Posts Tagged ‘Pinie Wang

03
Mrz
14

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 20. März 2014: Fünf Jahre Musikwirtschaftsforschungsblog

Am 20. März 2009 habe ich den ersten Beitrag im Blog zur Musikwirtschaftsforschung gepostet und mir war die Tragweite dieses Schritts in die digitale Öffentlichkeit alles andere als bewusst. 238 Beiträge und 5 Jahre später ist schon klarer, was ich angerichtet habe. Der Blog wurde zum Kristallisationspunkt einer sich formierenden Scientific Community, die sich einmal im Jahr zu den Vienna Music Business Research Days, trifft, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu diskutieren. Es gibt eine Internationale Gesellschaft für Musikwirtschaftsforschung, die nicht nur die Konferenz mitorganisiert, sondern auch das International Journal of Music Business Research herausgibt und seit 2010 gibt einen englischsprachigen Schwesternblog, der weltweit wahrgenommen wird. Die Blogs wurden zu wichtigen Plattformen, auf der wissenschaftliche Arbeiten aus unterschiedlichsten Disziplinen zum Download angeboten werden – Dank an all die AutorInnen, die ihre akademischen Abschlussarbeiten zur Verfügung gestellt haben. Mittlerweile gibt es auch eine Artikeldatenbank von mehr als 500 wissenschaftlichen Beiträgen und eine umfassende Bibliografie von Büchern mit musikwirtschaftlichem Inhalt.

Und natürlich gibt es viele Blogbeiträge zu musikwirtschaftlichen Fragestellungen, die dankenswerter Weise auch von vielen GastautorInnen beigesteuert wurden. Abgerundet wird das Ganze durch Buchbesprechungen und Veranstaltungsankündigungen – nicht zuletzt für die vielen Musikwirtschafts-Jour-fixe, die seit 2004 (Achtung noch ein Jubiläum) am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) regelmäßig stattfinden.

Es gibt also Grund zum Feiern und zwar standesgemäß im Rahmen eines Musikwirtschafts-Jour-fixe am 20. März 2014 ab 18:30 am IKM (Anton-von-Webern Platz 1, 1030 Wien). Dabei werden in einer Podiumsdiskussion zum Thema „Zurück in die Zukunft – 5 Jahre Musikwirtschaftsforschungsblog“ Sabine Nikolay (Ö1 Journalistin), Pinie Wang (Musikerin, Designerin, und A1-Mitarbeiterin), Manfred Lappé (Musikindustrie-Consultant) und Robert Klembas (COO beim Digitaldistributeur REBEAT in Tulln) den Blick zurück aber auch in die Zukunft schweifen lassen – und alle sind eingeladen mitzufeiern.

 

Podiumsdiskussion „Zurück in die Zukunft – 5 Jahre Musikwirtschaftsforschungsblog“

mit Sabine Nikolay (Ö1 Journalistin), Pinie Wang (Musikerin, Designerin, und A1-Mitarbeiterin), Manfred Lappé (Musikindustrie-Consultant) und Robert Klembas (COO beim Digitaldistributeur REBEAT in Tulln)

WANN?  20. März 2014 ab 18:30

WO?  Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM, Anton-von-Webern Platz 1, 1030 Wien)

Um Anmeldung wird dieses Mal gebeten unter: Tschmuck@mdw.ac.at

 

 

03
Apr
12

International Journal of Music Business Research, April 2012, Band 1, Heft 1

Wozu braucht es eigentlich eine neue wissenschaftliche Zeitschrift zur Musikwirtschaft? Es gibt ohnehin einige sehr profilierte Branchenzeitschriften und auch akademisch ausgerichtete Journals, die die Plattform zur Veröffentlichung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Popularmusik, zur Kulturwirtschaft, zur Kunst- und Kulturökonomik oder zum Kulturmanagement bieten. Nichtsdestotrotz bestand bislang eine Lücke für die Präsentation von Forschungsergebnissen zu musikwirtschaftlichen Themen, die von unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven aus beleuchtet werden.

Diese Lücke versucht nur das International Journal of Music Business Research (IJMBR) zu füllen. In seiner ersten Ausgaben wird bereits die ganze Breite der Musikwirtschaftsforschung sichtbar. In einem konzeptionellen Beitrag zeigt Patrik Wikström auf, dass der ökonomische Wert in der phonografischen Industrie nicht mehr über das Eigentum z.B. an Tonträgern oder Musikdowloads, aber auch nicht durch den einfachen Zugang zu Musik durch Streaming generiert werden wird, sondern über kontextuelle Modelle der Musikverbreitung, die über das Erleben von Musik emotional aufgeladen werden. Der zweite Artikel von Pinie Wang analysiert im historischen Rückblick das komplexe Wechselspiel zwischen der Medien-, Werbe- und Musikindustrie seit dem späten 19. Jahrhundert, um zu zeigen, dass es gegenwärtig zu einer erneuten Durchdringung dieser drei Industrie kommt, wodurch Musik vom Hauptinhalt immer mehr zum Nebeninhalt wird. Schließlich antwortet Martin Kretschmer in seinem Beitrag auf die Verlängerung der Schutzfristen für Tonaufnahmen in der EU mit einem rechtwissenschaftlich fundierten Vorschlag, dass die Nutzungsrechte an Verwertungsrechten grundsätzlich auf zehn Jahre begrenzt sein sollen, um in Kombination mit dem „Use-it-or-lose-it“-Prinzip die Anzahl verwaister Werke der Tonkunst radikal zu verringern und gleichzeitig Innovationsanreize für das Musikschaffen zu bieten.

