Posts Tagged ‘Musikurheberrecht

15
Dez
17

Die Blockchain. Neue Perspektiven in der Musikverwertung – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe am 30.11.2017

Am 30. November 2017 fand am IKM ein Musikwirtschafts-Jour-fixe zum Thema „Blockchain. Neue Perspektiven der Musikverwertung“ statt. Johannes Schönbichler hat dabei aus seiner Masterarbeit, die an der FH Kufstein entstanden ist, die Kernaussagen präsentiert.

Hier können die Präsentationsfolien nachgelesen werden: Blockchain. Neue Perspektiven der Musikverwertung

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15
Mrz
13

Die Musiknutzung britischer Jugendlicher – aktuelle Studie

Dennis Collopy und David Bahanovich von der University of Hertfordshire/UK haben bereits zum dritten Mal eine Studie über das Musiknutzungsverhalten britischer Jugendlicher gemacht. Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Internetbefragung von 1.888 Personen im Alter von 14-24 Jahren in allen Regionen des Vereinigten Königreichs im Jahr 2011. Nachdem erste vorläufige Ergebnisse bereits in den 3. Vienna Music Business Research Days von den beiden Studienautoren präsentiert wurden, liegt nunmehr die Endversion der Studie vor, die – und das ist eine Weltpremiere – erstmals in diesem Blog präsentiert wird.

Die zentralen Erkenntnisse der aktuellen Studie sind:

  • Der Computer ist nicht mehr die zentrale Unterhaltungshardware und wurde vom MP3-Player verdrängt.
  • Die digitale Musiksammlung ist weiterhin sehr groß und liegt im Durchschnitt bei über 4.000 Musiktracks.
  • Die Hälfte der Musiksammlungen besteht dabei aus gratis erworbenen Musiktiteln (z.B. über Filesharing)
  • Der Besitz von digitaler Musik bleibt weiterhin ein wichtiger Wunsch der Befragten.
  • Es besteht weiterhin eine große Lücke zwischen dem hohen Wert, der Musik von den Jugendlichen immer noch beigemessen wird und der Zahlungsbereitschaft dafür.
  • Der Anteil der Filesharer unter den Jugendlichen ist von 61% im Jahr 2009 auf 40% im Jahr 2011 gesunken.
  • Es gibt eine Zahlungsbereitschaft für ein unlimitiertes All-you-can-eat-MP3-Subskriptionsmodell, das aber von der Musikindustrie noch nicht in dieser Form angeboten wird.
  • Hingegen ist die Zahlungsbereitschaft für Musik-Streamingdienste noch schwach ausgeprägt.
  • Der digitale Musikkonsum ist sehr vielschichtig und kontextabhängig.
  • Das Unrechtsbewusstsein bei Filesharing ist stark ausgeprägt, aber hält nur eine Minderheit davon ab, Musiktauschbörsen zu nutzen.

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22
Jan
12

Buchpräsentation: Erwerb von Online-Musikrechten in Europa

Am 8. Februar 2012 findet ab 18.30 an der Donau-Universität in Krems im „Archiv der Zeitgenossen“ die Präsentation des Buches „Erwerb von Online-Musikrechten in Europa“ statt. Der Autor, Rainer Rainer, klärt darin den Bedarf eines gesetzlichen Rahmenwerkes für den Markt für Online- und mobile Musikdienste in Europa und erarbeitet ein alternatives Lizenzmodell, das dem Markt die dringend erforderlichen Impulse geben kann.

Mag. Rainer Rainer M.A. ist Manager in einer internationalen Steuerberatungskanzlei sowie Musiker, Veranstalter und Produzent und hat das Masterstudium Musikmanagement an der Donau-Universität Krems absolviert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der Homepage des Donau-Universität Krems und zum Buch beim deutschen Gabler Verlag.

