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Rezension: Die Woodstock-Chronik

Mike Evans und Paul Kingsbury haben unter „The Woodstock Chronicles“ einen opulenten Bildband veröffentlicht, der in deutscher Übersetzung von Susanne Tiarks bei der Collection-Rolf-Heyne erschienen ist. Dieses sehr schön gestaltete, großformatige Buch bietet im Hauptteil nicht nur zahlreiche erstmals veröffentlichte Fotos der auftretenden Acts und Impressionen vom Festival, sondern liefert auch viele Hintergrundinformationen. Im ersten Teil werden die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, in denen das Woodstock-Festival eingebettet war, mit viel Bildmaterial dargestellt. Es werden aber auch so gut wie alle Protagonisten der Veranstaltung porträtiert und die Vorbereitungsarbeiten dokumentiert. Am Ende des Buches gibt es einen Überblick über andere Festivals in der Nachfolge von Woodstock – Isle-of-Wight, Altamont, Glastonbury – und es wird das Woodstock-„Vermächtnis“ in Form von Gedenkkonzerten und Ausstellungen dargestellt. Den Abschluss bildet eine Diskografie, der in Woodstock auftretenden Acts. Beleuchtet werden aber auch die wirtschaftlichen Hintergründe des Festivals, die ich nun in weiterer Folge besprechen möchte.

Auf Basis von Artikeln in der New York Times und den Branchenmagazinen Billboard, Variety und Rolling Stone versuchen die Autoren „Die Sache mit dem Geld“ (S. 250-251) zu ergründen. Eine erste Gewinn- und Verlustrechnung im September 1969 ergab, dass Ausgaben in der Höhe von US$ 2,7 Mio. (2009: US$ 15,8 Mio.) lediglich Einnahmen von US$ 1,4 Mio. (2009: US$ 8,2 Mio.) gegenüber standen, was einen Verlust von US$ 1,3 Mio. (2009: US$ 7,6 Mio.) ergab.

Die Ausgaben im Detail

Ausgabenliste Woodstock

Man kann aus dieser Aufstellung ersehen, dass die Kostenexplosion in erster Linie auf den Umzug vom ursprünglichen Veranstaltungsort in Wallkill nach White Lake und dem damit verbundenen Zeitdruck, die Vorbereitungsarbeiten abschließen zu müssen, verbunden war. Die Künstlergagen für immerhin 32 Acts fielen dabei gar nicht so stark ins Gewicht. Das Buch bietet auch hier eine Übersicht, die aber von den Angaben Schäfers, der auch nicht alle Gagen ausweist, abweicht, die ich in einem früheren Blog-Beitrag präsentiert habe.

Alle Künstlergagen im Detail

Gagenliste Woodstock-Chronik

Diese Auflistung spiegelt auch den damaligen Marktwert der gebuchten Acts wieder. Während im Sommer 1968 Jimi Hendrix am ersten Miami Pop Festival, für das wie in Woodstock ebenfalls Michael Lang als Produzent verantwortlich zeichnete, um US$ 5.000 zur Verfügung stand, mussten die Organisatoren ein Jahr später bereits US$ 18.000 hinblättern (Michael Lang spricht in seinem Buch sogar von US$ 30.000 für zwei geplante Auftritte). In der Zwischenzeit war er zum internationalen Star aufgestiegen und hatte für seinen Auftritt im Madison Square Garden in New York US$ 150.000 kassiert. Es kann auch nachvollzogen werden, dass die Hitparaden-Stürmer Blood, Sweat & Tears, The Who und Creedance Clearwater Revival zu den Top-Verdienern des Woodstock-Festivals gehörten. Keineswegs in Bescheidenheit übte sich auch die First Lady der Gegenkultur Joan Baez, die eine Spitzengage erhielt. Insgesamt erhielten die Top-5-Acts zusammen 41,6% der Ausgaben. Im Vergleich zur Median-Gage von US$ 3.250 (für Ten Years After) erhielten Hendrix, Baez und Co. im Durchschnitt 3,4mal mehr als ihre Musikerkollegen.

