Author Archive for Peter Tschmuck



12
Nov
15

Musik-Filesharing: Das Abmahnwesen in Deutschland – Teil 2

In einer früheren Blog-Serie “Die US-Musikindustrie vs. die FilesharerInnen” (Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4) wurde die letztendlich gescheiterte Kampagne der Recording Industry Association of America (RIAA) gegen individuelle Musik-FilesharerInnen in den USA ausführlich dargestellt. Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) in London und einige ihrer Ländergesellschaften haben sich diesem Kampf angeschlossen. Als aber die RIAA 2008 die Klagewelle gegen individuelle FilesharerInnen eingestellt hat, hat auch die IFPI ihre Kampagne beendet. Nicht so in Deutschland. Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) kündgte im März 2009 ein massives juristisches Vorgehen gegen Musiktauschbörsen-NutzerInnen an, was eine neue Qualität in der Verfolgung von Filesharing darstellte und das zur Ausprägung brachte, was in der Folge als “Abmahnwesen” bezeichnet wurde. Wie sich dieses Abmahnwesen in Deutschland etablieren konnte, welche Rolle dabei die Rechtsprechung spielte und wie der Gesetzgeber versucht hat, den Auswüchsen entgegenzuwirken, soll in einer 7-teiligen Serie untersucht werden.

Der zweite Teil der Serie befasst sich mit der Wiederaufnahme der Klagewelle durch den Bundesverband Musikindustrie im März 2009, nachdem die RIAA und weiterer Folge auch die IFPI in London ihre diesbezüglichen Aktivitäten eingestellt haben.

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10
Nov
15

Musik-Filesharing: Das Abmahnwesen in Deutschland – Teil 1

In einer früheren Blog-Serie „Die US-Musikindustrie vs. die FilesharerInnen“ (Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4) wurde die letztendlich gescheiterte Kampagne der Recording Industry Association of America (RIAA) gegen individuelle Musik-FilesharerInnen in den USA ausführlich dargestellt. Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) in London und einige ihrer Ländergesellschaften haben sich diesem Kampf angeschlossen. Als aber die RIAA 2008 die Klagewelle gegen individuelle FilesharerInnen eingestellt hat, hat auch die IFPI ihre Kampagne beendet. Nicht so in Deutschland. Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) kündgte im März 2009 ein massives juristisches Vorgehen gegen Musiktauschbörsen-NutzerInnen an, was eine neue Qualität in der Verfolgung von Filesharing darstellte und das zur Ausprägung brachte, was in der Folge als „Abmahnwesen“ bezeichnet wurde. Wie sich dieses Abmahnwesen in Deutschland etablieren konnte, welche Rolle dabei die Rechtsprechung spielte und wie der Gesetzgeber versucht hat, den Auswüchsen entgegenzuwirken, soll in einer 7-teiligen Serie untersucht werden.

Im Teil 1  wird die Vorgeschichte – Die IFPI-Klagewelle von 2004 bis 2008 – zur Entstehung des Abmahnwesens in Deutschland  dargestellt.

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27
Okt
15

International Journal of Music Business Research – Oktober 2015, Vol. 4, No. 2

Die aktuelle Ausgabe des IJMBR ist eine Premiere. Sie wurde erstmals von der International Music Business Research Association (IMBRA) herausgegeben, die am 2. Oktober 2015 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien vor Kurzem gegründet wurde. Der Eröffnungsartikel von Beate Flath von der Universität Paderborn – “Life is live: Experiencing music in the digital age” – zeigt auf, wie sich die Digitalisierung auf die Wahrnehmung und den Umgang mit Musik ausgewirkt hat. Sie bezieht sich dabei vor allem auf das Konzept der Prosumption, das Alvin Toffler schon in den 1970er Jahren formuliert hat und die Trennung zwischen aktiven Musikschaffenden und passiven MusikkonsumentInnen als obsolet ansieht. José M. Alvarez-Monzoncillo und Juan Calvi von der Rey Juan Carlos Universität in Madrid argumentieren im zweiten Artikel der Journalausgabe, dass sich ein neuer Massenmarkt für Musik durch die Digitalisierung herausgebildet hat, der noch stärker konzentriert ist als jemals zuvor.Sie beziehen sich dabei auf eine Vergleichsstudie, wonach der Musikkonsum in den verschiedenen Medienkanälen (Internet, Radio) sowie über Tonträger und digitale Downloads in Spanien sich kaum unterscheidet. Der letzte Artikel stammt von mit dem Titel “The Evolution of music blogs: From a fan’s passion to a promotional outlet” stammt von Beatrice Jetto von der University of Technology and Charles Sturt University in Sydney.Sie zeigt auf das Plattenlabel gegenüber Musikblogs eine neue Strategie eingeschlagen haben: „They went from suing blogs for digital copyright infringements to collaborating with them for the promotion of their artists”. Dementsprechend unterscheidet sie 4 Phasen in der Evolution von Musikblogs: (1) Die Amateur-Phase; (2) die Diversifikationsphase; (3) die PR-Phase und (4) die Professionalisierungsphase.

