Posts Tagged ‘Musikbusiness

30
Okt
18

International Journal of Music Business Research – Oktober 2018, Vol. 7, No. 2

Marie Connolly & Alan B. Krueger eröffnen die Oktober-2018-Ausgabe des International Journal of Music Business Research (IJMBR) mit ihrem Beitrag “The secondary market for concert tickets: theory and evidence”. Darin modellieren sie den sekundären Markt für Konzerttickets auf Basis der Annahme, dass “performers do not want to be perceived as gouging fans, they choose to underprice tickets and provide consumer surplus to customers” (S. 6).

Im zweiten Beitrag von Sarita M. Stewart “The development of the artist-fan engagement model” entwickelt die Autorin ein Modell zum besseren Verständnis der Fan-KünstlerInnen-Beziehung basierend auf der hedonistischen Konsumtheorie und der parasozialen Interaktionstheorie.

Der dritte und abschließende Artikel dieser Ausgabe “Blockchain for Music Business: Preventing the Threat of Disruption” von Wolfgang Senges beschreibt die disruptiven Effekte der Blockchain-Technologie für die Musikindustrie und entwickelt dafür einen Ansatz, mit dem die negativen Effekte der Disruption in der Musikindustrie abgefedert werden können.

 

Volume 7, no 2, October 2018

Editorial von Peter Tschmuck, S. 4-5

Marie Connolly & Alan B. Krueger: The secondary market for concert tickets: theory and evidence, S. 6-51

Sarita M. Stewart: The development of the artist-fan engagement model, S. 52-82

Wolfgang Senges: Blockchain in the music business: preventing the threat of disruption, S. 83-106

 

 

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24
Mai
17

Rezension: The Economics of Music

„The Economics of the Music“ ist das erste wissenschaftlich fundierte Lehrbuch, in dem die ökonomischen Grundlagen der Musikwirtschaft im Allgemeinen und der Musikindustrie im Besonderen abgehandelt werden. Ausgangspunkt ist die Analyse von Musik als ökonomisches Gut, das durch das Urheberrecht in seiner Nutzung geschützt wird. Kapitel 2 beschäftigt sich daher mit der Mikroökonomik der Musik, das zu „Economics of Music Copyright“ überleitet, wobei in diesem Kapitel institutionenökonomische Erklärungsansätze zur Anwendung kommen. Der Hauptteil des Buches besteht aber in der ausführlichen Analyse der unterschiedlichen Sektoren der Musikindustrie – Musikverlagswesen, phonografische Industrie, Live-Musiksektor und sekundäre Musikmärkte –, in der das Interaktionsnetzwerk in den einzelnen Sektoren und zwischen den Sektoren analysiert werden.

Den verschiedenen Arbeitsmärkten in der Musikwirtschaft ist ein eigenes Kapitel gewidmet, wobei die unterschiedlichen Einkommensströme für Musikschaffende genauer untersucht werden. In diesem Zusammenhang werden verschiedene Superstartheorien zur Erklärung der großen Einkommensungleichheiten wie auch Arbeitsmarkttheorien für den Kunst- und Kulturbereich für die Analyse fruchtbar gemacht.

Da die Digitalisierung schon früh einen massiven Einfluss auf das Musikbusiness hatte, wird diesem Thema ein eigenes Kapitel gewidmet. Darin werden die neuen Regeln, Strukturen und Prozesse, die im Zuge der digitalen Revolution entstanden sind, dargestellt und durchleuchtet werden. Neue Ansätze wie Medienkonvergenz, Disintermediation, Prosumption und Artepreneurship werden dabei erläutert und hinterfragt. Dabei schließt das letzte Kapitel zum digitalisierten Musikbusiness den Kreis zum Beginn des Buches, in dem in einer “Short Economic History of the Music Business” ein Überblick über die wirtschaftlichen Prozesse in der Musikproduktion, ‑distribution und -rezeption seit der Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert bis zur digitalen Revolution seit 2000 geboten wird.

 

Peter Tschmuck, 2017, The Economics of Music. Newcastle-upon-Tyne: Agenda Publishing.

