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Der Kampf der Musikindustrie gegen Filesharing & Co. – Teil 11: Grooveshark

Ziemlich genau vor 15 Jahren hat die erste Musiktauschbörse, Napster, zu ihrem Höhenflug angesetzt und die VertreterInnen der phonografischen Industrie in Angst und Schrecken versetzt (Geschichte von Napster Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5). In dieser Blog-Serie möchte ich allerdings die Geschichte des Kampfes der Musik- und Filmindustrie gegen Filesharing, Filehosting und das Usenet in der Nachfolge von Napster in ausführlichen Beiträgen nachzeichnen. Dabei wird sichtbar, welche Strategie die Industrieverbände dabei eingeschlagen und welchen Erfolg sie dabei hatten. Es wird aber auch gezeigt, wie sich die Rechtsprechung in den USA und in Europa über die Zeit hinweg geändert hat und welche zusätzlichen legistischen Maßnahmen dagegen getroffen wurden. Insgesamt entsteht ein Bild eines “Wettrüstens” zwischen Unterhaltungsindustrien und Softwareanbietern, die die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Mediendateien ermöglichen.

Teil 11 beschäftigt sich mit dem Fall Grooveshark, einem US-amerikanischen Musikstreaming-Service, das sich als legale Alternative zu den P2P-Filesharing-Angeboten 2006 positioniert hat und auch in Lizenzverhandlungen mit den Majors eingetreten war. Allerdings stellte ich heraus, dass der Songkatalog nicht nur über Filesharing, sondern auch direkt über Uploads durch MitarbeiterInnen des Dienstes massiv erweitert worden war. Das führte im September 2014 zur Verurteilung wegen Urheberrechtsverletzungen durch ein New Yorker Bezirksgericht, was wohl das Aus von Grooveshark bedeutet.

 

 

Der Fall Grooveshark

Ein weiterer Versuch, ein Cloud-basiertes Musikstreaming- und -download-Geschäftsmodell zu etablieren, war das in Gainesville/Florida beheimatete Grooveshark. Grooveshark wurde von zwei Studierenden der University of Florida – Sam Tarantino und Josh Greenberg – als Idee im März 2006 entwickelt.[1]

Grooveshark sollte eine attraktive und vor allem legale Alternative zu den P2P-Seiten sein. Ursprünglich wurde Grooveshark als kombiniertes Streaming- und Downloadservice angeboten. Musiktitel konnten kostenlos gestreamt werden, aber zusätzlich musste eine App, Sharkbyte, herunter geladen werden, über die es möglich war, einzelne Songtitel auch als DRM-freien MP3-Download um 99 US Cent zu erwerben. Davon gingen 70 US Cent an die Inhaber der Masterrechte (i.d.R. die Labels) und 25 US Cent an die NutzerInnen, die die Musik auf den Server hochgeladen haben. Die restlichen 4 US Cent verblieben bei Grooveshark.[2] Da diese Beta-Version des Musikdienstes noch zu wenig nutzerInnenfreundlich war, entschloss sich das EntwicklerInnen-Team Anfang 2008 Streaming und Download zu entkoppeln und einen reinen Streamingdienst anzubieten. Die Vollversion dieses Programms ging dann am 15. April 2008 online und erlangte in kurzer Zeit große Popularität.[3]

