Archiv für März 2010

31
Mrz
10

Neue Geschäftsmodelle in der Musikindustrie: REBEAT

REBEAT ist das Ergebnis einer Verärgerung. Denn Günter Loibl wollte, nachdem iTunes in Österreich online gegangen war, seine Musik dort hineinstellen und fand, dass das Procedere sehr umständlich war. Und bei anderen Portalen wie Musicload oder OD2 war es auch nicht anders. So entschied er, eine Software programmieren zu lassen, die es ermöglicht, ohne großen Aufwand die digitalen Musikfiles bei diversen Musik-Onlineshops hinauf laden zu können. Finanziert durch einen Investitionszuschuss der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) war nach zwei Jahren Entwicklungszeit 2007 der Prototyp der Software fertig gestellt und war so einfach zu bedienen, dass nichts mehr einem kommerziellen Einsatz im Wege stand. Ohne Marketingbudget aber mit viel Überzeugskraft gelang es dem Tullner Jungunternehmer viele Label und Musikschaffende von den Vorzügen der Software zu überzeugen. Bis dato haben 1.736 Label aber auch Verlage, Aufnahmestudios und MusikerInnen die Möglichkeit genutzt über REBEAT bei derzeit rund 300 Online- und Mobilemusikplattformen ihre Produkte zum Kauf anzubieten.

Präsentation von Günter Loibl im Rahmen des Musikwirtschafts-Jour-fixe am 31. März 2010

Wie REBEAT genau funktioniert und welches Geschäftsmodell dahinter steht, kann hier nachgelesen werden. Weiterlesen ‘Neue Geschäftsmodelle in der Musikindustrie: REBEAT’

30
Mrz
10

Zweiter Musikwirtschaftsdialog: Quo vadis Musik-Verwertungsgesellschaften?

Am Mi., 14. April 2010 findet ab 19:30 im Wiener ORF Kulturcafé in der Argentinierstraße 30a, 1040 Wien die zweite Diskussionsrunde der Veranstaltungsreihe “Musikwirtschaftsdialoge”  der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation mit dem Radiosender Ö1 zum Thema “Quo vadis Musik-Verwertungsgesellschaften?” statt. Ursula Sedlaczek, Geschäftsführerin der AustroMechana, und Leonhard Leeb, Musiker, Jurist und Lehrender an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (siehe Buchbesprechung „Der Wert künstlerischer Arbeit“) werden dabei versuchen aus der jeweiligen Perspektive diese Frage zu beantworten und mit dem Publikum zu diskutieren.

Informationsflyer zum Herunterladen und Weitergeben

Wer nicht im ORF Kulturcafé mit dabei sein kann, hat auch dieses Mal die Möglichkeit, via Live-Stream die Veranstaltung mitzuverfolgen.

Hier geht’s zum LIVE-Stream der Musikwirtschaftsdialoge

Weiterlesen ‘Zweiter Musikwirtschaftsdialog: Quo vadis Musik-Verwertungsgesellschaften?’

26
Mrz
10

Neue Geschäftsmodelle in der Musikindustrie: Magnatune

Magnatune ist ein in Berkeley, Kalifornien beheimatetes Online-Label, das 2003 von John Buckman gegründet wurde, um den damals üblichen Geschäftsmodelle eine Alternative entgegen zu setzen. So haben die MusikkonsumentInnen die Möglichkeit sämtliche Tracks in vollem Umfang und in guter Qualität via Stream Probe zu hören, bevor sie gegen ein Flatrate von US$ 15 pro Monat den gesamten Katalog von derzeit 738 Alben mit 10.048 Einzeltracks per Download erwerben können. Die Musikauswahl reicht dabei von elektronischer Musik über New Age, World, Klassik, Jazz, Blues, Metal & Punk bis hin zu Rock und Pop, wobei es sich in allen Genres um Nischenrepertoire von noch wenig bekannten KünstlerInnen handelt. Die Tracks sind DRM-frei in diversen digitalen Formaten (WAV, MP3, OGG, FLAC und AAC) verfügbar. Das impliziert natürlich auch, dass die Files weitergegeben und getauscht werden können und Magnatune fordert seine KundInnen sogar auf das zu tun. Die MusikerInnen können ihre Musik unter Creative Commons Lizenz verfügbar machen und erhalten im Gegenzug dafür 50% aller Umsätze. Die Vereinbarung bezieht sich dabei immer nur auf den einzelnen Titel und ist nicht-exklusiv. Magnatune bietet also ein kommerzielles Musik-Flatratemodell an, bei dem die KundInnen nicht nur DRM-frei Musik downloaden können, sondern die erworbenen Titel vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen (z.B. über die eigene Website, über Facebook oder Twitter, aber auch über P2P-Tauschbörsen) sowie auch Bearbeitungen des Werks wie auch des Werkinhalts vornehmen dürfen, sofern die Namensnennung der UrheberInnen erfolgt und keine kommerzielle Absichten verfolgt werden. Weiterlesen ‘Neue Geschäftsmodelle in der Musikindustrie: Magnatune’

