Posts Tagged ‘Musikverkäufe

14
Jul
15

Musikstreaming 2014 – das Musikstreamingeinkommen der Superstars

In regelmäßigen Abständen treten MusikerInnen an die Öffentlichkeit, um auf ihre meist sehr niedrigen Einkünfte aus dem Musikstreaming zu verweisen (beispielsweise die Cellistin Zoe Keating im Februar 2014). Diese vereinzelten Meldungen lassen allerdings keine Rückschlüsse darauf zu, ob nicht zumindest die Superstars vom aufkommenden Musikstreaming profitieren. In der nun folgenden Analyse wird versucht, das Einkommen, das Superstars aus dem Musikstreaming im Vergleich zum Verkauf von Tonträgern und Downloads, der Lizenzierung von Verlagsrechten und aus dem Live-Business erzielen, darzustellen. Die Statistiken beruhen dabei auf der Billboard Money Makers List 2015, in der die 40 Topverdiener des US-amerikanischen Musikbusiness aufgelistet sind. Zur Methodik der Berechnung des Nettoeinkommen der KünstlerInnen siehe hier[1]: http://www.billboard.com/articles/news/billboard-lists/6553545/billboard-top-40-money-makers-rich-list-2015#methodology

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07
Apr
14

Der phonografische Markt in Deutschland, 2003-2013

Im jüngsten Bericht des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) wird für den phonografischen Markt in Deutschland erstmals seit 15 Jahren wieder ein leichter Umsatzzuwachs von 1,2 Prozent vermeldet. Verantwortlich dafür sind die digitalen Musikverkäufe (Download & Streaming), die von 2012 auf 2013 um 11,7 Prozent angestiegen sind. Gleichzeitig ist der Rückgang im physischen Segment mit -1,5 Prozent auf EUR 1,12 Mrd. moderat ausgefallen. Dabei sticht vor allem der Umsatzsprung bei Vinylverkäufen um 47,2 Prozent auf EUR 29,0 Mio. ins Auge, wohingegen der CD-Umsatz um weitere 1,3% auf EUR 1,0 Mrd. im Jahr 2013 zurückgegangen ist. Da die CD in Deutschland mit einem Marktanteil von 69,8 Prozent weiterhin der wichtigste Umsatzträger ist, sollte nicht voreilig von einer Trendwende am Markt gesprochen werden. Da eine Stabilisierung der Umsätze mit physischen Musikprodukten als unrealistisch angesehen werden muss, müssten Steigerungen bei den digitalen Musikverkäufen die Verluste im physischen Segment überkompensieren. Da 2013 die Umsätze bei den Singletrack-Downloads erstmals um 4,4 Prozent auf EUR 104,0 Mio. gesunken sind, erscheint auch dieses Szenario fraglich, obwohl die Einnahmen aus dem Musikstreaming (Aboservices und werbefinanziert) um 91,2 Prozent auf EUR 68,0 Mio. im Jahr 2013 angestiegen sind.

In der nachfolgenden Analyse wird daher versucht aufgrund der vorliegenden Zahlen und der historischen Daten einzuschätzen, wie sich der phonografische Markt in Deutschland entwickeln könnte.

 

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27
Mai
12

Wie böse ist das Filesharing? – neue Erkenntnisse

In einem kürzlich von Robert G. Hammond, Professor an der North Carolina University, veröffentlichten Working Paper wird der Einfluss von auf Filesharing-Netzwerken unauthorisiert veröffentlichter Musik-Alben auf reguläre Musikverkäufe untersucht. Darin kommt Hammond zum Ergebnis, dass der digitale und physische Albenverkauf keineswegs unter den durchgesickerten („geleakten“) Veröffentlichungen leidet, sondern sogar profitiert: „[A]n album that became available in file-sharing networks one month earlier would sell 60 additional units“ (S. 4). Interessant dabei ist, dass populäre, gut etablierte KünstlerInnen stärker vom Filesharing Pre-Release profitieren als weniger gut etablierte und junge Acts. Wie Hammond zu diesen Ergebnissen kommt, soll nun in weiterer Folge genauer dargelegt werden.

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