Posts Tagged ‘Musikkonsumverhalten

22
Dez
16

Der Musikstreamingmarkt in Österreich

„In Skandinavien ist Musikstreaming zur Haupteinnahmequelle für die phonografische Industrie geworden. Das ist in Österreich noch nicht der Fall. Hierzulande werden immer noch gerne CDs gekauft. Beliebt sind dabei vor allem Schlager und volkstümliche Musik, die in erster Linie von der Generation 50+ gehört werden. Eine Veränderung des Musikkonsums ist aber auch in Österreich zu erwarten und es stellt sich die Frage, was das für die Künstler bedeutet?“  Diese Frage wurde von mir in einem Gastkommentar für die Austria Presse Agentur (APA) zur Entwicklung des Musikstreaming-Marktes in Österreich zu beantworten versucht. Der gesamte Beitrag kann hier nachgelesen werden: http://science.apa.at/dossier/Musikstreaming_-_Das_Radio_des_21_Jahrhunderts/SCI_20161222_SCI71414234033597692

21
Okt
13

Is Streaming the Next Big Thing? – Was die KonsumentInnen wollen

Ob Musikstreaming „The Next Big Thing“ für die Musikindustrie sein wird, entscheiden letztendlich die KonsumentInnen. In den letzten Jahren wurden zahlreichen Studien zum Musikkonsumverhalten – meist von den Musikindustrieverbänden in Auftrag gegeben – durchgeführt, um das Potential von Musikstreaming abschätzen zu können. Für Musikstreaming-Services wie auch für UrheberInnen und Leistungsschutzberechtigte ist es essentiell zu wissen, ob Streaming-Services überhaupt bekannt sind, ob sie regelmäßig genutzt werden und ob die Bereitschaft besteht, von einem werbefinanzierten Freemium-Modell zu einem kostenpflichtigen Abo-Angebot zu wechseln. Die Ergebnisse dieser Studien liefern also wichtige Indikatoren nicht nur über das Musikkonsumverhalten, sondern generell für die zukünftige Entwicklung der Musikindustrie. Obwohl die Studien aufgrund unterschiedlicher methodischer Ansätze unterschiedliche und manchmal sogar widersprüchliche Ergebnisse liefern, bieten sie dennoch einen guten Einblick ins Musiknutzungsverhalten der KonsumentInnen im digitalen Zeitalter. In weiterer Folge möchte ich nun einige Studien besprechen, die in den letzten drei Jahren veröffentlicht wurden, und die sich zum Teil oder vollständig mit dem Musikstreaming beschäftigen.

Weiterlesen ‚Is Streaming the Next Big Thing? – Was die KonsumentInnen wollen‘

28
Jun
12

Dritte Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung zu „New Music Consumption Behavior“, 29.-30. Juni 2012

Die dritten Vienna Music Business Research Days werden an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien am 29. Juni mit dem Young Scholars‘ Workshop um 9 Uhr im Joseph Haydn-Saal eröffnet. In einer geschlossenen Veranstaltung präsentieren neuzehn NachwuchswissenschafterInnen aus sieben verschiedenen Ländern aktuellste Forschungsergebnisse über die Musikwirtschaft. Das  Workshop-Programm and viele der Papers finden sich auf der Konferenz-Homepage.

Am Fr., 29.06. um 19.30 findet dann die Diskussion zur Frage  „Are File Sharers Pirates?“statt, in der der Student und verurteilte Filesharer Joel Tenenbaum (US$ 675.000 Schadenersatz für 30 getauschte Musikfiles) auf Robert Levine, den ehemaligen Herausgeber des Billboard Magazines und Autor des Buches „Free Ride. How Digital Parasites Are Destroying The Culture Business, And How The Culture Business Can Fight Back“ treffen wird. Die Diskussion wird von der Ö1-Journalistin  Sabine Nikolay geleitet.

Der Samstag Vormittag (30. Juni) gehört dann der Präsentation aktueller Studien zum Musikkonsumverhalten in Österreich (von  Michael Huber, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und Großbritannien (von David Bahanovich und Dennis Collopy, University of Hertfordshire). Daran anschließend wird Carsten Winter (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) über „Prosumers and Their New On-Demand-Music Culture“ referieren.

Nach der Mittagspause wird Joel Waldfogel (University of Minnesota, USA) in seinem Vortrag die Beziehung zwischen „Copyright Protection, Technological Change and the Quality of New Products“ genauer beleuchten. Das führt uns dann zur Präsentation von  Rose-Marie Hunault, Rechtsschutzbeauftragte der französischen Behörde HADOPI, die Urheberrechtsvergehen wie z.B. unauthorisiertes Filesharing im Internet ahnden soll. In der anschließenden Podiumsdiskussion „Three Strikes and Out!“ wird Frau Hunault die Effizienz des abgestuften Abmahnverfahrens (vulgo ‚Three-strikes“) mit IPR- und Musikindustrieexperten  – Peter Jenner (Musikmanager and WIPO-Konsulent, U.K.), Martin Kretschmer, (Bournemouth University, U.K.) and Harald Hanisch (Musikproduzeent und Österreichischer Komponistenbund) – unter der Leistung des heise online Journalisten  Stefan Krempl diskutieren.
Die Konferenz wird mit der Verleihung des Best Paper Awards für Beiträge im Young Scholars‘ Workshop um 18.00 beendet.

Das Programm kann hier nachgelesen werden:
http://musicbusinessresearch.wordpress.com/vienna-music-business-research-days-2/

Es besteht auch die Möglichkeit die Veranstaltung am Freitag (ab 19.30) und Samstag (ganztags) live zu streamen: MMS://mms.mdw.ac.at/musikwirtschaftsforschung_live

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Vienna Music Business Research Days, 29.-30. June 29-30
„New Music Consumption Behavior“
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Joseph Haydn-Saal
Anton-von-Webern-Platz 1
1030 Wien

Eintritt frei, aber Anmeldung erbeten unter: music.business.research@gmail.com

02
Dez
09

Die Musiknutzung deutscher Teenager – eine Studie

Bettina Gebhardt hat im Rahmen ihres Studiums an der Hochschule Offenburg eine Studie zum Musik-Downloadverhalten von Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren durchgeführt, die in ihre beim EUL-Verlag publizierte Abschlussarbeit eingeflossen ist. Die Studie versteht sich dabei als Ergänzung jener Online-Befragung zum Musikkonsumverhalten Jugendlicher von Mike Friedrichsen et. al. (2004), die aber die unter 20jährigen ausgeklammert hat. Um eine Vergleichbarkeit sicherzustellen, orientierte sich der Fragebogen der Autorin weitestgehend am genannten Vorbild. Allerdings wurde die Befragung nicht online, sondern direkt mit Hilfe von Lehrpersonal in Schulen der deutschen Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen während des Unterrichts durchgeführt (Erhebungszeitraum 12. Juni bis 31. August 2006). Erfasst wurden dabei 1.562 Fragebögen, von denen 1.529 gültig waren. Was sind nun die wichtigsten Studienergebnisse? Weiterlesen ‚Die Musiknutzung deutscher Teenager – eine Studie‘




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