Posts Tagged ‘File-Sharing

26
Jun
15

Debating Europe – What would save the music industry from digital piracy?

Am 26. Juni 2015 wurde von der Plattform „Debating Europe“, die von der Initiative Friends of Europe und der NGO Europe’s World betrieben und unter anderem vom Europäischen Rat und weiteren europäischen Institutionen unterstützt wird, die Frage „What would save the music industry from digital piracy?“. Ich durfte dabei einen Skype-Beitrag leisten und die Diskussion damit anstoßen. Alles Weitere findet sich hier: http://www.debatingeurope.eu/2015/06/26/illegal-downloading/#.VY0gH0ZyfAF

 

 

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18
Aug
10

Musikwirtschaft Australien – Wie böse ist das Musik-Filesharing Down Under?

Jordi McKenzie von der University of Sydney hat die bisher einzige Studie zum Einfluss des Musik-Filesharings auf physische und digitale Musikverkäufe für den australischen Musikmarkt vorgelegt. Basierend auf einem Working Paper vom August 2009, wurde der Artikel unter dem Titel „Illegal Music Downloading and Its Impact on Legitimate Sales: Australian Empirical Evidence” in den Australian Economic Papers im Dezember 2009 veröffentlicht.

McKenzie bringt dabei eine ähnliche Methodik wie Oberholzer-Gee und Strumpf (2007) zur Anwendung und kommt zum Schluss: „(…) the evidence suggests no discernible impact of dowloading activity on legitimate sales“ (S. 296). Wie der Autor zu dieser Erkenntnis gelangt, kann in der Folge hier nachgelesen werden. Weiterlesen ‚Musikwirtschaft Australien – Wie böse ist das Musik-Filesharing Down Under?‘

19
Jun
10

Nachbetrachtung der ersten „Vienna Music Business Research Days“, 9.-10. Juni 2010

Vom 9.-10. Juni 2010 fanden an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die ersten „Vienna Music Business Research Days“ statt. Thematische Schwerpunkte waren die wirtschaftlichen Aspekte des Musik-Filesharings und die Musik-Flatrate. In Workshops, Präsentationen und in einer Podiumsdiskussion reflektierten Wissenschafter/innen und Praktiker/innen an zwei Tagen die neuesten Forschungsergebnisse und stellten diese zur Diskussion. Weiterlesen ‚Nachbetrachtung der ersten „Vienna Music Business Research Days“, 9.-10. Juni 2010‘

08
Jun
10

Vorschau: Erste „Vienna Music Business Research Days“, 9.-10. Juni 2010

Nachmittag am 9. Juni 2010

Am 9. Juni 2010 beginnen die ersten „Vienna Music Business Research Days“ mit einem Workshop zu „Methoden zur Musik-Filesharing-Forschung“ mit Prof. Felix Oberholzer-Gee von der Harvard Business School.

Prof. Oberholzer-Gee wird dabei in einem Implusreferat von ca. 20 Minuten auf die statischen Verfahren eingehen, die in der File-Sharing-Forschung eingesetzt werden und wird dann mit den Teilnehmer/innen des Workshops die jeweiligen Stärken und Schwächen der Methoden diskutieren.  

Ort: Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM), Karlplatz 2/2. Stock/Tür 9, 1010 Wien

Zeit: 14.30 bis 16.00

Die Anmeldung unter music.business.research@gmail.com ist unbedingt erforderlich, da die räumlichen Kapazitäten mit etwa 50 Personen begrenzt ist.

Abend am 9. Juni 2010

Am Abend des 9. Juni 2010 werden die „Vienna Music Business Research Days“ mit den Musikwirtschaftsdialogen zur Frage „Wie böse ist das Musik-Filesharing?“ fortgesetzt.  Es diskutieren Prof. Felix Oberholzer-Gee (Harvard Business School) und Mag. Philip Ginthör (General Manager der Sony Music Entertainment Austria) unter der Leitung von Dr. Irene Suchy (Ö1) und Prof. Peter Tschmuck (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien).

Diese Veranstaltung kann via Live-Stream mitverfolgt werden.

Ort: Fanny Hensel-Mendelssohn-Saal an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

Zeit: 19.30 bis 21.30

Auch hierfür ist eine  Anmeldung unter ausseninstitut@mdw.ac.at oder music.business.research@gmail.com erwünscht.

 

Vormittag und Nachmittag am 10. Juni 2010

Der eigentliche Konferenztag ist aber der 10. Juni 2010, an dem international renommierte Wissenschafter und Praktiker/innen ihre Forschungsergebnisse und Positionen zu Musik-Filesharing und Musik-Flatrate austauschen werden. Sämtliche Vorträge und Diskussionen können per Live-Stream mitgehört werden und man kann sich über die Kommentare auf diese Seite sogar an der Diskussion beteiligen. Die Vortragenden in der Reihenfolge der Präsentationen:

Prof. Peter Tschmuck, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: The Economics of Music File Sharing – A Literature Overview (09.30-10.30)

Prof. Stan J. Liebowitz, University of Texas at Dallas: „What Do Careful Examinations Reveal About the Impact of File Sharing?“ (11.00-12.00)

Prof. Felix Oberholzer-Gee, Harvard Business School: „It Is Time to Rethink Copyright“ (14.00-15.00)

Eric Garland, CEO BigChampange: „Statistical Trends in Music File Sharing“Teil 1 und Teil 2  (15.00-16.00)

Podiumsdiskussion zu „Pros and Cons of Music Flat Rate Models“ mit Electric Indigo (DJ und Musikerin, Wien), Eric Garland (BigChampange, Los Angeles), Peter Jenner (Ex-Manager von Pink Floyd und Musikproduzent) und Richard Mollet (Director of Public Affairs, BPI – The British Recorded Music Industry). Die Diskussion wird von Prof. Carsten Winter (Universität für Musik und Theater Hannover) geleitet.

