„Sound Branding. Grundlagen der akustischen Markenführung“ ist als Masterthese, verfasst von Paul Steiner, im Rahmen des Lehrgangs Musikmanagement an der Donau-Universität Krems entstanden und beim Gabler Verlag als Monografie erschienen. Die Arbeit deckt das noch junge Forschungsfeld des Sound bzw. Audio Branding ab, bei dem es darum geht, eine nachhaltig wirkende, akustische Präsenz einer Marke – quasi „die klangliche Übersetzung einer Marke“ (S. 36) – zu erstellen. Dabei geht das Sound Branding weit über den üblichen Einsatz von Sound Logos, Jingles oder Marken-Songs hinaus. Sound Branding ist vielmehr „integraler Bestandteil des Markenmanagements“ (S. 37) und somit Teil eines Corporate Sound, der sich in den letzten Jahren als Teil der Corporate Identity (CI) neben dem Corporate Design, der Corporate Behaviour und der Corporate Communication etablieren konnte. Was Sound Branding nun im Detail ist und welche Aufgaben ihm in der Markenführung zukommen, legt der Autor in seinem interessanten Buch dar. Weiterlesen ‘Rezension: Sound Branding’
Archiv für Oktober 2009
Rezension: Sound Branding
Am 21. Oktober 2009 fand am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) der Musikwirtschafts-Jour-fixe zum Thema „Audiobranding“ statt. Frau Mag. Irene Stepniczka hat dabei aus Ihrer sehr lesenswerten Dissertation mit dem Titel „Genese, Wirkungszusammenhang und möglicher Nutzen funktioneller Musik innerhalb des Marketings“ referiert und sehr interessante Einblicke in den gegenwärtigenm Stand der Forschung zu diesem Thema geboten. Kernaussage ihrer Vortrags war, dass Audiobranding zwar von den Verantwortlichen in den Werbeagenturen und Unternehmen als wichtiger Bestandteil der Markenführung angesehen wird, aber in den von der Autorin durchgeführten Befragungen noch wenig konkrete Umsetzungsschritte hinsichtlich einer integrierten Audiobranding-Strategie erkennbar sind. So fehlt es gänzlich an einer Ausbildung zur/m Audiobrand-Designer/in, bei den Werbeagenturen fehlt es meist noch an Know-How und in den Unternehmen wird Audiobranding zwar als wichtig erachtet, es werden aber meist nur einzelne Elemente des Audiobranding umgesetzt.
Die Präsentation von Frau Mag. Stepniczka zum Thema „Audiobranding“.
Der erste Musikwirtschafts-Jour-fixe-Termin am Mi., 21.10. ab 14.30 am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (Karlsplatz 2/2. Stock/Tür 9) ist dem brisanten Thema Audiobranding gewidmet. Irene Stepniczka wird dazu die Erkenntnisse aus ihrer jüngst fertig gestellten Dissertation zu diesem Themenkomplex berichten und zur Diskussion stellen.
Der Autor von „Ripped”, Greg Kot, ist seit 1990 Musikjournalist für die Chicago Tribune, für die er auch in seinem Blog „Turn It Up“ regelmäßig über musikwirtschaftliche Themen schreibt. Er schreibt auch regelmäßig für den Rolling Stone, Entertainment Weekly, Guitar World sowie für Vibe und präsentiert die US-weit ausgestrahlte Radiosendung „Sound Opinions“. Im Mai 2009 legte Kot nun dieses Buch vor, in das viele Interviews mit Musikern und Vertretern der Musikindustrie wie auch viel Recherchematerial eingeflossen sind. In zwanzig Kapitel versucht der Autor, die gegenwärtige Umbruchsituation in der Musikindustrie vor allem aus Sicht der Musiker und Bands darzustellen und liefert dabei viele interessante Details und Hintergrund-Informationen. Weiterlesen ‘Rezension: Ripped – How the Wired Generation Revolutionized Music’
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