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Musikwirtschafts-Jour-fixe am 3. Dezember 2013 – Crowdfunding: Ein Finanzierungsinstrument für Newcomer-Bands?

Am 3. Dezember 2013 findet ab 18.00  am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) der nächste Musikwirtschafts-Jour-fixe zum Thema „Crowdfunding: Ein Finanzierungsinstrument für Newcomer-Bands?“ statt. Florian Palmsteiner und Gabriel Wöginger haben zu diesem Thema eine außergewöhnlich gute und anspruchsvolle Bachelorarbeit verfasst, deren Kernergebnisse sie am Dienstag im Rahmen des Musikwirtschafts-Jour-fixe präsentieren werden. Ein kurze Zusammenfassung kann in weiterer Folge nachgelesen werden.

 

Crowdfunding: Ein Finanzierungsinstrument für Newcomer-Bands?

Dass die Musikindustrie seit geraumer Zeit einen Strukturbruch durchlebt, ist nichts Neues. Gerade durchdas Internet haben sich neue Vertriebskanäle geöffnet, andere aber, wie der physische Plattenverkauf, sind weniger relevant geworden. Labels sind nicht mehr bereit, hohe Geldsummen an Geld in unbekannte Künstler zu investieren, da das Risiko, finanziell zu scheitern, zu hoch geworden ist.

Eine Alternative zur klassischen Vorfinanzierung eines Labels bietet Crowdfunding. Die Idee dahinter ist, dass durch eine Vielzahl von geringen Einzahlungen durch Fans, Freunde und Gönner im Voraus die benötigte Summe für eine Musikproduktion erreicht wird und das Projekt somit umgesetzt werden kann. Diverse Internetplattformen wie Kickstarter oder Startnext bieten dabei die interaktive Schnittstelle zwischen Künstlern und Unterstützern. Ein Erfolgsrezept für eine erfolgreiche Finanzierung mittels Crowdfunding gibt es noch nicht. Allerdings wurden bereits „Erfolgsfaktoren“ – meist durch die Plattformen selbst – identifiziert, die die Chance, einer erfolgreichen Finanzierung, erhöhen. Diese Faktoren wirken natürlich anders bei einer Band, die sich am Anfang ihrer musikalischen Karriere befindet, als im Vergleich zu einer bereits etablierten, da die „Crowd“ prinzipiell maßgebend für dieses Modell ist. Ziel dieser Arbeit war es, herauszufinden, ob die angegebenen Erfolgsfaktoren tatsächlich für den Erfolg einer Kampagne ausschlaggebend sind. Speziell liegt der Fokus dabei auf Newcomer-Bands, die sich am Anfang ihrer musikalischen Karriere befinden und der Beantwortung der Frage, ob es möglich ist, ohne Fanbase, aber mit Blick auf die Erfolgsfaktoren, ein Debütalbum mit Crowdfunding zu finanzieren.

 


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