Abend am 10. Juni 2010

Zum Konferenzausklang finden wir uns ab 20.00 im Heurigen Schübel-Auer in der Kahlenberger Straße 22 in Nussdorf (Endstation Straßenbahnlinie D) zusammen.

22
Dez
09

Neue Diskussionsreihe: „Musikwirtschaftsdialoge“

Am 10. Februar 2010 startet eine von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) in Kooperation mit dem Kultursender Ö1 ins Leben gerufene Diskussionsreihe mit dem Titel „Musikwirtschaftsdialoge“. In deren Rahmen sollen alle zwei Monate im ORF Kulturcafé in der Argentinierstraße 30a kontroversielle musikwirtschaftlichen Themen von VertreterInnen unterschiedlicher Standpunkte vor Publikum diskutiert werden. Der Zugang zu den einzelnen Veranstaltungen ist frei. Die Vorab-Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Sitzplatzkapazität im Kulturcafé an ausseninstitut@mdw.ac.at oder Tel.: 01/71155-7430 erbeten. Folgende Diskussionstermine sind fixiert:

Mi., 10. Februar 2010, 19.30-21.30 im ORF Kulturcafé

„Pro und Contra Musikflatrate – Wer bezahlt die Rechnung?“ – Es diskutieren: Volker Grassmuck, Universität São Paulo und Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverband der Musikindustrie in Deutschland.

Mi., 14. April 2010, 19.30-21.30 im ORF Kulturcafé

„Quo vadis Musik-Verwertungsgesellschaften?“ – Es diskutieren: Ursula Sedlaczek, Direktorin der AustroMechana und Leonhard Leeb, Musiker, Jurist und Lehrender an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Mi., 9. Juni 2010, 19.30-21.30, Fanny-Hensel-Mendelssohn-Saal an der mdw, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

„Wie böse ist das Musik-Filesharing?“ – Es diskutieren: Felix Oberholzer-Gee, Professor an der Harvard Business School und Philip Ginthör, General Manager der Sony Music Entertainment Austria 

 Weitere Informationen zum ersten Termin am 10. Februar 2010 können in der Ankündigung der mdw sowie nachfolgend nachgelesen werden. Weiterlesen ‚Neue Diskussionsreihe: „Musikwirtschaftsdialoge“‘

10
Dez
09

Vom Alben- zum Singlemarkt – weitere empirische Belege

In meinem Beitrag „Die Rezession in der Musikindustrie – eine Ursachenanalyse“ habe ich die These vertreten, dass sich seit etwa 2003 der umsatzträchtige Alben- in einen wirtschaftlich weniger tragfähigen Single-Markt verwandelt hat, was nicht unwesentlich zu den starken Ertragsrückgängen bei Kaufmusik in den letzten Jahren beigetragen hat. Nun bestätigt ein im November 2009 an der Harvard Business School publiziertes Working-Paper genau diese These und liefert dazu auch noch stichhaltige, empirische Belege. Die Studienautorin, Prof. Anita Elberse, ging von der Frage aus, ob die so genannte Entbündelung von Entertainment-Produkten dazu führt, dass sich die Ertragslage der Anbieter dadurch verschlechtert. Als Fallbeispiel dient ihr dabei die Musikindustrie, da in ihr die im Internet entstandene Trackkultur ein Musterbeispiel dafür ist, wie Produkte, die früher fast ausnahmslos als „reine“ Bündel (d.h. in Form von Musik-Alben) verfügbar waren, entbündelt werden und am Markt nebeneinander physische Alben, digitale Alben sowie die auf ihnen vertretenden Einzeltracks angeboten werden. Im Fachjargon spricht man in dem Zusammenhang von „gemischten“ Bündeln, bei denen die KonsumentInnen die Wahlfreiheit haben, ob sie das gesamte Bündel oder nur einzelne Elemente (Songs) erwerben wollen. In einer statistisch fundierten Analyse zeigt die Autorin, dass die Entbündelung von Musikprodukten einen starken Einnahmenrückgang verursacht hat, weil die sinkenden Absatzzahlen bei Alben nicht durch die stark gestiegenen Verkäufe von Musik-Einzeltracks kompensiert werden konnten. Wie Prof. Elberse zu diesem Ergebnis kommt, kann in der Folge im Detail nachgelesen werden. Weiterlesen ‚Vom Alben- zum Singlemarkt – weitere empirische Belege‘

04
Dez
09

Rezension: Das Urheberrecht – von Buchdruck bis Filesharing

Der Titel dieses kürzlich erschienen Buches lässt nicht gleich auf den ersten Blick erkennen, dass Markus Schimana sich sehr ausführlich mit den urheberrechtlichen Implikationen der Musikproduktion, -distribution und -rezeption beschäftigt. Da der Autor aber ein studierter Musikwissenschafter, Jurist und auch Betriebswirt ist, so verwundert es nicht, dass er den Schwerpunkt seiner Betrachtung auf die musikwirtschaftlichen Verwertungszusammenhänge legt und quasi aus multidisziplinärer Perspektive vor allem die gegenwärtige Entwicklung des Urheberrechts und seine Auswirkung im Musikbusiness beleuchtet. Weiterlesen ‚Rezension: Das Urheberrecht – von Buchdruck bis Filesharing‘




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