Archive for the 'Streaming' Category

20
Apr
17

Die Musikstreaming-Ökonomie – ein Einblick

Anfang April 2017 haben das Musikstreamingservice Spotify und die Universal Music Group einen neuen Lizenzvertrag ausgehandelt, von dem bekannt wurde, dass Spotify niedrigere Lizenzentgelte an den Musik-Major zahlen muss, im Gegenzug aber zugestimmt hat, sich an von Universal vorgegebene Wachstumsziele im Subskriptionssegment zu halten.[1] Zwar wurden keine Details zu diesem Deal bekannt gegeben, aber es lässt sich auf Basis der Publikation „Dissecting the Digital Dollar“ des International Music Managers Forum (IMMF) rekonstruieren, wie die neue Musikstreaming-Ökonomie funktioniert und wer dabei die Nutznießer sind, wie in der Folge noch näher ausgeführt wird.

 

Ein Interview von mir zu diesem Thema fürs Deutschlandradio kann übrigens hier nachgehört werden: http://www.deutschlandradiokultur.de/musik-im-internet-das-ende-des-kostenfreien-streamings.2177.de.html?dram:article_id=383839

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22
Dez
16

Der Musikstreamingmarkt in Österreich

„In Skandinavien ist Musikstreaming zur Haupteinnahmequelle für die phonografische Industrie geworden. Das ist in Österreich noch nicht der Fall. Hierzulande werden immer noch gerne CDs gekauft. Beliebt sind dabei vor allem Schlager und volkstümliche Musik, die in erster Linie von der Generation 50+ gehört werden. Eine Veränderung des Musikkonsums ist aber auch in Österreich zu erwarten und es stellt sich die Frage, was das für die Künstler bedeutet?“  Diese Frage wurde von mir in einem Gastkommentar für die Austria Presse Agentur (APA) zur Entwicklung des Musikstreaming-Marktes in Österreich zu beantworten versucht. Der gesamte Beitrag kann hier nachgelesen werden: http://science.apa.at/dossier/Musikstreaming_-_Das_Radio_des_21_Jahrhunderts/SCI_20161222_SCI71414234033597692

25
Jul
16

Der Boom des internationalen Musikstreaming-Marktes, 2011-2015

Im Vorjahr habe ich eine Analyse des internationalen Musikstreaming-Marktes für das Jahr 2014 auf Basis von IFPI-Daten publiziert. Da der globale Streamingmarkt weiterhin sehr dynamisch ist, habe ich die Analyse auf 2015 aktualisiert und auch noch die Marktdaten rückreichend bis 2011 ergänzt, um die Entwicklung dieses Marktsegments sichtbar zu machen. 2015 wurde mit Musikstreaming ein Gesamtumsatz (Abo- und werbefinanzierte Angebote) von US $2,89 Mrd. erzielt, was einem Wachstum von 42,5 Prozent gegenüber 2014 entspricht (IFPI 2016: 17). Damit ist der Musikstreaming-Markt fast genauso groß wie Musikdownload-Markt (US $2.97 Mrd.) (IFPI 2016: 49). Musikstreaming trägt mittlerweile 42 Prozent zum globalen phonografischen Markt bei. Allerdings macht eine länderspezifische Analyse große Unterschiede zwischen den nationalen Streaming-Märkten sichtbar. Während in Schweden bereits 66,5 Prozent aller phonografischen Umsätze mit Musikstreaming gemacht werden, sind es in Deutschland lediglich 11,4 Prozent. In Japan, dem immerhin zweitgrößten phonografischen Markt der Welt, macht Musikstreaming überhaupt nur 4,6 Prozent des Gesamtumsatzes aus. In weiterer Folge wird daher in der Analyse des internationalen Musikstreaming-Marktes die unterschiedliche Dynamik in den einzelnen nationalen Märkten für den Zeitraum 2011-2015 aufgezeigt.

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18
Jul
16

Die Ökonomie des Musikstreamings: Spotify

2016 ist das entscheidene Jahr für den Musikstreamingmarkt. Nach Jahren des Wachstums muss in den nächsten Monaten von einer Marktkonsolidierung, die von Fusionen, Firmenübernahmen und Insolvenzen geprägt sein wird, ausgegangen werden. Das wirft natürlich die Frage auf, welche Musikstreaming-Services die besten Chancen haben, den Konsolidierungsprozess zu überstehen. Ich werde daher auf Basis verfügbarer Unternehmensbilanzen versuchen, Gewinner und Verlierer zu identifizieren. Im ersten Teil dieser Serie befasse ich mich mit dem weltweiten Marktführer am Musikstreaming-Markt – Spotify.

