Archiv für März 2012

30
Mär
12

GEMA vs. Musik-Streaming – Streitgespräch am 8. Mai 2012 in München

Am 8. Mai 2012 findet an der MACROMEDIA Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) in München (Cafeteria, Gollierstraße 4) von 19.00 bis 21.00 ein Streitgespräch zwischen Dr. Mario Rehse von der BITKOM und dem CELAS-Geschäftsführer und GEMA-Syndikus Alexander Wolf zum Thema „GEMA vs. Musik-Streaming – Welchen Wert haben Urheberrechte im digitalen Zeitalter?“ statt. Moderiert wird die kontroversielle Diskussion von Stefan Zarges von der Branchenzeitschrift „Der Musikmarkt“.

Weiterführende Information können in der Folge nachgelesen werden:

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30
Mär
12

Die Geschichte der tschechischen Musikindustrie von 1890 bis 1948 – Teil 4

Gastbeitrag von Daniel Matoušek übertragen ins Deutsche von Peter Tschmuck

Die wissenschaftliche Literatur zur tschechischen und tschechoslowakischen Musikindustrie ist insgesamt dünn gesät. Vor allem über die Zeit nach 1950 ist wenig bis gar nichts bekannt. Dank der Bemühungen des tschechischen Schallplattensammlers und Musikindustrie-Historikers Gabriel Gössel ist zumindest einiges über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts in seinen Büchern „Fonogram I“ (2001) und „Fonogram II“ (2006) zur Musikindustrie im Territorium der heutigen Tschechischen Republik aufgearbeitet worden. Da diese Bücher vorerst nur in tschechischer Sprache verfügbar sind, hat Daniel Matoušek die Pionierarbeit geleistet und die zentralen Stellen dieser Bücher ins Englische übertragen. Seine Zusammenfassung kann bereits in vier Teilen im Music Business Research Blog nachgelesen werden. Ich habe nun Matoušeks Texte auch ins Deutsche übertragen, womit erstmals Erkenntnisse zur frühen Musikindustrie in den tschechischen Ländern – Böhmen und Mähren – in Englisch und Deutsch nachgelesen werden können.

Im letzten Teil der Serie, wird die Entwicklung der Musikindustrie im vom Nazi-Deutschland besetzten und errichteten Protektorat Böhmen und Mähren und während der ersten Nachkriegsjahre bis zur Machtergreifung der Kommunisten in der Tschechoslowakei im Jahr 1948 nachgezeichnet.

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29
Mär
12

Die Geschichte der tschechischen Musikindustrie von 1890 bis 1948 – Teil 3

Gastbeitrag von Daniel Matoušek übertragen ins Deutsche von Peter Tschmuck

Die wissenschaftliche Literatur zur tschechischen und tschechoslowakischen Musikindustrie ist insgesamt dünn gesät. Vor allem über die Zeit nach 1950 ist wenig bis gar nichts bekannt. Dank der Bemühungen des tschechischen Schallplattensammlers und Musikindustrie-Historikers Gabriel Gössel ist zumindest einiges über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts in seinen Büchern „Fonogram I“ (2001) und „Fonogram II“ (2006) zur Musikindustrie im Territorium der heutigen Tschechischen Republik aufgearbeitet worden. Da diese Bücher vorerst nur in tschechischer Sprache verfügbar sind, hat Daniel Matoušek die Pionierarbeit geleistet und die zentralen Stellen dieser Bücher ins Englische übertragen. Seine Zusammenfassung kann bereits in vier Teilen im Music Business Research Blog nachgelesen werden. Ich habe nun Matoušeks Texte auch ins Deutsche übertragen, womit erstmals Erkenntnisse zur frühen Musikindustrie in den tschechischen Ländern – Böhmen und Mähren – in Englisch und Deutsch nachgelesen werden können.

