Archiv der Kategorie 'Gastbeitrag'

30
Mar
12

Die Geschichte der tschechischen Musikindustrie von 1890 bis 1948 – Teil 4

Gastbeitrag von Daniel Matoušek übertragen ins Deutsche von Peter Tschmuck

Die wissenschaftliche Literatur zur tschechischen und tschechoslowakischen Musikindustrie ist insgesamt dünn gesät. Vor allem über die Zeit nach 1950 ist wenig bis gar nichts bekannt. Dank der Bemühungen des tschechischen Schallplattensammlers und Musikindustrie-Historikers Gabriel Gössel ist zumindest einiges über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts in seinen Büchern “Fonogram I” (2001) und “Fonogram II” (2006) zur Musikindustrie im Territorium der heutigen Tschechischen Republik aufgearbeitet worden. Da diese Bücher vorerst nur in tschechischer Sprache verfügbar sind, hat Daniel Matoušek die Pionierarbeit geleistet und die zentralen Stellen dieser Bücher ins Englische übertragen. Seine Zusammenfassung kann bereits in vier Teilen im Music Business Research Blog nachgelesen werden. Ich habe nun Matoušeks Texte auch ins Deutsche übertragen, womit erstmals Erkenntnisse zur frühen Musikindustrie in den tschechischen Ländern – Böhmen und Mähren – in Englisch und Deutsch nachgelesen werden können.

Im letzten Teil der Serie, wird die Entwicklung der Musikindustrie im vom Nazi-Deutschland besetzten und errichteten Protektorat Böhmen und Mähren und während der ersten Nachkriegsjahre bis zur Machtergreifung der Kommunisten in der Tschechoslowakei im Jahr 1948 nachgezeichnet.

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29
Mar
12

Die Geschichte der tschechischen Musikindustrie von 1890 bis 1948 – Teil 3

Gastbeitrag von Daniel Matoušek übertragen ins Deutsche von Peter Tschmuck

Die wissenschaftliche Literatur zur tschechischen und tschechoslowakischen Musikindustrie ist insgesamt dünn gesät. Vor allem über die Zeit nach 1950 ist wenig bis gar nichts bekannt. Dank der Bemühungen des tschechischen Schallplattensammlers und Musikindustrie-Historikers Gabriel Gössel ist zumindest einiges über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts in seinen Büchern “Fonogram I” (2001) und “Fonogram II” (2006) zur Musikindustrie im Territorium der heutigen Tschechischen Republik aufgearbeitet worden. Da diese Bücher vorerst nur in tschechischer Sprache verfügbar sind, hat Daniel Matoušek die Pionierarbeit geleistet und die zentralen Stellen dieser Bücher ins Englische übertragen. Seine Zusammenfassung kann bereits in vier Teilen im Music Business Research Blog nachgelesen werden. Ich habe nun Matoušeks Texte auch ins Deutsche übertragen, womit erstmals Erkenntnisse zur frühen Musikindustrie in den tschechischen Ländern – Böhmen und Mähren – in Englisch und Deutsch nachgelesen werden können.

Im dritten Teil wird die tschechische Musikindustrie während der Weltwirtschaftskrise näher beleuchtet, als durch die protektionistische Handelspolitik der tschechoslowakischen Regierung vor allem die heimischen Plattenfirmen Esta und Ultraphon bevorzugt wurden und begannen, den Schallplatenmarkt zu kontrollieren.

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15
Mar
12

Die Szenewirtschaft elektronischer Tanzmusik

Die Produktions- und Disseminationsstrategien der elektronischen Tanzmusikszene könnte zum Zukunftsmodell der Musikindustrie werden. Denn das, was die Electronica-Szene schon seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert – arbeitsteiliges Netzwerken, Selbstorganisation, DIY-Mentalität, Aufhebung der Grenzen zwischen Produktion und Konsumption, Nutzung verschiedener Einkommensquellen und vor allem der Computer als zentrales Produktions- und Disseminationsmittel – beginnt auch die noch vor Kurzem Tonträger zentrierte Musikindustrie zu bestimmen. Umso spannender und wichtiger sind wissenschaftliche Beiträge, die sich mit der ökonomischen Seite der elektronischen Tanzmusik-Szene beschäftigen. Jan-Michael Kühn befasst sich in seiner Dissertation mit dem Titel Arbeiten in der Berliner Techno-Szene: Die Vergemeinschaftungsform ‘Szene’ als Struktur für Erwerbsarbeit am Beispiel der Berliner Techno-Szene” an der Technischen Universität Berlin schwerpunktmäßig mit der Szenewirtschaft elektronischer Tanzmusik. Zwar ist diese Arbeit noch nicht abgeschlossen, aber ein ausführlicher Text, der Neugierde auf mehr erweckt, kann bereits im Blog “berlin-mitte-institut” nachgelesen werden. Jan-Michal Kühn war so freundlich, mir den Link zukommen zu lassen und ich möchte nicht zögern, darauf aufmerksam zu machen:

http://www.berlin-mitte-institut.de/text-die-szenewirtschaft-elektronischer-tanzmusik-eine-explorative-skizze/