Bereits Ende 2007 verfügte Grooveshark über US $900.000 an Risikokapital[4] und die MitarbeiterInnen-Zahl wuchs auf 40 Personen – meiste Studierende der University of Florida – an. Allerdings bestanden bei BeobachterInnen von Anfang an Zweifel, ob das Geschäftsmodell von Grooveshark legal wäre.[5] Die Musikindustrie hielt sich aber vorerst noch mit Klagen zurück. Wahrscheinlich deswegen, weil Grooveshark durchaus versucht hatte, Lizenzdeals mit den RechteinhaberInnen, allen voran den Musik-Majors, auszuhandeln. Die Verhandlungen kamen aber nur schleppend voran und die Labels waren auch nicht zimperlich, um ihre Interessen durchzusetzen. Als beispielsweise Grooveshark und die EMI an einen toten Punkt in den Lizenzverhandlungen angelangt waren, reichte die EMI am 8. Mai 2009 Klage gegen die Betreibergesellschaft von Grooveshark, Escape Media Group Inc., wegen Urheberrechtsverletzungen ein.[6] In seinem Kommentar zur Klage spekulierte Peter Kafka damit, ob die EMI die Klage nur erhoben hätte, um Grooveshark zu einem ihr genehmen Lizenzvertrag zu kommen.[7] Dass dann im Oktober 2009 von Grooveshark verkündet wurde, den Streit mit der EMI außergerichtlich beilegt zu haben,[8] scheint diese Annahme zu bestätigen. [9] Ein ähnliches Szenario wiederholte sich mit der Indie-Lizenzierungsagentur MERLIN. Der Verband, der die Rechte zahlreicher bedeutender Indie-Labels wie Rough Trade, The Beggars Group oder WARP wahrnimmt, hatte Grooveshark vorsorglich verklagt, um dann im August 2010 einen Lizenzdeal mit dem Streamingservice einzugehen.[10]

Am Beginn des Jahres 2010 hatte bereits die Universal Music Group den Klagsweg gegen Grooveshark bzw. gegen deren Muttergesellschaft beschritten. Am 5. Januar 2010 brachte die UMG Recordings Inc. gegen die Escape Media Group Inc. Klage wegen Urheberrechtsverletzungen durch Grooveshark vor einem New Yorker Bezirksgericht ein, weil Aufnahmen, die vor 1972 entstanden waren, nicht durch ein gesamtstaatliches Copyright Law, sondern durch die in den einzelnen Bundesstaaten geltende Common Law geschützt waren. Da dieses Common Law aber keine „Safe Habor“-Bestimmung, wie im Digital Millenium Copyright Act von 1998 kodifiziert, kannte, könnten Internet Service Provider (ISP) sich nicht auf diese Bestimmung berufen. Ergo würde Grooveshark gegen Urheberrecht verstoßen.

Die Universal Music Group machte aber auch an einer anderen Front mobil gegen Grooveshark. So nahm Apple auf Druck der Universal Music Group UK im August 2010 die Grooveshark-App für das iPhone aus dem App-Store.[11] Im April 2011 wurde dann auch von Google die Android-App von Grooveshark aus dessen App-Store entfernt.[12] Das Schlimmste stand aber Grooveshark noch bevor. Erste Gewitterwolken zogen auf, als im Juli 2011 eine Gruppe von Songwritern gemeinsam mit einigen Musikverlagen bei einem Bezirksgericht in Tennessee Klage einbrachte, dass die NutzerInnen von Grooveshark unautorisiert Musikdateien in den Musikdienst einbrachten und dieser von den massiven Urheberrechtsverletzungen profitierte, indem ein Musikkatalog von mehreren Millionen Musikfiles entstanden war.[13]

Das schwerste Geschütz fuhr aber die Universal Music Group auf. Am 18. November 2011 reichte sie eine Klage gegen die Escape Media Group bei einem New Yorker Bezirksgericht ein, in der MitarbeiterInnen sowie dem Gründer Sam Tarantino vorgeworfen wurde, sie hätten 113.777 Musiktitel – davon 1.791 von CEO Sam Tarantino persönlich –, deren Masterrechte bei der UMG lagen, persönlich ins System hochgeladen, um Lücken im Song-Katalog zu schließen.[14] Dieser Vorwurf wurde durch zahlreiche interne E-Mails von Grooveshark-MitarbeiterInnen belegt. Zudem verwies die UMG auf den von den Digital Music News veröffentlichten E-Mail-Verkehr zwischen dem Managementteam des King Crimson-, Gitarristen, Robert Fripp, der mehrmals vergeblich versucht hatte, dass King Crimson-Songs nachhaltig aus der Grooveshark-Datenbank entfernt werden sollten.[15] Für jeden Urheberrechtsverstoß forderte die UMG in ihrer Klage US $150.000, was sich zu einer Gesamtschadenssumme von rund US$ 17,1 Milliarden addierte.[16]