Im dritten Teil wird die tschechische Musikindustrie während der Weltwirtschaftskrise näher beleuchtet, als durch die protektionistische Handelspolitik der tschechoslowakischen Regierung vor allem die heimischen Plattenfirmen Esta und Ultraphon bevorzugt wurden und begannen, den Schallplatenmarkt zu kontrollieren.

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19
Mär
12

Bands As Virtual Organisations – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 14. März 2012

Am 14. März 2012 hielt Mag. DI Dr. Christine Bauer vom Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik der Wirtschaftsuniversität Wien am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien einen Vortrag über ihr jüngst erschienenes Buch „Bands as virtual organisations“. Im Kern beschäftigt sich das Buch mit so genannten „Telefonbands”, die sich nur bei Bedarf für bestimmte Projekte formieren und sich über Telefon und mittlerweile auch über neueste Kommunikationsformen koordinieren. Ziel der Arbeit war es, die organisationsinternen Ablaufprozesse zu dokumentieren, analysieren und Verbesserungsvorschläge zu bieten.

Eine Zusammenfassung des Vortrags, die von der Vortragenden selbst dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wurde, kann hier nachgelesen werden: „Bands As Virtual Organisation“ von Christine Bauer.

 
Christine Bauer, 2012, Bands as Virtual Organisations. Improving the Processes of Band and Event Management with Information and Communication Technologies. Band 8 der Reihe „Electronic Business“ (Hg. Christine Strauss). Frankfurt am Main etc.: Peter Lang Verlag, 105 Seiten, EUR 25,20, ISBN 978-3-631-63057-0 hb.

15
Mär
12

Die Szenewirtschaft elektronischer Tanzmusik

Die Produktions- und Disseminationsstrategien der elektronischen Tanzmusikszene könnte zum Zukunftsmodell der Musikindustrie werden. Denn das, was die Electronica-Szene schon seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert – arbeitsteiliges Netzwerken, Selbstorganisation, DIY-Mentalität, Aufhebung der Grenzen zwischen Produktion und Konsumption, Nutzung verschiedener Einkommensquellen und vor allem der Computer als zentrales Produktions- und Disseminationsmittel – beginnt auch die noch vor Kurzem Tonträger zentrierte Musikindustrie zu bestimmen. Umso spannender und wichtiger sind wissenschaftliche Beiträge, die sich mit der ökonomischen Seite der elektronischen Tanzmusik-Szene beschäftigen. Jan-Michael Kühn befasst sich in seiner Dissertation mit dem Titel Arbeiten in der Berliner Techno-Szene: Die Vergemeinschaftungsform ‚Szene‘ als Struktur für Erwerbsarbeit am Beispiel der Berliner Techno-Szene“ an der Technischen Universität Berlin schwerpunktmäßig mit der Szenewirtschaft elektronischer Tanzmusik. Zwar ist diese Arbeit noch nicht abgeschlossen, aber ein ausführlicher Text, der Neugierde auf mehr erweckt, kann bereits im Blog „berlin-mitte-institut“ nachgelesen werden. Jan-Michal Kühn war so freundlich, mir den Link zukommen zu lassen und ich möchte nicht zögern, darauf aufmerksam zu machen:

http://www.berlin-mitte-institut.de/text-die-szenewirtschaft-elektronischer-tanzmusik-eine-explorative-skizze/

12
Mär
12

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 14. März 2012: Bands as Virtual Organisations

Am Mi., 14. März 2012 wird von 14.00-16.00 Dr. Christine Bauer vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Wirtschaftsuniversität Wien die Kernaussagen ihres jüngst beim Peter Lang Verlag erschienen Buches „Bands as Virtual Organisations“ im Musikwirtschafts-Jour-fixe am IKM (Karlsplatz 2/2. Stock/Tür 9) präsentieren. Im Kern beschäftigt sich das Buch mit so genannten „Telefonbands“, die sich nur bei Bedarf für bestimmte Projekte formieren und sich über Telefon und mittlerweile auch über neueste Kommunikationsformen koordinieren. Die damit verbundenen Managementanforderungen werden im Buch mit neuesten wissenschaftlichen Methoden analysiert es werden Optimierungsvorschläge dazu ausgearbeitet.