12
Mar
12

Die Geschichte der tschechischen Musikindustrie von 1890 bis 1948 – Teil 2

Gastbeitrag von Daniel Matoušek übertragen ins Deutsche von Peter Tschmuck

Die wissenschaftliche Literatur zur tschechischen und tschechoslowakischen Musikindustrie ist insgesamt dünn gesät. Vor allem über die Zeit nach 1950 ist wenig bis gar nichts bekannt. Dank der Bemühungen des tschechischen Schallplattensammlers und Musikindustrie-Historikers Gabriel Gössel ist zumindest einiges über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts in seinen Büchern “Fonogram I” (2001) und “Fonogram II” (2006) zur Musikindustrie im Territorium der heutigen Tschechischen Republik aufgearbeitet worden. Da diese Bücher vorerst nur in tschechischer Sprache verfügbar sind, hat Daniel Matoušek die Pionierarbeit geleistet und die zentralen Stellen dieser Bücher ins Englische übertragen. Seine Zusammenfassung kann bereits in vier Teilen im Music Business Research Blog nachgelesen werden. Ich habe nun Matoušeks Texte auch ins Deutsche übertragen, womit erstmals Erkenntnisse zur frühen Musikindustrie in den tschechischen Ländern – Böhmen und Mähren – in Englisch und Deutsch nachgelesen werden können.

Im Teil 2 wird die Situation der tschechischen Musikindustrie in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als sich die tschechischen Länder mit der Slowakei zur Ersten Tschechoslowakischen Republik zusammengeschlossen haben, näher beleuchtet.

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08
Mar
12

Die Geschichte der tschechischen Musikindustrie von 1890 bis 1948 – Teil 1

Ein Gastbeitrag von Daniel Matoušek übertragen ins Deutsche von Peter Tschmuck

Die wissenschaftliche Literatur zur tschechischen und tschechoslowakischen Musikindustrie ist insgesamt dünn gesät. Vor allem über die Zeit nach 1950 ist wenig bis gar nicht bekannt. Dank der Bemühungen des tschechischen Schallplattensammlers und Musikindustrie-Historikers Gabriel Gössel ist zumindest einiges über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts in seinen Büchern “Fonogram I” (2001) und “Fonogram II” (2006) zur Musikindustrie im Territorium der heutigen Tschechischen Republik aufgearbeitet worden. Da diese Bücher vorerst nur in tschechischer Sprache verfügbar sind, hat Daniel Matoušek die Pionierarbeit geleistet und die zentralen Stellen dieser Bücher ins Englische übertragen. Seine Zusammenfassung kann bereits in vier Teilen im Music Business Research Blog nachgelesen werden. Ich habe nun Matoušeks Texte auch ins Deutsche übertragen, womit erstmals Erkenntnisse zur frühen Musikindustrie in den tschechischen Ländern – Böhmen und Mähren – in Englisch und Deutsch nachgelesen werden können.

Der erste Teil der Serie “Die Geschichte der tschechischen Musikindustrie von 1890 bis 1948″ befasst sich mit der Gründungsphase der phonografischen Industrie, als Böhmen und Mähren noch zur österreichischen Reichhälfte der habsburgischen Donaumonarchie gehörten.

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22
Jun
11

Creative-Commons-Lizenzierung für Musikschaffende – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 22. Juni 2011

Am 22. Juni 2011 präsentierte Mag. Monica Rütgen die Ergebnisse ihrer explorativen Studie zur Motivation von Musikschaffenden, ihre Werke unter Creative-Commons-Lizenzen zu veröffentlichen. Sie hat dazu acht Musikschaffende, die das CC-Musikportal Jamendo nutzen, in leitfadengestützten Interviews befragt, warum sie sich für das CC-Lizenzmodell entschieden haben, und konnte drei Hauptmotive identifizieren: (1) die instrinsische Motivation, die eigene Kreativität vor die kommerzielle Nutzung zu stellen und dabei auch stolz auf den eigenen Beitrag zu sein; (2) die soziale Motivation, einen Beitrag für die Community zu leisten, von der man sich Anerkennung, Feedback aber auch die Möglichkeit der freien Nutzung anderer Werke erhofft; (3) die extrinisische Motiviation, sich durch eine möglichst weite Verbreitung der eigenen Musik eine Fanbase aufzubauen, dadurch den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und Networking zum eigenen beruflichen Vorteil zu betrieben.

Monica Rütgen hat sich aber nicht nur mit der Motivation der Musikschaffenden, das CC-Lizenzmodell zu verwenden, beschäftigt, sondern auch mit der Haltung der Befragten zu den Verwertungsgesellschaften und zu allgemeinen Aspekten, wie mit dem Musikschaffen überhaupt eine Existenz begründet werden kann.

