28
Feb
10

3. Austrian Mobile Music Day: ClassiX 2.0

Die Klassische Musik steht nicht gerade im Ruf die Speerspitze der digitalen Revolution in der Musikindustrie zu sein. Ganz im Gegenteil: Ihr wird nachgesagt besonders konservative Hörerschichten zu bedienen, an denen die digitale Revolution mit all ihren Veränderungen spurlos vorbei gegangen sei. Ob dieses Klischee so noch stimmt, wird im 3. Austrian Mobile Music Day unter dem Titel ClassiX 2.0 an der Donau-Universität in Krems,  der vom Zentrum für zeitgenössische Musik ausgerichtet wird, beleuchtet werden. Namhafte Vortragende und Diskutanten aus Österreich, Deutschland und Großbritannien werden dabei sicherlich interessante Einblicke bieten.

Um Anmeldung wird erbeten unter: www.donau-uni.ac.at/mobilemusic

Der Programmfolder lässt sich hier herunterladen;   das ClassiX 2.0-Plakat hier.

In weiterer Folge kann nun  die Programmankündung der Veranstalter nachgelesen werden:

Klassische Musik gehört nicht nur zum Selbstverständnis des Kulturlandes Österreich, sondern ist auch ein wichtiger Faktor für Tourismus und Wirtschaft mit einem großen finanziellen Potential. Trotzdem sehen sich Klassik und Kunstmusik mit dem Vorurteil konfrontiert, unattraktiv, konservativ, verstaubt und unmodern zu sein. Nicht zuletzt aus diesen Gründen kämpfen Musiktheater, Konzerthäuser aber auch Klassikfestivals mit einem älter werdenden Publikum und dem Problem, dass neue Publikumsschichten und junge Klassikhörer kaum den Weg zu ihnen finden. Dabei hatte die Klassik mit Herbert von Karajan einst einen Vorkämpfer für die Audio CD und digitale Speichermedien.

Das Youtube-Orchester, die „Twitter Oper“, die Übertragung von Opernproduktionen aus Opernhäusern wie der New Yorker MET auf Kinoleinwände weltweit aber auch die Nutzung von Social Web und Web 2.0 für Marketing und Promotion zeigen, dass die digitale Revolution die klassische Musik und ihre Produktion, Distribution und Rezeption grundlegend verändert hat. Klassik präsentiert sich heute attraktiv und modern und beginnt, Geschäftsmodelle der digitalen Ökonomie zu adaptieren und neue zu entwickeln.

Referenten sind u.a. Thomas Königstorfer, Kaufmännischer Direktor des Bruckner Orchester und Landestheater Linz, Stephan Steigleder, Director Digital – UNIVERSAL MUSIC CLASSICS & JAZZ, Berlin, Fabian Seydewitz, Head of Content – Hutchison 3G Austria GmbH, Helen Porter, Komponistin und Sängerin, Counterparts, London, Peter Puskas, Cmor.tv, Klassik Web TV-Kanal: iclassix.tv, Gerrit Pohl, Ressortleiter Musik, New Media, Axel Springer Media House, München und Michael Huber, Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien.

Programm

ClassiX 2.0-Plakat


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