Alle Artikel können nun in der ersten Ausgabe des International Journal of Music Business Research nachgelesen werden.

Wer Artikel für das IJMBR einreichen möchte, sende diese bitte an music.business.research@gmail.com

14
Dez
11

Musik und Werbung – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 14. Dezember 2011

Am 14.12.2011 präsentierte Mag. Pinie Wang im Musikwirtschafts-Jour-fixe die zentralen Ergebnisse Ihrer Dissertation mit dem Titel „Musik und Werbung – Einfluss von Werbung und Medien auf die Entwicklung der Musikindustrie in den USA“. Sie zeigte dabei in einem historischen Exkurs, wie die Werbewirtschaft mit der Musikindustrie und den Medien seit dem späten 19. Jahrhundert eine Symbiose eingegangen war. Die Beziehung zwischen diesen drei gesellschaftlichen Systemen hat sich aber im Lauf der Zeit verändert und führte Mitte des 20. Jahrhunderts dazu, dass sich die Musikindustrie aus der Abhängigkeit der Werbewirtschaft befreien und als Tonträgerindustrie eine wirtschaftlich autarke Position einnehmen konnte. Das sich im Zuge der Rock ’n‘ Roll-Revolution ausprägende Wertschöpfungsnetzwerk hatte bis zu Beginn des Milleniums Bestand und begann sich unter dem Druck der digitalen Revolution aufzulösen. Damit ging die wirtschaftliche Autonomie der Musikindustrie verloren, deren Akteure nun wieder versuchen müssen, in Allianzen mit verschiedenen Partnern – darunter auch wieder solchen der Werbewirtschaft – Wertschöpfung zu generieren. Dabei mutiert Musik von einem Haupt- zu einem Nebenprodukt, wie das bereits vor der Rock ’n‘ Roll-Revolution der Fall war. Wie genau das vor sich gegangen ist und welche Erklärungsmodelle dafür infrage kommen, kann in einem Working Paper, das die Autorin dankenswerter Weise für den Blog zur Verfügung gestellt hat, nachgelesen werden.

Xueping Wang, „Musik und Werbung – Einfluss von Werbung und Medien auf die Entwicklung der Musikindustrie in den USA“, Working Paper, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Dezember 2011.

14
Nov
11

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 14. Dezember 2011: Musik und Werbung

Am 14. Dezember 2011 präsentiert ab 14:30  am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM, Karlsplatz 2/2. Stock/Tür 9, 1010 Wien) Frau Mag. Pinie Wang die zentralen Thesen ihrer Dissertation mit dem Titel „Musik und Werbung – Eine Analyse der Entwicklung der Musikindustrie hinsichtlich des Einflusses der Werbung und Medien“.

In weiterer Folge kann eine ausführliche Vorankündigung der Autorin nachgelesen werden:

Weiterlesen ‚Musikwirtschafts-Jour-fixe am 14. Dezember 2011: Musik und Werbung‘

17
Jun
11

Nachbetrachtung der zweiten „Vienna Music Business Research Days“, 8.-10. Juni 2011

Die zweiten „Vienna Music Business Research Days“, die vom 8.-10. Juni 2011 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien stattfanden, befassten sich unter dem Titel „New Music Distribution Models“ mit der Frage, welche Geschäftsmodelle für den digitalen Musikvertrieb derzeit existieren und welches Erfolgspotenzial sie aufweisen. Es wurde aber auch hinterfragt, was Musik-Download, Streaming und Cloud-Musik für die Musikschaffenden bedeuten und wie diese Modelle von den Musikkonsument/innen angenommen werden.

In Ergänzung zu den Vorträgen und Podiumsdiskussionen mit internationalen Expert/innen des Musikbusiness wurde erstmals auch ein Young Scholars‘ Workshop abgehalten, in dem Jungakademiker/innen die Möglichkeit geboten wurde, ihre Forschungsergebnisse zu „Innovations in Music Business“ zu präsentieren und mit Musikwirtschaftsexpert/innen sowie dem fachkundigen Publikum zu diskutieren.

In der nachfolgenden Zusammenfassung der zweiten „Vienna Music Business Research Days“ können nun die Veranstaltungen am 8. und 9. Juni nachgehört und die meisten Paper und Präsentationen auch herunter geladen werden.

Weiterlesen ‚Nachbetrachtung der zweiten „Vienna Music Business Research Days“, 8.-10. Juni 2011‘




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