Posts Tagged ‘Beate Flath

28
Sep
18

Nachbetrachtung der 9. Vienna Music Business Research Days, 12.-14. September 2018

Die 9. Vienna Music Business Research Days zum Thema „Music Life Is Live“ konnten wieder zahlreiche MusikwirtschaftsforscherInnen und -praktikerInnen an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien versammeln, um sich dieses Mal über die politische Ökonomie von Musikfestivals und dem internationalen Konzert- und Touringbusiness auszutauschen.

Zur Eröffnung des dritten Konferenztages begrüßte Frau Rektorin Ulrike Sych die internationalen Konferenzgäste und das Publikum.

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18
Sep
18

Buchpräsentation „Musikwirtschaftsforschung“ am 27.09. von 15:15-16:45 im Café Weimar

Vor Kurzem ist bei Springer VS in der Reihe „Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung“ der Sammelband Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin (Hg. Peter Tschmuck, Beate Flath und Martin Lücke) erschienen. Darin unternehmen die AutorInnen den Versuch, die Musikwirtschaftsforschung als wissenschaftliches Fach zu definieren und die methodischen Grundlagen dafür auszuarbeiten. Dieses Buch wird nun im Rahmen von WAVES Vienna – Music Festival & Conference am 27. September 2018 von 15:15-16:45 im Café Weimar (Währinger Straße 68, 1090 Wien; gegenüber vom WUK) unter Beisein einiger der AutorInnen präsentiert.

Im Anschluss daran findet dann eine Podiumsdiskussion zu „Theorie & Praxis der Musikwirtschaftsforschung“ unter der Leitung von Martin Lücke (Professor für Musikmanagement an der Hochschule Macromedia; Berlin) statt, an der Cornelius Ballin (General Manager von Universal Music Austria), Beate Flath (Professorin für Eventmanagement Populäre Musik, Medien und Sport an der Universität Paderborn), Sabine Reiter (Geschäftsführerin des MICA) und Hannes Tschürtz (Geschäftsführer von ink music) teilnehmen werden. Um 17:00 wird dann im WUK WAVES Vienna – Music Festival & Conference feierlich eröffnet.

Peter Tschmuck, Beate Flath & Martin Lücke (Hrsg.), 2018, Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin, Wiesbaden: Springer VS, 175 Seiten, Preis: 27,21 € für Softcover (ISBN 978-3-658-19398-0) und 19,99 € für eBook (ISBN 978-3-658-19399-7).

 

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion „Theorie & Praxis der Musikwirtschaftsforschung“

27. September 2018 von 15:15-16:45

Café Weimar (Währinger Straße 68, 1090 Wien; gegenüber vom WUK)

 

 

 

05
Sep
18

9. Vienna Music Business Research Days 2018 „Music Life Is Live“

Während die phonografische Industrie in den letzten beiden Jahrzehnten mit starken Umsatzrückgängen zu kämpfen hatte, erfreute sich das Live-Musikbusiness zur gleichen Zeit eines Booms, der sich in steigenden BesucherInnen-Zahlen und immer mehr Veranstaltungen auch messen lässt. Konzerte wurden zur wichtigsten Einnahmequelle für die KünstlerInnen, wodurch das Musikbusiness heutzutage in erster Linie live ist. Unter diesem Titel widmen sich die 9. Vienna Music Business Research Days vom 12.-14. September 2018 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien dem Live-Musiksektor.
 
 
 

9. Vienna Music Business Research Days zu „Music Life Is Live“


 
12.-14. September 2018

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

Tickets für die passive Teilnahme um EUR 50.- gibt es auf unserem Ticketingportal bei ntry.

Das detaillierte Programm der 9. Vienna Music Business Research Days kann hier nachgelesen werden: https://musicbusinessresearch.wordpress.com/vienna-music-business-research-days-2/

 

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09
Mai
18

Rezension: Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin

Die Musikwirtschaftsforschung ist der nicht ganz unbescheidene Versuch, eine neue wissenschaftliche Disziplin an der Schnittstelle der Sozial-, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften zu entwickeln, um die Produktion, Verbreitung und Rezeption von Musik als Kulturgut besser verstehen zu können. Die Musikwirtschaftsforschung versteht sich dabei nicht als Substitut für schon bestehende wissenschaftliche Disziplinen wie die Kunst- und Kulturökonomie oder die Musikwissenschaft, sondern als wertvolle Ergänzung schon bestehender Disziplinen.

