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Die Klassische Musik steht nicht gerade im Ruf die Speerspitze der digitalen Revolution in der Musikindustrie zu sein. Ganz im Gegenteil: Ihr wird nachgesagt besonders konservative Hörerschichten zu bedienen, an denen die digitale Revolution mit all ihren Veränderungen spurlos vorbei gegangen sei. Ob dieses Klischee so noch stimmt, wird im 3. Austrian Mobile Music Day unter dem Titel ClassiX 2.0 an der Donau-Universität in Krems, der vom Zentrum für zeitgenössische Musik ausgerichtet wird, beleuchtet werden. Namhafte Vortragende und Diskutanten aus Österreich, Deutschland und Großbritannien werden dabei sicherlich interessante Einblicke bieten. Um Anmeldung wird erbeten unter: www.donau-uni.ac.at/mobilemusic Der Programmfolder lässt sich hier herunterladen; das ClassiX 2.0-Plakat hier. In weiterer Folge kann nun die Programmankündung der Veranstalter nachgelesen werden: Weiterlesen ’3. Austrian Mobile Music Day: ClassiX 2.0′ |
Archiv für Februar 2010
In einer Studie von Professor Raghuram Iyengar an der Wharton School der University of Pennsylvania wird dargelegt, dass die KonsumentInnen aus À-la-carte-Download-Angeboten (wie z.B. iTunes) einen höheren Nutzen ziehen als aus Abonnement-Modellen (wie z.B. eMusic). Darüber hinaus versucht der Studienautor Anhaltspunkte dafür zu liefern, wie die Online-Musikanbieter die Preisstruktur für ihr Angebot optimal gestalten können. Dabei wird die gegenwärtige Lizenzpolitik der Labels als suboptimal angesehen, da sie den Online-Musikanbieter zu hohe Lizenzgebühren verrechnen. Wie Raghuram Iyengar zu diesen Ergebnissen kommt und wie sie zu bewerten sind, kann nun in der Folge nachgelesen werden. Weiterlesen ‘Die optimale Preispolitik für Online-Musikanbieter’
Pro und Contra Musik-Flatrate – Zusammenfassung des Musikwirtschaftsdialogs vom 10. Februar 2010
Im ersten Musikwirtschaftsdialog trafen am 10. Februar im vollkommen überfüllten Wiener ORF Kulturcafé der Soziologe und Internetaktivist Volker Grassmuck sowie der Geschäftsführer des Bundesverbands der Musikindustrie in Deutschland (BVMI), Stefan Michalk, aufeinander, um die Pros und Contras zu einer Musik- bzw. Kulturflatrate zu diskutieren. Einig waren sich die beiden Diskutanten eigentlich nur darin, dass es in Zukunft Musik-Flatrate-Modelle geben wird, wobei der Musikindustrie-Vertreter dabei an kommerzielle Angebote wie etwa an „Comes-With-Music“ des Mobiltelefon-Herstellers Nokia dachte, wohingegen Volker Grassmuck an die Umsetzbarkeit eines Abgabenmodells, das von den Verwertungsgesellschaften getragen werden könnte, glaubte. Darüber hinaus offenbarten sich in der Diskussion fundamentale Gegensätze im zugrunde liegenden Menschenbild – Filesharer als Musikdiebe vs. neue Tauschkultur im Netz –, bei der Einschätzung der technischen Umsetzbarkeit, bei der Frage nach der Verteilung der zu erwartenden Einnahmen und bei den Kosten, die eine Musik-Flatrate verursachen würde.
Auf dieser Seite der mdw kann der Mitschnitt der Veranstaltung in voller Länge nachgehört werden.
Am Mi., 10. Februar 2010 findet ab 19:30 im Wiener ORF Kulturcafé in der Argentinierstraße 30a, 1040 Wien die erste Diskussionsrunde der Veranstaltungsreihe „Musikwirtschaftsdialoge“ der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation mit dem Radiosender Ö1 zum Thema „Pro und Contra Musik-Flatrate. Wer bezahlt die Rechnung?“ statt. Der Professor an der Universität São Paulo, Volker Grassmuck, ein langjähriger Befürworter der Kulturflatrate, und der Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie in Deutschland, Stefan Michalk, werde ihre unterschiedlichen Positionen zu diesem Thema vor Publikum austauschen. Wer nicht die Gelegenheit hat, direkt im ORF Kulturcafé anwesend zu sein, hat die Möglichkeit, die Veranstaltung als Live-Stream mitzuverfolgen.
Hier geht’s zum LIVE-Stream der Musikwirtschaftsdialoge
Weiterlesen ‘Erster Musikwirtschaftsdialog: „Pro und Contra Musik-Flatrate“’
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