Archive for the 'International Journal of Music Business Research' Category



27
Apr
16

International Journal of Music Business Research – April 2016, Vol. 5, No. 1

In der aktuellen Ausgabe des International Journal of Music Business Research beleuchten drei exzellente Artikel verschiedene Aspekte der gegenwärtigen Entwicklungen in der Musikindustrie.

In “Rockonomics Revisited” von Adam Fer und Barbara Baarsma der Universität Amsterdam wird ausgegehend von Alan Kruegers bekanntem Artikel „Rockonomics“ die komplementäre Beziehung zwischen sinkenden Tonträgerumsätzen und steigenden Ticketpreisen erneut untersucht und mit neuen empirischen Ergebnissen untermauert.  Im Artikel “Innovation Diffusion” untersuchen Alexander Brem (University of Southern Denmark) und Michael Reichert (Helmut Schmidt Universität Hamburg) die Relevanz von Produkt- und Organisationsinnovationen bei der Programmierung von Radiostationen in Deutschland. “The distinctiveness of Electronic Dance Music” von Job van der Velde und Erik Hitters von der Erasmus Universität Rotterdam  wirft die Frage auf, ob das EDM-Genre anderen ökonomischen Gesetzmäßigkeiten gehorcht als andere Musikgenres. Die beiden Autoren zeigen, dass die Differenz zwischen EDM-Labels und anderen Labels darin besteht, dass ihre Einbettung in der digitalen Technologie stärker ist und sie das (kreative) Vakuum in der Post-Napster-Ära gefüllt haben, das die Majors hinterlassen haben. Die April-Ausgabe wird erstmals durch eine Besprechung von “Business Innovation and Disruptions in the Music Industry” (Hg. Patrik Wikström und Robert DeFillippi) durch Daniel Nordgård abgerundet.

 

Volume 5, no 1, April 2016

Editorial von Dennis Collopy, S. 4-5

Adam Fer & Barbara Baarsma: Rockonomics revisited: The rise of music streaming services and the effect on the concert industry, S. 6-35

Alexander Brem & Michael Reichert: Innovation diffusion in B2B relations: New song diffusion in radio broadcasting, S. 36-58

Job van der Velden & Erik Hitters: The distinctiveness of Electronic Dance Music. Challenging mainstream routines and structures in the music industries, S. 59-84

Buchbesprechung von Daniel Nordgård: Business innovation and disruptions in the music industry (Hg. P. Wikström & R. DeFillippi), S. 85-90

 

 

27
Okt
15

International Journal of Music Business Research – Oktober 2015, Vol. 4, No. 2

Die aktuelle Ausgabe des IJMBR ist eine Premiere. Sie wurde erstmals von der International Music Business Research Association (IMBRA) herausgegeben, die am 2. Oktober 2015 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien vor Kurzem gegründet wurde. Der Eröffnungsartikel von Beate Flath von der Universität Paderborn – “Life is live: Experiencing music in the digital age” – zeigt auf, wie sich die Digitalisierung auf die Wahrnehmung und den Umgang mit Musik ausgewirkt hat. Sie bezieht sich dabei vor allem auf das Konzept der Prosumption, das Alvin Toffler schon in den 1970er Jahren formuliert hat und die Trennung zwischen aktiven Musikschaffenden und passiven MusikkonsumentInnen als obsolet ansieht. José M. Alvarez-Monzoncillo und Juan Calvi von der Rey Juan Carlos Universität in Madrid argumentieren im zweiten Artikel der Journalausgabe, dass sich ein neuer Massenmarkt für Musik durch die Digitalisierung herausgebildet hat, der noch stärker konzentriert ist als jemals zuvor.Sie beziehen sich dabei auf eine Vergleichsstudie, wonach der Musikkonsum in den verschiedenen Medienkanälen (Internet, Radio) sowie über Tonträger und digitale Downloads in Spanien sich kaum unterscheidet. Der letzte Artikel stammt von mit dem Titel “The Evolution of music blogs: From a fan’s passion to a promotional outlet” stammt von Beatrice Jetto von der University of Technology and Charles Sturt University in Sydney.Sie zeigt auf das Plattenlabel gegenüber Musikblogs eine neue Strategie eingeschlagen haben: „They went from suing blogs for digital copyright infringements to collaborating with them for the promotion of their artists”. Dementsprechend unterscheidet sie 4 Phasen in der Evolution von Musikblogs: (1) Die Amateur-Phase; (2) die Diversifikationsphase; (3) die PR-Phase und (4) die Professionalisierungsphase.

 

Volume 4, No 2, Oktober 2015

Editorial von Peter Tschmuck, S. 4-6

Beate Flath: Life is live: Experiencing music in the digital age, S. 7-26

José María Álvarez Monzoncillo & Juan Calvi: Music consumption in Spain: From analogue to digital in the shaping of music, S. 27-48

Beatrice Jetto: The evolution of music blogs: From a fan’s passion to a promotional outlet, S. 49-72

 

 

04
Mai
15

International Journal of Music Business Research – April 2015, Vol. 4, No. 1

Die aktuelle Ausgabe des International Journal of Music Business Research beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der der deutschen Musikwirtschaft. Die beiden Herausgeber – Martin Lücke von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation und Carsten Winter von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover – haben in drei Beiträgen versucht, unterschiedliche Aspekte und Entwicklungen in der gegenwärtigen deutschen Musikwirtschaft abzubilden. Im ersten Beitrag von Helmut Scherer & Carsten Winter werden die Erfolgsfaktoren von Crowdfunding-Plattformen in Deutschland herausgearbeitet. Im zweiten Beitrag von Ronny Gey, Frank Schumacher, Stephan Klingner & Bettina Schasse de Araujo wird Rolle von Intermediären, vor allem von Labels und Verwertungsgesellschaften im kreativen Musikschaffensprozess in Deutschland näher untersucht. Schließlich wird im dritten Beitrag von David-Emil Wickström, Martin Lücke & Anita Jóri die Rolle der Musikwirtschaftsausbildung an deutschen Universitäten und Musik- und Fachhochschule reflektiert.

