18
Nov
14

Der Kampf der Musikindustrie gegen Filesharing & Co. – Teil 11: Grooveshark

Ziemlich genau vor 15 Jahren hat die erste Musiktauschbörse, Napster, zu ihrem Höhenflug angesetzt und die VertreterInnen der phonografischen Industrie in Angst und Schrecken versetzt (Geschichte von Napster Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5). In dieser Blog-Serie möchte ich allerdings die Geschichte des Kampfes der Musik- und Filmindustrie gegen Filesharing, Filehosting und das Usenet in der Nachfolge von Napster in ausführlichen Beiträgen nachzeichnen. Dabei wird sichtbar, welche Strategie die Industrieverbände dabei eingeschlagen und welchen Erfolg sie dabei hatten. Es wird aber auch gezeigt, wie sich die Rechtsprechung in den USA und in Europa über die Zeit hinweg geändert hat und welche zusätzlichen legistischen Maßnahmen dagegen getroffen wurden. Insgesamt entsteht ein Bild eines “Wettrüstens” zwischen Unterhaltungsindustrien und Softwareanbietern, die die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Mediendateien ermöglichen.

Teil 11 beschäftigt sich mit dem Fall Grooveshark, einem US-amerikanischen Musikstreaming-Service, das sich als legale Alternative zu den P2P-Filesharing-Angeboten 2006 positioniert hat und auch in Lizenzverhandlungen mit den Majors eingetreten war. Allerdings stellte ich heraus, dass der Songkatalog nicht nur über Filesharing, sondern auch direkt über Uploads durch MitarbeiterInnen des Dienstes massiv erweitert worden war. Das führte im September 2014 zur Verurteilung wegen Urheberrechtsverletzungen durch ein New Yorker Bezirksgericht, was wohl das Aus von Grooveshark bedeutet.

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06
Nov
14

Der Kampf der Musikindustrie gegen Filesharing & Co. – Teil 10: MP3tunes

Ziemlich genau vor 15 Jahren hat die erste Musiktauschbörse, Napster, zu ihrem Höhenflug angesetzt und die VertreterInnen der phonografischen Industrie in Angst und Schrecken versetzt (Geschichte von Napster Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5). In dieser sommerlichen Blog-Serie möchte ich allerdings die Geschichte des Kampfes der Musik- und Filmindustrie gegen Filesharing, Filehosting und das Usenet in der Nachfolge von Napster in ausführlichen Beiträgen nachzeichnen. Dabei wird sichtbar, welche Strategie die Industrieverbände dabei eingeschlagen und welchen Erfolg sie dabei hatten. Es wird aber auch gezeigt, wie sich die Rechtsprechung in den USA und in Europa über die Zeit hinweg geändert hat und welche zusätzlichen legistischen Maßnahmen dagegen getroffen wurden. Insgesamt entsteht ein Bild eines “Wettrüstens” zwischen Unterhaltungsindustrien und Softwareanbietern, die die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Mediendateien ermöglichen.

Der Teil 10 der Serie dreht sich um das Cloud-basierte Streamingportal MP3tunes, das Michael Robertson 2005 gegründet hatte. Damit forderte er die Musikindustrie ein weiteres Mal heraus, nachdem ihm bereits mit dem 1997 gegründeten Musikschließfach MP3.com eine Klage der Musik-Majors wegen Urheberrechtsverletzung  eingebracht hatte. Wie es Robertson dieses Mal ergangen ist, kann in weitere Folge hier nachgelesen werden.

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05
Nov
14

Die Produktivität von Musikkulturen – Wissenschaftliche Tagung an der Universität Kassel, 14.-15. November 2014

Die Tagung widmet sich den (Entwicklungs-)Dynamiken von Musikkulturen unter dem Diktum der Produktivität. Die Kultur wird in den letzten Jahren verstärkt aus kulturwirtschaftlicher Perspektive betrachtet. Begriffe aus der Wirtschaftswissenschaft gelangen verstärkt in kulturwissenschaftliche Diskurse und erfahrten dabei Anpassungen und Umdeutungen. Welche Bedeutungen kann der Begriff “Produktivität“ im Hinblick auf Musikkulturen annehmen und wie lassen sich diese “gewinnbringend” anwenden, um aktuelle Entwicklungsdynamiken zu beschreiben?

