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17
Jan
19

Call-for-Papers: 10. Vienna Music Business Research Days, 11.-13. September 2019

Vom 11.-13. September 2019 finden nun bereits zum neunte Mal die Vienna Music Business Research Days an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zum Thema „The Future of Music Business“ statt. Anlässlich des 10-jährigen Konferenzjubiläums wollen wir nicht nur in die Vergangenheit zurückblicken, sondern auch in Zukunft schauen, welche neue technologische, rechtliche aber auch soziale und kulturelle Entwicklungen die Musikwirtschaft prägen werden.

Neben diesem Hauptthema, das vor allem am letzten Konferenztag am 13.09.2019 behandelt wird, sind MusikwirtschaftsforscherInnen dazu aufgefordert, Paper Proposals zu verschiedensten Themen der Musikwirtschaftsforschung bis 29. April 2019 einzureichen.

 

Der Young Scholars‘ Workshop wendet sich dabei vor allem an Master- und PhD-Studierende, die ihre laufenden Forschungsarbeiten vorstellen und unter Anleitung von erfahrenen MentorInnen zur Diskussion stellen möchten:  PDF-Version des Calls-for-Papers

Paper Proposals bitte bis 29.04.2019 an: youngscholars@imbra.eu

 

Für WissenschafterInnen unterschiedlichster Disziplinen in der Post-doc-Phase besteht die Möglichkeit am 12.09.2019 im Rahmen des Conference Track Days ihre Forschungsergebnisse zu präsensieren: PDF-Version des Calls-for-Papers

Paper Proposals bitte bis 29.04.2019 an: vmbrdays@gmail.com

 

Weitere wichtige Termine:

20. Mai 2019:               Notification of Acceptance

31. Juli 2019:               Frist für das Senden des Full Papers

11. September 2019:   Young Scholars‘ Workshop

12. September 2019:   Conference Track Day

13. September 2019:   Einladungskonferenztag zu “The Future of Music Business”

 

Konferenzgebühr für Conference Track-TeilnehmerInnen:

Early bird (bis 31.07.2019): EUR 175.-

Reguläre Gebühr: EUR 225.-

Einzahlungsfrist bis 31. August 2019

Die Teilnahme an allen 3 Konferentagen ist für TeilnehmerInnen im Young Scholars‘ Workshop ist kostenlos. Für Studierende und Mitglieder der International Music Business Research Assocation (IMBRA) werden ermässigte Tickets verfügbar sein.

 

 

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31
Dez
18

Die Musikwirtschaftsforschung 2018 – ein Jahresrückblick

Liebe Leserinnen und Leser des Blogs zur Musikwirtschaftsforschung,

Das Highlight aus musikwirtschaftlicher Perspektive war 2018 sicherlich der Börsengang von Spotify am 3. April, der von der Investoren anfänglich euphorisch begrüßt wurde. Spotify übertraf mit einem Börsenkurs von US $166 und einer Marktkapitalisierung von US $26,5 Mrd. alle Erwartungen.[1] In weiterer Folge kletterte der Aktienkurs des schwedischen Musikstreamingdienstes bis Ende Juli auf einen historischen Höchstwert von US $196 pro Aktie, was einer Marktkapitalisierung von US $35,3 Mrd. entsprach. In der Zwischenzeit ist allerdings der Kurs der Spotify-Aktien um mehr als 40 Prozent eingebrochen und derzeit ist das Unternehmen an der Börse „nur“ noch US $20,6 Mrd. wert.[2] Dieser Wertverlust kann allerdings nur teilweise auf das allgemein schlechte Börsenumfeld sinkender Kurse zurückgeführt werden. So hat der Standard & Poors-Aktienindex im selben Zeitraum lediglich 11,7 Prozent an Wert verloren. Es scheint, dass die Investoren Zweifel am Spotifys Geschäftsmodell haben. Trotz eines Anstiegs der Zahl der Premium-Abos auf 83 Mio. und der monatlich aktiven NutzerInnen auf 109 Mio. am Ende des 3. Geschäftsquartals, weist der Streamingdienst einen steigenden Jahresverlust aus.[3] Die Musik-Majors (ausgenommen die Universal Music Group) sowie die Indie-Label-Lizenzagentur MERLIN haben jedenfalls schon knapp nach dem Börsengang ihre Unternehmensanteile an Spotify mit Gewinn verkauft. Es sind also vor allem die Major Companies sowie die großen Indie-Labels, die vom Boom am Musikstreamingmarkt profitieren, der 2017 weltweit um 41,1 Prozent auf US $6,6 Mrd. angewachsen ist.[4] Ausführliche Analysen der wirtschaftlichen Performance der Universal Music Group und der Warner Music Group zeigen jedenfalls steigende Umsätze und Gewinne, die in erster Linie auf das Musikstreaming zurückzuführen sind.

