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Musikwirtschafts-Jour-fixe am 18. Januar 2012: Der wirtschaftliche Erfolg österreichischer Dialektpopmusik

Am Mi., 18. Januar 2012 findet ab 14:30 am IKM (Karlsplatz 2/2. Stock/Tür 9) ein Musikwirtschafts-Jour-fixe über den wirtschaftlichen Erfolg von österreichischer Dialektpopmusik am heimischen Musikmarkt statt. Florian Kunz wird dabei seine Diplomarbeit mit dem Titel “Der Erfolg österreichischer Dialektpopmusik am heimischen Musikmarkt” vorstellen und zur Diskussion stellen.

Eine Ankündigung von Florian Kunz  kann in weiterer Folge hier nachgelesen werden.

 

Verschiedene Formen der österreichischen Dialektsprache waren ab dem Ende der 1960er-Jahre ein wesentlicher Bestandteil in der Entwicklung der Popmusik des Landes, die weitläufig unter dem Begriff „Austropop“ bekannt wurde. Beschränkte man sich zuvor auf die Imitation der Vorbilder aus England und den USA, gelang es vor allem ab dem Jahr 1970 mit der Dialektwelle eine regionale und eigenständige kulturelle Identität in der heimischen Popmusik zu etablieren und dabei auch wirtschaftlich höchst erfolgreich zu agieren. Während etliche Protagonisten aus den ersten 25 Jahren der Dialektpopmusik in Österreich noch heute beachtliche Einnahmen aus Produkt-, Lizenz- und vor allem Live-Geschäft generieren, blieben ökonomisch ähnlich relevante Nachwuchskünstler aus diesem Segment bis zuletzt eher die Ausnahme. Belege dafür finden sich etwa in Absatzzahlen für Tonträger, Marktanteilen und Verkaufshitparaden, genauso aber auch in der Präsenz in den Medien oder auf den Konzertbühnen des Landes. Die Produktionsbedingungen und das Marktumfeld sind seit dem Aufkommen der Dialektwelle innerhalb der Landesgrenzen und auch global einer sehr dynamischen Entwicklung ausgesetzt. Die Veränderungen reichen dabei von den wahrgenommenen Aufgaben der Künstler und ihrer direkten Kooperationspartner über Einnahmequellen und Vertriebskanäle bis zum Verhalten der phonographischen Industrie und der Medienlandschaft.
Die Ergebnisse der vorliegenden Diplomarbeit und somit auch die Themen des kommenden Musikwirtschafts-Jour-fixe sind eine ökonomische Betrachtung der Geschichte der österreichischen Dialektpopmusik sowie der Ausprägungen ihres wirtschaftlichen Erfolgs im Zeitverlauf. Darüber hinaus werden die Entwicklung der Produktionsbedingungen, des Marktumfelds und der handelnden Akteure chronologisch analysiert, etwa technologischer Wandel, Vertrieb, Rechtslage, Organisation und Verhalten der phonographischen Industrie und darin tätiger Unternehmen, Institutionen und Personen sowie die Nachfrage seitens der Konsumenten.

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