Ein Abstract kann bereits hier gelesen werden.


Christine Bauer, 2012, Bands as Virtual Organisations. Improving the Processes of Band and Event Management with Information and Communication Technologies. Band 8 der Reihe „Electronic Business“ (Hg. Christine Strauss). Frankfurt am Main etc.: Peter Lang Verlag, 105 Seiten, EUR 25,20, ISBN 978-3-631-63057-0 hb.

12
Mär
12

Die Geschichte der tschechischen Musikindustrie von 1890 bis 1948 – Teil 2

Gastbeitrag von Daniel Matoušek übertragen ins Deutsche von Peter Tschmuck

Die wissenschaftliche Literatur zur tschechischen und tschechoslowakischen Musikindustrie ist insgesamt dünn gesät. Vor allem über die Zeit nach 1950 ist wenig bis gar nichts bekannt. Dank der Bemühungen des tschechischen Schallplattensammlers und Musikindustrie-Historikers Gabriel Gössel ist zumindest einiges über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts in seinen Büchern „Fonogram I“ (2001) und „Fonogram II“ (2006) zur Musikindustrie im Territorium der heutigen Tschechischen Republik aufgearbeitet worden. Da diese Bücher vorerst nur in tschechischer Sprache verfügbar sind, hat Daniel Matoušek die Pionierarbeit geleistet und die zentralen Stellen dieser Bücher ins Englische übertragen. Seine Zusammenfassung kann bereits in vier Teilen im Music Business Research Blog nachgelesen werden. Ich habe nun Matoušeks Texte auch ins Deutsche übertragen, womit erstmals Erkenntnisse zur frühen Musikindustrie in den tschechischen Ländern – Böhmen und Mähren – in Englisch und Deutsch nachgelesen werden können.

Im Teil 2 wird die Situation der tschechischen Musikindustrie in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als sich die tschechischen Länder mit der Slowakei zur Ersten Tschechoslowakischen Republik zusammengeschlossen haben, näher beleuchtet.

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08
Mär
12

Die Geschichte der tschechischen Musikindustrie von 1890 bis 1948 – Teil 1

Ein Gastbeitrag von Daniel Matoušek übertragen ins Deutsche von Peter Tschmuck

Die wissenschaftliche Literatur zur tschechischen und tschechoslowakischen Musikindustrie ist insgesamt dünn gesät. Vor allem über die Zeit nach 1950 ist wenig bis gar nicht bekannt. Dank der Bemühungen des tschechischen Schallplattensammlers und Musikindustrie-Historikers Gabriel Gössel ist zumindest einiges über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts in seinen Büchern „Fonogram I“ (2001) und „Fonogram II“ (2006) zur Musikindustrie im Territorium der heutigen Tschechischen Republik aufgearbeitet worden. Da diese Bücher vorerst nur in tschechischer Sprache verfügbar sind, hat Daniel Matoušek die Pionierarbeit geleistet und die zentralen Stellen dieser Bücher ins Englische übertragen. Seine Zusammenfassung kann bereits in vier Teilen im Music Business Research Blog nachgelesen werden. Ich habe nun Matoušeks Texte auch ins Deutsche übertragen, womit erstmals Erkenntnisse zur frühen Musikindustrie in den tschechischen Ländern – Böhmen und Mähren – in Englisch und Deutsch nachgelesen werden können.

Der erste Teil der Serie „Die Geschichte der tschechischen Musikindustrie von 1890 bis 1948“ befasst sich mit der Gründungsphase der phonografischen Industrie, als Böhmen und Mähren noch zur österreichischen Reichhälfte der habsburgischen Donaumonarchie gehörten.

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