Abseits von Spotify und dem Musikstreamingboom, möchte ich noch an folgende relevanten Musikbusiness-Themen des Jahres 2018 erinnern:

  • Vivendis Pläne, zumindest 50 Prozent der Universal Music Group an Liberty Media (Eigentümerin der Sirius XM Radio Inc.) zu verkaufen, die 2018 einen Kontrollanteil am US-Musikstreamingdienst Pandora erworben hat,
  • die Ankündigung der chinesischen Tencent Holdings, ihr Tochterunternehmen Tencent Music Entertainment Group an die New York Stock Exchange zu bringen,
  • die In-Kraft-Setzung des US Music Modernization Acts
  • und der andauernde Kampf zu Artikel 13 der noch nicht beschlossenen EU Copyright Directive.

Weiterlesen ‚Die Musikwirtschaftsforschung 2018 – ein Jahresrückblick‘

30
Okt
18

International Journal of Music Business Research – Oktober 2018, Vol. 7, No. 2

Marie Connolly & Alan B. Krueger eröffnen die Oktober-2018-Ausgabe des International Journal of Music Business Research (IJMBR) mit ihrem Beitrag “The secondary market for concert tickets: theory and evidence”. Darin modellieren sie den sekundären Markt für Konzerttickets auf Basis der Annahme, dass “performers do not want to be perceived as gouging fans, they choose to underprice tickets and provide consumer surplus to customers” (S. 6).

Im zweiten Beitrag von Sarita M. Stewart “The development of the artist-fan engagement model” entwickelt die Autorin ein Modell zum besseren Verständnis der Fan-KünstlerInnen-Beziehung basierend auf der hedonistischen Konsumtheorie und der parasozialen Interaktionstheorie.

Der dritte und abschließende Artikel dieser Ausgabe “Blockchain for Music Business: Preventing the Threat of Disruption” von Wolfgang Senges beschreibt die disruptiven Effekte der Blockchain-Technologie für die Musikindustrie und entwickelt dafür einen Ansatz, mit dem die negativen Effekte der Disruption in der Musikindustrie abgefedert werden können.

 

Volume 7, no 2, October 2018

Editorial von Peter Tschmuck, S. 4-5

Marie Connolly & Alan B. Krueger: The secondary market for concert tickets: theory and evidence, S. 6-51

Sarita M. Stewart: The development of the artist-fan engagement model, S. 52-82

Wolfgang Senges: Blockchain in the music business: preventing the threat of disruption, S. 83-106

 

 

12
Okt
18

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 16.10.2018: KünstlerInnen-Entwicklung in der Streamingökonomie

Am 16. Oktober 2018 wird der Gründer und Geschäftsführer der in Portland/USA und Wien ansässigen Musikagentur Rola Music, Dominik Schmidt, am Institut für Kulturmanagement und Gender Studies (IKM; Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) im Kleinen SE-Raum ab 19:00 über die KünstlerInnen-Entwicklung im Zeitalter von Musikstreaming sprechen und diskutieren.

Der KünstlerInnen-Aufbau, im englischen Artist Development, hatte schon immer große Bedeutung in der Geschichte der Musikindustrie aber gerade in unserem schnelllebigen Zeitalter an Bedeutung gewonnen . Mit der digitalen Revolution und deren fortschreitenden Entwicklung, die unter anderem die Etablierung des MP3 Formats und eine Vielzahl von Streamingdiensten hervorbrachte, kamen Teilbereiche der Musikindustrie schwer in die Krise. Am stärksten betroffen sind seither Musiklabels egal ob Major oder Indie, die mit Rückgängen der physischen Verkäufe von Alben, EPs und Single zu kämpfen haben. Das parallele Comeback von Vinyl kann als interessanter Gegentrend zum digitalen Geschäft gesehen werden, ist aber sicher in die Kategorie Nischenprodukt einzuordnen und fängt die Verluste nicht auf. Auch die zusätzlichen digitalen Verkaufspotentiale der letzten zwei Dekaden können Umsatzrückgänge nicht aufhalten.

Durch diesen Fortschritt setzten Management-Agenturen und Labels mehr denn je auf die Einnahmen aus dem Livegeschäft, Licensing und Sync-Deals sowie dem Verkauf von Merchandisingprodukten. Zahlreiche neue Festivalformate kamen auf den Markt und es werden mehr Tourneen als je zuvor gebucht. Gleichzeitig bezeichnen Veranstalter und Clubbesitzer die gestiegene Anzahl an Konzerten, die täglich besucht werden können, als Mitgrund für den Rückgang bei den Besucherzahlen. Die großen Festivals erfreuen sich jedoch großer Beliebtheit und sind ein lukratives Geschäft für etablierte Künstler und dienen für Upcoming-Artists als ideale Plattform, sich einem großen Publikum vorzustellen – wenn man es schafft, aus der Dichte an Bands gewählt zu werden. Die gute Vernetzung von Managements und Booking-agentInnen mit den großen Festivalbetreibern spielt dabei die ausschlaggebende Rolle.

