Archiv für 26. März 2010

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Neue Geschäftsmodelle in der Musikindustrie: Magnatune

Magnatune ist ein in Berkeley, Kalifornien beheimatetes Online-Label, das 2003 von John Buckman gegründet wurde, um den damals üblichen Geschäftsmodelle eine Alternative entgegen zu setzen. So haben die MusikkonsumentInnen die Möglichkeit sämtliche Tracks in vollem Umfang und in guter Qualität via Stream Probe zu hören, bevor sie gegen ein Flatrate von US$ 15 pro Monat den gesamten Katalog von derzeit 738 Alben mit 10.048 Einzeltracks per Download erwerben können. Die Musikauswahl reicht dabei von elektronischer Musik über New Age, World, Klassik, Jazz, Blues, Metal & Punk bis hin zu Rock und Pop, wobei es sich in allen Genres um Nischenrepertoire von noch wenig bekannten KünstlerInnen handelt. Die Tracks sind DRM-frei in diversen digitalen Formaten (WAV, MP3, OGG, FLAC und AAC) verfügbar. Das impliziert natürlich auch, dass die Files weitergegeben und getauscht werden können und Magnatune fordert seine KundInnen sogar auf das zu tun. Die MusikerInnen können ihre Musik unter Creative Commons Lizenz verfügbar machen und erhalten im Gegenzug dafür 50% aller Umsätze. Die Vereinbarung bezieht sich dabei immer nur auf den einzelnen Titel und ist nicht-exklusiv. Magnatune bietet also ein kommerzielles Musik-Flatratemodell an, bei dem die KundInnen nicht nur DRM-frei Musik downloaden können, sondern die erworbenen Titel vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen (z.B. über die eigene Website, über Facebook oder Twitter, aber auch über P2P-Tauschbörsen) sowie auch Bearbeitungen des Werks wie auch des Werkinhalts vornehmen dürfen, sofern die Namensnennung der UrheberInnen erfolgt und keine kommerzielle Absichten verfolgt werden. Weiterlesen ‘Neue Geschäftsmodelle in der Musikindustrie: Magnatune’




 

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