Posts Tagged ‘Harald Hanisch

11
Okt
16

Die 7. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung im Rückblick

VMBRD-logoDie 7. Vienna Music Business Research Days zum Thema “Self-Management in the Digital Music Business” sind schon wieder Geschichte. MusikwirtschaftsforscherInnen aus aller Welt versammelten sich zum siebenten Mal an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, um die Chancen wie auch Herausforderungen der digitalen Musikwirtschaft zu diskutieren.

Im Young Scholars’ Workshop präsentierten Studierende aus Deutschland, Kanada, Norwegen, Polen, Spanien und Russland ihre akademischen Abschlussarbeiten und erhielten von namhaften MusikwirtschaftsforscherInnen wertvolles Feedback. Lorenz Grünewald von der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Berlin erhielt für seinen Beitrag “The (In)significance of the Brand: Brands & Music Culture” den Best-Paper-Award. Sein Artikel wird im International Journal of Music Business Research (IJMBR) demnächst erscheinen.

Der zweite Konferenztag am 28. September brachte ForscherInnen unterschiedlichster Disziplinen aus Australien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Kolumbien, Norwegen, Österreich, Slowenien und Spanien zusammen, um ihre aktuellen Forschungsergebnisse zur Musikwirtschaft/Musikindustrie zu präsentieren und zu diskutieren.

Der dritte Konferenztag, der erneut in Kooperation mit dem Waves Music Festival & Conference abgehalten wurde, stand dann ganz im Zeichen des Konferenzthemas “Self-Management in Digital Music Business”.

In weiterer Folge kann nun eine detaillierte Zusammenfassung aller drei Konferenztage inklusive zahlreicher Präsentation und Konferenzpaper sowie aller Audio- und Videostreams der Vorträge und Podiumsdiskussionen vom 29. September nachgelesen und nachbetrachtet werden. Bitte hier klicken:

Weiterlesen ‚Die 7. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung im Rückblick‘

26
Sep
16

7. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung: „Self-Management in the Digital Music Business“

VMBRD-logoVom 27.-29. September 2016 finden die 7. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung zum Thema „Self-Management in the Digital Music Business“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt. Wie schon in den Vorjahren erwarten wir MusikwirtschaftsforscherInnen und PraktikerInnen aus dem Musikbusiness zum Gedankenaustausch in zahlreichen Präsentationen und Podiumsdiskussionen.

Den Auftakt bildet traditionell der Young Scholars‘ Workshop (geschlossene Veranstaltung), in dem Studierende aus aller Welt den Stand ihrer Forschungsprojekte präsentieren und zur Diskussion stellen.

Danach besteht am Di., 27.09. ab 19:30 die Möglichkeit bei freiem Eintritt, Angela Myles Beechings Vortrag “Beyond Talent: the Psychology of Music Entrepreneurship and Self Management” im Großen SE-Raum am IKM (Lageplan der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) zu verfolgen. Angela Myles-Beeching von der Manhattan School of Music präsentiert dabei ihren Bestseller „Beyond Talent“ und gibt Tipps, wie eine KünstlerInnen-Karriere aufgebaut werden kann.

Am 28. September präsentieren MusikwirtschaftforscherInnen aus acht Ländern ihre aktuellen Forschungsergebnisse. Die Themenpalette reicht von der Ökonomie und Psychologie des Musikstreamens über Teamarbeit bei Musikaufnahmeprojekten bis hin zur Musikwirtschaftsausbildung: Hier geht’s zum Programm.

Der 29. September ist dann ganz dem Thema „Self-Management in the Digital Music Business“ gewidmet. Martin Lücke (Hochschule Macromedia Berlin) präsentiert Best-Practice-Beispiele von Career Centers an Musikhochschulen und wird dann anschließend dieses Thema in einer Podiumdiskussion mit Gretchen Amussen (L’Association Européenne des Conservatoires, Paris), Angela Myles-Beeching (Manhattan School of Music, New York) und Stefan Simon (Hochschule für Musik Detmold) vertiefen.

Nach der Podiumsdiskussion erläuert der Musikwirtschafts-Consulent Johannes Ripken das von ihm entwickelte Konzept des „Organic Artist Development“.

Nach der Mittagspause (bis 14:00) tritt dann der diesjährige Keynote-Speaker, Stephen Power, ans Rednerpult, um sich aus seiner Perspektive als international erfolgreicher Musikproduzent (z.B. Robbie Williams, Blur, Diana Ross) ans Konferenzthema anzunähern. In der folgenden Podiumsdiskussion, die vom Vize-Präsidenten des Österreichischen Komponistenbundes, Harald Hanisch, geleitet wird, diskutieren Roxanne de Bastion (Musikerin, London), Keith Harris (Manager von Stevie Wonder, London), Stephen Power (Musikproduzent, London) und Johannes Ripken (Musik-Consulent, Kiel) „Self-Management in the Digital Music Business“.