Interational Journal of Music Business Research, April 2015, vol. 4, no. 1

30
Sep
14

International Journal of Music Business Research, Vol. 3, No. 2, 2014

Die aktuelle Ausgabe des International Journal of Music Business Research ist bereits online und die einzelnen Beiträge können schon nachgelesen werden. Der erste Artikel von Francisco Bernardo und Luís Gustavo Martins der Katholischen Universität von Portugal in Porto ist der Siegerbeitrag des Young Scholars‘ Workshop der Vorjahreskonferenz. Die Autoren untersuchen dabei kritisch die Hypothese der durch die Digitalisierung ausgelöste Disintermediation, wonach Verwertungsstufen zwischen EndverbraucherInnen und Musikschaffende (z.B. Labels und Verlage) nicht mehr nötig sind. Im zweiten Beitrag macht Ben O’Hare vom Box Hill Institute in Melbourne/Australien auf die wachsende Relevanz von Entrepreneurship- und Innovationsforschung für die Musikwirtschaftsausbildung aufmerksam und untermauert seine Thesen mit theoretischen Konzepten sowie empirischem Material. Schließlich befasst sich Beatrice Jetto von der University of Technology and Notre Dame University in Sydney, Australien mit der Relevanz von Musikblogs für Musikindustrie, indem sie dazu 18 qualitative Interviews mit BlogbetreiberInnen und MusikindustrievertreterInnen geführt und ausgewertet hat.

http://musicbusinessresearch.wordpress.com/international-journal-of-music-business-research-ijmbr/

 

 

30
Apr
14

International Journal of Music Business Research – April 2014, Vol. 3, No. 1

In der jüngsten Ausgabe des International  Journal of Music Business Research geht Professor Adolf Dietz, ehemaliger Leiter und nunmehr Senior Researcher des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb in München mit der vor kurzem von den EU-Gremien veabschiedeten Verwertungsgesellschaften-Richtlinie hart in Gericht und attestiert eine verpasste Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt in der EU zu schützen.  David Allan, Associate Professor für Marketing an der  Saint Joseph’s University in Philadelphia (USA) setzt sich in „Turn it up: That’s my song in that ad“ mit der Relevanz von Popularmusik für das Bewusstsein von Marken und KünstlerInnen auseinander. Schließlich analysiert Steven C. Brown, Doktorratsstudent an der Glasgow Caledonian University (Schottand) die Rolle der „Peer production and the changing face of the live album“.

International Journal of Music Business Research – April 2014, Vol. 3, No. 1

08
Apr
13

International Journal of Music Business Research, April 2013, Band 2, Heft 1

Im der soeben erschienenen neuen Ausgabe des International Journal of Music Business Research (IJMBR) sind wieder drei höchst aktuelle Beiträge zur Musikwirtschaftsforschung inkludiert. Im ersten Beitrag präsentiert Michael Huber vom Institut für Musiksoziologie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die Ergebnisse der von ihm durchgeführten Studie „Wozu Musik?“ Darin zeigt er auf Basis einer repräsentativen Umfrage auf, wie die in Österreich lebende Bevölkerung Musik rezipiert und wofür eine Zahlungsbereitschaft im Musikbereich besteht. Im zweiten Beitrag untersuchen Juan D. Montoro-Pons, Manuel Cuadrado Garciá und Trinidad Casasús-Estellés von der Universität Valencia in einem ökonometrischen Modell den spanischen Markt für Popmusik-Konzerte. Sie kommen dabeizum Schluss, dass der Besuch von Live-Musikveranstaltungen in Spanien vor allem auf das akkumulierte Konsumkapital der Musikfans zurückzuführen ist. Der dritte Beitrag führt uns abschließend nach China und zur dort boomenden digitalen Musikindustrie, die Fangjun Li von der Macquarie University in Sydney/Australien genau analysiert hat. Er zeigt dabei auf, dass – im Gegensatz zur Musikindustrie der westlichen Ländern – der digitale Sektor die Musikindustrie dominiert und neue Geschäftsmodelle entstanden sind, die sich durch die Konvergenz zwischen Musik-, Computer- und Telekommunikationsindustrie auszeichnen.

Hier kann die aktuelle Ausgabe heruntergeladen werden: International Journal of Music Business Research (April 2013 Ausgabe)

 

28
Okt
12

International Journal of Music Business Research, Vol. 1, Nr. 2, Oktober 2012

Im der vor Kurzem veröffentlichten Ausgabe des International Journal of Music Business Research sind folgende Artikel erschienen:

Customer experience management in the music industry online communities von Jari Salo, Professor für Marketing an der Oulu Business School/Finnland.

The new artrepreneur – how artists can thrive on a networked music business von Maike Engelmann, Lorenz Grünewald und Julia Heinrich, Preisträger des Best-Paper-Wettbewerbs im Rahmen des Young Scholars‘ Workshop der dritten Vienna Music Business Research Days 2012.

How media prosumers contribute to social innovation in today’s new networked music culture and economy von Carsten Winter, Professor für Medien and Musikmanagement am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) der Universität für Musik, Theater und Medien Hannover.

Hier geht’s zur vollständigen Version von Vol. 1, Nr. 2, Oktober 2012 des International Journal of Music Business Research

Weiterlesen ‚International Journal of Music Business Research, Vol. 1, Nr. 2, Oktober 2012‘




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