2018 ist der KünstlerInnen-Aufbau und das KünstlerInnen-Management der wahrscheinlich entscheidende Faktor einer langfristig erfolgreichen Musikkarriere geworden. Durch die Vielzahl an potentiellen Einnahmequellen für MusikerInnen und das Überangebot an KünstlerInnen ist der gezielte Aufbau einer eigenständigen künstlerischen Identität und ein gut vernetztes Management unverzichtbar. Der KünstlerInnen-Aufbau und die Vermarktung kann heutzutage auf so vielen Kanälen gleichzeitig passieren und gefördert werden: online und sozialen Medien, das Livegeschäft, Sync–Licensing, Verlagen, Labels, Radio, Printmedien, TV, Merchandising bis hin zu Partnerschaften mit Firmen/Brands. Hatte die KünstlInner- BookerIn in den letzten zwei Jahrzehnten eine bedeutende Rolle am Erfolg der Band so ist es nun die ManagerIn, oder manchmal sogar die KünstlerIn selbst, die/der all diese Bereiche zusammenfügt und koordiniert. Ich behaupte, dass erfolge KünstlerInnen-Karrieren in Zukunft nur mehr durch diese Vielzahl von Einnahmequellen möglich sind. Dieser Umstand macht das Musikgeschäft zum Teil etwas komplexer aber gleichzeitig auch spannender und schwächt die Machtstellung von Teilbereichen der Musikwirtschaftswertschöpfungskette zum Vorteil der aufzubauenden KünstlerIn.

 

 

 

28
Sep
18

Nachbetrachtung der 9. Vienna Music Business Research Days, 12.-14. September 2018

Die 9. Vienna Music Business Research Days zum Thema „Music Life Is Live“ konnten wieder zahlreiche MusikwirtschaftsforscherInnen und -praktikerInnen an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien versammeln, um sich dieses Mal über die politische Ökonomie von Musikfestivals und dem internationalen Konzert- und Touringbusiness auszutauschen.

Zur Eröffnung des dritten Konferenztages begrüßte Frau Rektorin Ulrike Sych die internationalen Konferenzgäste und das Publikum.

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18
Sep
18

Buchpräsentation „Musikwirtschaftsforschung“ am 27.09. von 15:15-16:45 im Café Weimar

Vor Kurzem ist bei Springer VS in der Reihe „Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung“ der Sammelband Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin (Hg. Peter Tschmuck, Beate Flath und Martin Lücke) erschienen. Darin unternehmen die AutorInnen den Versuch, die Musikwirtschaftsforschung als wissenschaftliches Fach zu definieren und die methodischen Grundlagen dafür auszuarbeiten. Dieses Buch wird nun im Rahmen von WAVES Vienna – Music Festival & Conference am 27. September 2018 von 15:15-16:45 im Café Weimar (Währinger Straße 68, 1090 Wien; gegenüber vom WUK) unter Beisein einiger der AutorInnen präsentiert.

Im Anschluss daran findet dann eine Podiumsdiskussion zu „Theorie & Praxis der Musikwirtschaftsforschung“ unter der Leitung von Martin Lücke (Professor für Musikmanagement an der Hochschule Macromedia; Berlin) statt, an der Cornelius Ballin (General Manager von Universal Music Austria), Beate Flath (Professorin für Eventmanagement Populäre Musik, Medien und Sport an der Universität Paderborn), Sabine Reiter (Geschäftsführerin des MICA) und Hannes Tschürtz (Geschäftsführer von ink music) teilnehmen werden. Um 17:00 wird dann im WUK WAVES Vienna – Music Festival & Conference feierlich eröffnet.

Peter Tschmuck, Beate Flath & Martin Lücke (Hrsg.), 2018, Musikwirtschaftsforschung. Die Grundlagen einer neuen Disziplin, Wiesbaden: Springer VS, 175 Seiten, Preis: 27,21 € für Softcover (ISBN 978-3-658-19398-0) und 19,99 € für eBook (ISBN 978-3-658-19399-7).

 

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion „Theorie & Praxis der Musikwirtschaftsforschung“

27. September 2018 von 15:15-16:45

Café Weimar (Währinger Straße 68, 1090 Wien; gegenüber vom WUK)

 

 

 

11
Sep
18

9. Vienna Music Business Research Days 2018 zu „Music Life Is Live“

Die 9. Vienna Music Business Research Days 2018 zu „Music Life Is Live“ starten morgen mit dem Young Scholars‘ Workshop (geschlossene Veranstaltung für Studierende). Alle Konferenzevents am 13. und 14. September sind öffentlich im Joseph Haydn-Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zugänglich.
Das Programm kann hier nachgelesen werden:
und Tickets sind hier erhältlich: https://ntry.at/vmbrdays/performances/7800?l=de
Wer es nicht zur Konferenz schaffen sollte, kann den Invited Conference Day am 14. September ab 9:00 (MESZ) auf unserer Facebook-Seite über Live-Videostream mitverfolgen:



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