Der letzte Konferenztag wird mit der Verleihung des Preises für das beste im Young Scholars‘ Workshop präsentierte Paper abgeschlossen.

Konferenzprogramm: https://musicbusinessresearch.wordpress.com/vienna-music-business-research-days-2/

Anfahrt & Lageplan: https://musicbusinessresearch.wordpress.com/vienna-music-business-research-days-2/conference-site-how-to-get-there/

Video-Livestream am 29. Sep.: http://www.mdw.ac.at/mdwMediathek/livestream/

Facebook: http://www.facebook.com/ViennaMusicBusinessResearchDays

Twitter: https://twitter.com/VMBRD

 

 

 

05
Jul
12

Nachbetrachtung der dritten Vienna Music Business Research Days, 29.-30. Juni 2012

Die dritten Vienna Music Business Research Days standen ganz im Zeichen der “New Music Consumption Behavior”, die die digitale Revolution in der Musikindustrie mit sich gebracht hat. Dazu wurden aktuelle NutzerInnen-Studien aus Österreich und Großbritannien präsentiert und das Modell des Musik-Prosumers erläutert. In einem weiteren Beitrag wurde gezeigt, ob und welchen Einfluss Filesharing auf die Qualität neuer Musikprodukte hat. Es wurde zudem die Funktionsweise der französischen Behörde zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Internet – HADOPI – vorgestellt und eine Wirkungsanalyse der seit Oktober 2010 eingerichteten Institution präsentiert. In der nachfolgenden Podiumsdiskussion trafen dann unterschiedliche Standpunkte zum abgestuften Abmahnverfahren – auch ‘Three-Strikes’-Modell genannt – aufeinander. Bereits am Vorabend wurde in einer sehr kontrovers geführten Diskussion die Frage erörtert “Are File Sharer Pirates?”

Eröffnet wurden die dritten Vienna Music Business Research Days aber am 29. Juni mit einem Young Scholars‘ Workshop, in dem von neunzehn JungakademikerInnen aus sieben verschiedenen Ländern Beiträge geleistet wurden, die die gesamte Bandbreite der Musikwirtschaftsforschung widerspiegelten. Am Ende der Konferenz am 30. Juni wurde dann erstmals der Best Paper Award an die AutorInnen des von einer Jury gewählten Beitrages verliehen.

In der nachfolgenden Zusammenfassung der dritten Vienna Music Business Research Days können nun die Vorträge und Diskussionen nachgehört und auch im Videostream nachbetrachtet werden. Die meisten Paper und Präsentationen können auch herunter geladen werden.

Weiterlesen ‚Nachbetrachtung der dritten Vienna Music Business Research Days, 29.-30. Juni 2012‘

28
Jun
12

Dritte Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung zu „New Music Consumption Behavior“, 29.-30. Juni 2012

Die dritten Vienna Music Business Research Days werden an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien am 29. Juni mit dem Young Scholars‘ Workshop um 9 Uhr im Joseph Haydn-Saal eröffnet. In einer geschlossenen Veranstaltung präsentieren neuzehn NachwuchswissenschafterInnen aus sieben verschiedenen Ländern aktuellste Forschungsergebnisse über die Musikwirtschaft. Das  Workshop-Programm and viele der Papers finden sich auf der Konferenz-Homepage.

Am Fr., 29.06. um 19.30 findet dann die Diskussion zur Frage  „Are File Sharers Pirates?“statt, in der der Student und verurteilte Filesharer Joel Tenenbaum (US$ 675.000 Schadenersatz für 30 getauschte Musikfiles) auf Robert Levine, den ehemaligen Herausgeber des Billboard Magazines und Autor des Buches „Free Ride. How Digital Parasites Are Destroying The Culture Business, And How The Culture Business Can Fight Back“ treffen wird. Die Diskussion wird von der Ö1-Journalistin  Sabine Nikolay geleitet.

Der Samstag Vormittag (30. Juni) gehört dann der Präsentation aktueller Studien zum Musikkonsumverhalten in Österreich (von  Michael Huber, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und Großbritannien (von David Bahanovich und Dennis Collopy, University of Hertfordshire). Daran anschließend wird Carsten Winter (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) über „Prosumers and Their New On-Demand-Music Culture“ referieren.