Die Anmeldefrist läuft noch bis 9. November 2014 unter musikkulturen@gmx.de.

Die Teilnahmegebühren betragen: 45,- / 20,- ermäßigt für Studenten und Promovierende.

Veranstaltungsort ist die Universität Kassel, Institut für Musik (IfM), Konzertsaal (Untergeschoss), Mönchebergstr. 1, 34125 Kassel

Alle weiteren Informationen zur Tagung finden sich hier: http://musikkulturen.wordpress.com/

21
Okt
14

Der Kampf der Musikindustrie gegen Filesharing & Co. – Teil 9: Megaupload

Ziemlich genau vor 15 Jahren hat die erste Musiktauschbörse, Napster, zu ihrem Höhenflug angesetzt und die VertreterInnen der phonografischen Industrie in Angst und Schrecken versetzt (Geschichte von Napster Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5). In dieser sommerlichen Blog-Serie möchte ich allerdings die Geschichte des Kampfes der Musik- und Filmindustrie gegen Filesharing, Filehosting und das Usenet in der Nachfolge von Napster in ausführlichen Beiträgen nachzeichnen. Dabei wird sichtbar, welche Strategie die Industrieverbände dabei eingeschlagen und welchen Erfolg sie dabei hatten. Es wird aber auch gezeigt, wie sich die Rechtsprechung in den USA und in Europa über die Zeit hinweg geändert hat und welche zusätzlichen legistischen Maßnahmen dagegen getroffen wurden. Insgesamt entsteht ein Bild eines “Wettrüstens” zwischen Unterhaltungsindustrien und Softwareanbietern, die die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Mediendateien ermöglichen.

Im Teil 9 der Serie geht es um den noch gerichtsanhängigen Fall von Kim Dotcom alias Schmitz, der 2005 den Filehoster Megaupload gegründet hat. 2012 erhoben die US-Behörden Klage gegen Schmitz und weitere Verdächtige wegen organisierten Verbrechens und Bildung einer kriminellen Vereinigung zum Zweck der Begehung von Urheberrechtsverletzungen, Geldwäsche und Betrugs. Wie es dazu gekommen ist und wie es in diesem spektakulären Fall weitergeht, kann hier nachgelesen werden.

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14
Okt
14

5. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung im Rückblick

Logo VMBRD 2014Die 5. Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung beschäftigten sich dieses Jahr mit der Frage “How to Monetize Music in the Digital Age”? WissenschafterInnen und ExpertInnen der Musikbranche näherten sich dieser Frage aus unterschiedlicher Perspektive und kamen auch zu unterschiedlichen Antworten.

Erstmals fanden die Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung in Kooperation mit dem Waves Vienna Music Festival & Conference statt, was sich merklich in höheren BesucherInnenzahlen niederschlug. Ein zusätzlicher Konferenz-Track-Day fand erstmals am 3. Oktober 2014 statt, an dem MusikwirtschaftsforscherInnen aus Australien, Brasilien, Deutschland, Großbritannien, Kroatien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden, Spanien und Ungarn ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu unterschiedlichsten Themen der Musikwirtschaftsforschung präsentierten und zur Diskussion stellten.

Bereits zum vierten Mal fand der Young Scholars’ Workshop statt, in dem Studierende und MentorInnen/DiskutantInnen aus insgesamt 10 Ländern aufeinander trafen, um die Zwischenergebnisse von eingereichten Beiträgen, die aus noch laufenden Masterarbeits- und Doktorrats-Projekten abgeleitet wurden, zu beleuchten (mehr dazu auf der Website des Young Scholars’ Workshop 2014).

Viele der Vorträge und Diskussionen – inkl. der Präsentationsfolien – können Audio-Stream nachgehört werden. Bitte klicken Sie hier:

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01
Okt
14

5. Vienna Music Business Research Days

Logo VMBRD 2014Die 5. Vienna Musis Business Research Days widmen sich dieses Jahr dem Thema “How to Monetize Music in the Digital Age”. Die Konferenz findet im Joseph Haydn-Saal der  Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) vom 1.-3. October 2014 statt. Namhafte VertreterInnen der Musikindustrie wie auch der Wissenschaft aus der ganzen Welt werden dabei aufeinander treffen.