22
Mrz
10

Blog zur Musikwirtschaftsforschung nun auch in ENGLISCH

Der Blog zur Musikwirtschaftsforschung ist heute mit den von der deutschen Version her bekannten Features in englischer Sprache online gegangen: http://musicbusinessresearch.wordpress.com/

Schrittweise werden die meisten Artikel auch in englischer Übersetzung verfügbar gemacht und neue Artikel sowohl in deutscher wie auch englischer Fasung zu lesen sein. Die Informationen über die „Vienna Music Business Research Days“, über die „Internationale Gesellschaft für Musikwirtschaftsforschung“, über „wissenschaftliche Arbeiten“ und die ausführliche „Buch-Bibliographie“ sind bereits verfügbar.

Vieles Weitere wird noch folgen!

19
Mrz
10

Musikinformationstage von wienXtra/soundbase

Vom 23.3. bis 25.3.2010 findet in wienXtra-ifp8, Albertgasse 35/II jeweils ab 19.00 der Drei-Tages-Workshop „Musikinformationstage“ statt, auf dem sich Musikschaffende Tipps und Informationen von Branchenexperten kostenlos holen können.

Ein Kurzprogramm und weitere Informationen können hier nachgelesen werden: Weiterlesen ‘Musikinformationstage von wienXtra/soundbase’

12
Mrz
10

Musikwirtschafts-Jour-fixe am 31. März 2010: Neue Geschäftsmodelle in der Musikindustrie – REBEAT

Am 31. März 2010 wird Günter Loibl, Gründer und Geschäftsführer von REBEAT, im Musikwirtschafts-Jour-fixe ab 14.30 am IKM (Karlsplatz 2/2. Stock/Tür 9) zu Gast sein. REBEAT ist eine Onlineplattform, die eine Software anbietet, mit der MusikerInnen ihre Produktionen in mehr als 300 Download-Portalen, wie iTunes, Musicload, Napster, Nokias Comes-with-Music etc., zu einem leistbaren Preis hineinstellen lassen können. Unser Gast wird aber nicht nur die Funktionsweise der REBEAT Digital Software und andere Serviceleistungen vorstellen, sondern auch die wirtschaftlichen Hintergründe und Potenziale des Unternehmens beleuchten.

12
Mrz
10

Call-for-Papers: All You Need Is Image?!

Die Arbeitsgemeinschaft „music/media/publishing“ des Instituts für Musikwissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz plant die Herausgabe eines Sammelbandes mit dem Titel „All You Need Is Image?” Der Call-for-Papers richtet sich an DiplomandInnen und DoktorandInnen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen, die sich schwerpunktmäßig mit Imagebildung und Imagevermittlung im Musikbereich beschäftigen.

Abgabetermin für die 5 bis 8seitigen Beiträge ist der 20. Mai 2010. Die Beiträge sollen im doc./rtf-Format an die Adresse musicmedia@gmx.at geschickt werden. Welche Beiträge ausgewählt wurden, wird Ende Juli 2010 bekannt gegeben.

Weiterführende Informationen sind unter http://www.uni-graz.at/muwi2www/muwi2www_ag-2.htm abrufbar.

Call-for-Papers

Informationen zu den HerausgeberInnen




 

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