Hardback £55.00 | $70.00 ISBN 9781911116073
Paperback £16.00 | $23.00 ISBN 9781911116080
e-book £16.00 | $23.00 ISBN 9781911116097
Buy a book copy here: Agenda Publishing

 

 
 
 
 
 

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11
Jan
17

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 18.01.2017: Determining Factors on Digital Change in the Music Industries

Am Mi., 18. Januar 2017 findet im Kleinen SE-Raum des IKM (Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) ab 18:30 der erste Musikwirtschafts-Jour-fixe des Jahres statt. Daniel Nordgård von der University of Agder/Norwegen wird ausgehend vom norwegischen Musikmarkt, der vom Musikstreaming dominiert wird, die zentralen Thesen seiner soeben fertig gestellten Dissertation „Determining Factors on Digital Change in the Music Industries“ präsentieren. Er hat dazu die seit 2007 von ihm mitorganisierten Kristiansand Roundtable-Gespräche wissenschaftlich ausgewertet, in denen MusikindustrieexpertInnen jährlich die Entwicklungen im Musikbusiness abseits der Öffentlichkeit und somit (selbst-)kritisch diskutieren. Dabei wurden nicht nur die unterschiedlichen Interessenlagen zwischen der Musikindustrie und Telekommunikations- sowie Technologiefirmen im digitalen Zeitalter, sondern auch zwischen den Akteuren des Musikbusiness selbst sichtbar.

Weiterlesen ‚Musikwirtschafts-Jour-fixe am 18.01.2017: Determining Factors on Digital Change in the Music Industries‘

01
Dez
16

Call-for-Papers: 8. Vienna Music Business Research Days, 12.-14. September 2017

Vom 12.-14. September 2017 finden nun bereits zum achten Mal die Vienna Music Business Research Days an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zum Thema „Unchaining the Digital Music Business“ statt. Die Digitalisierung hat nicht, wie prognostiziert, zu einer Verringerung von Marktmacht und Gatekeeping-Power geführt, sondern scheint, ganz im Gegenteil, das Blockbuster-Business zu befördern. Gleichzeitig fordern aber Innovationen wie Blockchain-Technologie die herrschenden Vermarktungsstrukturen heraus und ermöglichen  die Emanzipation der KünstlerInnen von Intermediären. Ob das der Fall sein wird oder ob sich der Konzentrationsprozess von Marktmacht durch neue Akteure wie Apple, Google und Amazon fortsetzen wird, steht bei den 8. Vienna Music BBusiness Research Days vom 12.-14. September zur Diskussion.

 

Neben diesem Hauptthema, das vor allem am letzten Konferenztag am 14.09.2017 behandelt wird, sind MusikwirtschaftsforscherInnen dazu aufgefordert, Paper Proposals zu verschiedensten Themen der Musikwirtschaftsforschung bis 31. März 2017 einzureichen.

Der Young Scholars‘ Workshop wendet sich dabei vor allem an Master- und PhD-Studierende, die ihre laufenden Forschungsarbeiten vorstellen und unter Anleitung von erfahrenen MentorInnen zur Diskussion stellen möchten: https://musicbusinessresearch.wordpress.com/young-scholars-workshop-2017/ und PDF-Version des Calls

Paper Proposals bitte bis 31.03.2017 an: viennamusicresearch@hmkw.de

 

Für WissenschafterInnen unterschiedlichster Disziplinen in der Post-doc-Phase besteht die Möglichkeit am 13.09.2017 im Rahmen des Conference Track Days ihre Forschungsergebnisse zu präsensieren: https://musicbusinessresearch.wordpress.com/vienna-music-business-research-days-2/ und PDF-Version des Calls

 

Paper Proposals bitte bis 31.03.2017 an: vmbrdays@gmail.com

 

Weitere wichtige Termine:

15. Mai 2017:               Notification of Acceptance

31. July 2017:               Frist für das Senden des Full Papers

12. September 2017:   Young Scholars‘ Workshop

13. September 2017:   Conference Track Day

14. September 2017:   Einladungskonferenztag zu “Unchaining the Digital Music Business?”

 

Konferenzgebühr für Conference Track-TeilnehmerInnen:

Early bird (bis 31.07.2017): EUR 175.-

Reguläre Gebühr: EUR 225.-

Einzahlungsfrist bis 31. August 2017

Die Teilnahme an allen 3 Konferentagen ist für TeilnehmerInnen im Young Scholars‘ Workshop kostenlos.

 

 

 

 

02
Nov
16

Call for Papers: Big Data in der Musikwirtschaft

Call for Paper für das Jahrbuch Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung 2018

Herausgeber: Prof. Dr. Michael Ahlers, Lorenz Grünewald M.A., Prof. Dr. Martin Lücke, Dr. Matthias Rauch.

In der Folge der Gründung der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e.V. wird seit dem Jahr 2017 ein Jahrbuch publiziert, das neben einem Hauptthema über den aktuellen Stand der Forschung zu Musikwirtschafts- und Musikkulturforschungsthemen informiert.

Für das Jahrbuch 2018 sind Beiträge erwünscht, die disziplinär oder disziplinübergreifend aus verschiedenen Perspektiven zu dem Gegenstand Big Data in der Musikwirtschaft wissenschaftlich beitragen, weitere Beiträge zum Stand der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung sowie Studien zu diesem Forschungsfeld sind willkommen.

