Posts Tagged ‘Musikmarketing

28
Apr
17

International Journal of Music Business Research – April 2017, Vol. 6, No. 1

Die aktuelle April-Ausgabe des International Journal of Music Business Research (IJMBR) beinhaltet einen theoretisch-methodologischen wie auch zwei empirische Artikel, die unterschiedliche Aspekte der Musikwirtschaftsforschung abdecken.

Im ersten Artikel “A methodology for cultural music business research”, liefert Lorenz Grünewald-Schukalla von der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin methodologische Grundlagen für das im Entstehen begriffene Fach der Musikwirtschaftsforschung. Im zweiten Artikel – “The impact of digitalisation on the recorded music consumption. An Estonian case study” – analysiert Juko-Mart Kõlar von der Estonian Business School in Tallinn Gender- und Altersdisparitäten im Musikkaufverhalten in Estland. Der dritte Artikel von Arilova A. Randrianasolo der Boler School of Business an der John Carroll University in Ohio und Jeremiah Sala von der University of Missouri in Saint Louis untersucht in “Song product characteristics and music commercial performance”,  wie Tempo, Tonart und Musikgenre die ökonomische Performance von Pop-Songs beeinflussen. Die  Buchbesprechung von Daniel Nordgård – “The New Music Industries: Disruption and Discovery” von Diane Hughes, Guy Morrow, Sarah Keith und Mark L. Evans (Macquarie University Sydney) – rundet die April-Ausgabe des International Journal of Music Business Research ab.

 

Ausgabe 6, No. 1, April 2017

Editorial von Peter Tschmuck, S. 4-5

Lorenz Grünewald-Schukalla: A methodology for cultural music business research, S. 6-34

Juko-Mart Kõlar: The impact of digitalisation on the recorded music consumption. An Estonian case study, S. 35-50

Arilova A. Randrianasolo & Jeremiah Sala: Song product characteristics and music commercial performance, S. 51-75

Buchbesprechung von Daniel Nordgård: The New Music Industries: Disruption and Discovery von Diane Hughes, Guy Morrow, Sarah Keith und Mark L. Evans, S. 76-78

 

 

31
Okt
16

International Journal of Music Business Research – Oktober 2016, Vol. 5, No. 2

Die Oktober-Ausgabe des Internationalen Journals of Music Business Research versammelt drei Beiträge, die sich mit dem Themen Psychologie des Musikstreamings, der ökonomischen Relevanz  von Musiker-Biografien und mit ästhetischen Präferenzen bei Entscheidungsprozessen in phonografischen Unternehmen befassen.  Im Beitrag von Geoff Luck vom Finnischen Zentrum für interdisziplinäre Musikforschung der Universität Jyväskylä) –  “The Psychology of Music Streaming – Exploring Music Listeners’ motivations To Favour Access over Ownership” – untersucht der Autor, welchen Einfluss Musikstreaming auf die Art und Weise, wie wir Musik empfinden bzw. erfahren, hat. Die Möglichkeit, auf nahezu das Musikweltrepertoire jederzeit und von jedem Ort aus zuzugreifen, wird die Wahrnehmung von und den Umgang mit von Musik verändern. Im Beitrag “Aesthetic preferences and aesthetic ‘agnosticism’ among managers in music organisations: is liking projects important?” von Paul Saintilan (Direktor der Macleay und Collarts Colleges in Australia) wird der Frage nachgegangen, wie Entscheidungsträger in phonografischen Unternehmen mit ihren eigenen ästhetischen Präferenzen umgehen, wenn sie neue Projekte entwickeln und diesbezüglich Marketingentscheidungen treffen. “Why narratives are better than chronicles of achievement in musicians’ biographies” von Peter Gilks (Institut für Entertainment Management der I-Shou Universität in Taiwan) zielt darauf ab, wie das neue Musikkonsumverhalten, das durch Musikempfehlungssysteme und Streamingservices beeinflusst wird,  durch die Vermittlung von MusikerInnen-Biografien verändert werden kann. Der Artikel beruht auf der Erkenntnis von Simon Frith, dass die Wertschätzung von Musik auf der Identifikation mit bestimmen Narrativen zusammenhängt und auf Bruners Theorie, dass Identitäten narrativ kontruiert sind.

