In einem kürzlich von Robert G. Hammond, Professor an der North Carolina University, veröffentlichten Working Paper wird der Einfluss von auf Filesharing-Netzwerken unauthorisiert veröffentlichter Musik-Alben auf reguläre Musikverkäufe untersucht. Darin kommt Hammond zum Ergebnis, dass der digitale und physische Albenverkauf keineswegs unter den durchgesickerten (“geleakten”) Veröffentlichungen leidet, sondern sogar profitiert: “[A]n album that became available in file-sharing networks one month earlier would sell 60 additional units” (S. 4). Interessant dabei ist, dass populäre, gut etablierte KünstlerInnen stärker vom Filesharing Pre-Release profitieren als weniger gut etablierte und junge Acts. Wie Hammond zu diesen Ergebnissen kommt, soll nun in weiterer Folge genauer dargelegt werden.
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