Diese Zahlen widersprechen den Darstellungen der Veranstalter, die die Gleichwertigkeit aller Künstler heute noch behaupten (siehe Lang 2009). Diese Gleichwertigkeit war weder in künstlerischer noch in ökonomischer Hinsicht gegeben. Es gab auf der einen Seite die Stars und auf der anderen Seite die Newcomer (Santana, Joe Cocker, Crosby, Stills, Nash & Young) und die „Pausenfüller“ (John Sebastian, Melanie, Sha Na Na, Keef Hartley Band, Quill). Dazwischen tummeln sich alle anderen Acts, mit einem mehr oder weniger hohen Marktwert. Erstaunlich ist dabei, dass Publikumsmagneten wie Grateful Dead eher am unteren Ende der Skala zu finden sind, während Acts, die sich am absteigenden Ast befanden, wie die Paul Butterfield Blues Band vergleichsweise gut ausstiegen. War es nur deren Verhandlungsgeschick oder Idealismus? Das lässt sich im Nachhinein wohl nur schwer beantworten. Eines lässt sich aber doch sagen: Chart-Erfolge in den USA (z.B. bei Sly & the Family Stone, Arlo Guthrie, Canned Heat) wurden höher abgegolten als rein künstlerische Anerkennung, wie bei Ten Years After, Grateful Dead, Mountain oder Sweetwater).

Aber so wie bei den Musikern zählte auch beim Woodstock-Festival der künstlerische Erfolg nichts, als es am Tag danach zur Abrechnung mit der Bank kam. Wie ich schon in einem Blog-Beitrag ausgeführt habe, musste zwar kein Konkurs über Woodstock Ventures eröffnet werden, weil die Familie Roberts helfend einsprang, aber die vier Anteilseigner mussten für die Schulden gerade stehen. Der künstlerisch Verantwortliche, Michael Lang und der für Medienkontakte zuständige Artie Kornfeld, beriefen sich, als das ganze Finanzdesaster offenkundig wurde, auf eine unklare Passage im Gesellschaftsvertrag, nach der sie nicht haftbar zu machen wären. Nach längerem Hin und Her übertrugen sie ihre Anteile gegen eine Abschlagszahlung von jeweils US$ 31.750 (2009: US$ 186.000) auf die beiden anderen Partner John Roberts und Joel Rosenman.

Roberts und Rosenman mussten in der Folge den Kredit über Jahre hinweg abstottern. Erst 1980, also 11 Jahre nach dem Festival, waren die beiden wieder schuldenfrei und das, obwohl der Dokumentarfilm über Woodstock von Michael Wadleigh ein riesiger Kinoerfolg war, der bis 1980 US$ 50 Mio. eingespielt hatte. 1999 waren es bereits US$ 100 Mio. und die beiden Soundtrack-Doppelalben brachten bei 6 Mio. verkauften Stück noch einmal US$ 100 Mio. ein. Der Grund für die trotzdem nur schleppende Kreditrückzahlung war, dass der für Finanzfragen zuständige John Roberts nicht bereit gewesen war, der Wadleigh & Maurice-Filmproduktionsfirma einen Vorschuss von US$ 100.000 zu gewähren, weil das Festivalbudget explodierte und ein Dokumentarfilm keine großen Einnahmen versprach. So wurde der Film ein Tag vor Festivalbeginn vom Hollywood-Major Warner Bros. mit US$ 75.000 vorfinanziert, wobei 50% der Einnahmen im Gegenzug verlangt wurden. Für die Vertriebsrechte erhielten Wadleigh & Maurice weitere US$ 90.000 im Voraus. Zudem mussten die Festivalorganisatoren von ihrem 50%-Anteil 30% an die Filmemacher abtreten. Netto betrug der Tantiemenanteil für Woodstock Ventures für den Film nur 10%. Für die Verwertung des Soundtracks standen dem Unternehmen überhaupt nur 0,5% zu, da sich der Geschäftsführer von Atlantic Records, Ahmet Ertegun, im Vorfeld die Recht um US$ 25.000 gesichert hatte. (S. 250).

Zieht man nun zusätzlich in Betracht, dass die Einnahmen aus dem Ticketverkauf spätestens Mittags am zweiten Festivaltag ausblieben, weil aufgrund des organisatorischen Chaos der freie Zugang zu den Konzerten verkündet werden musste, um Ausschreitungen zu verhindern. Und berücksichtigt man die Tatsache, dass die Catering-Firma einen Tag vor Festivalbeginn mit dem Ausstieg drohte und gegen Rückzahlung des Vorschusses von US$ 75.000 alle Einnahmen für sich reklamierte, wird verständlich, warum die Schulden so hoch waren und es solange dauerte, bis sie abgetragen werden konnten (siehe dazu auch: 40 Jahre Woodstock – Wirtschaftsdesaster und Mythos).