 

Volume 5, no 2, October 2016

Editorial by Dennis Collopy, pp. 4-5

Paul Saintilan: Aesthetic preferences and aesthetic ‘agnosticism’ among managers in music organisations: is liking projects important?, pp. 6-25

Peter Gilks: Constructing authentic identities: why narratives are better than chronicles of achievement in musicians’ biographies, pp. 26-45

Geoff Luck: The psychology of streaming: exploring music listeners’ motivations to favour access over ownership, pp. 46-60

 

08
Mrz
11

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 30. März 2011: Management und Marketing von Konzerthäusern

Am Mi., 30. März 2011 findet der nächste Musikwirtschafts-Jour-fixe am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM, Karlsplatz 2/2. Stock/Tür 9) zum Thema „Management und Marketing von Konzerthäusern“ statt. Als Vortragender konnte Dr. Michael Theede, stv. Direktor des Instituts für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gewonnen werden. Er beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Managementforschung im Konzerthausbetrieb und hat dazu eine umfangreiche Monografie mit dem Titel „Management und Marketing von Konzerthäusern“ 2007 im Peter Lang Verlag vorgelegt.

 

Michael Theede, 2007, Management und Marketing von Konzerthäusern. Die Bedeutung des innovativen Faktors. Frankfurt am Main etc.: Peter Lang Verlag. 361 Seiten. EUR 62,80. ISBN: 978-3-631-56346-5 br.

Weiterlesen ‚Musikwirtschafts-Jour-fixe am 30. März 2011: Management und Marketing von Konzerthäusern‘

23
Okt
09

Audiobranding: Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 21. Oktober 2009

Am 21. Oktober 2009 fand am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) der Musikwirtschafts-Jour-fixe zum Thema „Audiobranding“ statt. Frau Mag. Irene Stepniczka hat dabei aus Ihrer sehr lesenswerten Dissertation mit dem Titel „Genese, Wirkungszusammenhang und möglicher Nutzen funktioneller Musik innerhalb des Marketings“ referiert und sehr interessante Einblicke in den gegenwärtigenm Stand der Forschung zu diesem Thema geboten. Kernaussage ihrer Vortrags war, dass Audiobranding zwar von den Verantwortlichen in den Werbeagenturen und Unternehmen als wichtiger Bestandteil der Markenführung angesehen wird, aber in den von der Autorin durchgeführten Befragungen noch wenig konkrete Umsetzungsschritte hinsichtlich einer integrierten Audiobranding-Strategie erkennbar sind. So fehlt es gänzlich an einer Ausbildung zur/m Audiobrand-Designer/in, bei den Werbeagenturen fehlt es meist noch an Know-How und in den Unternehmen wird Audiobranding zwar als wichtig erachtet, es werden aber meist nur einzelne Elemente des Audiobranding umgesetzt.

Die Präsentation von Frau Mag. Stepniczka zum Thema „Audiobranding“.

Hier kann die Zusammenfassung des Jour-fixes-Termin zum Thema „Audiobranding“, verfasst von Mag. Irene Stepniczka, nachgelesen werden.

21
Sep
09

Die Radiohead-Revolution?

Die Geschichte ist bekannt: Die britische Alternative-Rockband Radiohead postete am 1. Oktober 2007 auf ihrer Homepage, dass ihr neues Album In Rainbows fertig sei und in 10 Tagen erscheinen werde. Die Fans wurden instruiert, sich per Registrierung einen Code zu besorgen, mit dem das neue Album im MP3-Format herunter geladen werden konnte. Den Usern wurde es überlassen, den Preis von US$ 0,00 bis US$ 99,99 selbst zu bestimmen. Das Echo war überwältigend und in kürzester Zeit wurden mehr als 1 Mio. Downloads gezählt. 40% der Fans waren im Durchschnitt bereit US$ 6 für das Album zu zahlen, was in etwa Einnahmen in der Höhe von US$ 2,4 Mio. entspricht. Das, was wie ein revolutionäres Geschäftsmodell aussieht, ist es aber auf dem zweiten Blick nicht – oder doch? Weiterlesen ‚Die Radiohead-Revolution?‘




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