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Zweiter Musikwirtschaftsdialog: Quo vadis Musik-Verwertungsgesellschaften?

Am Mi., 14. April 2010 findet ab 19:30 im Wiener ORF Kulturcafé in der Argentinierstraße 30a, 1040 Wien die zweite Diskussionsrunde der Veranstaltungsreihe “Musikwirtschaftsdialoge”  der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation mit dem Radiosender Ö1 zum Thema “Quo vadis Musik-Verwertungsgesellschaften?” statt. Ursula Sedlaczek, Geschäftsführerin der AustroMechana, und Leonhard Leeb, Musiker, Jurist und Lehrender an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (siehe Buchbesprechung „Der Wert künstlerischer Arbeit“) werden dabei versuchen aus der jeweiligen Perspektive diese Frage zu beantworten und mit dem Publikum zu diskutieren.

Informationsflyer zum Herunterladen und Weitergeben

Wer nicht im ORF Kulturcafé mit dabei sein kann, hat auch dieses Mal die Möglichkeit, via Live-Stream die Veranstaltung mitzuverfolgen.

Hier geht’s zum LIVE-Stream der Musikwirtschaftsdialoge

Die Musik-Verwertungsgesellschaften befinden sich in der wohl größten Umbruchphase seit ihrer Entstehung vor nunmehr fast 150 Jahren. Die Verbreitung von Musik über das Internet stellt dabei wohl die größte Herausforderung für AKM, AustroMechana, GEMA, SUISA etc. dar. Die Anpassung an das digitale Umfeld, verbunden mit Musik-Download-, Streaming- und Flat-Fee-Angeboten, macht dabei eine Neuausrichtung und Umstrukturierung erforderlich. Außerdem setzen Deregulierungsmaßnahmen der EU-Kommission die bislang als nationalstaatliche Monopolisten agierenden Musik-Verwertungsgesellschaften zumindest in der Online-Rechtewahrnehmung einem Wettbewerb aus. Zudem beginnen vor allem die großen Rechteverwerter – global agierende Musikverlage und Label – damit, ihr Repertoire an den Musik-Verwertungsgesellschaften vorbei direkt an die Nutzer, seien es nun Online-Musikportale oder Internetservice-Provider, zu lizenzieren. Welche Auswirkungen die Umgehung der kollektiven Rechtwahrnehmung auf die Tantiemenzahlungen an die UrheberInnen und InterpretInnen hat, was die freie Wahl der Musik-Verwertungsgesellschaften im EU-Raum bei der Wahrnehmung der Onlinerechte den UrheberInnen bringt, ob die Einführung einer Musik-Flatrate neue Geschäftsfelder eröffnet und viele weitere Fragen werden am 14. April 2010 ab 19.30 im ORF Kulturcafé von Frau Ursula Sedlaczek (Geschäftsführerin der AustroMechana) und Leonhard Leeb (Musiker, Jurist und Lehrbeauftragter an der mdw) diskutiert werden.

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten unter ausseninstitut@mdw.ac.at

Der Stream vom ersten Musikwirtschaftsdialog am 10. Februar 2010 zur Frage „Pro und Contra Musik-Flatrate. Wer bezahlt die Rechnung?“ kann auf der Homepage der mdw nachgehört werden. Eine ausführliche Zusammenfassung findet sich hier im Blog.


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