Posts Tagged ‘Musik-Flatrate

05
Jul
12

Nachbetrachtung der dritten Vienna Music Business Research Days, 29.-30. Juni 2012

Die dritten Vienna Music Business Research Days standen ganz im Zeichen der “New Music Consumption Behavior”, die die digitale Revolution in der Musikindustrie mit sich gebracht hat. Dazu wurden aktuelle NutzerInnen-Studien aus Österreich und Großbritannien präsentiert und das Modell des Musik-Prosumers erläutert. In einem weiteren Beitrag wurde gezeigt, ob und welchen Einfluss Filesharing auf die Qualität neuer Musikprodukte hat. Es wurde zudem die Funktionsweise der französischen Behörde zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Internet – HADOPI – vorgestellt und eine Wirkungsanalyse der seit Oktober 2010 eingerichteten Institution präsentiert. In der nachfolgenden Podiumsdiskussion trafen dann unterschiedliche Standpunkte zum abgestuften Abmahnverfahren – auch ‘Three-Strikes’-Modell genannt – aufeinander. Bereits am Vorabend wurde in einer sehr kontrovers geführten Diskussion die Frage erörtert “Are File Sharer Pirates?”

Eröffnet wurden die dritten Vienna Music Business Research Days aber am 29. Juni mit einem Young Scholars‘ Workshop, in dem von neunzehn JungakademikerInnen aus sieben verschiedenen Ländern Beiträge geleistet wurden, die die gesamte Bandbreite der Musikwirtschaftsforschung widerspiegelten. Am Ende der Konferenz am 30. Juni wurde dann erstmals der Best Paper Award an die AutorInnen des von einer Jury gewählten Beitrages verliehen.

In der nachfolgenden Zusammenfassung der dritten Vienna Music Business Research Days können nun die Vorträge und Diskussionen nachgehört und auch im Videostream nachbetrachtet werden. Die meisten Paper und Präsentationen können auch herunter geladen werden.

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13
Mrz
11

Musikverwertung in Videospielen – eine Übersicht

Erstmals in der Geschichte der Grammy-Verleihung hat ein Komponist von Musik für Videospiele, Christopher Tin, eine dieser begehrten Mini-Nachbildungen eines Grammophons in der Kategorie ‚Best Instrumental Arrangement Accompanying Vocalists’ für den Song ‚Baba Yetu’ erhalten.[1] Der Song fand ursprünglich im 2005 veröffentlichten Strategiespiel ‚Civilization IV’ Verwendung und ist nun im ersten Album von Christopher Tin, ‚Calling All Dawns’, inkludiert, das den Grammy für ‚Best Classical Crossover Album’ einheimsen konnte. Der Grammy-Gewinn durch einen Komponisten von Musik für Videospiele lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Branche, für die Musik integraler Bestandteil der Produktion ist, auch wenn die Musik gern als „Nebensache“ oder „Hintergrundberieselung“ wahrgenommen wird. Es ist aber vielmehr so, dass Videospiele erst durch den Einsatz der passenden Musik, die die Dramaturgie des Spiels wesentlich mitprägt, zum Erfolg werden können. Weiterlesen ‚Musikverwertung in Videospielen – eine Übersicht‘

19
Jun
10

Nachbetrachtung der ersten „Vienna Music Business Research Days“, 9.-10. Juni 2010

Vom 9.-10. Juni 2010 fanden an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die ersten „Vienna Music Business Research Days“ statt. Thematische Schwerpunkte waren die wirtschaftlichen Aspekte des Musik-Filesharings und die Musik-Flatrate. In Workshops, Präsentationen und in einer Podiumsdiskussion reflektierten Wissenschafter/innen und Praktiker/innen an zwei Tagen die neuesten Forschungsergebnisse und stellten diese zur Diskussion. Weiterlesen ‚Nachbetrachtung der ersten „Vienna Music Business Research Days“, 9.-10. Juni 2010‘

08
Jun
10

Vorschau: Erste „Vienna Music Business Research Days“, 9.-10. Juni 2010

Nachmittag am 9. Juni 2010

Am 9. Juni 2010 beginnen die ersten „Vienna Music Business Research Days“ mit einem Workshop zu „Methoden zur Musik-Filesharing-Forschung“ mit Prof. Felix Oberholzer-Gee von der Harvard Business School.