1. Okt., 10:00-18:00: Young Scholars’ Workshop (geschlossene Veranstaltung!)

1. Okt., 18:30-19:30: gemeinsame Konferenzeröffnung mit dem Waves Vienna Music Festival & Conference im Schönberg-Saal des Wiener Konzerthauses (Lothringer Straße 20, 1030 Wien).

2. Okt., 09:00-18:00: Erster Konferenztag im Joseph Haydn-Saal mit eingeladenen Vortragenden und DiskutantInnen, siehe Konferenzprogramm: http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/wiener-tage-der-musikwirtschaftsforschung-3/ 

3. Okt., 09:00-18:00: Zweiter Konferenztag im Joseph Haydn-Sall sowie im Großen Seminarraum des IKM (siehe Campus-Plan) mit eingereichten wissenschaftlichen Beiträgen zu verschiedenen Themen der Musikwirtschaftsforschung von WissenschafterInnen aus aller Welt (siehe Programm).

Die 5. Vienna Music Business Research können am 2. Oktober von 09:00-18:00 (MESZ) per Live-Audio-Stream mitverfolgt werden:

 

http://www.mdw.ac.at/mdwMediathek/livestream/

 

wie auch auf Twitter: https://twitter.com/VMBRD

 

Das Ticketing auf Ticketgarden ist bereits geschlossen. Wer noch teilnehmen möchte, kommt bitte a 2.10. ab 8:45 zum Registration Desk in der Eingangshalle des Hauptgebäudes der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien). Die passive Teilnahme für Personen, die nicht Bedienstete der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sind, beträgt EUR 49.-

 

Siehe auch das gemeinsame Prgramm mit der  Waves Vienna Music Conference, die gleichzeitig am 2. Oktober am Campus der Universität für Musik und darstellende Kunst stattfindet: http://www.wavesvienna.com/conference/schedule-14/  Die Eintrittskarten für die VMBR-Days sind dafür auch gültig.

 

Berichterstattung zu den 5. Vienna Music Business Research Days 2014:

Salzburger Nachrichten vom 29. September 2014: “Ein Hit allein füllt nicht die Taschen

Futurezone, September 30, 2014: Die Zukunft des Musikgeschäfts

Heise Online vom 1. Oktober 2014: “Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung: Moneten, Musik und as Internet”

Futurezone, October 3, 2014: Musikwirtschaft: “Musik-Streaming funktioniert finanziell nicht”

 

 

30
Sep
14

International Journal of Music Business Research, Vol. 3, No. 2, 2014

Die aktuelle Ausgabe des International Journal of Music Business Research ist bereits online und die einzelnen Beiträge können schon nachgelesen werden. Der erste Artikel von Francisco Bernardo und Luís Gustavo Martins der Katholischen Universität von Portugal in Porto ist der Siegerbeitrag des Young Scholars’ Workshop der Vorjahreskonferenz. Die Autoren untersuchen dabei kritisch die Hypothese der durch die Digitalisierung ausgelöste Disintermediation, wonach Verwertungsstufen zwischen EndverbraucherInnen und Musikschaffende (z.B. Labels und Verlage) nicht mehr nötig sind. Im zweiten Beitrag macht Ben O’Hare vom Box Hill Institute in Melbourne/Australien auf die wachsende Relevanz von Entrepreneurship- und Innovationsforschung für die Musikwirtschaftsausbildung aufmerksam und untermauert seine Thesen mit theoretischen Konzepten sowie empirischem Material. Schließlich befasst sich Beatrice Jetto von der University of Technology and Notre Dame University in Sydney, Australien mit der Relevanz von Musikblogs für Musikindustrie, indem sie dazu 18 qualitative Interviews mit BlogbetreiberInnen und MusikindustrievertreterInnen geführt und ausgewertet hat.

http://musicbusinessresearch.wordpress.com/international-journal-of-music-business-research-ijmbr/

 

 




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