 

Die Beiträge in diesem Sammelband spiegeln daher die Bemühungen wider, die Musikwirtschaftsforschung als Inter-Disziplin zu etablieren und sowohl wissenschaftstheoretisch zu fundieren als auch methodisch zu verorten. In diesem Sinn gliedert sich der Sammelband in zwei große Abschnitte. Im ersten Teil stellen die AutorInnen Überlegungen zur methodologischen Grundlage der neuen Disziplin an; im zweiten Abschnitt werden dann methodische Fragen erörtert, die für die Musikwirtschaft relevant sein können.

 

Peter Tschmuck, Beate Flath & Martin Lücke (Hrsg.), 2018, Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin, Wiesbaden: Springer VS, 175 Seiten, Preis: 27,21 € für Softcover (ISBN 978-3-658-19398-0) und 19,99 € für eBook (ISBN 978-3-658-19399-7).

 

 

 

 

 

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27
Okt
15

International Journal of Music Business Research – Oktober 2015, Vol. 4, No. 2

Die aktuelle Ausgabe des IJMBR ist eine Premiere. Sie wurde erstmals von der International Music Business Research Association (IMBRA) herausgegeben, die am 2. Oktober 2015 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien vor Kurzem gegründet wurde. Der Eröffnungsartikel von Beate Flath von der Universität Paderborn – “Life is live: Experiencing music in the digital age” – zeigt auf, wie sich die Digitalisierung auf die Wahrnehmung und den Umgang mit Musik ausgewirkt hat. Sie bezieht sich dabei vor allem auf das Konzept der Prosumption, das Alvin Toffler schon in den 1970er Jahren formuliert hat und die Trennung zwischen aktiven Musikschaffenden und passiven MusikkonsumentInnen als obsolet ansieht. José M. Alvarez-Monzoncillo und Juan Calvi von der Rey Juan Carlos Universität in Madrid argumentieren im zweiten Artikel der Journalausgabe, dass sich ein neuer Massenmarkt für Musik durch die Digitalisierung herausgebildet hat, der noch stärker konzentriert ist als jemals zuvor.Sie beziehen sich dabei auf eine Vergleichsstudie, wonach der Musikkonsum in den verschiedenen Medienkanälen (Internet, Radio) sowie über Tonträger und digitale Downloads in Spanien sich kaum unterscheidet. Der letzte Artikel stammt von mit dem Titel “The Evolution of music blogs: From a fan’s passion to a promotional outlet” stammt von Beatrice Jetto von der University of Technology and Charles Sturt University in Sydney.Sie zeigt auf das Plattenlabel gegenüber Musikblogs eine neue Strategie eingeschlagen haben: „They went from suing blogs for digital copyright infringements to collaborating with them for the promotion of their artists”. Dementsprechend unterscheidet sie 4 Phasen in der Evolution von Musikblogs: (1) Die Amateur-Phase; (2) die Diversifikationsphase; (3) die PR-Phase und (4) die Professionalisierungsphase.

 

Volume 4, No 2, Oktober 2015

Editorial von Peter Tschmuck, S. 4-6

Beate Flath: Life is live: Experiencing music in the digital age, S. 7-26

José María Álvarez Monzoncillo & Juan Calvi: Music consumption in Spain: From analogue to digital in the shaping of music, S. 27-48

Beatrice Jetto: The evolution of music blogs: From a fan’s passion to a promotional outlet, S. 49-72

 

 

07
Apr
15

Diversität und Individualisierung in digitalen Musikkulturen – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 25.03.2015:

Am 25. März 2015 fand am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) ein Jour-fixe zum Thema „Diversität und Individualisierung in digitalen Musikkulturen“ statt. Die seit Kurzem am IKM tätige Beate Flath hat dabei ihr derzeit laufendes Forschungsprojekt vorgestellt.