Prof. Oberholzer-Gee wird dabei in einem Implusreferat von ca. 20 Minuten auf die statischen Verfahren eingehen, die in der File-Sharing-Forschung eingesetzt werden und wird dann mit den Teilnehmer/innen des Workshops die jeweiligen Stärken und Schwächen der Methoden diskutieren.  

Ort: Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM), Karlplatz 2/2. Stock/Tür 9, 1010 Wien

Zeit: 14.30 bis 16.00

Die Anmeldung unter music.business.research@gmail.com ist unbedingt erforderlich, da die räumlichen Kapazitäten mit etwa 50 Personen begrenzt ist.

Abend am 9. Juni 2010

Am Abend des 9. Juni 2010 werden die „Vienna Music Business Research Days“ mit den Musikwirtschaftsdialogen zur Frage „Wie böse ist das Musik-Filesharing?“ fortgesetzt.  Es diskutieren Prof. Felix Oberholzer-Gee (Harvard Business School) und Mag. Philip Ginthör (General Manager der Sony Music Entertainment Austria) unter der Leitung von Dr. Irene Suchy (Ö1) und Prof. Peter Tschmuck (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien).

Diese Veranstaltung kann via Live-Stream mitverfolgt werden.

Ort: Fanny Hensel-Mendelssohn-Saal an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

Zeit: 19.30 bis 21.30

Auch hierfür ist eine  Anmeldung unter ausseninstitut@mdw.ac.at oder music.business.research@gmail.com erwünscht.

 

Vormittag und Nachmittag am 10. Juni 2010

Der eigentliche Konferenztag ist aber der 10. Juni 2010, an dem international renommierte Wissenschafter und Praktiker/innen ihre Forschungsergebnisse und Positionen zu Musik-Filesharing und Musik-Flatrate austauschen werden. Sämtliche Vorträge und Diskussionen können per Live-Stream mitgehört werden und man kann sich über die Kommentare auf diese Seite sogar an der Diskussion beteiligen. Die Vortragenden in der Reihenfolge der Präsentationen:

Prof. Peter Tschmuck, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: The Economics of Music File Sharing – A Literature Overview (09.30-10.30)

Prof. Stan J. Liebowitz, University of Texas at Dallas: „What Do Careful Examinations Reveal About the Impact of File Sharing?“ (11.00-12.00)

Prof. Felix Oberholzer-Gee, Harvard Business School: „It Is Time to Rethink Copyright“ (14.00-15.00)

Eric Garland, CEO BigChampange: „Statistical Trends in Music File Sharing“Teil 1 und Teil 2  (15.00-16.00)

Podiumsdiskussion zu „Pros and Cons of Music Flat Rate Models“ mit Electric Indigo (DJ und Musikerin, Wien), Eric Garland (BigChampange, Los Angeles), Peter Jenner (Ex-Manager von Pink Floyd und Musikproduzent) und Richard Mollet (Director of Public Affairs, BPI – The British Recorded Music Industry). Die Diskussion wird von Prof. Carsten Winter (Universität für Musik und Theater Hannover) geleitet.

Abend am 10. Juni 2010

Zum Konferenzausklang finden wir uns ab 20.00 im Heurigen Schübel-Auer in der Kahlenberger Straße 22 in Nussdorf (Endstation Straßenbahnlinie D) zusammen.

16
Feb
10

Pro und Contra Musik-Flatrate – Zusammenfassung des Musikwirtschaftsdialogs vom 10. Februar 2010

