Die beiden Autorinnen, Brigitte Andersen und Marion Frenz, von der University of London haben im Auftrag von Industry Canada in einer Studie erhoben, wie sich das P2P File-Sharing auf den Verkauf von Musik (auf Tonträger und kostenpflichtiger Downloads übers Internet) auswirkt. Sie konnte dabei auf eine für die kanadische Regierung repräsentative Befragung über die Musikrezeption zurückgreifen, die verallgemeinerbare Aussagen zulässt. Das zentrale Ergebnis ihrer Untersuchung ist, dass für 1 Album, das über ein P2P File-Sharing-System herunter geladen wird, 0,44 CDs mehr verkauft werden. Oder anders gesagt, wenn 3 Alben herunter geladen werden, wird mindestens eine CD mehr verkauft. Zudem konnten sie auch einen positiven Zusammenhang zwischen Musikkäufen und andere Formen des Entertainments wie Kinobesuche, Videospiele und Konzertbesuche feststellen. Wie sie zu diesen Ergebnissen kommen und diese zu interpretieren sind, soll in weiterer Folge nun genauer analysiert werden. Weiterlesen ‘Wie böse ist das File-Sharing? – Teil 5′
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