Der Call for Papers richtet sich an VertreterInnen aller Disziplinen, die zu Themen der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung arbeiten. Erbeten sind Beitragsskizzen (max. 1.500 Worte) in einer Word-Datei bis zum 30.11.2016 an jahrbuch@musikwirtschaftsforschung.de. Über die Annahme der Beiträge wird bis zum 15.12.2016 entschieden. Die Abgabe der Beiträge wird bis zum 31.3.2017 erwartet. Der Band wird Anfang 2018 publiziert. Über Hinweise zur Manuskriptgestaltung wird in einer separaten Mail informiert, die alle angenommenen AutorInnen erhalten.

Hier ist der ausführliche Call for Papers für den Download verfügbar.

 

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28
Jul
16

Das Musikbusiness in der Blockchain

Als Ende Oktober 2015 im Economist der Artikel „The Trust Machine. The Promise of the Blockchain“ erschienen ist, wurde eine interessierte Öffentlichkeit abseits der Bitcoin-Community auf das disruptive Potenzial der Technologie, die hinter der Kryptowährung steckt, aufmerksam. Folgeartikel erschienen in Mainstream-Medien und auch Anwendungsmöglichkeiten im Musikbusiness wurden offenbar, wie ein Beitrag in der Musikwoche vom 29. April belegt. In der Zwischenzeit ist auch schon ein erstes Buch „Blockchain Revolution“ (2016) von Don & Alex Tapscott erschienen, die im Kapitel 9 sehr ausführlich zum (revolutionären) Potenzial der Blockchain im Musikbusiness eingehen. In einem Musikwirtschafts-Jour-fixe am 5. Juni 2016 hat dann Shermin Voshmgir, die Gründerin des Blockchain-Hubs in Berlin, in einem Vortrag „Wie Blockchain & Smart Contracts die Musikbranche revolutionieren können“ (siehe pdf-Präsentation) Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie aufgezeigt. In weiterer Folge versuche ich in diesem Beitrag ganz grundsätzlich zu erklären, was die Blockchain ist und welche Möglichkeiten sie für das Musikbusiness bietet.

Weiterlesen ‚Das Musikbusiness in der Blockchain‘

05
Jun
16

Wie Blockchain & Smart Contracts die Musikbranche revolutionieren können: Musikwirtschafts-Jour-fixe am 20. Juni 2016

Am 20. Juni 2016 haben wir ab 19:00 im Institut für Kulturmanagement und Gender Studies (Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) Shermin Voshmgir, die Gründerin vom BlockchainHub in Berlin, zu uns zu Gast im Musikwirtschafts-Jour-fixe. Sie wird in ihrem Vortrag die Frage beantworten, wie Blockchain und Smart Contracts die Musikbranche revolutionieren können.

Wenn das Internet wie wir es heute kennen die Information revolutioniert hat, so hat Blockchain das Potential, den Wertaustausch zu revolutionieren. Dieser Vortrag wird eine Einführung in Blockchain, Smart Contracts und das Web 3.0, geben mit speziellem Augenmerk auf die Musikindustrie.

Blockchain ist eine neue Technologie der Verifizierung von Datentransaktionen. Es ist eine Form der Verteilung und Sicherung von Daten, auf deren Basis viele Funktionen zentral organisierter Informationssysteme in Zukunft dezentralisiert werden können. Auf Blockchain basierte Smart Contracts und dezentralisierte Anwendungen (dApps) ersetzen die herkömmlichen „Trusted 3rd Parties“ und machen Transaktionen unterschiedlichster Natur um ein vielfaches billiger, schneller und sicherer als herkömmliche zentralisierte Informationssysteme. Auch die Musikbranche ist davon betroffen. Dieser Vortrag wird eine Einführung in Blockchain, Smart Contracts und das Web 3.0, geben mit speziellem Augenmerk auf die Musikindustrie konkreten Anwendungsfällen wie Ujo Music, peertracks & bittunes.

 

Kurzbiografie

Shermin Voshmgir ist die Gründerin vom BlockchainHub in Berlin. Sie ist regelmässige Vortragende bei Veranstaltungen wie re:publica, ouishare fest, überall, CIOinside, European Forum Alpbach. Sie hat ihr Doktorat am Institut für Wirtschaftsinformatik der Wirtschaftsuniversität Wien geschrieben, wo sie auch einige Jahre als Universitätsassistentin arbeitete, und derzeit als externe Dozentin ein Blockchain Seminar leitet. Zusätzlich zu ihrem Wirtschaftsinformatik Studium hat sie auch die Filmschule in Madrid besucht. Ihre Filme waren unter anderem in Cannes und bei der dOCUMENTA zu sehen. Ihre Arbeitserfahrung reicht von Consulting, bis Internet Startups und der Kreativindustrie.

 

 

 




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