Im ersten Musikwirtschaftsdialog trafen am 10. Februar im vollkommen überfüllten Wiener ORF Kulturcafé der Soziologe und Internetaktivist Volker Grassmuck sowie der Geschäftsführer des Bundesverbands der Musikindustrie in Deutschland (BVMI), Stefan Michalk, aufeinander, um die Pros und Contras zu einer Musik- bzw. Kulturflatrate zu diskutieren. Einig waren sich die beiden Diskutanten eigentlich nur darin, dass es in Zukunft Musik-Flatrate-Modelle geben wird, wobei der Musikindustrie-Vertreter dabei an kommerzielle Angebote wie etwa an „Comes-With-Music“ des Mobiltelefon-Herstellers Nokia dachte, wohingegen Volker Grassmuck an die Umsetzbarkeit eines Abgabenmodells, das von den Verwertungsgesellschaften getragen werden könnte, glaubte. Darüber hinaus offenbarten sich in der Diskussion fundamentale Gegensätze im zugrunde liegenden Menschenbild – Filesharer als Musikdiebe vs. neue Tauschkultur im Netz –, bei der Einschätzung der technischen Umsetzbarkeit, bei der Frage nach der Verteilung der zu erwartenden Einnahmen und bei den Kosten, die eine Musik-Flatrate verursachen würde. 

 Auf dieser Seite der mdw kann der Mitschnitt der Veranstaltung  in voller Länge  nachgehört werden.

 

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08
Feb
10

Erster Musikwirtschaftsdialog: „Pro und Contra Musik-Flatrate“

Am Mi., 10. Februar 2010 findet ab 19:30 im Wiener ORF Kulturcafé in der Argentinierstraße 30a, 1040 Wien die erste Diskussionsrunde der Veranstaltungsreihe „Musikwirtschaftsdialoge“  der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation mit dem Radiosender Ö1 zum Thema „Pro und Contra Musik-Flatrate. Wer bezahlt die Rechnung?“ statt. Der Professor an der Universität São Paulo, Volker Grassmuck, ein langjähriger Befürworter der Kulturflatrate, und der Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie in Deutschland, Stefan Michalk, werde ihre unterschiedlichen Positionen zu diesem Thema vor Publikum austauschen. Wer nicht die Gelegenheit hat, direkt im ORF Kulturcafé anwesend zu sein, hat die Möglichkeit, die Veranstaltung als Live-Stream mitzuverfolgen.

Hier geht’s zum LIVE-Stream der Musikwirtschaftsdialoge

 

Weiterlesen ‚Erster Musikwirtschaftsdialog: „Pro und Contra Musik-Flatrate“‘

22
Dez
09

Neue Diskussionsreihe: „Musikwirtschaftsdialoge“

Am 10. Februar 2010 startet eine von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) in Kooperation mit dem Kultursender Ö1 ins Leben gerufene Diskussionsreihe mit dem Titel „Musikwirtschaftsdialoge“. In deren Rahmen sollen alle zwei Monate im ORF Kulturcafé in der Argentinierstraße 30a kontroversielle musikwirtschaftlichen Themen von VertreterInnen unterschiedlicher Standpunkte vor Publikum diskutiert werden. Der Zugang zu den einzelnen Veranstaltungen ist frei. Die Vorab-Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Sitzplatzkapazität im Kulturcafé an ausseninstitut@mdw.ac.at oder Tel.: 01/71155-7430 erbeten. Folgende Diskussionstermine sind fixiert:

Mi., 10. Februar 2010, 19.30-21.30 im ORF Kulturcafé

„Pro und Contra Musikflatrate – Wer bezahlt die Rechnung?“ – Es diskutieren: Volker Grassmuck, Universität São Paulo und Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverband der Musikindustrie in Deutschland.

Mi., 14. April 2010, 19.30-21.30 im ORF Kulturcafé

„Quo vadis Musik-Verwertungsgesellschaften?“ – Es diskutieren: Ursula Sedlaczek, Direktorin der AustroMechana und Leonhard Leeb, Musiker, Jurist und Lehrender an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Mi., 9. Juni 2010, 19.30-21.30, Fanny-Hensel-Mendelssohn-Saal an der mdw, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

„Wie böse ist das Musik-Filesharing?“ – Es diskutieren: Felix Oberholzer-Gee, Professor an der Harvard Business School und Philip Ginthör, General Manager der Sony Music Entertainment Austria 

 Weitere Informationen zum ersten Termin am 10. Februar 2010 können in der Ankündigung der mdw sowie nachfolgend nachgelesen werden. Weiterlesen ‚Neue Diskussionsreihe: „Musikwirtschaftsdialoge“‘




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