Archiv für 14. August 2009

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40 Jahre Woodstock – Wirtschaftsdebakel und Mythos

Am 15. August 2009 jährt sich zum 40. Mal der Beginn jenes dreitägigen Musikfestivals, das wie kein anderes zum Mythos geworden ist: Woodstock. Das ist angesichts des organisatorischen Chaos und der wetterbedingten katastrophalen Zustände erstaunlich. Noch dazu sind sich die Kommentatoren weitgehend einig, dass Woodstock weder in musikhistorischer noch in musikwirtschaftlicher Hinsicht keineswegs als herausragend zu bezeichnen ist. Von den 32 am Festival auftretenden Acts war Woodstock gerade einmal für drei das Sprungbrett zu einer internationalen Karriere. Der Großteil aber hatte schon davor lukrative Plattenverträge in der Tasche und genoss mehr oder weniger Starruhm. Das ist auch wenig überraschend, denn Woodstock war von den Organisatoren als gewinnbringende Veranstaltung geplant worden. Dazu brauchte man zugkräftige Acts, die eine entsprechend hohe Gage forderten: Die reichte von US$ 2.500 (2009: US$ 14.700) für The Grateful Dead bis zur Höchstgage von US$ 18.000 (2009: US$ 105.800) für die Jimi Hendrix Experience (Schäfer 2009: 25). Dementsprechend hohe Kartenpreise sollten daher auch für einen Gewinn sorgen: US$ 7 für einen Tag, US$ 13 für zwei Tage und US$ 18 für alle drei Tage (Schäfer 2009: 8). 2009 wären das US$ 41,10 für einen Tag, US$ 76,40 für zwei Tage und US$ 105,80 für alle drei Tage. Worin liegt also das Geheimnis, dass eine dermaßen kommerzielle Angelegenheit zum Höhepunkt der Hippie-Bewegung werden konnte und 40 Jahre danach immer noch für Gesprächsstoff sorgt? Weiterlesen ’40 Jahre Woodstock – Wirtschaftsdebakel und Mythos’




 

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