19
Apr
10

Quo vadis Musik-Verwertungsgesellschaften? – Zusammenfassung des zweiten Musikwirtschaftsdialogs am 14. April 2010

Am 14. April 2010 trafen MMag.a Ursula Sedlaczek, Geschäftsführerin AustroMechana, und MMag. Dr. Leonhard Leeb, Musiker, Jurist und Lehrender an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zusammen, um vor einem fachkundigen Publikum die Frage „Quo vadis Musik-Verwertungsgesellschaften?“ zu diskutieren. Dabei wurde die Rolle der Musik-Verwertungsgesellschaften (Musik-VGen) in der gegenwärtigen Umbruchsituation in der Musikindustrie ebenso beleuchtet wie die Herausforderungen, die im digitalen Umfeld zu bewältigen sind, und deren Funktion als Solidargemeinschaft von Urheber/innen und Verleger/innen.

Die gesamte Diskussion kann über einen Audiostream nachgehört werden bzw. werden in der nun folgenden Zusammenfassung die Argumentationslinien nachgezeichnet werden.

Hier geht es zum Audiostream. Weiterlesen ‚Quo vadis Musik-Verwertungsgesellschaften? – Zusammenfassung des zweiten Musikwirtschaftsdialogs am 14. April 2010‘

31
Jan
10

Rezension: Der Wert künstlerischer Arbeit. Urheberrecht, Rechtewahrnehmung und Administration durch Verwertungsgesellschaften

Der Titel des Buches weist bereits auf die Kernthese des Buches hin. Die gegenwärtigen Veränderungen, die vor allem die musikwirtschaftliche Verwertungskette betreffen, haben die KünstlerIn zur KulturunternehmerIn mit allen Vor- und Nachteilen, die damit verbunden sind, gemacht. Das erfordert, wie sich der Autor in einem Gastbeitrag in diesem Blog ausdrückt, „(…) dass er (der/die Künstler/-in) sich in seinen kommerziellen Fähigkeiten professionalisiert und sich ein entsprechendes Know-how und Wissen aneignet.“ Heutzutage reicht es nicht mehr aus, dass MusikerInnen ihren Lebensunterhalt ausschließlich mit Gagen aus Auftritten und CD-Produktionen bestreiten, sondern wirtschaftliche Verwerter ihrer Urheber- und Leistungsschutzrechte werden. Über die Lizenzierung ihrer geistigen Leistungen für die Filmsynchronisation (synch-Rechte), Werbung und Merchandising können neue und lukrative Einnahmequellen erschlossen werden. Und vor allem vor dem Hintergrund des sich ausweitenden Online- und Mobile-Musikgeschäfts gibt es für die RechteinhaberInnen neue wirtschaftliche Potenziale, die es zu nutzen gilt. Weiterlesen ‚Rezension: Der Wert künstlerischer Arbeit. Urheberrecht, Rechtewahrnehmung und Administration durch Verwertungsgesellschaften‘

29
Jan
10

Der Wert künstlerischer Arbeit und die Rolle der Musik-Verwertungsgesellschaften – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 27. Januar 2010

Am 27. Januar 2010 präsentierte Leonhard Leeb am IKM die Kernaussagen seiner in Buchform erschienen Dissertation mit dem Titel „Der Wert künsterlischer Arbeit. Urheberrecht, Rechtewahrnehmung und Administration durch Verwertungsgsellschaften“. Er hat dabei auf die wichtige Rolle der Verwertungsgesellschaften für die UrheberInnen und vor allem für die InterpretInnen hingewiesen, die es unter den durch die digitale Revolution ausgelösten Veränderungen immer schwerer haben, an Ihre Tantiemen zu kommen. Verantwortlich dafür sind einerseits die Liberalisierung der Rechtewahrnehmung im Online-Bereich durch die EU-Kommission und andererseits die direkten Lizenzierungssysteme, die vor allem von den international tätigen Großverlagen, favorisiert werden.