Am 15. Dezember 2011 schlossen sich der UMG-Klage auch noch die Sony Music Entertainment und die Warner Music Group an.[17] Und zum Drüberstreuen brachte am 4. Januar 2012 auch noch die EMI Klage gegen die Escape Media Group wegen Nicht-Zahlung von Lizenzgebühren in der Höhe von US $300.000, die seit Abschluss der entsprechenden Verträge schon längst fällig waren, ein,[18] und kündigte den Lizenzvertrag mit Grooveshark auf.[19]

Diese juristischen Rückschläge waren wohl auch ein Mitgrund, dass Grooveshark am 18. Januar 2012 seine Aktivitäten in Deutschland einstellte. Offiziell hieß es allerdings vonseiten Groovesharks, dass die Betriebskosten vor allem wegen der zu hohen GEMA-Lizenzzahlungen so hoch wären und ein rentabler Betrieb des Dienstes in Deutschland nicht mehr möglich wäre.[20]

In einem Interview, das auf Mashable.com am 22. April 2013 veröffentlicht wurde, machte Grooveshark-CEO Tarantino aus seinem Herzen keine Mördergrube.[21] Auf die jüngsten Ereignisse befragt, hielt er mit seinem Frust nicht zurück: [It was] „a year of getting punched in the face 10,000 times.“ Die Klagen und das Entfernen der Grooveshark-App – auf Drängen der Musik-Majors – aus den iTunes- und Play Google Stores wie auch im Mai 2012 durch Facebook[22], hätten die monatlichen NutzerInnen-Zahlen von 30 Millionen auf 3 Millionen sinken lassen. Die Anzahl der MitarbeiterInnen musste von 145 auf 60 reduziert werden und bis auf New York und Florida wurden alle Büros geschlossen. Reich hätte ihn das Grooveshark-Abenteuer auch nicht gerade gemacht. „[H]e makes just US $60,000 a year and ‚is broke‘.“ Dennoch wollte Tarantino nicht ans Aufgeben denken. Um dem App-Boykott zu entgehen, wurde im September 2012 ein HTLM 5-Player gelauncht, was eine Trendumkehr bei den NutzerInnen-Zahlen einleitete.

Ein paar Monate davor durfte sich Grooveshark über einen Erfolg vor Gericht gegen die UMG freuen. Das New Yorker Bezirksgericht hatte nämlich entschieden, dass die „Safe Harbor“-Bestimmung des DMCA auch für das urheberrechtliche Common Law in den einzelnen Bundesstaaten vor Gültigkeit eines allgemeinen Copyright Acts gelte und somit die Nutzung von Musikaufnahmen, die vor Februar 1972 gemacht wurden, den gleichen rechtlichen Standards unterliegen, wie jene, die danach entstanden sind.[23] Die Universal Music ging gegen dieses Urteil sofort in Berufung[24] und durfte sich, einen Tag, nachdem Tarantinos Interview auf Mashable erschien, darüber freuen, dass die Berufungsinstanz das erstinstanzliche Urteil aufhob und klarstellte, dass die „Safe Harbor“-Bestimmung nicht für Aufnahmen, die vor 1972 entstanden sind, Geltung habe.[25] Der fünfköpfige RichterInnen-Senat kam nach eingehender Lektüre des DMCA als auch der Materialien, die zur Gesetzeswerdung ausgearbeitet wurden, zum Schluss, dass die Legislative bewusst Aufnahmen, die nach Februar 1972 entstanden sind, der gesamtstaatlichen Gesetzgebung unterworfen waren. Jene Aufnahmen aber, die davor gemacht wurden, sollten weiterhin den Regelungen der einzelnen Bundesstaaten unterlegen. Wenn der Kongress etwas anderes gewollt hätte, hätte er dies in den Gesetzestext einfließen lassen. Damit war klar gestellt, dass Grooveshark für die Aufnahmen, die vor 1972 entstanden waren, nicht die „Safe Harbor“-Bestimmung eines ISP in Anspruch nehmen konnte und der Universal Music somit der Klagsweg offen stand.

