verteilung der Einnahmen aus einem monatlichen Premium-Abo von  EUR 9,99 bestätigt die bereits in der Blogserie „Is Streaming the Next Big Thing?“ durchgeführte Analyse, dass neben den MusikkonsumentInnen vor allem die Major-Labels & Verlage die Hauptprofiteure vom derzeitigen Trend zum Musikstreaming sind, wohingegen die Streamingservices selbst wirtschaftlich noch nicht nachhaltig arbeiten und die KünstlerInnen nur wenig vom Streamingkuchen erhalten. Die bekannt gewordenen Details der nicht öffentlich zugänglichen Studie, können hier nachgelesen werden.

Weiterlesen ‚Wer profitiert von Spotify & Co.?‘

17
Jun
14

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 23. Juni 2014: Die Auswirkungen des Musikstreamings auf die Musikindustrie

Roland Punzengruber wird am Mo., 23. Juni 2014 ab 18:30 am IKM (Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) die Kernaussagen seiner  Masterarbeit „Auswirkungen von On-Demand-Musikstreaming auf die Wertschöpfungsprozesse der Musikindustrie“, die er an der FH Steyr bzw. an der Johannes Kepler-Universität Linz verfasst hat präsentieren.

Ziel der Arbeit war es darzustellen, wie sich das Geschäftsmodell von Musikstreaming-Anbietern wie Spotify oder Deezer auf die zukünftige Entwicklung der Musikindustrie auswirken kann. Anhand des deutschen Musikmarktes wurden brancheninterne als auch -externe Einflussfaktoren, die die Entwicklung der Musikindustrie in Bezug auf Musikstreaming beeinflussen können, ausgearbeitet und in weiterer Folge zu Schlüsselfaktoren aggregiert. Mithilfe von ExpertInnen-Inteviews wurden diese Schlüsselfaktoren bewertet und mögliche zukünftige Entwicklungen der Musikindustrie diskutiert.

Ergebnis der Arbeit sind drei Zukunftsszenarien – ein optimistisches, ein pessimistisches sowie ein wahrscheinliches Szenario – über die zukünftige Entwicklung der Musikindustrie unter dem Einfluss von Musikstreaming.

 

 

 

21
Okt
13

Is Streaming the Next Big Thing? – Was die KonsumentInnen wollen

Ob Musikstreaming „The Next Big Thing“ für die Musikindustrie sein wird, entscheiden letztendlich die KonsumentInnen. In den letzten Jahren wurden zahlreichen Studien zum Musikkonsumverhalten – meist von den Musikindustrieverbänden in Auftrag gegeben – durchgeführt, um das Potential von Musikstreaming abschätzen zu können. Für Musikstreaming-Services wie auch für UrheberInnen und Leistungsschutzberechtigte ist es essentiell zu wissen, ob Streaming-Services überhaupt bekannt sind, ob sie regelmäßig genutzt werden und ob die Bereitschaft besteht, von einem werbefinanzierten Freemium-Modell zu einem kostenpflichtigen Abo-Angebot zu wechseln. Die Ergebnisse dieser Studien liefern also wichtige Indikatoren nicht nur über das Musikkonsumverhalten, sondern generell für die zukünftige Entwicklung der Musikindustrie. Obwohl die Studien aufgrund unterschiedlicher methodischer Ansätze unterschiedliche und manchmal sogar widersprüchliche Ergebnisse liefern, bieten sie dennoch einen guten Einblick ins Musiknutzungsverhalten der KonsumentInnen im digitalen Zeitalter. In weiterer Folge möchte ich nun einige Studien besprechen, die in den letzten drei Jahren veröffentlicht wurden, und die sich zum Teil oder vollständig mit dem Musikstreaming beschäftigen.

Weiterlesen ‚Is Streaming the Next Big Thing? – Was die KonsumentInnen wollen‘

02
Okt
13

Is Streaming the Next Big Thing? – Die KünstlerInnen-Perspektive

Mitte Juli 2013 hat Radiohead-Frontmann Tom Yorke mit der Ankündigung, seinen Song-Katalog und jenen seiner Band Atoms For Peace vom Musikstreaming-Service Spotify abziehen zu wollen, für gehörigen Wirbel gesorgt. In einem Interview für die britische Tageszeitung The Guardian hat er dies sehr direkt mit „new artists get paid fuck all with this model“ begründet. Aber auch andere KünstlerInnen bliesen in gleich Horn wie Yorke. Die Mitautorin des Belinda Carlisle Hits „Heaven is a Place on Earth“, Ellen Shipley, beklagte sich laut Business Insider, dass ihr Pandora für 3 Mio. Plays ihres Songs US$ 40 ausbezahlt hat. Sie beschuldigt Pandora, Spotify and Google für „(…) the meager, insulting, outrageous amount of money songwriters are being paid“. Und in der Tat sind einige ganz große Namen nicht über Spotify verfügbar: The Beatles, AC/DC, The Eagles, Garth Brooks, George Harrison.

Es stellt sich somit die Frage, ob und wie Musikstreaming-Services für KünstlerInnen von Wert sein können? In weiterer Folge werde ich auf das Für und Wider der Streaming-Plattformen aus Sicht der Musikschaffenden eingehen.

Weiterlesen ‚Is Streaming the Next Big Thing? – Die KünstlerInnen-Perspektive‘

30
Aug
13

Is Streaming the Next Big Thing? – Die Label-Perspektive

Der Vorsitzende der britischen Beggars Group, Martin Mills, gab jüngst in einem Interview für den Guardian zu Protokoll, dass 2012 „(…) 22% of the label group’s digital revenues came from streaming – and that the majority of its artists earn more now from track streams than track downloads.“. Obwohl keine Absolutwerte genannt wurden, kann dennoch davon ausgegangen werden, dass die Einnahmen der Labelgruppe aus dem Streaminggeschäft angesichts eines Künstlerrosters mit Adele, Jack White und The xx beachtlich sind.

In einer Mitgliederbefragung der weltweit agierenden Lizenzierungsagentur Merlin, die mehr als 20.000 Indie-Label wie z.B. Beggars Group/XL Recordings, Rough Trade, Naïve, Tommy Boy, Cooking Vinyl und Naxos vertritt, zeigt auf, dass „92% of respondents saw streaming and subscription revenues grow between 2011 and 2012, with a third enjoying increases of more than 100%“, wie die britische Branchenzeitschrift Musicweek kürzlich berichtete. In derselben Studie wird zudem gezeigt, dass 24% der Indies 2012 bereits mehr Einnahmen aus dem Streaming bezogen haben als von Musik-Downloads. Bei den europäischen Indies waren es sogar 30%, die mehr mit Streaming als mit Downloads verdienten.

Diese Zahlen scheinen zu belegen, dass Musikstreaming für die Labels zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden ist. In weiterer Folge soll nun das wirtschaftliche Potential von Musikstreaming und das dahinter liegende Geschäftsmodell aus Sicht der Labels genauer unter der Lupe genommen werden.

Weiterlesen ‚Is Streaming the Next Big Thing? – Die Label-Perspektive‘




September 2019
M D M D F S S
« Aug    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

Archive

Twitter

Kategorien

Blog Stats

  • 405.407 hits
Werbeanzeigen