 

Volume 4, No 2, Oktober 2015

Editorial von Peter Tschmuck, S. 4-6

Beate Flath: Life is live: Experiencing music in the digital age, S. 7-26

José María Álvarez Monzoncillo & Juan Calvi: Music consumption in Spain: From analogue to digital in the shaping of music, S. 27-48

Beatrice Jetto: The evolution of music blogs: From a fan’s passion to a promotional outlet, S. 49-72

 

 

08
Okt
15

6. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung im Rückblick

VMBRD-logo„Financing Music in the Digital Age“ war das zentrale Thema der 6. Tage der Musikwirtschaftsforschung 2015 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Internationale MusikwirtschaftsexpertInnen und -forscherInnen haben sich diesem Thema vor allem am dritten Konferenztag am 1. Oktober von unterschiedlichen Perspektiven aus genähert.

Begonnen hat die Konferenz so wie jedes Jahr mit dem  Young Scholars‘ Workshop am 29. September. Master- und PhD-Studierende aus Brasilien, Deutschland, Ecuador, Norwegen, Polen und Ungarn haben ihre akademischen Abschlussarbeiten in einem geschlossenen Workshop mit renommierten MusikwirtschaftsforscherInnen aus aller Welt präsentiert und diskutiert. Schließlich wurde das beste Paper des  Young Scholars‘ Workshops – „Compulsory Licensing in the Recording Industry“ von Abner Pérez von der Universidad de las Americas Quito, Ecuador prämiert. Es wird im International Journal of Music Business Research (IJMBR) publiziert werden.

Der zweite Konferenztag am 30. September war dann ganz den aktuellen Ergebnissen der Musikwirtschaftsforschung gewidmet. WissenschafterInnen aus Australien, Brasilien, China, Deutschland, den Niederlanden, Österreich und Spanien haben in ihren Vorträgen zum niederländischen Musikverlagswesen, zur chinesischen Musikindustrie, zur Akzeptanz einer Musikflatrate und vielen anderen Themen berichtet.

Für eine ausführliche Zusammenfassung der gesamen Konferenz – inkl. der meisten Präsentation und Papers sowie des Audio- und Videostream der Vorträge und Diskussion am 1. Oktober – bitte hier klicken:

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28
Sep
15

6. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung, 29.09. – 01.10.2015

VMBRD-logoDie 6. Tage der Musikwirtschaftsforschung starten traditionell mit dem Young Scholars’ Workshop im Großen Seminarraum des Instituts für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) um 9:00 am 29.September 2015. Master- und PhD- Studierende von Brasilien, Deutschland, Ecuador, Norwegen, Polen und Ungarn werden die Ergebnisse ihrer akademischen Abschlussarbeiten zur Musikwirtschaftsforschung in einem geschlossenen Workshop präsentieren. Wissenschaftliche MentorInnen aus aller Welt werden die Arbeiten kommentieren und diskutieren

Der zweite Konferenztag am 30. September wird der wissenschaftlichen Forschung über die Musikindustrie/-wirtschaft gewidmet sein. Im Joseph Haydn-Saal im Hauptgebäude der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien werden WissenschafterInnen aus Australia, Brasilien, China, Deutschland, dem Iran, den Niederlanden, Österreich und Spanien will ihre aktuellen Forschungsergebnisse von 09:00-18:00 präsentieren

Am 1. Oktober wird der dritte Konferenztag von 09:00-17:00 im Joseph Haydn-Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ganz unter dem Motto “Financing Music in the Digital Age” stehen. Eröffnet wird der dritte Konferenztag von Dagmar Abfalter (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) mit einem gemeinsam mit Serge Poisson-de Haro (HEC Montreal) verfassten Beitrag, der die Frage “Opera Streaming as a New Revenue Source?” beantwortet. In der folgenden Podiumsdiskussion – geleitet von Dagmar Abfalter – werden Luke O’Shaughnessy (The Oper Platform, Brüssel), Christof Papousek (Cineplexx International GmbH, Wien), Christopher Widauer (Wiener Staatsoper) und Robert Zimmermann (Berlin Phil Media GmbH der Berliner Philharmoniker) “The Economic Relevance of Classical Music Streaming” 10:15-11:15 diskutieren.

Noch vor der Mittagspause – von 11:45-12:30 – befasst sich Kieran Garvey, Policy Programmes Manager und Research Associate am Cambridge Centre for Alternative Finance, mit der Rolle von “Alternative Financing of Music” und dabei insbesondere mit dem Musik-Crowdfunding.

Nach der Mittagspause – von 14:00-14:45 – werden der Start-up-Entreneur Andreas Mahringer und Business “Angelina” Selma Prodanovich die Prozesse und Strukturen hinter dem Start-up-Funding am Beispiel der Fallstudie des Wiener Start-up-Unternehmens Record Bird sichtbar machen.

Andreas Mahringer und Selma Prodanovich  werden dann anschließend mit Michael Breidenbrücker (co-founder of LastFM; speedinvest, Vienna and London) und dem Londoner Musikmanager Peter Jenner (Sincere Management, London) unter der Leitung des Journalisten Jakob Steinschaden über “Music Start-up Funding in the Digitized Music Economy” diskutieren.