Es fällt auf, dass die UMG nicht sogleich eine weitere Klage eingebracht hat. Zum einen war ja die Klage wegen der mehr als 100.000 Musikdateien, die Grooveshark-MitarbeiterInnen hochgeladen hatten, noch anhängig und zum anderen wurden die Lizenzverhandlungen mit Grooveshark wieder aufgenommen. Ende August 2013 konnte der Musikdienst von der außergerichtlichen Einigung in den anhängigen Gerichtsverfahren und den erfolgreichen Abschluss der Lizenzverhandlungen mit Sony/ATV Publishing[26] und der EMI[27] berichten. Die Freude bei Grooveshark währte aber nur kurz. Am 19. Februar 2014 haben die Anwälte der drei klagenden Musikkonzerne im noch laufenden Verfahren zu den 100.000 hochgeladenen Musikdateien, ein Memorandum eingebracht, in dem Sam Tarantino und Josh Greenberg die Vernichtung von Beweismittel vorgeworfen wurden.[28] Der finale Schlag gegen Grooveshark war aber das Urteil des Bezirksgerichts in New York, das am 29. September 2014 den beiden Betreibern des Streamingservice – Tarantino und Greenberg – massive Urheberrechtsverletzungen anlastete. Das Gericht sah es als erwiesen an, das die MitarbeiterInnen angehalten worden waren, Musiktitel auf den Firmenserver hochzuladen, um den Songkatalog zu erweitern: „Escape directed its employees to obtain and make available the content necessary to launch Grooveshark. More specifically, Escape instructed its employees and officers to create Grooveshark user accounts and to store hundreds of thousands of digital music files on their computers in order to upload or ’seed‘ copies of these files to other Grooveshark users.“[29] Grooveshark-MitarbeiterInnen hatten Tarantino und Greenberg schwer belastet, nachdem ihnen Straffreiheit zugesichert worden war. Zudem lagen dem Gericht belastende Aussagen aus dem internen E-Mail-Verkehr vor. Damit sind die Tage von Grooveshark wohl gezählt und es nur eine Frage der Zeit, dass der Dienst seine Tätigkeit einstellen werden muss.

Der Grooveshark-Fall ist in mehrfacher Hinsicht interessant. Er zeigt, dass die Majors aber auch Indies eine Doppelstrategie verfolgt haben. Einerseits wurden Lizensierungsverhandlungen geführt, aber gleichzeitig das gerichtliche Vorgehen als Druckmittel in den Verhandlungen eingesetzt wurde. Insbesondere spielen die Majors ihre Marktmacht aus, dass die Musikkataloge nach ihren Bedingungen zu lizenzieren sind. Abweichungen von diesem Postulat werden nicht zugelassen. Da die Lizenzbedingungen der Majors so gut wie nicht öffentlich bekannt werden, lässt sich darüber nur spekulieren. Einen Anhaltspunkt liefert aber die Klage, die die EMI Anfang 2012 wegen nicht erfolgter Lizenzzahlungen gegen Grooveshark/Escape Media Group eingebracht hat. Im Annex A der Klage ist nämlich der gegenständliche Vertrag unter dem Titel „On-Demand Audio Streaming Agreement“ vom 24. April 2009 zwischen der EMI und der Escape Media Group zu finden.[30] Darin wird dem Lizenznehmer die auf drei Jahre nicht exklusive, nicht übertragbare und auf das Territorium der USA begrenzte Recht eingeräumt, die „EMI-Kompositionen“ zum Zweck des Musikstreamings zu nutzen. Darüber hinaus werden alle anderen Formen der Nutzung, z.B. Download, Sendung, Synchronisation, Reproduktion, Distribution, explizit untersagt. Das Nutzungsentgelt ist dabei quartalsweise abzurechnen und orientiert sich am jeweils geltenden Satz, den das US-Copyright Royalty Board (CRB On-Demand Audio Stream Rate) pro getätigten Stream veröffentlicht hat – derzeit wären das 0,0023 US Cents pro Stream. Auf Vorab-Garantiezahlungen wird interessanterweise explizit vonseiten der EMI verzichtet.[31] Auch wenn der Vertrag veraltet ist, da mittlerweile für interaktive Streamingdienste keine CRB-Sätze mehr vereinbart werden, so zeigt er doch, wie erpicht die großen RechteinhaberInnen darauf sind, dass nur die Nutzung für Musikstreaming erlaubt ist. Alles andere, insbesondere die Erteilung der Downloadrechte sind tabu.

