Posts Tagged ‘Martin Lücke

09
Mai
18

Rezension: Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin

Die Musikwirtschaftsforschung ist der nicht ganz unbescheidene Versuch, eine neue wissenschaftliche Disziplin an der Schnittstelle der Sozial-, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften zu entwickeln, um die Produktion, Verbreitung und Rezeption von Musik als Kulturgut besser verstehen zu können. Die Musikwirtschaftsforschung versteht sich dabei nicht als Substitut für schon bestehende wissenschaftliche Disziplinen wie die Kunst- und Kulturökonomie oder die Musikwissenschaft, sondern als wertvolle Ergänzung schon bestehender Disziplinen.

 

Die Beiträge in diesem Sammelband spiegeln daher die Bemühungen wider, die Musikwirtschaftsforschung als Inter-Disziplin zu etablieren und sowohl wissenschaftstheoretisch zu fundieren als auch methodisch zu verorten. In diesem Sinn gliedert sich der Sammelband in zwei große Abschnitte. Im ersten Teil stellen die AutorInnen Überlegungen zur methodologischen Grundlage der neuen Disziplin an; im zweiten Abschnitt werden dann methodische Fragen erörtert, die für die Musikwirtschaft relevant sein können.

 

Peter Tschmuck, Beate Flath & Martin Lücke (Hrsg.), 2018, Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin, Wiesbaden: Springer VS, 175 Seiten, Preis: 27,21 € für Softcover (ISBN 978-3-658-19398-0) und 19,99 € für eBook (ISBN 978-3-658-19399-7).

 

 

 

 

 

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15
Feb
18

Call for Papers: Symposium „Studium Musikmanagement: Quo vadis?“

Datum : 13. Juni 2018
Ort : silent green Kulturquartier (Gerichtstraße 35, 13347 Berlin)
Veranstalter : Hochschule Macromedia, Gesellschaft für Musikwirtschafts- und
Musikkulturforschung e.V. (GMM)

Aufgrund der umwälzenden Veränderungen von Geschäftsmodellen in der Musikwirtschaft, die auch dem Verlust von Arbeitsplätzen einhergeht, boomt seit einigen Jahren trotzdem die akademische Musikmanagementausbildung. Vor allem die selbst ernannte Musikstadt Berlin mit ihren großen und kleinen Unternehmen, Verbänden und Kreativen aus aller Welt ist ein Zentrum dieser stetigen Entwicklung. Zahlreiche, meist private Anbieter, tummeln sich auf einem zum Teil unübersichtlichen Markt, um junge Menschen einen durch ein Studium vermittelten Einstieg in die Musikwirtschaft zu bringen. Dabei existiert seit Jahren die klassische duale Ausbildung oder den oft beschworenen Quereinstieg, um im Musikbusiness Karriere zu machen. In diesem Symposium wird das Thema Musikmanagementausbildung thematisch in seiner ganzen Breite erörtert und soll WissenschaftlerInnen, PraktikerInnen, AbsolventInnen und Interessierte zusammenbringen; ein Symposium als Austauschplattform!

Mögliche Themen sind:
– Didaktik / Unterrichtsformen
– Studium vs. Ausbildung
– Welche Fähigkeiten brauchen Musikmanager
– Erfahrungen von Unternehmen/Absolventen
– Curriculum Musikmanagementausbildung
– Was verlangen Unternehmen von Absolventen/was Absolventen von Unternehmen
– Best Practice Beispiele für Kooperationen
– etc.

Bitte senden Sie Ihren Themenvorschlag (max. eine halbe DIN A4 Seite) per e-Mail an m.luecke@macromedia.de bis zum 15. März 2018 . Über die Annahme der Themen entscheiden wir bis Ende März 2018. Es wird darauf hingewiesen, dass keine Kosten für ggf. Anreise und Unterkunft übernnommen werden können. Weitere Informationen zum Symposium erscheinen in Kürze auf: http://musikmanagementsymposium.wordpress.com

Hier kann der CfP im pdf-Format heruntergeladen werden.

 

11
Okt
16

Die 7. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung im Rückblick

VMBRD-logoDie 7. Vienna Music Business Research Days zum Thema “Self-Management in the Digital Music Business” sind schon wieder Geschichte. MusikwirtschaftsforscherInnen aus aller Welt versammelten sich zum siebenten Mal an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, um die Chancen wie auch Herausforderungen der digitalen Musikwirtschaft zu diskutieren.