Die Konferenz wird mit der Verleihung des Best Paper Awards für den Young Scholars’ Workshop im Joseph Haydn-Saal um 17:00 am 1.Oktober 2015 zu Ende gehen..

 

Das detaillierte Programm kann hier nachgelesen werden: https://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/wiener-tage-der-musikwirtschaftsforschung-3/

 

Der gesamte Konferenztag am 1. Oktober kann per Live-Audiostream mitverfolgt werden: http://www.mdw.ac.at/mdwMediathek/livestream/. Bitte folgen Sie uns auch auf Twitter und Facebook.

 

Eintrittkarten für passive Konferenteilnahme um EUR 40.- können bei Ticketgarden erworben werden: https://www.ticketgarden.com/tickets/vienna-music-business-research-days-2015/

Die Tickets sind auch für die Waves Music Conference, die ebenfalls am 1. Oktober am Campus der Universität für Musik und darstellende Kunst stattfindet, gültig.

 

Konferenzort & Anreise

Ticketing und Konferenzhotel

 

 

25
Sep
15

Vienna Music Business Research Days 2015: Podiumsdiskussion „The Economic Relevance of Classical Music Streaming“

Vom 29.09 bis 01.10.2015 finden an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) die 6. Vienna Music Business Research Days zum Thema “Financing Music in the Digital Age” statt (Programm). Der Vormittag des dritten Konferenztages am 1. Oktober steht dabei ganz im Zeichen des Streamens von klassicher Musik und Oper stehen. Dagmar Abfalter wird in einem gemeinsamen Beitrag mit Serge Poisson-de Haro mit dem Titel “Opera Streaming as a New Revenue Source?” über aktuelle Forschungsergebnisse zum Opernstreaming berichten.

Danach wird Dagmar Abfalter eine hockarätige Diskussionsrunde zum Thema „The Economic Relevance of Classical Music Streaming“ leiten. Es diskutieren: Luke O’Shaughnessy (The Opera Platform, Brüssel), Christopf Papousek (Cinplexx International GmbH, Wien), Christopher Widauer (Wiener Staatsoper) und Robert Zimmermann (Berlin Phil Media GmbH der Berliner Philharmoniker).

Tickets für die beiden Konferenztage am 30.0. und 01.10. der Vienna Music Business Research Days 2015 können auf Ticketgarden um EUR 40.- erworben werden. Mit diesen Tickets können auch die am 01.10.2015 am Campus der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien stattfindende Waves Conference besucht werden: https://www.ticketgarden.com/tickets/vienna-music-business-research-days-2015/

15
Sep
15

Vienna Music Business Research Days 2015: Podiumsdiskussion „Music Start-up Funding in the Digitized Music Economy“

Vom 29.09 bis 01.10.2015 finden an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) die 6. Vienna Music Business Research Days zum Thema „Financing Music in the Digital Age“ statt (Programm). Der Nachmittag des dritten Konferenztages am 1. Oktober wird dabei ganz dem Thema Start-up Funding für Musikunternehmen gewidmet sein. Von 14:00-14:45 präsentiert der Unternehmer Andreas Mahringer gemeinsam mit der Business Angel Investorin Selma Prodanovich (brainswork) das vor Kurzem gegründete in Wien ansässige Start-up „Record Bird“. Dabei wird nicht nur das Geschäftsmodell dieser neuen Internet-Plattform vorgestellt, sondern auch wie Start-up Funding funktioniert und worauf JungunternehmerInnen achten müssen.

Danach – von 15:15-16:45 – diskutieren im Joseph Haydn-Saal der mdw Andreas Mahringer und Selma Prodanovich unter der Leitung des Journalisten und Buchautors Jakob Steinschaden gemeinsam mit dem Londoner Musikmanager Peter Jenner und dem LastFM-Mitbegründer und Start-up-Investor Michael Breidenbrücker das Thema „Music Start-up Funding in the Digitized Music Economy“

Mehr über unsere Vortragenden und DiskutantInnen kann hier nachgelesen werden:

Michael Breidenbrücker – https://musicbusinessresearch.wordpress.com/2015/09/14/introducing-our-guests-micheal-breidenbruecker-lastfm-speedinvest-vienna-london/

Peter Jenner – https://musicbusinessresearch.wordpress.com/2015/09/07/introducing-our-guests-peter-jenner-sincere-management-london/

Andreas Mahringer – https://musicbusinessresearch.wordpress.com/2015/09/10/introducing-our-guests-andreas-mahringer-recordbird-vienna/

Selma Prodanovich – https://musicbusinessresearch.wordpress.com/2015/09/09/introducing-our-guests-selma-prodanovich-brainswork-vienna/

Tickets für die beiden Konferenztage am 30.0. und 01.10. der Vienna Music Business Research Days 2015 können auf Ticketgarden um EUR 40.- erworben werden. Mit diesen Tickets können auch die am 01.10.2015 am Campus der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien stattfindende Waves Conference besucht werden: https://www.ticketgarden.com/tickets/vienna-music-business-research-days-2015/




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