Hier kann nun die Präsentation (Der Wert künstlerischer Arbeit) herunter geladen und in weiterer Folge kann die Zusammenfassung von Leonhard Leeb nachgelesen werden: Weiterlesen ‚Der Wert künstlerischer Arbeit und die Rolle der Musik-Verwertungsgesellschaften – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 27. Januar 2010‘

19
Jan
10

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 27.01.2010: Der Wert künstlerischer Arbeit und die Rolle der Musik-Verwertungsgesellschaften

Am 27. Januar 2010 findet der nächste Musikwirtschafts-Jour-fixe am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM, Karlplatz 2/2. Stock/Tür 9) ab 14.30 statt, in dem die Rolle der Musik-Verwertungsgesellschaften bei der Erlöserzielung für MusikurheberInnen von Dr. Leonhard Leeb dargestellt wird. Er wird sich dabei auf seine Dissertation mit dem Titel „Der Wert künstlerischer Arbeit. Urheberrecht, Rechtewahrnehmung und Administration durch Verwertungsgesellschaften“ beziehen. Darüber hinaus wird er versuchen, die sich verändernden Rahmenbedingungen für Verwertungsgesellschaften in der Europäischen Union zu diskutieren und Chancen und Risken dieser Entwicklung aufzuzeigen.

Leonhard Leeb lehrt an der an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Musikmanagement, ist in der Beratung von Klassik-Konzertkünstlern tätig und selbst ausübender Musiker.

04
Dez
09

Rezension: Das Urheberrecht – von Buchdruck bis Filesharing

Der Titel dieses kürzlich erschienen Buches lässt nicht gleich auf den ersten Blick erkennen, dass Markus Schimana sich sehr ausführlich mit den urheberrechtlichen Implikationen der Musikproduktion, -distribution und -rezeption beschäftigt. Da der Autor aber ein studierter Musikwissenschafter, Jurist und auch Betriebswirt ist, so verwundert es nicht, dass er den Schwerpunkt seiner Betrachtung auf die musikwirtschaftlichen Verwertungszusammenhänge legt und quasi aus multidisziplinärer Perspektive vor allem die gegenwärtige Entwicklung des Urheberrechts und seine Auswirkung im Musikbusiness beleuchtet. Weiterlesen ‚Rezension: Das Urheberrecht – von Buchdruck bis Filesharing‘

11
Jul
09

Der Ostbahn-Kurti und die „Musikdiebin“

Als am 19. Juni dieses Jahres Jammie Thomas-Rasset von einem Geschworengericht in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota für den illegalen Download von 24 Musiktiteln aus der Musiktauschbörse Kazaa zu einer Strafe von US$ 1,92 Mio. (US$ 80.000 pro Titel) verurteilt wurde, waren sich die meisten Kommentatoren einig, dass ein solch drakonisches Urteil in Österreich nicht möglich wäre. Dem steht die Einschätzung des Wiener Rechtsanwalts und Urheberrechtsexperten Andreas Manak entgegen, der in einem Interview für den Online-Standard, auf den US-Fall angesprochen, zu bedenken gibt, dass das US-Gericht angenommen hat, „dass jeder der Songs durchschnittlich von 80.000 anderen Usern herunter geladen wird. Wenn eine Kopie US$ 1,– kostet, errechnet sich daraus der Schadenersatz. In Österreich gibt es sogar ein gesetzliches Pönale in der doppelten Höhe des angemessenen Entgelts.“ Das würde bedeuten, dass in Österreich in einem ähnlich gelagerten Fall als Schadenersatz sogar das Doppelte denkbar wäre. Weiterlesen ‚Der Ostbahn-Kurti und die „Musikdiebin“‘

12
Jun
09

Vortrag: „Neue Medien und Urheberrecht“ am 18. Juni 2009

Am Donnerstag 18.06.2009 findet am Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte der Universität Wien ein Vortrag mit dem Titel „Neue Medien und Urheberrecht“ statt. Markus Schimana referiert über das Thema seiner Diplomarbeit. Präsentiert wird ein kleiner geschichtlicher Abriss, wie es überhaupt zur Entstehung eines Urheberrechts kam – vor allem welche Diskussionen diese Entstehung begleiteten – und welche Debatten und Auseinandersetzungen es in jüngerer Zeit (nicht zuletzt im musikwirtschaftlichen Kontext) rund um das Urheberrecht gab.

Veranstaltungszeit und -ort: Do, 18.06.2009, 19:30. Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte, Seminarraum, 3. Stock, Schenkenstrasse 8-10, 1010 Wien.

Link zur Veranstaltungsankündigung




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