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10 Jahre Napster – Ein Rückblick (Teil 5)

Die gerichtliche Anhörung am 26. Juli 2000 war der Wendepunkt in der Geschichte Napsters. Nachdem die Bezirksrichterin Marilyn Hall Patel die einstweilige Verfügung gegen die Musiktauschbörse ausgesprochen hatte, war klar, dass es Napster nicht gelingen würde juristische Legitimation zu bekommen. Daran änderten die sich noch zwei Jahre hinziehenden Berufungsprozesse nichts, die lediglich das absehbare Ende hinauszögerten. Das mussten letztendlich auch die Verantwortlichen der Bertelsmann AG erkennen, die sich trotz anhängiger Gerichtsverfahren bei der Napster Inc. finanziell engagierten. Aber das ist Thema dieser fünften und letzten Folge der Serie “10 Jahre Napster – Ein Rückblick”.

Der Bertelsmann-Coup und der Untergang

Napster CEO Barry Hank hatte schon im Sommer 2000 versucht, die Major-Label als Partner zu gewinnen und es gelang ihm am 13. Juli – noch vor der Gerichtsanhörung – ein hochrangig besetztes  Meeting zustande zu bringen. Vertreten waren neben den Napster-Repräsentanten Hank Barry und John Hummer auch noch Edgar J. Bronfman Jr., Gründer von Universal Music, Bertelsmann CEO Thomas Middelhoff, Sony-CEO Nobuyuki Idei und US-Sony-Chef Howard Singer. Die Napster-Verantwortlichen boten den Labelbetreibern einen 60%-Anteil an der Firma, was durchaus auf positive Resonanz stieß. Man ging in gutem Einvernehmen auseinander, damit die Label-Betreiber ihren Aufsichtsräten das Napster-Angebot mit dem Ziel vorlegen konnten, in detaillierte Verhandlungen eintreten zu können.

Allerdings änderte Mehrheitseigentümer John Hummer auf Anraten von Intel-Gründer, Andy Grove, völlig überraschend die Strategie. Grove konnte Hummer nämlich davon überzeugen, dass die Label kein Interesse an einem „Superradio“ hätten, sondern jeden einzelnen Tauschakt kontrollieren wollten. So bluffte Hummer die Label-Betreiber mit einem angeblichen Übernahmeangebot von AOL-Time-Warner in der Höhe von US$ 2,0 Mrd. und ließ in der Zeitschrift Fortune verkünden: „I’am the record industry’s worst nightmare“. Damit war der Label-Deal gestorben.

Es waren dann auch nicht die Label-Verantwortlichen selbst, die weiterhin an Napster interessiert waren, sondern der Geschäftsführer der deutschen Bertelsmann AG, Thomas Middelhoff und der Leiter der Bertelsmann eCommerce Group (BeCG), Andreas Schmidt. Schmidt reiste nach dem Platzen des Deals nach San Francisco, um mit Hank Barry und John Hummer weiter zu verhandeln. Auch wenn die Gespräche hart an der Grenze zum Scheitern verliefen, kam man letztendlich doch zu einer Vereinbarung. Per Handschlag wurde eine Finanzspritze von Seiten Bertelsmann an Napster in der Höhe von US$ 20 Mio. zugesagt, die in einen 58%-Anteil an Napster umwandelbar war.

Middelhoff und Schmidt hatten aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht, dann die Verantwortlichen der Bertelsmann Music Group waren über den Deal, der hinter ihrem Rücken eingefädelt worden waren, alles andere als begeistert. Sie gaben zu bedenken, dass Napster nicht nur illegal war und bei Gericht eine Niederlage hatte einstecken müssen, sondern auch über kein Geschäftsmodell verfügte, und dass am die 40 Mio. User täglich nicht als Kunden betrachtet werden dürfte. Es wäre auch nicht so einfach ein File-Sharing-System so ohne weiteres in ein Abo-Service umzuwandeln und überhaupt müsste man nur darauf warten, bis das Gerichtsverfahren Napster in den Bankrott treibe und die Assets dann quasi umsonst zu haben wären.

Middelhoff und Schmidt ließen sich von diesen Einwänden aber nicht überzeugen und sahen in der Napster-Technologie und den riesigen Nutzerzahlen ein großes wirtschaftliches Potenzial. Sie gingen aber bei den Vertragsverhandlungen aufgrund der vielen juristischen Fallstricke vorsichtig ans Werk. Ihr Kalkül war, dass bei einem positiven Abschluss auch die anderen Musikkonzerne – inklusive der eigene – dazu bewegt werden könnten, ihre Blockadepolitik aufzugeben und sich bei Napster zu engagieren.