Im Young Scholars’ Workshop präsentierten Studierende aus Deutschland, Kanada, Norwegen, Polen, Spanien und Russland ihre akademischen Abschlussarbeiten und erhielten von namhaften MusikwirtschaftsforscherInnen wertvolles Feedback. Lorenz Grünewald von der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Berlin erhielt für seinen Beitrag “The (In)significance of the Brand: Brands & Music Culture” den Best-Paper-Award. Sein Artikel wird im International Journal of Music Business Research (IJMBR) demnächst erscheinen.

Der zweite Konferenztag am 28. September brachte ForscherInnen unterschiedlichster Disziplinen aus Australien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Kolumbien, Norwegen, Österreich, Slowenien und Spanien zusammen, um ihre aktuellen Forschungsergebnisse zur Musikwirtschaft/Musikindustrie zu präsentieren und zu diskutieren.

Der dritte Konferenztag, der erneut in Kooperation mit dem Waves Music Festival & Conference abgehalten wurde, stand dann ganz im Zeichen des Konferenzthemas “Self-Management in Digital Music Business”.

In weiterer Folge kann nun eine detaillierte Zusammenfassung aller drei Konferenztage inklusive zahlreicher Präsentation und Konferenzpaper sowie aller Audio- und Videostreams der Vorträge und Podiumsdiskussionen vom 29. September nachgelesen und nachbetrachtet werden. Bitte hier klicken:

Weiterlesen ‚Die 7. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung im Rückblick‘

26
Sep
16

7. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung: „Self-Management in the Digital Music Business“

VMBRD-logoVom 27.-29. September 2016 finden die 7. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung zum Thema „Self-Management in the Digital Music Business“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt. Wie schon in den Vorjahren erwarten wir MusikwirtschaftsforscherInnen und PraktikerInnen aus dem Musikbusiness zum Gedankenaustausch in zahlreichen Präsentationen und Podiumsdiskussionen.

Den Auftakt bildet traditionell der Young Scholars‘ Workshop (geschlossene Veranstaltung), in dem Studierende aus aller Welt den Stand ihrer Forschungsprojekte präsentieren und zur Diskussion stellen.

Danach besteht am Di., 27.09. ab 19:30 die Möglichkeit bei freiem Eintritt, Angela Myles Beechings Vortrag “Beyond Talent: the Psychology of Music Entrepreneurship and Self Management” im Großen SE-Raum am IKM (Lageplan der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) zu verfolgen. Angela Myles-Beeching von der Manhattan School of Music präsentiert dabei ihren Bestseller „Beyond Talent“ und gibt Tipps, wie eine KünstlerInnen-Karriere aufgebaut werden kann.

Am 28. September präsentieren MusikwirtschaftforscherInnen aus acht Ländern ihre aktuellen Forschungsergebnisse. Die Themenpalette reicht von der Ökonomie und Psychologie des Musikstreamens über Teamarbeit bei Musikaufnahmeprojekten bis hin zur Musikwirtschaftsausbildung: Hier geht’s zum Programm.

Der 29. September ist dann ganz dem Thema „Self-Management in the Digital Music Business“ gewidmet. Martin Lücke (Hochschule Macromedia Berlin) präsentiert Best-Practice-Beispiele von Career Centers an Musikhochschulen und wird dann anschließend dieses Thema in einer Podiumdiskussion mit Gretchen Amussen (L’Association Européenne des Conservatoires, Paris), Angela Myles-Beeching (Manhattan School of Music, New York) und Stefan Simon (Hochschule für Musik Detmold) vertiefen.

Nach der Podiumsdiskussion erläuert der Musikwirtschafts-Consulent Johannes Ripken das von ihm entwickelte Konzept des „Organic Artist Development“.

Nach der Mittagspause (bis 14:00) tritt dann der diesjährige Keynote-Speaker, Stephen Power, ans Rednerpult, um sich aus seiner Perspektive als international erfolgreicher Musikproduzent (z.B. Robbie Williams, Blur, Diana Ross) ans Konferenzthema anzunähern. In der folgenden Podiumsdiskussion, die vom Vize-Präsidenten des Österreichischen Komponistenbundes, Harald Hanisch, geleitet wird, diskutieren Roxanne de Bastion (Musikerin, London), Keith Harris (Manager von Stevie Wonder, London), Stephen Power (Musikproduzent, London) und Johannes Ripken (Musik-Consulent, Kiel) „Self-Management in the Digital Music Business“.

