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Musikwirtschafts-Jour-fixe am 11. Dezember 2012 – Ökonomische Effekte der Musikwirtschaft in Wien und Österreich

Am 11. Dezember 2012 findet im Großen Seminrarraum am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) der Universität für Musik und darstelle Kunst Wien am Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien (Gebäudeteil Ecke Beatrixgasse/Linke Bahngasse, Eingang im Hof, 1. Stock) ab 17:30 ein Jour-fixe statt. Dabei wird die von der Wirtschaftskammer Wien beim Institut für Höhere Studien in Auftrag gegebene Studie über die „Ökonomischen Effekte der Musikwirtschaft in Wien und Österreich“ vom Studien-Leiter Dipl. Ing. Alexander Schnabl präsentiert werden. In weiterer Folge kann noch ein Auszug aus dem Executive Summary der Studie nachgelesen werden.

Auszug aus dem Executive Summary der Studie:

  • Die im Jahr 2010 getätigten musikbezogenen Umsätze und Ausgaben ergaben zusammenfassend folgende Effekte:
  • Für Österreich wurde ein Produktionswert von rund 6,1 Mrd. Euro generiert, für Wien lag der Produktionswert bei 1,7 Mrd.
  • Die gesamte Bruttowertschöpfung lag in Österreich bei über 3,35 Mrd. Euro, davon betrug die Wertschöpfung in Wien allein 1,03 Mrd. Euro. Das entspricht 1,29% an der gesamtösterreichischen Wertschöpfung bzw. 1,52% an der gesamten Wertschöpfung Wiens für das Jahr 2010.
  • Durch Musik wurden in Österreich 61.511 Arbeitsplätze gesichert (in Vollzeitäquivalenten 50.492), davon entfallen 19.582 Arbeitsplätze auf Wien (in Vollzeitäquivalenten entspricht das 15.697).
  • Der ausgelöste Nettokonsum in Österreich belief sich auf rund 908 Mio. Euro, in Wien betrug der Nettokonsum 292 Mio. Euro.
  • Die öffentliche Hand nahm rund 1,35 Mrd. Euro an Steuern und Sozialbeiträgen ein.
  • Die ökonomische Bedeutung von Musik manifestiert sich sich nicht zuletzt in der Anzahl der musikzentrierten Unternehmen. In Gesamtösterreich haben knapp 5.500 Unternehmen ihren Schwerpunkt in musikalischer Geschäftstätigkeit , wobei in etwa 20% davon auf Wien entfallen. Dem Bildungswesen, Discos und Bars sowie Tonstudios und Musikverlagen kommt, betrachtet an der Anzahl, die größte Bedeutung zu.
  • Verglichen mit den Ergebnissen von Scheuch (2000), zeigte sich aber, dass die wirtschaftliche Bedeutung der Musikwirtschaft Österreichs abgenommen hat, die Musikwertschöpfung sank real von 1998 bis 2002 um 18,5%.

1 Response to “Musikwirtschafts-Jour-fixe am 11. Dezember 2012 – Ökonomische Effekte der Musikwirtschaft in Wien und Österreich”


  1. 1 amanda
    12. Dezember 2012 um 9:16 am

    leider habe ich es gestern nicht geschafft! wird es einen nachbericht geben? lg a.


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