Das Beispiel Grooveshark zeigt aber auch, dass die entscheidenden Akteure der phonografischen Industrie jeden Geruch der Legitimierung von Filesharing vermeiden wollen. Es ist daher wenig verwunderlich, dass das Geschäftsmodell von Grooveshark, sich über Filesharing einen Katalog aufzubauen, der nachträglich lizenziert werden soll, immer noch auf Ablehnung bei den Majors stößt. Das New Yorker Bezirksgericht hat diesbezüglich nun Stellung bezogen und Grooveshark wohl den Todesstoß versetzt.

[UPDATE vom 08.04.2015]: Im zweiten Verfahren, dass die EMI North America im Namen seines Labels Capitol Records 2012 gegen Grooveshark angestrengt hatte, kam ein New Yorker Bezirksgericht zum gleichen Ergebnis wie schon im September 2014. Richter Alison J. Nathan verurteilte Groovesharks Eigentümer Escape Media Group wegen massiver Urheberrechtsverletzungen: „Therefore, there is evidence from which copyright infringement can be found because Horowitz’s analysis of Grooveshark’s system revealed, inter alia, 2,807 EMI-copyrighted sound recordings were copied on Escape’s servers in at least 13,855 separate files, and EMI-copyrighted works were streamed 12,224,567 times since March 23, 2012.“[32]

 

 

Siehe auch:

Teil 1: KaZaA und Grokster

Teil 2: LimeWire

Teil 3: Finreactor, Suprnova und Elite Torrent

Teil 4: TorrentSpy und isoHunt

Teil 5: The Pirate Bay

Teil 6: Mininova

Teil 7: Usenet.com und UseNeXT

Teil 8: RapidShare

Teil 9: Megaupload

Teil 10: MP3tunes

 

 

Quellenverzeichnis

[1] Zur Entstehungsgeschichte von Grooveshark siehe das Interview mit Co-Gründer Josh Greenberg in http://www.startupsopensourced.com/groovesharks-interview/ (letzter Zugriff am 3. September 2014).

[2] Siehe dazu Venturebeat.com vom 5. Dezember 2007: „Grooveshark offers P2P music downloads — but is it legal?“, http://venturebeat.com/2007/12/05/grooveshark-offers-p2p-music-downloads-but-is-it-legal/ (letzter Zugriff am 3. September 2014).

[3] Siehe Interview mit Co-Gründer Josh Greenberg.

[4] Siehe dazu http://venturebeatprofiles.com/company/profile/grooveshark/ (letzter Zugriff am 3. September 2014).

[5] Z.B. Venturebeat.com vom 5. Dezember 2007: „Grooveshark offers P2P music downloads — but is it legal?“, http://venturebeat.com/2007/12/05/grooveshark-offers-p2p-music-downloads-but-is-it-legal/ (letzter Zugriff am 3. September 2014).

[6] Siehe dazu All the Things Digital vom 17. Juni 2009: „Another Music Start-Up Sued: EMI Takes Grooveshark to Court“, http://allthingsd.com/20090617/another-music-startup-sued-emi-takes-grooveshark-to-court/ (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[7] Ibid.