Als der Deal dann letztendlich zum Abschluss kam, war vorgesehen, dass die Bertelsmann AG US$ 60 Mio. als Kredit zu sehr günstigen Konditionen an Napster vergeben sollte, um für den Fall des Einstiegs anderer Label den Kredit in einen Mehrheitsanteil umwandeln zu können. Sollten die anderen Label nicht mitspielen wollen, so behielt sich Bertelsmann zumindest eine Minderheitsbeteiligung von 35% an Napster vor. Die Bertelsmann Music Group (BMG) wollte von dieser Vereinbarung nichts wissen und bestand darauf, dass Napster in die BeCG und nicht in ihr eigenes Imperium eingegliedert werden sollte. Darüber hinaus hielt die BMG ihre Klage gegenüber Napster aufrecht.

Im Oktober 2000 verkündeten Bertelsmann und Napster in einer Presskonferenz in New York die Details des Deals. Demnach durfte Napster seine P2P-File-Sharing-Aktivitäten fortsetzen bis ein neues, lizenzgestütztes Abo-System implementiert werden würde. Bis dahin sollte die BMG auch ihre Klage aufrecht halten dürfen (siehe Artikel im RollingStone Magazine).

Damit war klar. Es gab immer noch kein Geschäftsmodell für Napster und der Deal änderte auch nichts am rechtlichen Status-quo. Das waren keine attraktiven Voraussetzungen für die anderen Label der Vereinbarung beizutreten. Die Bertelsmann-Leitung hatte sich also verrechnet. Thomas Middelhoff im Rückblick: „The rest of the industry didn’t see what was going on. They don’t have an end in this legal battle, and on the other hand Kazaa and MusicCity and all the others have tremendous growth rates, and nothing can stop them.” (S. 267).

So setzte sich also die Auseinandersetzung vor Gericht fort. Am 2. Oktober 2000 fanden sich die RIAA- und Napster-Anwälte in San Francisco erneut zu einem Hearing vor einem dreiköpfigen Richtersenat ein. CNN übertrug live. Napster-Anwalt Boies legte sich noch einmal sehr ins Zeug. Er bezog sich noch einmal auf den Videorekorder-Fall und verwies darauf, dass mittlerweile 17.000 Musiker, darunter auch Metallica, ihre Werke für die Nutzung lizenziert hätten. Man könne daher durchaus von einer substantiellen autorisierten Nutzung wie im Sony-VRC-Fall sprechen. Die unautorisierte Nutzung könne man hingegen nicht kontrollieren und nur sehr schwer Maßnahmen dagegen setzen. Zudem wäre Napster durch den ersten Verfassungszusatz über die freie Meinungsäußerung geschützt. Im Sinn der Innovationsförderung sollte in Abwägung aller Tatsachen für Napster entschieden werden.

Da der endgültige Richterspruch erst am 12. Februar 2001 erfolgte, kann darüber spekuliert werden, dass im Richter-Senat alles andere als Einstimmigkeit herrschte. Es wurde aber das erstinstanzliche Urteil bestätigt. Die Napster-User würden Copyright verletzen. Der Audio Home Recording Act könne nicht zur Anwendung gebracht werden, weil keine ausschließlich private Nutzung der Musikfiles vorliege und der Sony-VCR-Fall spiele insofern keine Rolle, weil Napster Einfluss auf die Nutzer ausüben könne und sogar mit seinem Verhalten weitere Nutzer ermutige, am unautorisierten File-Sharing teilzunehmen. Und zusammenfassend schreibt der Richtersenat: „The district court did not err: Napster, by its conduct, knowlingly encourages and assists the infringement of plaintiffs’ copyright.“ (S. 272). Die Richter der Berufungsinstanz teilten auch die Einschätzung von Richterin Patel, dass Napster negative Auswirkungen auf die CD-Verkäufe hätte. Zudem verfüge Napster über die technischen Möglichkeiten, Nutzer, die das Gesetz verletzen, vom File-Sharing auszuschließen. Allerdings, und das war das einzige Zugeständnis an Napster, müsse es nicht selbst die unautorisiert getauschten Files eruieren, sondern die Daten müssten von den Labeln bzw. von ihren Verlagen zur Verfügung gestellt werden. Der Fall wurde an die erste Instanz und somit zu Richterin Patel zurück verwiesen. Diese verlautbarte am 6. März 2001 die nunmehr gültige einstweilige Verfügung (Bestätigung vom 22. Februar 2002), wonach Napster Sorge tragen musste, dass jede unautorisierte Nutzung hintan gehalten werde. Bis 28. Juni 2001 müsse das Filtersystem einwandfrei funktionieren, ansonsten müsste Napster per Gerichtsbeschluss geschlossen werden.

