Am 15. November 2011 hat Frau Mag.a Ivona Đermanović im Rahmen des Musikwirtschafts-Jour-fixe die zentralen Ergebnisse zu ihrer Diplomarbeit mit dem Titel “Ethnische Ökonomie am Beispiel des Livemusik-Sektors populärer Balkanmusik in Wien” präsentiert und mit den Gästen diskutiert. Es hat sich dabei gezeigt, dass den Musikszenen von ethnischen Minderheiten in Wien – hier im Speziellen jene der ex-jugoslawischen Diaspora – eine in sich geschlossene Parallelwelt mit einer eigenen wirtschaftlichen Infrastruktur darstellt, die nur wenig Anknüpfungspunkte zu der hiesigen ”österreichischen” Musikszene hat. Vielmehr bestehen intensive Beziehungen zur “alten Heimat”, die sich unter anderem auch im Musikgeschmack niederschlagen, wobei dieser durchaus nicht homogen ist, sondern viele Schattierungen und Differenzierungen aufweist.
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