[8] Siehe dazu CNET vom 13. Oktober 2009: „EMI, Grooveshark settle lawsuit“, http://www.cnet.com/news/emi-grooveshark-settle-lawsuit/ (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[9] Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass zwischen der EMI Entertainment World Inc. sowie der Escape Media Group Inc. bereits am 24. April 2009 ein Lizenzvertrag über das weltweite EMI-Repertoire für das Gebiet der USA unterzeichnet worden war, d.h. noch bevor die EMI Klage eingereicht hat. [SEHR SELTSAM!]

[10] Siehe dazu Digital Music News vom 6. August 2010: „Grooveshark & Merlin Make It Official. But It Wasn’t the Friendliest Negotiation…“, http://www.digitalmusicnews.com/permalink/2010/08/06/merlingroovesharkconfirmed (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[11] Siehe dazu Grooveshark-Blog vom 16. August 2010: „What Happened to the Grooveshark iPhone App?“, http://blog.grooveshark.com/post/964834618/what-happened-to-the-grooveshark-iphone-app (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[12] Siehe dazu CNET vom 6. April 2011: „Google boots Grooveshark from Android Market“, http://www.cnet.com/news/google-boots-grooveshark-from-android-market/ (letzter Zugriff am 4. September 2014). Im August 2012 war die Grooveshark-App allerdings wieder auf Google Play verfügbar; siehe dazu: CNET vom 28. August 2012: „Music streaming Grooveshark app back in Google Play“, http://www.cnet.com/news/music-streaming-grooveshark-app-back-in-google-play/ (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[13] Siehe dazu CNET vom 22. Juli 2011: „Music publishers file copyright suit against Grooveshark“, http://www.cnet.com/news/music-publishers-file-copyright-suit-against-grooveshark/ (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[14] Complaint UMG Recordings Inc. v. Escape Media Group Inc., Samuel Tarantino, Joshua Greenberg, Paul Geller, Benjamin Westermann-Clark, John Ashenden, Chanel Munezero und Nikola Arabadijev vom 18. November 2011, United States District Court, Southern District of New York, Case No. 1:11 CIV 8407 (TPG), http://de.scribd.com/doc/73495385/UMG-v-Grooveshark-Escape-Media (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[15] Siehe dazu Digital Music News vom 13. Oktober 2011: „King Crimson Can’t Get Their Music Off of Grooveshark“, http://www.digitalmusicnews.com/permalink/2011/10/13/cc (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[16] Siehe Complaint UMG Recordings Inc. v. Escape Media Group Inc. et al., S. 9.

[17] Siehe dazu CNET vom 15. Dezember 2011: „Sony, Warner to sue music service Grooveshark“, http://www.cnet.com/news/sony-warner-to-sue-music-service-grooveshark/ (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[18] Complaint EMI Entertainment World Inc v. Escape Media Group Inc, New York State Supreme Court, New York County, Case No. 650013/2012, https://venturebeat.files.wordpress.com/2012/01/ny-court-doc-650013-2012.pdf (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[19] Siehe dazu Reuters vom 5. Januar 2012: „Digital music service Grooveshark sued by EMI“, http://www.reuters.com/article/2012/01/06/us-grooveshark-emi-lawsuit-idUSTRE80501S20120106 (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[20] Siehe dazu http://www.heise.de/newsticker/meldung/Grooveshark-schliesst-in-Deutschland-die-Pforten-1415481.html?view=zoom;zoom=1 (letzter Zugriff am 4. September 2014).

[21] Siehe dazu Mashable.com vom 22. April 2013: „Grooveshark-CEO: ‚I’m Broke'“, http://mashable.com/2013/04/22/grooveshark-radio/ (letzter Zugriff am 5. September 2014).