Der letzte Konferenztag wird mit der Verleihung des Preises für das beste im Young Scholars‘ Workshop präsentierte Paper abgeschlossen.

Konferenzprogramm: https://musicbusinessresearch.wordpress.com/vienna-music-business-research-days-2/

Anfahrt & Lageplan: https://musicbusinessresearch.wordpress.com/vienna-music-business-research-days-2/conference-site-how-to-get-there/

Video-Livestream am 29. Sep.: http://www.mdw.ac.at/mdwMediathek/livestream/

Facebook: http://www.facebook.com/ViennaMusicBusinessResearchDays

Twitter: https://twitter.com/VMBRD

 

 

 

04
Mai
15

International Journal of Music Business Research – April 2015, Vol. 4, No. 1

Die aktuelle Ausgabe des International Journal of Music Business Research beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der der deutschen Musikwirtschaft. Die beiden Herausgeber – Martin Lücke von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation und Carsten Winter von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover – haben in drei Beiträgen versucht, unterschiedliche Aspekte und Entwicklungen in der gegenwärtigen deutschen Musikwirtschaft abzubilden. Im ersten Beitrag von Helmut Scherer & Carsten Winter werden die Erfolgsfaktoren von Crowdfunding-Plattformen in Deutschland herausgearbeitet. Im zweiten Beitrag von Ronny Gey, Frank Schumacher, Stephan Klingner & Bettina Schasse de Araujo wird Rolle von Intermediären, vor allem von Labels und Verwertungsgesellschaften im kreativen Musikschaffensprozess in Deutschland näher untersucht. Schließlich wird im dritten Beitrag von David-Emil Wickström, Martin Lücke & Anita Jóri die Rolle der Musikwirtschaftsausbildung an deutschen Universitäten und Musik- und Fachhochschule reflektiert.

Interational Journal of Music Business Research, April 2015, vol. 4, no. 1

23
Jan
15

Rezension: Management in der Musikwirtschaft

Seit Ende 2013 gibt es endlich ein Lehrbuch zur Musikwirtschaft in deutscher Sprache, das einen sehr guten Überblick über die Geschichte, Strukturen und Funktionsweisen der Musikwirtschaft bietet und sich nicht nur auf das übliche How-to-Do-It im Musikmanagement beschränkt. Es mag ein Qualitätskriterium sein, dass der Autor dieser Zeilen es verabsäumt hat, bei der richtigen Bahnstation auszusteigen, weil er so in die Lektüre von „Management in der Musikwirtschaft“ vertieft war. Es ist also höchst an der Zeit dieses rund 250 Seite umfassende Lehrbuch zu würdigen.

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25
Nov
10

Die wirtschaftliche Bedeutung des Schlagers – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 24. November 2010

Prof. Martin Lücke von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Campus München war im Rahmen des Musikwirtschafts-Jour-fixe zu Gast, um über die wirtschaftliche Bedeutung des Schlagers zu referieren und mit den erschienen Gästen zu diskutieren. Dabei wurde schnell klar, dass Schlager und volkstümliche Musik im so genannten GSA-Markt (Germany-Switzerland-Austria sowie Südtirol) wirtschaftlich höchst relevant sind. So lag der Anteil von Schlager/volkstümlicher Musik 2009 in Deutschland bei 10,5% des Gesamtmarktes für physische und nicht-physische Musikprodukte (recorded music), was einem Umsatzvolumen von EUR 160 Mio. entspricht. Aber auch im Live-Markt sowie in Hörfunk und Fernsehen spielt dieses Genre in den deutschsprachigen Ländern eine bedeutende wirtschaftliche Rolle, die sich auch in bemerkenswerten Charterfolgen niederschlägt. 

Präsentationvon Prof. Martin Lücke: Die wirtschaftliche Bedeutung des Schlagers

Die Zusammenfassung dieses Jour-fixe-Termins kann nun in der Folge hier nachgelesen werden: Weiterlesen ‚Die wirtschaftliche Bedeutung des Schlagers – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 24. November 2010‘




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