Der Vortrag „‚Diversity‘ und Individualisierung in digitalen Musikkulturen“ thematisierte und diskutierte die grundsätzliche Frage nach Referenzpunkten und Perspektiven im Kontext von „Diversity“. Zentral war dabei zum einen Alvin Tofflers Verständnis von Individualisierung im Zusammenhang mit seiner Konzeption von „prosume“, zum anderen – darauf aufbauend – das Ineinandergreifen von nutzen und produzieren digitaler Inhalte, interpretiert als „Diversity Management“.

Dabei wurde „prosume“ in Hinblick auf die Möglichkeit des Mitgestaltens des eigenen „Musikerlebnisses“ definiert – bestimmt durch die Sozialisation, Präferenzen und Nutzungsgewohnheiten der Nutzer_innen, der jeweiligen Situation und des klanglich-musikalischen Materials. Die Verfügbarkeit von Technologien bzw. die Verfügbarkeit des Wissens diese zu nutzen relativierte dies: die Betrachtung von Diversity in digitalen Musikkulturen sei demnach entlang eines „digital divides“ zu denken.

Der Bezugsrahmen des Konzepts „Diversity“ wurde zum einen an Hand von „Referenzpunkten“ (d.h. was dient als Referenzpunkt für die Wahrnehmung von Diversität) zum anderen an Hand von unterschiedlichen Perspektiven (Innen- bzw. Außenperspektive) skizziert und in Hinblick auf konkrete Beispiele („Radio on demand“ – stereomood, 8tracks; „App“ – NodeBeat; „Pop-Star“ – Hatsune Miku) diskutiert. Im Kontext dieser Beispiele erschloss sich die Diversität des Musikerlebnisses vor allem auf Basis der Diversität von Situationen bzw. der Diversität der Nutzer_innen, wenig bis gar nicht jedoch über die Möglichkeit des Mitgestaltens von „Musik“ bzw. „Sound“ selbst.

Zusammenfassend wurde festgehalten, dass gängiger Musikkonsum derzeit primär etwas Passives sei, welcher auf den Möglichkeiten mediatisierter Musik und ihren rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen basiere. Dies stünde jedoch einer digitalen Kultur gegenüber, die zunehmend aktive Nutzer_innen anspricht. Die Betrachtung der Diversität von Musikerlebnissen in digitalen Musikkulturen sei demnach in diesem Spannungsfeld zu verorten und differenziert in Hinblick auf die jeweiligen Bezugsrahmen, die sich (zumindest) aus der Beschaffenheit von Referenzpunkten und Perspektiven konstituieren, zu betrachten.

 

17
Mrz
15

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 25. März 2015: Diversität und Individualisierung in digitalen Musikkulturen

Am Mi., 25. März 2015 findet ab 18:00 der nächste Musikwirtschafts-Jour-fixe am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) statt. Beate Flath, die seit Kurzem am IKM tätig ist, wird unter dem Titel „Diversität und Individualisierung in digitalen Musikkulturen“ von ihrer aktuellen Forschungstätigkeit berichten und zur Diskussion stellen. Die Thematik lässt sich wie folgt eingrenzen: Digitale Medien, ihre Konvergenz und ihre Mobilität bieten Möglichkeiten der individuellen Gestaltung von  Medieninhalten – nach Parametern der Präferenz ebenso wie nach situativen Parametern. In Hinblick auf Musik kann diese Gestaltung unterschiedlich beschaffen sein und reicht von der Erstellung individueller Playlists bis hin zur (auch kollektiven) Gestaltung von Musik/Sounds. Nutzer_innen werden somit in unterschiedlicher Intensität mitein­bezogen und werden im Rahmen von Konzepten wie „prosume“ und „produse“ Teil der Wertschöpfungskette. Ausgehend vom Ansatzpunkt, dass diese Integration der Nutzer_innen als eine Form von „Diversity-Management“ interpretiert werden kann, nimmt dieser Vortrag eine Kontextualisierung dieser Entwicklung(en) hinsichtlich der beiden Konzepte „Diversity“ und „Individualisierung“ vor, wobei unterschiedliche Bezugspunkte sowie Relationen dieser Begrifflichkeiten dazu dienen, dieses Feld zu konturieren.

 




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