Nach der Mittagspause wird Joel Waldfogel (University of Minnesota, USA) in seinem Vortrag die Beziehung zwischen „Copyright Protection, Technological Change and the Quality of New Products“ genauer beleuchten. Das führt uns dann zur Präsentation von  Rose-Marie Hunault, Rechtsschutzbeauftragte der französischen Behörde HADOPI, die Urheberrechtsvergehen wie z.B. unauthorisiertes Filesharing im Internet ahnden soll. In der anschließenden Podiumsdiskussion „Three Strikes and Out!“ wird Frau Hunault die Effizienz des abgestuften Abmahnverfahrens (vulgo ‚Three-strikes“) mit IPR- und Musikindustrieexperten  – Peter Jenner (Musikmanager and WIPO-Konsulent, U.K.), Martin Kretschmer, (Bournemouth University, U.K.) and Harald Hanisch (Musikproduzeent und Österreichischer Komponistenbund) – unter der Leistung des heise online Journalisten  Stefan Krempl diskutieren.
Die Konferenz wird mit der Verleihung des Best Paper Awards für Beiträge im Young Scholars‘ Workshop um 18.00 beendet.

Das Programm kann hier nachgelesen werden:
http://musicbusinessresearch.wordpress.com/vienna-music-business-research-days-2/

Es besteht auch die Möglichkeit die Veranstaltung am Freitag (ab 19.30) und Samstag (ganztags) live zu streamen: MMS://mms.mdw.ac.at/musikwirtschaftsforschung_live

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Vienna Music Business Research Days, 29.-30. June 29-30
„New Music Consumption Behavior“
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Joseph Haydn-Saal
Anton-von-Webern-Platz 1
1030 Wien

Eintritt frei, aber Anmeldung erbeten unter: music.business.research@gmail.com

09
Mai
11

Musikschaffen im Zeitalter von YouTube und Facebook – Interview mit der Singer/Songwriterin Eva K. Anderson

Vor Kurzem ergab sich die Gelegenheit, mit einer der bekanntesten, österreichischen Popmusikerinnen, Eva K. Anderson, ein ausführliches Gespräch zur aktuellen Entwicklung der Musikindustrie, den Chancen und Risken, die diese Entwicklung birgt, über ihr (Selbst)Management und die Rolle, die dabei Social-Media-Plattformen spielen, zu führen.

Nach dem Erfolg ihres von Christina Stürmer interpretierten Hits „Ich lebe“ katapultierte sich Eva K. Anderson als Sängerin mit ihren Top-Hits „Fortune Teller“, „A Sound of Silence“ und „I Will Be Here“ in die österreichischen Charts. Tiefgehende Songtexte in Englisch und Deutsch unterstreichen das internationale Format der Singer und Songwriterin Eva K. Anderson – http://www.eva-k-anderson.com

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04
Mrz
11

Aktuelle Entwicklungen in der Musikproduktion – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 16. Februar 2011

Am 16. Februar 2011 diskutierten am Wiener Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) drei namhafte und erfolgreiche österreichische Musikproduzenten – Harald Hanisch, Christian Kolonovits und Patrick Pulsinger – die aktuellen Entwicklungen in ihrem Berufsfeld. Dabei waren sich die Diskutanten einig, dass sich das Umfeld für das Musikschaffen gravierend verändert hat und völlig neue Anforderungen an Musikproduzent/innen gestellt werden. In der Bewertung, welche Maßnahmen gesetzt werden müssten, um mit der Umbruchsituation besser umgehen zu können, gingen die Meinungen allerdings auseinander. So kam es zu einer lebhaften und emotionell geführten Diskussion, die viele interessante Aspekte des gegenwärtigen Strukturbruchs zu Tage förderte.

In der Folge kann nun eine Zusammenfassung der Diskussion, die in Kooperation mit der Wiener Kreativwirtschaftsförderagentur departure zur Vorbereitung des diesjährigen Focus-Calls „Neue Töne der Musikwirtschaft“ veranstaltet wurde, nachgelesen werden.

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09
Feb
11

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 16. Februar 2011: Aktuelle Entwicklungen in der Musikproduktion

Am Mi., 16. Februar 2011 findet ab 14.30 am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM, Karlsplatz 2/2. Stock/Tür 9) eine Round Table Diskussion zum Thema „Aktuelle Entwicklungen in der Musikproduktion“ statt. Es diskutieren die Musikproduzenten Harald Hanisch, Christian Kolonovits und Patrick Pulsinger.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Wiener Kulturwirtschaftsförderagentur departure im Rahmen des Focus Calls „Musik“ 2011 statt und ist frei zugänglich.




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