Archiv für November 2010

25
Nov
10

Die wirtschaftliche Bedeutung des Schlagers – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 24. November 2010

Prof. Martin Lücke von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Campus München war im Rahmen des Musikwirtschafts-Jour-fixe zu Gast, um über die wirtschaftliche Bedeutung des Schlagers zu referieren und mit den erschienen Gästen zu diskutieren. Dabei wurde schnell klar, dass Schlager und volkstümliche Musik im so genannten GSA-Markt (Germany-Switzerland-Austria sowie Südtirol) wirtschaftlich höchst relevant sind. So lag der Anteil von Schlager/volkstümlicher Musik 2009 in Deutschland bei 10,5% des Gesamtmarktes für physische und nicht-physische Musikprodukte (recorded music), was einem Umsatzvolumen von EUR 160 Mio. entspricht. Aber auch im Live-Markt sowie in Hörfunk und Fernsehen spielt dieses Genre in den deutschsprachigen Ländern eine bedeutende wirtschaftliche Rolle, die sich auch in bemerkenswerten Charterfolgen niederschlägt. 

Präsentationvon Prof. Martin Lücke: Die wirtschaftliche Bedeutung des Schlagers

Die Zusammenfassung dieses Jour-fixe-Termins kann nun in der Folge hier nachgelesen werden: Weiterlesen ‘Die wirtschaftliche Bedeutung des Schlagers – Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 24. November 2010′

23
Nov
10

mica focus am 3.12.2010: Digitalisierung und ästhetischer Wandel

Die gegenwärtig sich vollziehende digitale Revolution führt in vielen Bereichen der Musikindustrie zu gravierenden Veränderungen. Die Prozesse und Strukturen der Produktion, Distribution und Rezeption von Musik haben sich in kürzester Zeit umgeformt. Neue Player sind in den Markt eingetreten und angestammte Unternehmen kämpfen ums wirtschaftliche Überleben. Die  Musikfans haben sich von passiven Konsument/innen zu aktiven Nutzer/innen gewandelt, die in vielerlei Hinsicht in der Erstellung und Verbreitung von Musik involviert sind. Und dennoch erscheint es so, dass gerade die Musik selbst in ihrer Ästhetik sich derzeit nicht verändert. Zwar haben sich die Produktionsbedingungen vollständig umgeformt, aber die große ästhetische Revolution scheint ausgeblieben zu sein. Das ist umso erstaunlicher, da andere Strukturbrüche in der Musikindustrie - man denke an die Jazz-Revolution in den 1920er Jahren oder die Rock ‘n’ Roll-Revolution in den 1950er Jahren – stets mit einem markanten ästhetischen Wandel der Musikstile und -genres einhergingen.

Vor diesem Hintergrund ist die am Fr., 3. Dezember 2010 ab 17.00 im mica (Stiftgasse 29, 1070 Wien) stattfindende Podiumsdiskussion mit dem Titel „Digitalisierung und ästhetischer Wandel“ besonders spannend. In diesem Rahmen erörtern Musiker/innen und Wissenschaftler/innen die Frage: „Welche  ästhetischen Veränderungen ergeben sich aus der Vielfalt an neuen Produktions-, Verwertungs- und Kommunikationsmöglichkeiten für Musikschaffende?“

Weiterlesen ‘mica focus am 3.12.2010: Digitalisierung und ästhetischer Wandel’

18
Nov
10

Neue Töne Music Talks: Focus Musikmanagement am 7.12. 2010 im MICA

Am Di., 7. Dezember findet im MICA – Music Information Center Austria (Stiftgasse 29, 1070 Wien) um 19.00 die Auftaktveranstaltung der „Neue Töne Music Talks“ mit dem Focus Musikmanagement statt.

Die „Neue Töne Music Talks“ verstehen sich als Vorbereitung des Förder-Calls „Focus Musik“ von departure. Im Juni 2011 startet departure den Themen-Call „Focus Musik“ unter dem Titel „Neue Töne der Musikwirtschaft“. Für innovative Projekte in der Musikwirtschaft steht eine Gesamtfördersumme von rund 800.000 Euro zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit departure und dem Musikwirtschaftsexperten Peter Tschmuck wird The Gap bis dahin neue Perspektiven der Musikwirtschaft beleuchten, erfolgreiche Projekte vorstellen, Entwicklungen aufzeigen. Das Ziel: möglichst gute und weitsichtige Einreichungen. Musik aus Österreich boomt, die Strukturen dafür sollen es auch.