Jour-fixe-Präsentation und Masterarbeit zum Download. Hier folgt die Zusammenfassung der Präsentation durch Monica Rütgen

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29
Jan
10

Der Wert künstlerischer Arbeit und die Rolle der Musik-Verwertungsgesellschaften – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 27. Januar 2010

Am 27. Januar 2010 präsentierte Leonhard Leeb am IKM die Kernaussagen seiner in Buchform erschienen Dissertation mit dem Titel “Der Wert künsterlischer Arbeit. Urheberrecht, Rechtewahrnehmung und Administration durch Verwertungsgsellschaften”. Er hat dabei auf die wichtige Rolle der Verwertungsgesellschaften für die UrheberInnen und vor allem für die InterpretInnen hingewiesen, die es unter den durch die digitale Revolution ausgelösten Veränderungen immer schwerer haben, an Ihre Tantiemen zu kommen. Verantwortlich dafür sind einerseits die Liberalisierung der Rechtewahrnehmung im Online-Bereich durch die EU-Kommission und andererseits die direkten Lizenzierungssysteme, die vor allem von den international tätigen Großverlagen, favorisiert werden.

Hier kann nun die Präsentation (Der Wert künstlerischer Arbeit) herunter geladen und in weiterer Folge kann die Zusammenfassung von Leonhard Leeb nachgelesen werden: Weiterlesen ‘Der Wert künstlerischer Arbeit und die Rolle der Musik-Verwertungsgesellschaften – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 27. Januar 2010′

22
Dez
09

Aufmerksamkeit als knappe Ressource in der Musikindustrie – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 16. Dezember 2009

Christoph Pausz hat am 16. Dezember im Musikwirtschafts-Jour-fixe unsere Aufmerksamkeit auf eine knappe und daher wichtige Ressource gelenkt: die Aufmerksamkeit. Aufbauend auf das viel diskutierte und einflussreiche Buch von Georg Franck “Die Ökonomie der Aufmerksamkeit” aus dem Jahr 1998, beleuchtet Pausz die Rolle, die die Aufmerksamkeit in der Musikindustrie spielt. Welche Veränderungen sich durch die neuen Medientechnologien in der musikwirtschaftlichen Verwertung ergeben haben, kann sowohl in der Masterthesis, die im Rahmen des Musikmanagement-Lehrgangs an der Donau-Universität Krems entstanden ist ausführlich und in kompromimierter Form als PowerPoint-Präsentation nachgelesen werden. Im nachfolgenden Gastkommentar fasst Christoph Pausz zudem seine Ausführungen im Jour-fixe  essayistisch zusammen. Weiterlesen ‘Aufmerksamkeit als knappe Ressource in der Musikindustrie – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 16. Dezember 2009′

18
Nov
09

Studie: Musiknutzung in Österreich – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 18. November 2009

Am Jour-fixe-Termin vom 18. November 2009 präsentierte Dr. Michael Huber vom Institut für Musiksoziologie zentrale Ergebnisse der ersten repräsentativen Studie zur Musiknutzung in Österreich. Dazu wurden österreichweit 1.042 Personen in Face-to-face-Interviews zu ihrem Nutzungverhalten von Musik befragt. Aus der breit angelegten Untersuchung, die in Kürze unter http://www.musiksoziologie.at/?PageId=1645 nachgelesen werden kann, präsentierte der Projektleiter die zentralen Ergebnisse zur Musiknutzung im Internet, zu den Musikpräferenzen der Österreicherinnen und Österreicher für bestimmte Musikgenres und zu den Ausgaben für Musik.

Die Folien zur Präsentation sind hier verfügbar.

Eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der Untersuchung kann hier herunter geladen werden.

29
Sep
09

Woodstock: Mythos und historische Fakten. Eine Spurensuche von Sabine Nikolay

Zum Abschluss der Serie über das Woodstock-Festival des Jahres 1969 hat die Historikerin und Journalistin, Sabine Nikolay, einen ausführlichen Gastbeitrag für diesen Blog verfasst, in dem den vielen Widersprüchen in den Erinnerungsbüchern der wichtigsten Protagonisten (siehe Rezensionen zu Roberts et al., 1974 und Lang 2009) des Festivals nach gegangen wird. In zahlreichen Interviews mit den Organisatoren Michael Lang und Joel Rosenman sowie weiterer Verantwortlicher und dem Musiker Joe McDonald hat sie den Ereignissen in den Catskill Mountains des Jahres 1969 nachgespürt und einen Versuch unternommen, den Woodstock-Mythos ein wenig zu lüften. Der Beitrag bietet neue Einblicke und Erkenntnisse in die von vielen Anekdoten und sich widersprechenden Narrationen überwucherten Geschichte der Woodstock Music &  Art Fair 1969. Weiterlesen ‘Woodstock: Mythos und historische Fakten. Eine Spurensuche von Sabine Nikolay’




 

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