Der künstlerische Erfolg stand also in keinem Verhältnis zur wirtschaftlichen Katastrophe und es ist den Gestaltern des Bildbandes hoch anzurechnen, dass sie beide Aspekte berücksichtigen und nicht nur einen nostalgischen Rückblick in vielen schönen Bildern liefern. Und wer heute noch ein bisschen von der Atmosphäre von damals spüren möchte, ist nicht gut beraten, sich den Woodstock-Film anzusehen, sondern sich auch diesen Bildband zuzulegen, der übrigens mit einem Vorwort von Martin Scorsese eingeleitet wird, der für den Woodstock-Film damals als frisch gebackener Absolvent der New York University Film School für den Schnitt mit verantwortlich zeichnete. 

Woodstock-Cover Collection Rolf Heine, 2009, ISBN-10: 3899104196, EUR 39,90

Quellen:

Evans Mike und Paul Kingsbury, 2009, The Woodstock Chronicles. New York: Sterling Publishers.

Evans Mike und Paul Kingsbury, 2009, Woodstock-Chronik. München: Collection Rolf Heine (dt Übersetzung von „The Woodstock Chronicles“).

Michael Lang und Holly George-Warren, 2009, The Road to Woodstock. From the Man Behind the Legendary Festival. New York: Ecco Press.

Schäfer, Frank, 2009, Woodstock ’69. St. Pölten und Salzburg: Residenz Verlag.


11 Responses to “Rezension: Die Woodstock-Chronik”


  1. 1 Francis Kioyo
    14. Mai 2010 um 10:40 pm

    Ich hätte mal eine andere Frage.
    Ich verstehe einfach nicht genau, wieso ‚Woodstock Ventures‘ lediglich 1,5 mio. US-$ als Einnahmen aus dem Film erhielt. Wenn sie 10% der Rechte hatten, dann wären sie ja niemals im minus gewesen, da sie bis 1980 5 mio $ eingenommen hätten.
    Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen??
    danke

    • 2 Sabine Nikolay
      16. Mai 2010 um 4:31 pm

      Liebe/r Francis,

      gute Frage. Die Antwort fällt mir trotz intensiver Beschäftigung mit dem Thema Woodstock nicht ganz leicht. Hier eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse, wie ich sie verstehe: Nach Aussage von Joel Rosenman brauchten er und sein Partner John Roberts 10 Jahre um die Schulden zurückzubezahlen, die sie während des Festivals angehäuft hatten. Vor allem die Helikopter, die sie einsetzen mussten, und die Nacharbeit, um das Festivalgelände wieder in Weideland zurückzuverwandeln, kosteten viel Geld. Der Film kam 1970 in die Kinos, die Umsätze aus dem Film gingen direkt an die Gläubiger und konnten daher nicht als Gewinne verbucht werden. Danach, also ab 1980 waren sie schuldenfrei und machten – obwohl sie nur 10% der Filmrechte behalten hatten, Gewinne. Bis zum heutigen Tage…
      Liebe Grüße,
      Sabine

      • 3 Francis Kioyo
        17. Mai 2010 um 7:00 pm

        ok vielen dank… vielleicht hat Rosenman auch nur geflunkert, um den Mythos vom finanziellen Desaster aufrecht zu erhalten?

        ich hätte dann noch eine weitere Frage. Wie ist es zu erklären, dass sich die Presse sich ab Montag vom kollektiven Jubelgesang mitreißen ließ? Wieso vollzog sie innerhalb weniger Tage eine 180°- Wende?

        Liebe Grüße
        Francis

  2. 4 John Branca
    3. September 2009 um 2:24 pm

    Zitat im Buch: „Warner Bros. 7 Arts hatte sich die Rechte an dem Album über Ahmet Ertegun, den Geschäftsführer der Abteilung Atlantic Records [das zuvor von Warner-Seven Arts aufgekauft worden war; Anm. d. Verf.), gesichert, der für die Tantieme eine Vorauszahlung von 75.000 US-Dollar geleistet hatte. Für nur 25.000 US-Dollar hatte Ertegun auch die Filmrechte für Warner ergattert.“ (S. 250).

    Diese Darstellung passt nicht zu der von Rosenmann/Roberts/Pilpel, wonach der Filmdeal erst in letzter Minute abgeschlossen wurde und Warner Bros. für 75.000 Dollar die Vertriebsrechte sowie 50 Prozent der Einnahmen bekam (vgl. TSCHMUCK 14.8.2009).

    Es spricht alles dafür, dass Ertegun/Atlantic nichts mit den Filmrechten zu tun hatte. Nach meinem Kenntnisstand handelte Kornfeld (Woodstock Ventures) den Filmdeal mit Fred Weintraub von Warner Bros. Pictures aus. Wobei Weintraub den Woodstock-Film gegen interne Widerstände durchsetzte (vgl. BISKIND 1998.85).