Am 7. Dezember wird der Focus dabei auf das Musikmanagement gerichtet sein. Es diskutieren unter der Leitung von Stefan Niederwieser (The Gap), Sabina Hank (Meander Records/Künstlerin und Labelbetreiberin), Tom Nieuwebour (K7 Records , Berlin), Katha Schinkinger (Katha PR/ Artist Management Bunny Lake uvm.) und Univ. Prof. Dr. Carsten Winter (Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover).

Anmeldung unter http://mono.at/neuetoene-rsvp

Teilnahme kostenlos

Weiterlesen ‘Neue Töne Music Talks: Focus Musikmanagement am 7.12. 2010 im MICA’

17
Nov
10

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 24. November 2010: Die wirtschaftliche Bedeutung des Schlagers

Am 24. November 2010 findet ab 14.30 am IKM (Karlsplatz 2/2. Stock/Tür 9) der nächste Musikwirtschafts-Jour-fixe zur wirtschaftlichen Bedeutung des Schlagers statt. Zu diesem Thema wird Dr. Martin Lücke, Professor für Medienmanagement, insbesondere Musikmanagement, der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, Campus München, sein. Er hat 2008 die Ausstellung „Melodien für Millionen. Das Jahrhundert des Schlagers“  im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland kuratiert und in diesem Zusammenhang sich intensiv mit den ästhetischen, sozialen und wirtschaftlichen Grundlagen des Schlagers seit dem späten 19. Jahrhundert beschäftigt.

In seinem Impulsreferat wird Prof. Lücke der Frage nachgehen, welche wirtschaftliche Bedeutung der Schlager historisch für die Musikwirtschaft hatte und welche aktuellen Tendenzen auf dem Tonträger-, Live- und Fernsehmarkt derzeit zu erkennen sind.

In der Folge kann noch eine kurze Einführung in die Thematik des Jour-fixe am 24. November nachgelesen werden:

Weiterlesen ‘Musikwirtschafts-Jour-fixe am 24. November 2010: Die wirtschaftliche Bedeutung des Schlagers’

12
Nov
10

Rezension: Die Wiener Jazzszene

Stefanie Bramböcks hervorragende Diplomarbeit ist Dank eines Wissenschaftsstipendiums der Stadt Wien im deutschen Peter-Lang-Verlag in Buchform unter dem Titel „Die Wiener Jazzszene. Eine Musikszene zwischen Selbsthilfe und Institution“ erschienen. Heute Abend fand dazu die Buchpräsentation im ORF Kulturcafé statt, die ich zum Anlass nehmen möchte, das Buch ausführlich zu rezensieren.

Stefanie Bramböck, 2010, Die Wiener Jazzszene. Eine Musikszene zwischen Selbsthilfe und Instution. Frankfurt am Main etc.: Peter Lang Verlag. ISBN: 978-3-631-59652-4, EUR 40,90.

Die Arbeits- und Produktionsbedingungen der Wiener Jazzszene: Zusammenfassung des Musikwirtschafts-Jour-fixe vom 20. Mai 2009 

Weiterlesen ‘Rezension: Die Wiener Jazzszene’

03
Nov
10

Buchpräsentation: Die Wiener Jazzszene

Ich freue mich sehr, diese Veranstaltung im ORF Kulturcafé am 12. November 2010 ankündigen zu dürfen. Mag.a Stefanie Bramböck wird dabei ihr Buch „Die Wiener Jazzszene. Eine Musikszene zwischen Selbsthilfe und Institution“ vorstellen. Es handelt sich dabei um ihre hervorragende Diplomarbeit, die von der Kulturabteilung der Stadt Wien mit einem Wissenschaftsstipendium gefördert wurde und vor Kurzem im deutschen Peter-Lang-Verlag erschienen ist.

Buchpräsentation am 12. November 2010 von 19.00 bis 20.30 im ORF Kulturcafé (Argentinierstraße 30a, 1040 Wien) moderiert vom Ö1-Jazzexperten Andreas Felber mit einem Live-Einstieg auf Ö1 von 19.30-20.00.

Stefanie Bramböck, 2010, Die Wiener Jazzszene. Eine Musikszene zwischen Selbsthilfe und Instution. Frankfurt am Main etc.: Peter Lang Verlag. ISBN: 978-3-631-59652-4, EUR 40,90.

Weiterlesen ‘Buchpräsentation: Die Wiener Jazzszene’




 

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