[22] Siehe dazu evolver.fm vom 7. Mai 2012: „Facebook Breaks Up With Grooveshark“, http://evolver.fm/2012/05/07/facebook-breaks-up-with-grooveshark/ (letzter Zugriff am 5. September 2014).

[23] Decision/Order vom 10. Juli 2012 in UMG Recordings, Inc v. Escape Media Group, Inc, Supreme Court of the State of New York, County of New York, Index No. 100151/10, http://www.hypebot.com/UMG%20vs%20Groovehskark7-10-2012.pdf (letzter Zugriff am 5. September 2014).

[24] Brief of Plaintiff-Appellant UMG Recordings, Inc vom 25. Juli 2012 in UMG Recordings, Inc v. Escape Media Group, Inc,, New York Supreme Court, Appellate Division – First Department, Index No. 100152/10, http://c.ymcdn.com/sites/www.csusa.org/resource/resmgr/mw14_pre72_mats/appellate_brief_of_plaintiff.pdf (letzter Zugriff am 5. September 2014).

[25] Opinion vom 23. April 2013 in UMG Recordings, Inc in UMG Recordings, Inc v. Escape Media Group, Inc,, New York Supreme Court, Appellate Division – First Department, Index No. 100152/10, http://www.courts.state.ny.us/reporter/3dseries/2013/2013_02702.htm (letzter Zugriff am 5. September 2014).

[26] Siehe dazu Pressemitteilung von Grooveshark vom 27. August 2013: „Grooveshark Signs Licensing Agreement with Sony/ATV Music Publishing“, http://www.prnewswire.com/news-releases/grooveshark-signs-licensing-agreement-with-sonyatv-music-publishing-221376471.html (letzter Zugriff am 5. September 2014).

[27] Siehe dazu Heise.de vom 30. August 2013: „Musikdienst Grooveshark erhält Lizenz von zweitem Major Label“, http://www.heise.de/newsticker/meldung/Musikdienst-Grooveshark-erhaelt-Lizenz-von-zweitem-Major-Label-1945659.html (letzter Zugriff am 5. September 2014).

[28] Plaintiffs‘ Memorandum of Law in support of motion for sanctions for spoliation of evidence against defendant Escape Media Group, Inc vom 19. Februar 2014 in Arista Music et al. v. Escape Media Group, Samuel Tarantino und Joshua Greenberg, United States District Court for the Southern District of New York, Case No. 1:11 Civ. 8407 (TPG), http://beckermanlegal.com/Lawyer_Copyright_Internet_Law/arista_escape_140219MotSpoliationMemo.pdf (letzter Zugriff am 5. September 2014).

[29] Urteil in UMG Recording, Inc. et al vs. Escape Media Group, Inc., Samuel Tarantino und Joshua Greenberg vom 29.09.2014, United States District Court for the Southern District of New York, Case No. 1:11 Civ. 8407, S. 9, http://www.digitalmusicnews.com/wp-content/uploads/2014/09/umg_escape_140929Decision.pdf?1ce853

[30] „On-Demand Audio Streaming Agreement“ zwischen der EMI Entertainment World, Inc und der Escape Media Group, Inc vom 24. April 2009 in Exhibit A der Klage EMI Entertainment World, Inc v. Escape Media Group, Inc vom 4. Januar 2012, Supreme Court of the State of New York, County of New York, Index No. 650013/2012, https://venturebeat.files.wordpress.com/2012/01/ny-court-doc-650013-2012.pdf (letzter Zugriff am 5. September 2014).

[31] Siehe dazu http://www.soundexchange.com/service-provider/rates/commercial-webcaster/ (letzter Zugriff am 5. September 2014).

[32]  Urteil in Capitol Records, LLC d/b/a EMI North America vs. Escape Media Group, Inc. vom 25. März 2015, United States District Court for the Southern District of New York, Case No. :12-cv-06646-AJN-SN, http://www.heise.de/downloads/18/1/4/6/1/6/6/3/gov.uscourts.nysd.401134.104.0.pdf (letzter Zugriff am 8. April 2015).


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