Archiv für Februar 2018

15
Feb
18

Call for Papers: Symposium „Studium Musikmanagement: Quo vadis?“

Datum : 13. Juni 2018
Ort : silent green Kulturquartier (Gerichtstraße 35, 13347 Berlin)
Veranstalter : Hochschule Macromedia, Gesellschaft für Musikwirtschafts- und
Musikkulturforschung e.V. (GMM)

Aufgrund der umwälzenden Veränderungen von Geschäftsmodellen in der Musikwirtschaft, die auch dem Verlust von Arbeitsplätzen einhergeht, boomt seit einigen Jahren trotzdem die akademische Musikmanagementausbildung. Vor allem die selbst ernannte Musikstadt Berlin mit ihren großen und kleinen Unternehmen, Verbänden und Kreativen aus aller Welt ist ein Zentrum dieser stetigen Entwicklung. Zahlreiche, meist private Anbieter, tummeln sich auf einem zum Teil unübersichtlichen Markt, um junge Menschen einen durch ein Studium vermittelten Einstieg in die Musikwirtschaft zu bringen. Dabei existiert seit Jahren die klassische duale Ausbildung oder den oft beschworenen Quereinstieg, um im Musikbusiness Karriere zu machen. In diesem Symposium wird das Thema Musikmanagementausbildung thematisch in seiner ganzen Breite erörtert und soll WissenschaftlerInnen, PraktikerInnen, AbsolventInnen und Interessierte zusammenbringen; ein Symposium als Austauschplattform!

Mögliche Themen sind:
– Didaktik / Unterrichtsformen
– Studium vs. Ausbildung
– Welche Fähigkeiten brauchen Musikmanager
– Erfahrungen von Unternehmen/Absolventen
– Curriculum Musikmanagementausbildung
– Was verlangen Unternehmen von Absolventen/was Absolventen von Unternehmen
– Best Practice Beispiele für Kooperationen
– etc.

Bitte senden Sie Ihren Themenvorschlag (max. eine halbe DIN A4 Seite) per e-Mail an m.luecke@macromedia.de bis zum 15. März 2018 . Über die Annahme der Themen entscheiden wir bis Ende März 2018. Es wird darauf hingewiesen, dass keine Kosten für ggf. Anreise und Unterkunft übernnommen werden können. Weitere Informationen zum Symposium erscheinen in Kürze auf: http://musikmanagementsymposium.wordpress.com

Hier kann der CfP im pdf-Format heruntergeladen werden.

 

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02
Feb
18

Die MusikerInnen in der Musikstreaming-Ökonomie – eine Fallstudie

Am 24. Januar 2018 hat der Latin-Superstar Enrique Iglesias Klage gegen Universal International Music wegen zu niedriger Tantiemenzahlungen aus Streamingerlösen eingebracht (Klageschrift Enrique Iglesias vs. Universal International Music, 24. Januar 2018). Die Rechtsanwälte des Künstlers argumentieren, dass Universal ihrem Mandanten 50 Prozent der Netto-Einnahmen aus dem Streaminggeschäft hätten zahlen müssen. Stattdessen hat die Plattenfirma nur einen Bruchteil davon ausbezahlt und zwar in der Höhe der Vergütung für physische und digitale Albumverkäufe. Dieser Fall ist bemerkenswert, weil dabei die vertraglichen Usancen in der phonografischen Industrie sichtbar werden und einen Erklärungsbeitrag dafür liefert, warum vertraglich an Label gebundene KünstlerInnen nicht wirklich von der boomenden Streaming-Ökonomie profitieren.

Weiterlesen ‚Die MusikerInnen in der Musikstreaming-Ökonomie – eine Fallstudie‘




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