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08
Okt
15

6. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung im Rückblick

VMBRD-logo„Financing Music in the Digital Age“ war das zentrale Thema der 6. Tage der Musikwirtschaftsforschung 2015 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Internationale MusikwirtschaftsexpertInnen und -forscherInnen haben sich diesem Thema vor allem am dritten Konferenztag am 1. Oktober von unterschiedlichen Perspektiven aus genähert.

Begonnen hat die Konferenz so wie jedes Jahr mit dem  Young Scholars‘ Workshop am 29. September. Master- und PhD-Studierende aus Brasilien, Deutschland, Ecuador, Norwegen, Polen und Ungarn haben ihre akademischen Abschlussarbeiten in einem geschlossenen Workshop mit renommierten MusikwirtschaftsforscherInnen aus aller Welt präsentiert und diskutiert. Schließlich wurde das beste Paper des  Young Scholars‘ Workshops – „Compulsory Licensing in the Recording Industry“ von Abner Pérez von der Universidad de las Americas Quito, Ecuador prämiert. Es wird im International Journal of Music Business Research (IJMBR) publiziert werden.

Der zweite Konferenztag am 30. September war dann ganz den aktuellen Ergebnissen der Musikwirtschaftsforschung gewidmet. WissenschafterInnen aus Australien, Brasilien, China, Deutschland, den Niederlanden, Österreich und Spanien haben in ihren Vorträgen zum niederländischen Musikverlagswesen, zur chinesischen Musikindustrie, zur Akzeptanz einer Musikflatrate und vielen anderen Themen berichtet.

Für eine ausführliche Zusammenfassung der gesamen Konferenz – inkl. der meisten Präsentation und Papers sowie des Audio- und Videostream der Vorträge und Diskussion am 1. Oktober – bitte hier klicken:

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25
Sep
15

Vienna Music Business Research Days 2015: Podiumsdiskussion „The Economic Relevance of Classical Music Streaming“

Vom 29.09 bis 01.10.2015 finden an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) die 6. Vienna Music Business Research Days zum Thema “Financing Music in the Digital Age” statt (Programm). Der Vormittag des dritten Konferenztages am 1. Oktober steht dabei ganz im Zeichen des Streamens von klassicher Musik und Oper stehen. Dagmar Abfalter wird in einem gemeinsamen Beitrag mit Serge Poisson-de Haro mit dem Titel “Opera Streaming as a New Revenue Source?” über aktuelle Forschungsergebnisse zum Opernstreaming berichten.

Danach wird Dagmar Abfalter eine hockarätige Diskussionsrunde zum Thema „The Economic Relevance of Classical Music Streaming“ leiten. Es diskutieren: Luke O’Shaughnessy (The Opera Platform, Brüssel), Christopf Papousek (Cinplexx International GmbH, Wien), Christopher Widauer (Wiener Staatsoper) und Robert Zimmermann (Berlin Phil Media GmbH der Berliner Philharmoniker).

Tickets für die beiden Konferenztage am 30.0. und 01.10. der Vienna Music Business Research Days 2015 können auf Ticketgarden um EUR 40.- erworben werden. Mit diesen Tickets können auch die am 01.10.2015 am Campus der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien stattfindende Waves Conference besucht werden: https://www.ticketgarden.com/tickets/vienna-music-business-research-days-2015/

19
Jul
15

Musikstreaming 2014 – das Problem der Einnahmenverteilung

Die Rethink Music Initiative hat vor Kurzem den Bericht „Fair Music: Transparency and Money Flows in the Music Industry“ publiziert, in dem die verschiedenen Barrieren im Geldfluss zu den KünstlerInnen im Musikbusiness aufgezeigt werden: „[O]nly a small proportion of the money beyond the initial recording advances ultimately makes its way to artists as ongoing revenue.“ (Rethink Music, 2015: 3). Das digitale Musikgeschäft erweist sich dabei als besonders intransparent. Und was das Musikstreaming betrifft, so sind die KünstlerInnen besonders skeptisch bezüglich der Verteilung der Einnahmen unter den verschiedenen Anspruchsberechtigten. Auf Basis der Erkenntnisse des Rethink Music-Berichts, wird nun in weiterer Folge die Struktur der Einnahmenverteilung und das dahinter stehende Geschäftsmodell genauer beleuchtet.

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