    „Und in einem Interview führte Ahmet Ertegun aus: Ursprünglich hatte ich [die Albumrechte] gekauft, da einige unserer Künstler drauf sein würden (…) Wir holten also von den Agenturen die Rechte für alle anderen Künstler ein.“

    Wenn Ertegun/Atlantic nachträglich „bei den Agenturen“ (den Labels?) die Soundtrackrechte für die Künstler einholte, die nicht bei Atlantic oder einem anderen Warner-Bros.-Seven-Arts-Label unter Vertrag waren, dann dürften diese zusätzliche Gelder und (vielleich sogar) Tantiemen erhalten haben. (Die Details regeln die jeweiligen Künstlerexklusivverträge).

    Quellen:
    BISKIND, Peter (1998), Easy Riders Raging Bulls, New York: Touchstone
    TSCHMUCK, Peter (14.8.2009), 40 Jahre Woodstock – Wirtschaftsdebakel und Mythos, URL: https://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2009/08/14/40-jahre-woodstock-%e2%80%93-wirtschaftsdebakel-und-mythos/

    • 5 Peter Tschmuck
      3. September 2009 um 9:26 pm

      Liebe/r J. Branca!

      Genau das ist der Punkt! Es gibt verschiedene Darstellungen der Ereignisse in Woodstock, die sich widersprechen. Der Producer des Festivals, Michael Lang, unterstützt auch die Version, dass Kornfeld mit Weintraub direkt den Film- und Plattendeal ausgehandelt hat. Aber letztendlich steht Aussage gegen Aussage und es müssen sich schon die Historiker mit diesen Fragen beschäftigen, um die Fakten vom Anekdotischen herauszulösen.

  3. 6 Peter Tschmuck
    2. September 2009 um 7:49 am

    Liebe/r J. Branca!

    Genaue Aussagen habe ich in den Quellen nicht gefunden, aber es scheint in der Tat so zu sein, dass mit dem 50%-Aufschlag nicht nur die Film-, sondern auch die Soundtrack-Rechte abgegolten waren. Diese hatte Atlantic Records zu einem Schnäppchenpreis erworben. Zitat im Buch: „Warner Bros. 7 Arts hatte sich die Rechte an dem Album über Ahmet Ertegun, den Geschäftsführer der Abteilung Atlantic Records [das zuvor von Warner-Seven Arts aufgekauft worden war; Anm. d. Verf.), gesichert, der für die Tantieme eine Vorauszahlung von 75.000 US-Dollar geleistet hatte. Für nur 25.000 US-Dollar hatte Ertegun auch die Filmrechte für Warner ergattert.“ (S. 250). Und in einem Interview führte Ahmet Ertegun aus: „Ursprünglich hatte ich [die Albumrechte] gekauft, da einige unserer Künstler drauf sein würden. Ich hatte die Rechte an der ganzen Veranstaltung gekauft, aber nicht an den Künstlern selbst. Als alles vorbei war, wolten aber alle auf der Platte sein. Wir holten also von den Agenturen die Rechte für alle anderen Künstler ein. Es wurde eine tolle Platte. Wissen Sie was? Paul Marshall [Anwalt von Woodstock Ventures] machte den Vertrag und verkaufte mir die Rechte zur Aufzeichnung des Konzerts für 75.000 US-Dollar.“ (S. 244).

  4. 7 J. Branca
    1. September 2009 um 11:51 pm

    „Für die Verwertung des Soundtracks standen dem Unternehmen [Woodstock Ventures] überhaupt nur 0,5% zu“

    Und was haben die Künstler bekommen? Waren die Soundtrackrechte mit dem 50% Aufschlag auf die Gage für die Filmrechte abgegolten? Oder gab es eine zusätzliche Zahlung und/oder Tantiemen?

    Danke!

  5. 8 Peter Tschmuck
    31. August 2009 um 5:06 pm

    Liebe/r J. Branca!

    Das geht leider nicht eindeutig aus den Quellen hervor, ob die 50% für die Filmrechte mit berechnet wurden oder nicht. Ich habe es zumindest so verstanden, dass die Werte ausschließlich die Gagen abbilden ohne Abgeltung der Filmrechte.

  6. 9 J. Branca
    31. August 2009 um 4:19 pm

    Zur Vergleichbarkeit der Künstlergagen:
    Sind die 50 Prozent Zuschlag für die Filmrechte in den hier (und im früheren Beitrag) angegebenen Zahlen enthalten? Dies würde den großen Unterschied der Gagen von CCR (nicht im Film) und Jimi Hendrix (im Film) erklären.
    Danke!


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