Daraufhin begann zwischen Napster-Usern und der RIAA ein Katz-und-Maus-Spiel. Die Songtitel wurden verschlüsselt  und man konnte sich in diversen Internetforen die passenden Codes dafür besorgen. Das Gericht musste erneut einschreiten und Napster ermahnen, ein funktionierendes Filtersystem zu implementieren.

Um das Gerichtsverfahren endlich los zu werden, kündigte Napster mit der Rückdeckung von Bertelsmann auf einer Presskonferenz in San Francisco an, dass man den Labeln US$ 1 Mrd. aus zukünftig zu erwartenden Einnahmen aus einem noch zu etablierenden Abo-System anbieten wolle. Was wie ein Verhandlungsangebot klingen sollte, wurde von der Konkurrenz und der RIAA als Hohn empfunden. Denn was hatte man schon von zukünftigen Einnahmen eines noch nicht existierenden Abo-Services? Napster wurde im Gegenzug aufgefordert, die fortgesetzten Copyright-Verletzungen abzustellen, die Verzögerungstaktik vor Gericht aufzugeben und endlich ein brauchbares Geschäftsmodell vorzulegen, über das Lizenzeinnahmen generiert werden konnten. Ansonsten wäre die Alternative, Napster gerichtlich abstellen zu lassen.

Die Napster-Programmierer mussten also weiterhin mit Hochdruck am Filtersystem arbeiten. Bis Ende Juni 2001 war es gelungen, die Fehlerquote auf 1-2% zu senken. Das war aber zu wenig. Das Gericht hatte eine 100%ige Filterung verlangt. Für den 11. Juli war die nächste gerichtliche Anhörung anberaumt. Um seinen guten Willen zu zeigen, stellte Napster am 1. Juli 2001 den Betrieb von sich aus ein und bei 2 Millionen Usern wurde buchstäblich von einer Sekunde auf die andere der Bildschirm schwarz. Und das blieb auch so, denn Richterin Patel hatte kein Einsehen: 100% Filterung oder Napster könne nicht wieder ans Netz gehen. Da es technisch einfach nicht zu bewerkstelligen war, war das File-Sharing-System Napster Geschichte und man konzentrierte sich von nun an auf die Erstellung eines Abo-Systems – Napster II.

Mit dem vorläufigen Ende von Napster war auch Hank Barrys Zeit als CEO abgelaufen. Sein Nachfolger wurde der Bertelsmann-Manager Konrad Hilbers, der nun versuchen sollte, mit den Labeln zu einem Ausgleich und einem brauchbaren Lizenz-Deal zu kommen. Hilbers arbeitete ein Vergleichsangebot in der Höhe von US$ 250 Mio. aus, das den Labeln durchaus attraktiv erschien. Für den Bertelsmann-Aufsichtsrat waren aber die Lizenzierungsbedingungen der Label nicht weit reichend genug. Im März 2002 war klar, dass eine Einigung in weite Ferne gerückt war. Zu diesem Zeitpunkt war Napster nur mehr ein Schatten seiner selbst. Es war auf ein Abo-System geschrumpft, das im Vergleich zu anderen Anbietern wenig Musiktitel im Programm hatte.

Bertelsmann versuchte nun Napster um US$ 15 Mio. bei Verzicht auf die Lizenzforderungen zu kaufen. Der Haupteigentümer Hummer-Winblad war durchaus bereit seine Anteile abzutreten, aber John Fanning fürchtete so wie auch andere Aktieninhaber, bei der Übernahme leer auszugehen. Fanning versuchte daher, die Vorzugsaktien von Hummer Winblad in einfache Stammaktien umzuwandeln, was aber keine Mehrheit in der Hauptversammlung erhielt. Aber es fand sich auch keine Mehrheit für das Bertelsmann-Angebot, sodass ein Konkurs immer wahrscheinlicher wurde.

Am 14. Mai 2002 trat Konrad Hilbers als CEO zurück. Ihm folgte die gesamte Führungsmannschaft und am 3. Juni wurde ein Konkursantrag nach Chapter 11 (Restrukturierungskonkurs) gestellt. Den US$ 101 Mio. an Verbindlichkeiten standen nur US$ 7,9 Mio. an Vermögensteilen gegenüber. Der größte Gläubiger war die Bertelsmann AG mit US$ 91 Mio. Damit konnte Thomas Middelhoff wieder die Zügel in die Hand nehmen. Konrad Hilbers wurde erneut als CEO und einziger Direktor im Board eingesetzt. Bertelsmann-treue Gefolgsleute sollten nun die Geschäfte weiterführen. Die Konkurrenz nahm aber diesen Deal zum Anlass, sich nun bei Bertelsmann wegen der Copyright-Verletzungen schadlos zu halten und reklamierten einen Schaden von US$ 85 Mio.

Das machte nun aber die Bertelsmann-Eigentümerfamilie Mohn nervös und im Juli 2002 wurde Middelhoff als Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG abgelöst. Ihm folgte ein Bertelsmann-Veteran auf den Vorstandssessel, der Napster so schnell wie möglich loswerden wollte. Dazu wurde ein Liquiditätskonkurs angestrebt, um den Forderungen der anderen Labels zu entgehen. Im November 2002 wurde der Konkurs über Napster Inc. eröffnet. Die Rechte an der Marke und der Internet-Domain wurden im Zuge einer Versteigerung um US$ 5 Mio. plus US$ 200.000 Überbrückungskredit und US$ 100.000 in Aktienoptionen an die Roxio verkauft. Roxio war für seine Software bekannt, mit der MP3s von CDs gerippt werden konnten, damit diese dann z.B. via File-Sharing tauschen kann.

So nahm also die Geschichte von Napster ein unrühmliches Ende. Ein Unternehmen, das noch im Jahr 2000 mehr als US$ 100 Mio. an der Börse wert gewesen war, wurde zwei Jahre später um US$ 5,3 Mio. an den Bestbieter verscherbelt.

Menn schließt an dieses letzte Kapitel im Napster-Fall seines lesenswerten Buches noch einen Epilog über einige File-Sharing-Nachfolgesysteme und biografische Details über die Hauptprotagonisten nach dem Untergang des P2P-File-Sharing-Systems an.

Insgesamt breitet der Autor sehr detail- und kenntnisreich den Aufstieg und Fall von Napster vor dem Leser aus. An manchen Stellen sogar zu detailreich. Da werden über Seiten hinweg wenig der Sache dienliche Informationen aus IR-Chats oder E-Mails geliefert und an manchen Stellen gleitet er in die persönlichen Lebensumstände von Randpersonen ab oder erzählt Anekdoten, die wenig zum Verständnis der Geschichte von Napster und seiner Protagonisten beitragen. Auf der anderen Seite erfährt der Leser nur wenig von den Motiven der Vertreter der Musikindustrie. Dazu kann er, wenig überraschend, keine vertraulichen E‑Mails oder Gesprächsprotokolle von Sitzungen präsentieren. Das führt letztendlich dazu, dass Menn ungewollt aber doch, die Betreiber von Napster einseitig als einen chaotischen Haufen von Copyrightverletzern darstellt, die den berechtigten Forderungen der Musikindustrie nicht nachkommen wollen oder können. Dass auch in den Labels und Industrieverbänden Chaos und Panik herrschte, wie so manche RIAA-Presseaussendung jener Zeit nahe legt, kann aus dem Buch nicht heraus gelesen werden.

Nichtsdestotrotz kann man auch fünf Jahre nach Erscheinen des Buches es zur Lektüre empfehlen, weil darin nicht nur die Geschichte von Napster kompetent dargestellt wird, sondern auch die völlig anders gearteten Denk- und Handlungsweisen einer neuen Generation von Musikkonsumenten und damit auch das File-Sharing-Phänomen besser verstehbar werden. Es wird auch klar, dass es rein ökonomische Motive waren, die die Musikindustrie zum juristischen Eingreifen „zwangen“. Und es wird am Napster-Fall auch ein Generationenkonflikt sichtbar, auf dem auf der einen Seite Jugendliche stehen, die nicht verstehen wollen, dass der private Tausch von Musikfiles übers Internet nicht erlaubt ist. Auf der anderen Seite stehen Label-Verantwortliche, Rechtsanwälte und Richter, die einer Generation entstammen, die ihre Sekretärinnen alle E-Mails erledigen lassen und mit dem Internet und seinen sozialen Spielregeln nicht vertraut sind. Letzteres mag sich zwar in den letzten zehn Jahren geändert haben, was aber nicht heißt, dass das Buch an Aktualität verloren hätte.

Quellen:

Joseph Menn, 2003, all the rave. The Rise and Fall of Shawn Fanning’s Napster. New York: Crown Business.

Alle  Gerichtsdokumente zum Napster-Fall finden sich auf: http://news.findlaw.com/legalnews/documents/archive_n.html

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